frage zu verstärkerselbstbau

von phi, 12.10.06.

  1. phi

    phi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.06   #1
    ich möchte als schulprojekt einen röhrenamp bauen, mein lehrer kennt sich gut damit aus, und wird mir dabei helfen.

    meine frage: rentiert es sich eher wenn ich mir einen bausatz kaufe (madamp zb.), oder wenn ich mir alle teile selber kaufe und via bauplan zusammenbaue?
     
  2. Vintage_Man

    Vintage_Man HCA Elektronik, Röhrentechnik HCA

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    Erstellt: 12.10.06   #2
    Das habe ich schonmal nachgerechnet!
    In der Regel sind Bausätze günstiger als der Einzeleinkauf von Bauelementen. Besonders bei den kritischen Bauteilen wie Netztrafo und Ausgangsübertrager, läßt sich beim Einzelkauf nichts einsparen. Typische Netztrafos für Röhrenverstärker gibt es nämlich nicht mehr in den Standardserien der Trafohersteller.
    Bei einem Bausatz kannst Du auch sicher sein, die jeweils für den Einsatz am besten geeigneten Bauteile zu bekommen (z.B. Kondensatoren).
    Typischerweise fehlt beim Bausatz auch hinterher nix, wenn Du dann bei der Arbeit bist.

    Der Vergleich hinkt natürlich, aber versuche makl ein Auto aus Ersatzteilen nachzubauen!

    Viel Erfolg und Spass dabei!
    /V_Man
     
  3. Darkshadow

    Darkshadow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.06   #3
    hi !

    also hobbyisten (gibts das wort ?) ist eigentlich von einem röhrenamp abzuraten den zu bauen da diese nicht ungefährlich sind von der Spannung her.Bei Transen sieht das dann aber auch wieder anders aus die sind nicht so schwer und denke ich mal günstiger.....!
    Aber wenn sich dein lehrer damit auskennt wird das schon gut sein.....wenn du den fertig hast mach mal bilder und nen sound sample *g*


    Greetz darki und viel spass beim löten !
     
  4. Fusionwedge

    Fusionwedge Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.06   #4
    Das hingt gewaltig, da ein Auto wie gesagt aus Ersatzteilen (extra Anfertigungen) besteht und ein Amp aus "Elementateilchen" ( ;) ich meine hiermit Widerstände, Dioden, Potis, Röhren, etc). Diese Teile sind einfach nicht teuer.
    Letztendlich sparst du aber, bei einem Kit auf jedenfall, wenn der Laden alle einzelne Artikel auch selbst führt.
    Das heißt, ein Kit mit einer Röhre, einer Chassis und zwei Widerständen wird garantiert günstiger sein, als wenn du beim selben Laden alles einzeln kaufen würdest.
    Das ist überhaupt keine Überlegung wert.
    Das einzige, woran man höchstens sparen könnte, wären billige Teile und die Chassis
     
  5. phi

    phi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.06   #5
    ok danke, mir erschienen nur zb. die madamp bausätze doch recht teuer (280 € für 15 watt amp), aber ich hab halt auch null erfahrung mit solchen dingen.

    welche bausätze könntet ihr empfehlen? (preis ca. bis 150 €, sag ich mal)
    es muss natürlich kein high gain gerät oder so sein, am liebsten hätt ich sowieso etwas vintäätsch-mäßigeres.

    sowas in die richtung von dem kleinen epiphone-top, valvejunior heißts glaub ich.
     
  6. Bierschinken

    Bierschinken Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 12.10.06   #6
    Sodele...

    Wenn du keine Ahnung von der Materie hast, BITTE LASS ES!
    Da hilft auch kein Lehrer, der´n bisschen Ahnung hat, der müsste ständig bei dir sein und jeden deiner Schritte genauestens verfolgen (und dann ist immernoch fraglich ob er das nötige Know-How hat).

    Wenn du soetwas angehen willst solltest du dich aufjedenfall gut, sehr gut, einlesen.
    Da helfen Fachforen wie das von Tube-Town oder aber gewisse Seiten im Netz (wenn du magst schick mir ne PM und ich geb dir an Info/Sites was ich hab).
    Wenn du dann ein wenig Ahnung hast von der Materie darfst du dich gerne an einen eigenen Amp wagen.

    Zum Thema Bausatz Vs Einzelteile;
    wenn man weiss wo, sind Einzelteile günstiger...das setzt aber auch vorraus dass man weiss was man braucht und was man kauft!
    Ausserdem haben Kits wie die MadAmps Bauanleitungen, die helfen einem Anfänger auch extrem weiter, da sie die grundsätzliche Herangehensweise darstellen.

    Somit komme ich zu dem Schluss dass du dir lieber einen Bausatz kaufst.
     
  7. Bierschinken

    Bierschinken Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 12.10.06   #7
    Sry, der Post kam dazwischen, deshalb nehme ich hier auchnochmal stellung;

    wenn du Kits möchtest, dann wirst du wohl keine günstigeren als die Mads bekommen. (erstrecht nicht wenn du ein Tutorial möchtest).
    Der A15, welchen ich selber schon gebaut habe, ist schon etwas aufwändiger und bietet ne ganze Menge. Wenn es was einfaches sein darf kommst du sicherlich auch mit einem J5 aus
     
  8. phi

    phi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.06   #8
    also, der lehrer wäre bei dem verstärker auch immer dabei, da wir das projekt in der schule machen würden. und soweit ich weiss hat er sowas auch schon einige male gemacht, aber vermutlich wär ein bausatz wirklich die beste lösung.
     
  9. phi

    phi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.06   #9
    und ist der sound die arbeit und das geld wert? :confused:
     
  10. kurt-hendrix

    kurt-hendrix Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.06   #10
    wenn du schaltpläne richtig lesen kannst
    ein layout hast/ vorgegeben bekommst
    und zusätzlich nen lehrer hast
    dann sollte eigentlich nichts dagegen sprechen

    @gefährliche spannung
    KLAR keine frage
    aber er bau amp unter spannung :screwy:
    wie gesagt wenn ein wenig tech./elektr. verständnis hat...


    hab die tage auch das erste mal was an nem röhren amp gemacht
    potis und kondensatoren...
     
  11. Bierschinken

    Bierschinken Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 12.10.06   #11
    Das ist nicht der Punkt, sicherlich arbeitet niemand unter Spannung beim Aufbau, ABER, du musst nachher unter Spannung messen!

    Wenn du beim Aufbau geschludert hast ist das richtig gefährlich!
    Wenn du nicht weisst was und wo, ist das richtig gefährlich!
    Wenn du nicht die nötigen sicherheitsmaßnahmen triffst ist das richtig gefährlich!

    U see...

    Ich kann nur für den A15 sprechen und der ist absolute Oberklasse....klanglich konkurriert er mit Mesa und Co, erste Sahne.

    Ich denke auch der J5 ist nicht schlecht...ansonsten versuch dich an nem M15 oder gar A15.
     
  12. Vintage_Man

    Vintage_Man HCA Elektronik, Röhrentechnik HCA

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    Erstellt: 12.10.06   #12
    Kann ich nur bestätigen! Daran würdedest Du sicher lange Freude haben.

    Wenn Dein Lehrer wirklich Erfahrung im Umgang mit Röhren-Amps hat, sehe ich kein Problem, dass das Projekt ein voller Erfolg wird. Er wird Dir auch sagen können, was das mit der elektrischen Sicherheit auf sich hat.
    (Ich bin mir da bei den Lehrern nur nie so ganz sicher, ob das immer so stimmt mit der Ahnung ....)

    /V_Man
     
  13. phi

    phi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.06   #13
    das kann man eben leider nie wissen. aber ich werde den lehrer auf jeden fall vorher noch ordentlich ausfragen :D
     
  14. Badga

    Badga Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.06   #14
    Hi zusammen,
    ich habe ein ähnliches Problem, wollte aber kein extra Thema dafür anfangen.
    Ich bin gerade dabei selbst einen röhrenamp zu bauen, und stecke zur Zeit in der Planungsphase. Es wird ein etwas veränderter 2204 (keine 2 Eingänge sondern schaltbar, also quasi 2 Kanäle, außerdem hatte ich noch eine Leistunghalbierung vor, wie man es halt macht, schirmgitter auf Anodenpotenzial).
    Das Layout für Lötleisten hab ich schon erstellt, was mich im Moment beschäftigt ist die Beschaffung eines Chassis. Nur von der Anordnung der Bauteile fehlt mir ein wenig die Ahnung, wie soll ich NT (Ringkern, da billiger), Drossel, V1-V3, Endröhren, Elkos (3* 50µ+50µ) und AÜ anordnen. Gibt es da irgendwelche festen Regeln, die man beachten sollte um Brumm zu unterdrücken?
    So, ich hoffe das war nicht zuviel des Guten an Fragen, würde gerne selbst ein layout machen, und es nicht einfach so von Marshall übernehmen. Man möchte ja auch in dem Punkt dazulernen.
    Was die Sache mit der AHnung betrifft, ich habe mich in den letzten Wochen und Monaten ins Thema eingelesen, und denke, dass ich über die Gefahren beim Bau Bescheid weiß und ihnen aus dem Weg gehen kann. Irgendetwas muss ja das erste Röhrenprojekt sein, und die einfachheit des JCM800 bietet sich da meiner Meinung nach gut an.

    So ihr seid gefragt, ich hoffe, dass ihr mir helfen könnt, damit ich ein möglichst gutes Chassis bauen oder in Auftrag geben kann.

    MfG, Badga
     
  15. Bierschinken

    Bierschinken Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 12.10.06   #15
    Ohja...ich erinnere mich da nur an meinen letztjährigen Physiklehrer ...der konnte Elkos mit bloßen Händen entladen :D
    Die Vorstufenröhren sind evt kritisch, da sollte V1 soweit wie möglich vom Netztrafo weg. Die Drossel ist ziemlich unkritisch, wenn du wert darauf legst dann drehe sie im 90° Winkel zum NT.
    Den AÜ solltest du genauso wie V1 recht weit vom NT wegplatzieren...dazu hilft der Kopfhörertrick, dadurch hörst du wie weit, weit genug ist.
    Die Elkos sind absolut unkritisch, leg sie dahin wo du Platz hast, lediglich die Zuleitungen sollten nicht immer unbedingt den kompletten Signalpfad durchqueren.
    Sich an den Marshalls zu orientieren ist schon ne gute Sache.
     
  16. Vintage_Man

    Vintage_Man HCA Elektronik, Röhrentechnik HCA

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    Erstellt: 12.10.06   #16
    Den kenn' ich! Der hatte doch immer so ein Leuchten in den Augen ..... :D :D :D
     
  17. Fusionwedge

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    Erstellt: 13.10.06   #17
    Ich wunder mich jedenfalls nicht, wieso du ihn in DIESEM Jahr nicht immer noch hast :D
     
  18. Bierschinken

    Bierschinken Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 13.10.06   #18
    Nee nee...der konnte das ab...war anscheinend nix neues, er machte das regelmäßig :rolleyes:

    Ich mag den Mann....er ist die Incarnation von Peter Lustig, das is klasse.

    Aber leider hab ich Physik abgewählt.:o
     
  19. Badga

    Badga Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.10.06   #19
    Moin nochmal,

    @ Bierschinken:
    Danke für deine Tipps, hab mal nach dem Kofhörertrick gegooglet, nur leider sind da nirgends beschreibungen wie man die Trafos bei RingkernTrafos setzen sollte. Ausprobieren geht in meinem Fall leider nicht, da ich erst das Chassis und Lötleisten machen wollte und so gegen Weihnachten die Trafos. Jaja, das Geld. Ich denke mal da der Ringkern relativ gleichmäßige Feldlinien haben wird einfach so weit wie möglich vom AÜ weg, oder?
    Die Drossel leg ich dann auch soweit wie möglich vom NT weg und wohl 90° gedreht zum AÜ wenn das nötig ist. Letztendlich sollte der AÜ doch auch nicht wirlich nah an den Endröhren liegen, da könnte doch sicher auch Koppelgefahr bestehen. Oder sehe ich das Falsch, ich werde mich einfach mal an dem Standard Marshall orientieren, nur, dass ich eben einen Ringern-NT verwenden werde.
    Im Chassis versenken ist bei den Marshall Trafos ja auch nicht nötig, es werden also Kabeldurchführungen reichen.

    Falls es noch etwas gibt, was ich vergessen haben sollte bitte ich euch mir das mitzuteilen
    MfG Badga
     
  20. wchuck

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    Erstellt: 13.10.06   #20
    du hast physik abgewählt?? :eek:

    das ist doch bei weitem angenehmer als bio oder chemie, ich hoffe du hast nicht beides... :D
     
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