Fragen zu Dur und Moll.......

von Reni, 20.06.05.

  1. Reni

    Reni Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.06.05   #1
    Hallo,

    ich bin Klavier-Anfängerin und habe ein paar Fragen:

    - in meinem Klavierbuch wird die Dur-Tonleiter wie folgt beschrieben: "die Tonleiter, bei der die Halbtonschritte zwischen der 3.u.4. und 7.u.8. Tonstufe liegen, wird als Dur-Tonleiter bezeichnet"
    Meine Frage: gibt es denn auch noch andere Tonleitern?

    - Gibt es auch Moll-Tonleitern?
    Und was ist die Definition von Moll?

    - Meine Klavierlehrerin sagte nur, dass wenn ein Stück mit einem Moll-Akkord endet, es dann ein Stück in Moll ist..........Kann mir das jemand genauer erklären?

    Liebe Grüße

    Reni
    ~~
     
  2. amateur

    amateur Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.06.05   #2
    Ja, es gibt viele Tonleitern: Dur, verschiedene Molltonleitern, pentatonische Tonleitern etc.

    Der Unterschied von Dur und (natürlichem) Moll sind die Position der Halbtöne:
    In Dur befinden sie sich zwischen der 3. und 4. sowie der 7. und 8. Stufe,
    bei (natürlichem) Moll zwischen der 2. und 3. sowie der 5. und 6. Stufe. Bei anderen Molltonarten ist es unterschiedlich.

    Bei C wäre es:
    Dur: c d e f g a h c
    Moll: c d es f g a b c

    Deine Klavierlehrerin hat schon recht. Aber es gibt Stücke, die in Moll anfangen und in Dur enden, oder auch innerhalb des Stücks wechseln. Das ist letztendlich dem Komponisten überlassen. In modernen oder auch Jazz-Stücken kann es vorkommen, dass man überhaupt nicht von einer Tonart sprechen kann.

    Für weitere Hinweise kannst du hier Informationen finden. Auch eine Einführung in die Harmonielehre wäre nicht verkehrt.
     
  3. Jay

    Jay HCA Piano/Spieltechnik Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 20.06.05   #3
    Moll: c d es f g as b c ... ;)
     
  4. McEgg

    McEgg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.06.05   #4
    Zum noch besseren Verständnis (weiss ja nicht wie weit du bist und was du so lernst):

    C-Dur Akkord:
    c - e - g ==> grunddton, vier halbtonschritte zum e dann drei zum g

    C-Moll Akkord:
    c - eb -g ==> grundton, drei halbtonschritte zum eb dann vier zum g genaum umgekehrt also wie beim dur akkord... Soviel nur zum generellen aufbau von moll akkorden und du akkorden...
     
  5. Steppenwolf

    Steppenwolf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.06.05   #5
    Nur als Hinweis: Jay meint hier das dt. b, also internationales a# ;)
    Ich war nämlich ganz schön verwirrt als ich das gelesen habe :D

    Gibt es eigentlich eine "Regel", die sagt, wann man Ab oder G# sagt? Oder ist das willkürlich?

    mfg Steppenwolf
     
  6. duden

    duden Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.06.05   #6
    Man sagt as, wenn das as ein leitereigener Ton ist. Also zum Beispiel in Es-Dur. Man sagt gis, wenn das gis ein leitereigener Ton ist. Also zum Beispiel in E-Dur.
     
  7. Zack ab!

    Zack ab! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.06.05   #7
    Ist es eigentlich sinnvoll in Dur und Moll zu denken?

    Wär's nicht besser in Modes zu denken? Ich mein, klar ist's für den Anfang besser sich nur mit Moll und Dur zu beschäftigen, aber letztendlich sollte man doch in Modes denken, oder?
    Das ist keine rhetorische Frage, sondern ich wollt nur mal wissen ob das nicht evtl besser sei.
     
  8. SeSe

    SeSe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.06.05   #8
    Hey Steppenwolf, jetzt hast du mich aber auch kurz verwirrt!:D
    Wenn ich dich mal ganz dezent korrigieren darf: das deutsche "B" ist heisst international nicht A# sondern Bb oder B flat, weil es eine Erniedrigung des Tons H (engl.:B) ist und nicht etwa eine Erhöhung von A.
    Ein A# hat in der Tonart c-moll nichts verloren, denn erstens ist das eine b-Tonart (3 Vorzeichen: b, es as) und zweitens kann man die 6. Stufe einer Skala nicht gleichzeitig erhöhen und erniedrigen, d.h. in einer c-moll-Tonleiter kann es kein as (Ab) und ais (A#) gleichzeitig geben.

    LG, S.
     
  9. Jay

    Jay HCA Piano/Spieltechnik Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 20.06.05   #9
    Wie mein Vorredner auch das deutsche b meinte. Und wenn überhaupt international, dann "Bb" oder "B flat" (siehe Sese ...). Warum gewöhnen sich nur alle dieses unsägliche Ais an, vor allem Gitarristen? :rolleyes:
     
  10. Reni

    Reni Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.05   #10
    Hallo,

    vielen Dank für Eure Antworten.

    Nun noch eine Frage zum Verständnis für mich als Anfängerin:


    Heißt das, dass vor dem a und vor dem h ein b-Versetzungszeichen steht?

    Liebe Grüße

    Reni
    ~~
     
  11. SeSe

    SeSe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.05   #11
    Ja, und vor dem e auch. C-moll hat 3-bs: B, Eb, Ab.
    Diese kann man entweder als Vorzeichen an den Anfang jeder Notenzeile schreiben oder als Versetzungszeichen vor die betreffenden Einzelnoten (Versetzungszeichen haben aber nur für den Takt Gültigkeit, in dem sie stehen)
     
  12. Steppenwolf

    Steppenwolf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.06.05   #12
    Hehe...ich sollte bei solchen Theoriefragen lieber die Klappe halten :D

    Ich wollte ja nur anderen Anfängern die enorme Verwirrung ersparen, die du bei mir mit deinem dt. b ausgelöst hast ;)

    Warum hat man da nicht schon lange das Bb eingeführt? Aus Tradition?

    mfg Steppenwolf
     
  13. daniel.at

    daniel.at Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.05   #13
    Soweit ich weiß hat da ein deutschsprachiger pennermönch das falsch aus dem englischen abgeschrieben...
     
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