Frage zu Warwick Black Label B-Saite

von BoogieDave, 11.03.06.

  1. BoogieDave

    BoogieDave Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.06   #1
    hallo allerseits

    habe heute nen satz warwick black label ml saiten auf meinen 5-saiter aufgezogen. beim aufziehen der b-saite ist mir aufgefallen, dass die äußere umwicklung dieser erst ca. 3cm hinter der brücke also in der mensur beginnt. das war bei meinen alten saiten bisher nicht der fall, also frage ich mich jetzt ob das normal oder ne fehlproduktion ist. dem klang tut es keinen abbruch. nur den saitenreiter musste ich höher einstellen, da sonst die saite schnarren würde.

    mfg dave
     
  2. Driver 8

    Driver 8 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 11.03.06   #2
    Kein Problem, das soll so sein, denn dann ist die Saite taperwound (tw). Dies dürfte meines Wissens nach zu einem besseren Schwingungsverhalten der Saite führen. ;)
     
  3. BoogieDave

    BoogieDave Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.06   #3
    sowas dachte ich mir schon fast.
    besten dank

    mfg dave
     
  4. LaeWahn

    LaeWahn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.06   #4
    Genau so ist das. Hab das neulich bei meinem 5-Saiter bemerkt, als mal aus Spass GHS Bass Boomers drauf hatte. Die sind nicht taperwound. Die Folge war dass sie die B-Saite nach und nach immer besch**** anhörte, weil die so dermaßen durch die Bridge in ihrer Schwingung eingeschränkt wurde.
     
  5. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 12.03.06   #5
    Das liegt eher an einem Fertigungsproblem von GHS, denn diverse Saiten von denen danken schneller ab als andere, egal ob die TW, exposed core oder konstante Wicklungen haben.

    Ob TW, exposed core oder konstante Wicklungen besser sind, ist seit Jahr & Tag umstritten.

    Ich denke, es ist ohnehin nicht der eine Konstruktionsparameter, der wirklich entscheidend ist. Dagegen, was so seit Jahren bis Jahrzehnten durch die Qualitätskontrolle bei Saftläden wie GHS oder Rotosound schlüpft, oder daß Spelunken wie Ernie Ball oder Pirastro es seit Jahrzehnten nicht fertigbringen, auch nur annährend ausgeglichene Sätze zu produzieren, sind die echten Hämmer.
     
  6. snake73

    snake73 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.06   #6
    Das kann ich nur bestätigen. Vor ungefähr einer Woche habe ich mir meine "schnönen neuen"
    GHS Boomers 45-105 Long Scale draufgezogen.

    Nun soweit, so gut. G,D,A-Seiten klingen briliant und neu. Die E-Seite klingt wie ne alte 3 Monate benutzte Seite. Dumpf halt.

    Leider hatte ich mir davon zwei Satz Seiten geholt bevor ich mich hier durch das Forum gelesen hatte :(

    PS: Ich hab mir für nächstes mal die Warwick Red-Label ins Auge gefasst. Vielleicht kann mir jemand was zu diesen Seiten sagen bezüglich Sound/Qualität.

    Benutze Ibanez Bass GSR-200 (Passiv) an einem Roland Cube 100; Musikrichtung ist zwischen Metall und Punk.
     
  7. Driver 8

    Driver 8 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 12.03.06   #7
    In der Equipment-Database von Just Chords findet sich ein Review zu den Warwick Red Label: http://www.justchords.de/equipdb/strings/warwick_redlabel.html
    Ich selbst hab mit Warwick Saiten keine Erfahrung, nur nach dem was man hört, gehen die Meinungen dazu auch teils weit auseinander, letztendlich ist halt alles Geschmackssache. ;)
     
  8. LaeWahn

    LaeWahn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.06   #8
    Was wohl vielen bei den RedLabels nicht gefällt ist, dass die ein paar Wochen brauchen um sich einzuspielen. Ich selbst denk mir jedesmal, wenn ich so nen Satz draufgemacht habe "Warum verdammt nochmal kaufst du dir ständig diese rauen, unangenehmen Saiten?!" Aber mit der Zeit stellt sich dann heraus, dass die angesichts des Preis/Haltbarkeits-Verhaltnis garnicht mal so übel sind (verglichen z.B. mit GHS).
    Also RedLabel sind echt totale Geschmackssache, aber antesten lohnt sich alle male, sind ja nicht so teuer und wem sie gefallen der wird glücklich mit ihnen. War zumindest bei mir so.
     
  9. snake73

    snake73 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.06   #9
    Hmm, die Rauhigkeit spielt vielleicht nicht so ins gewicht, weil ich mit Plektrum spiele.
     
  10. Driver 8

    Driver 8 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 12.03.06   #10
    Na ja, für die Anschlagshand vielleicht nicht, aber für die Greifhand ändert das ja nichts, gerade bei Slides bspw. können rauhe Saiten alles andere als angenehm sein, wenn man's nicht gewöhnt ist, dafür hast du halt auch beim Greifen wahrscheinlich 'nen besseren Grip, vieles ist aber wie bereits gesagt eine Frage des Geschmackes und der Gewöhnung.
     
  11. Blorgh

    Blorgh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.03.06   #11
    Ich denke so lange du kein Anfänger bist, der seine Hornhaut erst aufbauen muss, oder den Ganzen Tag nur Slides übst, dürfte das nicht so das Problem sein. Ich habe mich recht schnell an die Red Labels gewöhnt. Aber ich werde sie mir aus anderen Gründen nicht mehr auf einen Bass spannen. Irgendwie scheinen sie im Vergleich zu gleich dicken Saiten eher wenig Saitenzug zu haben. Nach dem Aufziehen hat der Bass plötzlich stark geschnarrt. Und ich habs auch nach langem herumdrehen an der Trussrod nicht weggekriegt. Vielleicht stimmt ja was mit dem Bass nicht, oder ich war einfach zu unfähig, aber recht seltsam fand ich das schon. Als ich dann irgendwann Thomastik Infeld Powerbass Saiten aufgezogen habe gings auch wieder. Die waren dann auch viel härter.

    Die Bass Boomers fand ich am Anfang ziemlich toll. Der Klang hat mir gefallen, und sie spielten sich auch recht angenehm, aber nach so 3-4 Wochen wars dann aus mit dem Klang. Allerdings hatten wir da auch gerade einen Umbau in der Wohnung, und der feine Mauerstaub in der Luft hat den Saiten sicher auch nicht gut getan. Aber nach dem ich gelesen habe, was andere Leute hier im Forum über diese Saiten schreiben bin ich da auch etwas skeptisch geworden.
     
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