Frage zu Band in a Box, Event List Editor

  • Ersteller Ersteller Blues-Opa
  • Erstellt am Erstellt am
Blues-Opa

Blues-Opa

Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
14.04.26
Registriert
01.12.14
Beiträge
2.456
Kekse
12.517
Ort
Fränkische Pampa
Hallo!

Ich versuche schon eine Weile mich in BiaB einzuarbeiten, habe gerade auf BiaB 2026 upgedatet. Ziel ist, mir zu manchen Songs gut passende Backing Tracks zu erstellen um dazu zu üben, damit es allein nicht so langweilig ist. Ich finde das alles - wenns funktioniert - vom Ergebnis her recht ansprechend, da weitreichend anpassbar irgendwie "lebendiger" als andere Lösungen :)
Aber BiaB selbst sehr unübersichtlich, auch die Hilfefunktion, wobei erschwerend dazukommt dass ich kein/kaum Englisch kann :(
Ich hoffe nun, hier im Forum gibt es ein paar Erfahrene, die mir da hin und wieder weiterhelfen können ...

Mein konkretes Problem:
Ich habe einen Song erstellt, ein paar Durchgänge Blues, Style STONESHF, der eigentlich gut funktioniert. Nun habe ich an einigen Stellen noch Breaks eingebaut (mit SHOT und REST), funktioniert auch. Auf den SHOT-Schlag habe ich dann über den Midi Event List Editor noch zwei weitere Instrumente eingebaut sowie die Lautstärken angepasst. Siehe Bild, im Takt 33 die Instrumente mit Lautstärke 127. Funktioniert auch, wird beim Abspielen korrekt wiedergegeben. Aber jedesmal wenn ich den Song abspeichere und ihn später wieder aufrufe, sind diese Änderungen wieder verschwunden! Ich komme einfach nicht drauf, wie ich die im Event List Editor vorgenommenen Änderungen dauerhaft mit dem Song abspeichern kann ... ich bin grad am verzweifeln ...


Event List Editor.jpg
 

Ich habe viel Lebenszeit mit BiaB verbracht.
Allerdings seit Jahren nicht mehr.
Es wird immer neu initialisiert bei Play. Du kannst nur die Melodiespur händisch editieren.
Tipp: Nimm BiaB als grobe Skizze, exportiere in DAW und nutze diese für alle "speziellen" Feinheiten.
Ich hatte z.B. immer alle Instrumente außerhalb von BiaB gewählt, also z.B. welches Drumkit klingt. In der DAW kann man 100x leichter editieren, wenn man sich reingearbeitet hat.
BiaB ist super, aber du musst dir die Oberfläche radikal ausdünnen. Man braucht nur einen Bruchteil zum musizieren.
 
  • Interessant
Reaktionen: Blues-Opa
  • Ersteller
  • #3
Das ist schade, dass BiaB, wenn es um die Möglichkeiten der Feinanpasssungen geht (die ja eigentlich mit eine Stärke von Biab sind), so schlecht oder kompliziertzu bedienen ist ... Wie oben schon gesagt, finde ich die Ergebnisse von Biab eigentlich klanglich recht ansprechend, irgendwie "lebendiger" als viele andere Lösungen.

Die Idee, mit Biab nur den "Rohbau" zu erstellen und die Feinheiten dann in einer DAW zu machen scheint mir da sinnvoll. Hatte ich vor längerer Zeit auch schon mal versucht, bin damals aber am Importieren in die DAW gescheitert. Inzwischen will ich das Thema nochmal neu angehen, habe jetzt BiaB 2026 und gerade auch Reaper neu installiert. Biab hat ja jetzt auch ein VST für DAWs, vielleicht macht es das einfacher. Aber ich muss mich da überall erst reinarbeiten, dieser ganze Softwarekram ist Neuland für mich, und irgendwie nicht meine Welt ...
 
BiaB und Reaper sind eine unschlagbare Kombi!
Ich hatte viele Projekte als "ich fasse das Projekt später sowieso nie mehr an" programmiert. Die Sounds am Soundexpander eingestellt, Audio aus Midi recorded. Mit PC Code, CC00 und CC32, usw. wurde man ja wahnsinnig. Die werden bei Partmarkern gesendet, wenn man es nicht ausschaltet...
Viel Spaß und Erfolg!
Ich habe kürzlich einen Text geschrieben mit dem Titel "Leben verblödelt", auch einen Text "Leben verdaddelt".
Den Workflow einfach halten. Das BiaB Handbuch habe ich 5-10x gelesen. Fachliteratur auf Englisch geht. Pareto-Regel nicht vergessen. Der Applaus zählt.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Midi-Datei aus BiaB nach Reaper, Midi.
Midi nach Keyboard, Audio nach Reaper.
Midi in Reaper stumm schalten.
Gitarre. Vocals.
Wave out, MP3 out.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Blues-Opa
  • Ersteller
  • #5
Ich bin jetzt versuchsweise den vorgeschlagenen Weg gegangen ... Rohbau des Songs mit BiaB ... dann die Feinanpassung mit Reaper.
Gute Gelegenheit, mich endlich auch mal mit Reaper zu beschäftigen ...
Klappt bisher gut.
 
Zurück
Oben