Fragen zu Gibson SG ... Modell 2021 ... (Hals, Gewicht, Mängel)

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Dirty Fingers
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Hallo zusammen,
ich habe grade eine Gibson SG 61' von einem bekannten Händler zum Antesten hier. Nach etlichen Jahren, wollte ich mir noch mal eine Gibson zulegen.

Aus gegebenem Anlaß hätte ich ein paar Fragen und würde gerne Eure Meinungen dazu hören.

Möchte noch ein wenig Frust vorausschicken: keiner der größeren deutschen Händler war auf tel. Anfrage bereit mir Fotos (Rosewood, Maserung etc.) vom Wunschinstrument zu schicken, oder es zu wiegen!
Man zwingt den Kunden quasi zum Blindkauf und nimmt hin und her Senden in Kauf. Die Kosten und den Co2 Ausstoß ebenfalls. Warum stellt man nicht einen Mitarbeiter ab, der die Instrumente von Gibson (grade Gibson)
auspackt, wiegt und fotografiert? Sagen wir mal ab der Preisklasse, die einen Koffer dabei hat.

Jetzt zu den Fragen:

1. Das gute Stück wiegt 3,30 kg. Was haltet ihr von dem Gewicht? Ich hatte früher schon einige SGs, die wogen alle unter 3 Kilo.
2. Der Slim Taper Hals ist ein wahrer Klotz :eek2: Erinnert etwas an ein an den Kanten abgerundetes Kantholz. Hatte noch nie so einen klotzigen Gibson Slim Taper Hals in der Hand. Auch der Hals von meine 56er CS Strat fühlt sich nicht so wuchtig an. Am Sattel hat er 44mm! Ist das heute normal so?

3. Mängel: sollte etwa der alte Schlendrian wieder bei Gibson Einzug halten? Am oberen Horn hat sie Rückseitig einen Lackmangel. Sieht aus, als hätte einer versucht, einen Nagel rein zu schlagen. An der Hals Unterkante einen deutlichen Absatz zwischen Mahagoni und Binding. Da hat man wohl das Schleifen zum Anpassen vergessen, oder aus Kosten Gründen weg gelassen.

mangel.jpg


Bin echt am überlegen, ob sie zurück geht. Positiv ist der Sound. Schon trocken schwingt sie über den ganzen Hals zum Korpus. Aber ohne unnötige Amplituden, schön gleichmäßig. Das Sustain ist SG bedingt in Ordnung. Meine Voll Mahagoni PRS Standard 24 hat mehr Sustain, was aber auch am Tremolo (Federn) liegen kann. Sehr positiv ... der Klang ist schön mittig, mit einem feinen holzigen "Nötch".
Also soundmäßig alles OK (y)

Danke schon mal für Eure Antworten. Eventuell helfen sie mir ja bei der schweren Entscheidung, ob die SG bei mir bleibt :)

LG Franz
 
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Andreaz
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Juuuuhuuu endlich wieder ein "Soll ich Gibson XY mit Mängel YZ behalten".

1. Was hälst DU von dem Gewicht? Ist das angenehm

2. 44mm dick oder breit? 44mm breit fände ich jetzt nicht so abwegig wenn sie ab Werk mit 43,05mm angegeben werden.

Unterm Strich können wir, wie auch in den etlichen anderen Threads zu diesem Thema, die Entscheidung nicht abnehmen...
Ist dir die Gitarre trotz der Mängel und des nicht zusagenden Halses 1600€ wert oder nicht?
 
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Dr Dulle
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Juuuuhuuu endlich wieder ein "Soll ich Gibson XY mit Mängel YZ behalten".

Oh yeah endlich ...... :evil:

1. Das gute Stück wiegt 3,30 kg. Was haltet ihr von dem Gewicht? Ich hatte früher schon einige SGs, die wogen alle unter 3 Kilo.
2. Der Slim Taper Hals ist ein wahrer Klotz :eek2: Erinnert etwas an ein an den Kanten abgerundetes Kantholz. Hatte noch nie so einen klotzigen Gibson Slim Taper Hals in der Hand. Auch der Hals von meine 56er CS Strat fühlt sich nicht so wuchtig an. Am Sattel hat er 44mm! Ist das heute normal so?

3. Mängel: sollte etwa der alte Schlendrian wieder bei Gibson Einzug halten?

Wo ist diese Entscheidung schwer. Der Hals sagt dir nicht zu, sie ist dir scheinbar zu schwer und Verarbeitung gefällt dir auch nicht.
Wenn das für dich so ist wie es rüberkommt, gibt es mMn nicht viel zu überlegen !
 
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cohen
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Moin!
Zu deiner Entscheidungsfindung kann ich kaum beitragen - das kannst letztendlich ja nur du beurteilen, ob du mit dem Gewicht und dem Hals (und den beiden kleinen Mängeln) leben kannst. Wenn alles andere passt, würde ich zumindest damit leben können und Spaß mit der SG haben. Dazu muss das mit der Halsdicke aber auf jeden Fall passen.
Zum Gewicht: ich habe eine SG Special 2018 mit Mini Humbuckern, die knapp 3 KG wiegt. 3,3 Kg wären für mich in Ordnung.
Und der Klang scheint ja für dich gut zu sein.

Mal ein kurzes Wort zur Sichtung und dem Wiegen vor dem Versand. Weil mir das grundsätzlich auch wichtig ist und die großen Versender das nicht machen: ich habe da für mich jetzt einen guten Partner gefunden. Ich will hier keine Schleichwerbung machen und bin weder verwandt noch verschwägert und hoffe daher, dass die Nennung in Ordnung ist. Ich wohne selbst so ziemlich im nördlichsten Zipfel von Deutschland und habe keinen guten Händler in der Nähe. Jetzt bin ich ausgerechnet bei einem Musikgeschäft genau am anderen Ende von Deutschland gelandet.
Da habe ich aber schon drei Gitarren gekauft. Und die hat man sehr nett allesamt vor dem Versand begutachtet und mir gewogen und auch Fotos geschickt. Und zwar von günstig (Epiphone Les Paul Special) bis zu etwas teurer (Epiphone Les Paul 1959 Standard Outfit ADB und Fender Vintera Telecaster Road Worn). Einstellung und neue Saiten waren auch dabei. Preislich war das (nach höflicher Anfrage) von identisch zum großen T und MS bis zu 30,- Euro teurer. Wie gesagt, sehr nette, geduldige und ausführliche Kommunikation, toller Service und innerhalb von zwei Tagen waren die dann da.
Das ist das Musikhaus Rimmel in Kempten.
 
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Uhu Stick
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Warum stellt man nicht einen Mitarbeiter ab, der die Instrumente von Gibson (grade Gibson)
auspackt, wiegt und fotografiert?
Schau dir mal stellvertretend für die anderen großen Onlineläden ne Thomann Doku an.



Das sind riesengroße, vollautomatisierte Lagerregale. Da kann niemand mehr einfach mal so hingehen, ne SG aus´m Regal nehmen, wiegen fotografieren und wieder einpacken. Da hat wahrscheinlich auch niemand wirklich Zeit für, so eingespannt wie die Mitarbeiter da sind. Und jemand der dazu abdelegiert wird, dürfte in Summe wahrscheinlich mehr kosten, als die Gitarre hinzuschicken und wieder zu bekommen.

Und CO2 interessiert die Unternehmen solange sie keine gesetzlichen Vorgaben haben oder Extrakosten dafür aufbringen müssen doch ohnehin nicht.

Was haltet ihr von dem Gewicht?
Abgesehen davon was die früher wogen: Sehr viel.

sollte etwa der alte Schlendrian wieder bei Gibson Einzug halten?

Ist doch normal bei Gibson. Du bist nicht der Erste der sich über Verarbeitungsmängel bei Gibson beschwert, und wirst ganz sicher nicht der letzte sein.
 
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Dirty Fingers
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Danke für die sachlichen Antworten 😎
Alle Anderen ... kommt mal runter. Beim Hals wollte ich nur mal wissen, ob die Slim Taper aktuell alle etwas kräftiger ausfallen als in den Neunzigern zum Bleistift. Wenn ja müsste ich wegen dem Hals keine andere bestellen. Das Gibsons Macken haben, weis ich schon seit meiner ersten Paula, die ich 1983 kaufte 🤓

LG Franz
 
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Nick McNoise
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... Möchte noch ein wenig Frust vorausschicken: keiner der größeren deutschen Händler war auf tel. Anfrage bereit mir Fotos (Rosewood, Maserung etc.) vom Wunschinstrument zu schicken, oder es zu wiegen!
Man zwingt den Kunden quasi zum Blindkauf und nimmt hin und her Senden in Kauf. Die Kosten und den Co2 Ausstoß ebenfalls. Warum stellt man nicht einen Mitarbeiter ab, der die Instrumente von Gibson (grade Gibson)
auspackt, wiegt und fotografiert? Sagen wir mal ab der Preisklasse, die einen Koffer dabei hat. ...
Die andere Seite sieht so aus:
Du hast immerhin die Möglichkeit, Dir Instrumente und Anderes zum Test bequem nach Hause schicken zu lassen. Die dabei zwangsläufig entstehenden Retouren kosten den Händler bereits eine schwer kalkulierbare Summe Geld.

So ein Service würde die Kosten noch weiter erhöhen, denn ich wette: würden die so einen Service anbieten, würde jede/r ihn nutzen.
Aber dennoch würde eine unbestimmte Zahl an Instrumenten zurückgeschickt.

Wegen dieses Service einen Aufpreis zu verlangen, dürfte ebenfalls schwierig werden, denn natürlich wollen die Meisten in jedem Fall nur den günstigstem Preis zahlen, der im Netz zu finden ist. Die Meisten werden sich sagen: warum soll ich beim Händler für etwas bezahlen, was ich selbst umsonst machen kann, sobald das Ding hier ist?

Zudem wäre dann ja die Originalverpackung geöffnet, wenn das Ding bei Dir ankommt. Es gibt viele Leute, die dies als "Beweis" dafür herhehmen, das ihnen "Retourenware angedreht" werden soll, die sie nicht haben wollen - als würden sie in Geschäften zum realen Antesten jedes Mal unberührte Instrumente vorfinden.

Es wäre schön, wenn Aspekte wie CO2-Ausstoß durch dieses Hin-und Hergeschicke eine Rolle spielen würden, aber die Realität ist:
Den meisten Kunden ist dies egal, und daher schert es auch die Händler nicht.

Was die Frage angeht, wie Du nun mit der SG verfährst, kann ich Dir nicht weiterhelfen, denn ich verfahre generell so:
Wenn mir Hals einer Gitarre nicht zusagt, ist sie raus (und um das festzustellen, brauche ich keinen Vergleich mit was auch immer, sondern nur meine linke Hand).

Ist sie mir dann auch noch zu schwer, sowieso (wobei 3 oder 3,3 kg nicht mein Problem wären).

Verarbeitung im Sinne von optisch-kosmetischer Makellosigkeit sind mir weit weniger wichtig als der Klang.
 
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Myxin
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@Dirty Fingers

Das Gewicht ist normal, es gibt auch noch deutlich schwerere Gibson SGs.
Die sehr leichten findest du eher im Custom Shop.

Die Sattelbreite ist nicht so entscheidend, eher das String Spacing.
Bei Graphtech gibt es sowohl den 6010 als auch den 6000er Sattel, beide für Gibson Sättel als Replacement angedacht.
Die entsprechenden Maße kannst du auf der Graphtech Seite einsehen und mal mit deiner vergleichen.

Was Verarbeitungsmängel betrifft - die muss man eben speziell bei dieser Firma in Kauf nehmen.
Wenn es nur optischer Natur ist und nicht die Funktionalität der Gitarre einschränkt, dann würde ich drüber hinwegsehen, wenn sonst alles passt.
 
Sele
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Bezüglich der Frage, ob 3.3 kg schwer ist für aktuelle Modelle. Ginoguitars veröffentlicht bei ihren Gitarren das Gewicht, da kannst @Dirty Fingers ja einmal nachschauen. Prinzipiell könnte man feststellen das die Gibsons inzwischen eine vielleicht höhere Gewichttoleranz haben, siehe zum Beispiel die Les Pauls. Ob deine PRS 24 mehr Sustain hat würde ich jetzt nicht zwangsweise dem Tremolo zuordnen. Ich glaube wichtig, ist: Entweder die Gitarre spricht dich an oder halt nicht. Der Mangel mit dem "Nagelloch" dort kann eventuell beim CNC fräsen oder passiert sein: Holz ist halt ein Naturprodukt, wenn der Fräser dort drüber geht kanns sein das er dort was rausnimmt wenn es nicht "festgewachsen ist". Andere Hersteller würden dort einfach dicker lackieren oder zuspachteln, bei Gibson geht halt dicker lackieren wegen dem Nitrolack nicht. Der würde bei dickerer Lackierung nur noch mehr einfallen. Ich würde es als Charakter bezeichnen. Wenn ich das ins Verhältnis setze, das siehst bei deiner Gibson von 83 sicher auch, sind die Spuren nichts dagegen wie sich der Lack in den nächsten 10+x Jahren entwickelt mit Rissen, Matte stelle eventuell Abplatzungen :).

Wenn ich das lese: "[...] Positiv ist der Sound. Schon trocken schwingt sie über den ganzen Hals zum Korpus. Aber ohne unnötige Amplituden, schön gleichmäßig." würde ich sie sogar behalten @Dirty Fingers :).
 
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Das ist aber jetzt sehr stark gerundet: Es sind 2.7 kg und 3.2 kg, also etwa 500gr :). Das ist weniger als so manche Stratocaster oder Telecaster :)
 
Sele
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Ohh ... Die Amis wieder mit ihren Oz das muss ja auch noch auf Pfund umgerechnet werden das sind 7.625 Pfund .... Ein hoch auf das Kilo :D... Stimmt hast Recht! :)
 
Myxin
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Beim Gewicht geht es ja noch, aber wenn die mal mit ihren "'xy' of an Inch" anfangen... :ugly:


Hab mal bei ein paar Shops geschaut, wie es bei den aktuellen Modellen (SG Standard) so aussieht.
Der Peach hat z.B. gerade 4 SG Standards (Cherry) auf Lager, die leichteste wiegt 6 lbs 0,5 oz, die schwerste 7 lbs 9,5 oz.
Die Streuung ist also nach wie vor da.

3,3 kg finde ich für eine SG auch ok, vor allem, wenn sie gut klingt.
Und vielleicht ist sie in dem Fall auch weniger Kopf-lastig, wenn das Korpusholz schwerer ist.
 
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Als ich noch mit einem Kumpel Musik machte ,hatte ich auch die meisten
meiner Gitarren dort deponiert, wenn ich dann Samstags Abends vom Job kam
und der Rücken mal wehtat sagte ich : " gib mir die Invaliden Gitarre "
damit war eine Gibson SG Classic gemeint, die war in meinen Augen federleicht
bin sonst eine Les Paul Custom mit knapp 5 KG gewöhnt, die hab ich noch. Die SG ist weg,
mußte wegen einer Gibson Firebird Studio gehen ist auch ein schwerer Brocken, aaaber der
Sound zum niederknien. Also behalte die SG wenn sie klingt und stör dich nicht an einigen
Grämmchen mehr und einer Druckstelle . Selbst gehe ich mit meinen Gitarren pfeglichst um
aber es ist Keine da die nicht irgend etwas hat.
 
EAROSonic
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Meine olle 1989er Orville SG kommt laut Verkäufer auf 3,25 kg (selbst überprüft habe ich das nie, ist für mich auch unwesentlich).

Wenn ich bei einer neuen Gitarre für 1.600 € solche wesentlich Dinge wie Halsprofil und dann auch noch etwaige Fehler/Schäden als Negativpunkte feststelle, müsste sie schon verdammt gut klingen, damit ich sie behalte. Halsprofile wechseln auch mal mit der Zeit. Wo wir gerade bei PRS waren, ich war überrascht, dass das Wide Thin meiner 2018er PRS SE CU24 deutlich fetter, als das einer SE Tremonti Custom von vor ein paar Jahren ausfiel. Mir gefällt das Akutelle besser. Das mit dem Absatz vom Mahagoni zum Binding am Hals ist ebenfalls so ein neuraligischer Punkt bei Gibson. Das kann sogar Epiphone besser.

Wie so ziemlich alle hier schrieben, bin auch ich der Ansicht, dass nur Du @Dirty Fingers über Verbleib oder Rücksendung entscheiden kannst. Du muss Dich eben fragen, ob Du mit den "Unzulänglichkeiten" der Gitarre auf Dauer klar kommst oder eben nicht.
 
gesch
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Zudem wäre dann ja die Originalverpackung geöffnet, wenn das Ding bei Dir ankommt. Es gibt viele Leute, die dies als "Beweis" dafür herhehmen, das ihnen "Retourenware angedreht" werden soll, die sie nicht haben wollen - als würden sie in Geschäften zum realen Antesten jedes Mal unberührte Instrumente vorfinden.
Also ich würde misstrauisch wenn der Originalkarton immer noch im Originalzustand wäre - also nicht geöffnet worden ist.
Denn dies bedeutet, dass das Instrument weder vom Händler noch vom deutschen Vertrieb überprüft und eingestellt wurde.
Also nicht gerade vertrauensbildend.

Gruß
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Unterschied der beiden SGs aus der gleichen Modellreihe 2,7 kg vs. 3,5 kg...
Ja Logo - nicht jede Holzplanke ist gleich dicht gewachsen und gleich schwer.

Gruß
 
Myxin
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@gesch

So ist es.
Und wenn man bedenkt, dass die Hardware auch was wiegt, nämlich rund 2 lbs bzw. 0,9 kg - und das dann noch abzieht vom Gesamtgewicht der Gitarre, dann werden die Unterschiede noch deutlicher.

Dann heißt es nicht mehr 2,7 vs 3,5 kg, sondern 1,8 vs 2,6 kg (mehr oder weniger nur aufs Holz bezogen, Bundstäbchen, dünner Lack, Sattel etc. fallen da wohl kaum noch ins Gewicht).

Da wäre dann das Holz der einen Gibson SG über 44% (!) schwerer als das der anderen, leichteren - wiegt also fast das Eineinhalbfache.
Das ist ein krasser Unterschied!
 
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Für den Preis wäre es mit den Mängeln (und für dich zu breitem hals) n no go für mich und ich würde sie sofort zurückschicken. Da wird man einfach keine Freude dran haben egal wie toll sie klingt (und im schlimmsten Fall auf dauer dann was am Handgelenk :crutch:).

Zum Thema Co2:
Neue Gibson's kommen ja auch nicht mit dem Paddelboot oder Windsegler hier herüber..da sollte man dann auf Made in U.S.A drauf verzichten, wenn es einem SO wichtig ist, gebraucht kaufen oder auf heimische Gitarrenbauer setzen. 🤷🏼‍♂️

Je nach Verkäufer würde der sie bestimmt auch wiegen oder bestenfalls könntest du sie anspielen.

Hab da ne ähnliche (sogar etwas abwertende) Erfahrung gemacht, ist aber auch verständlich bei der Größe vom Thomann. Ist ja quasi wie n Amazon Lager.
 

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