Fragen zu Saitenstärke wechseln

von muemmel_0811, 17.02.07.

  1. muemmel_0811

    muemmel_0811 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.02.07   #1
    Hi zusammen,

    so, nun hab ich's getan: ich hab mir heute eine neue Stanford Superstage gegönnt :).
    Die Gitarre ist wirklich mein Trauminstrument: top Sound, top bespielbar und optisch einfach ein Hingucker.

    Eine kleine Frage quält mich aber dennoch, und zwar die Saitenstärke. Es sind 12er Elixir Phosor/Bronze Nanoweb drauf und trotzdem spielt sie sich noch besser, wie meine alte mit entsprechenden 10er. Aber es ist halt einfach so, dass mir 11er schon ehrlich gesagt lieber wären, da ich doch schon mal ganz gerne ein paar Bendings spiele und die mit 12ern schon recht schwer fallen.

    Bei meiner alten hab ich vor 2 Jahren (als ich den Tipp bekam) einfach gedankenlos die Saitenstärke von 12 auf 10 genändert, ohne dass es irgendein Problem gab (auch kein Schnarren). Nun hat mein neues Schätzchen aber 1200,- EUR gekostet und da ist mir ehrlich gesagt noch nicht nach gedankenlosem Handeln...

    Würdet ihr jetzt bedenkenlos die Saitenstärke wechseln und hoffen, dass sich der Hals (ist aus Mahagoni) nicht verzieht (habt ihr da ein paar Bilder irgendwo, wie das richtig und falsch aussieht) oder sollte ich doch noch mal lieber in den Laden gehen und sie dort wechseln und evtl. Einstellungen vornehmen lassen? Bzw. kann man, falls sich der Hals verziehen sollte, das ganze auch noch nachträglich - also ohne Schaden an der Gitarre - machen lassen?
    Wie sehen denn da Eure Erfahrungen so aus?

    Danke schon mal und
     
  2. Jiko

    Jiko Ex-Mod Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 17.02.07   #2
    Also wenn man eine "Stufe" (von 12 zu 11) verändert und dazu noch zu dünneren Saiten - da sollte es überhaupt keine Probleme geben.
     
  3. muemmel_0811

    muemmel_0811 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.02.07   #3
    Hi Jiko,

    Danke - hab die Saiten gewechselt und bis jetzt keinerlei Veränderung am Hals festgestellt.
     
  4. S.Tscharles

    S.Tscharles Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 18.02.07   #4
    Hi!
    Wenn Du das nächste Mal wieder Saiten wechselst, achte mal auf den Klang der Gitarre. Gerade bei einer Akustik gilt nämlich: fette Saite, fetter Ton, dünne Saite ..... usw.
    Wenn Du gerne ziehst, gibt Dir eine dicke Saite die beste Chance, Dir entsprechend Kraft anzutrainieren. Ich hab´ mir mal vor vielen Jahren eine Taylor 810 gegönnt. Die Herrschaften beim Importeur, bei dem ich die Gitarre heraussuchen durfte, meinten, das da 10er Saiten draufwären.
    Nu, mein zweiter Vorname ist Thomas, weil ich nicht immer alles glaube, was man mir erzählt (stimmt natürlich nicht, das mit dem Vornamen!).
    Ich war damals 12er gewohnt, aber die Saiten auf der Taylor konnte ich nicht wie gewohnt ziehen, weil das nämlich 13er DÁddario´s waren. Ich hab´ dann spaßeshalber doch mal 12er draufgemacht, aber auch noch nie so schnell wieder Saiten gewechselt, wie da (also aufziehen, anschlagen, noch mal anschlagen - und reumütig wieder 13er aufgezogen), weil die Klampfe mit den dünneren Saiten einfach nicht klang.
    Und dann hab´ich halt am lebenden Objekt Krafttraining gemacht, bis die Ganzton-Bends wieder klappten.
    Laß Dich also nicht entmutigen, sondern trainiere fleißig, das wird dann schon wieder.
    Und - falls Du bis hier gelesen hast - kommt jetzt der entscheidende Tipp:
    versuch mal die dickeren Saiten mit einem runden Kern zu bekommen, die lassen sich nämlich leichter ziehen als die heute üblichen Saiten mit achteckigem Kern (Core). Der Tipp stammt übrigens von einem der Leutchen bei DÁddario, die aber meines Wissens keine derartigen Saiten im Programm haben.
    Ich hoffe, ich konnte trotzdem weiterhelfen :rolleyes:
    Und tschüss!
     
  5. armint

    armint Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.07   #5
    @S.Tscharles:
    Ich gebe dir völlig recht, muss aber zugeben, dass ich auf meiner 410er Taylor auch "nur" 12er habe. Bei nächster Gelegenheit werde ich aber auch mal die 13er testen. (Und wenn sie der Musikalienhändler meines Vertrauens auf Lager hat).

    Zum Spielgefühl gehört aber auch (wie du auch sagtest) der Aufbau der Saite. Ich spiele seit einiger Zeit am liebsten die Elixir (Nanoweb phosphor bronze) weil mir - so finde ich - diese bei gleicher Saitenstärke weicher erscheinen.
    Kann das jemand bestätigen?
    Übrigens sind auf allen Taylor Dreadnoughts ab Werk 13er, auf den Grand Concert wohl 12er. Ähnliches gilt für Martin: Dreadnoughts=medium=13er.

    Gruß
    Armin
     
  6. Flo.O

    Flo.O Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.07   #6
    @armint: Ich finde nur, dass die Phosphor Bronze Saiten weicher klingen, zu der Bespielbarkeit kann ich dir leider nichts sagen, da es schon was länger her ist, dass ich was anderes ausser Bronze gespielt hätte, aber oft spricht ja der Klang die selbe Sprache wie das Material, wie z.B. bei Plektren.

    MfG
    Flo
     
  7. muemmel_0811

    muemmel_0811 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.02.07   #7
    Hallo Ihr,

    Danke für Eure Tipps!
    Das mit den 12er Saiten ist für mich momentan einfach ein Unding, denn meine kleinen zarten Frauenhände waren ja bisher nur 10er gewohnt und dann direkt auf 12er - nee, das ging gar nicht. Ich hab meine Finger am Wochenende komplett schonen müssen, nachdem ich nur eine Stunde im Laden rumgeklimpert hab...
    Was den Klang angeht: glücklicherweise hat sich da gar nix geändert :)
     
  8. aleksannder

    aleksannder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.02.07   #8
    Eigentlich kann ich den Fräd hier gleich recyclen, oder?

    Also, meine Frage: Habe eine Yamaha CPX700 und will wissen, sollten irgendwann einmal die Saiten reißen (unwahrscheinlich, gell? ;-), welche da von Werk aus mit höchster Wahrscheinlichkeit drauf waren.

    Experimentieren kann ich ja noch immer, aber momentan bin ich mit der Stärke ganz zufrieden (auch wenn die e schon etwas schmerzt).
     
  9. armint

    armint Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.02.07   #9
    10er, 12er, oder 13er :rolleyes:
    Yamaha hat eine eigenes Saitenprogramm, mit den genannten Stärken.
    Die Stärke müsstest du halt mal messen:
    Saitensätze werden meist nach der dünnsten Saite im Paket benannt (die hohe "e"-Saite) zur dicksten gibt es dann manchmal noch abweichende Bestückungen um mehr oder weniger "Bass" zu bekommen.
    Leider wirst du die ohne Mikrometerschraube nicht messen können, bei einer Schieblehre geht das Messergebnis wahrscheinlich im Rauschen unter:

    0.010" = 0,254mm, 0.011" = 0,279mm, 0.012" = 0,305mm
    - das wird tricky, eine Schieblehre kann verlässlich eigentlich nur eine Stelle hinterm Komma messen - kommt auf die Schieblehre an.
    Sonst nimm mal ein Stück der "e"- Saite und frag bei einem Uhrmacher (mit Werkstatt - kein Swatch-über-den-Thresen-Schieber) ob er sie dir mal vermessen kann.
    Sein Ergebnis (wenn in Millimetern - Beispiele siehe oben) teilst du dann durch 2,54 und erhältst die Saitenstärke: 0.010 wäre dann ein sog. 10er Satz.

    Gruß
    Armin
     
  10. foxytom

    foxytom Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 21.02.07   #10
    dann zeig es jemanden, der sich damit auskennt (Händler?) oder frag dirket im Werk nach, die wissen das auch

    ich spiel übrigens auf der Dreadnought nen 13er Satz und liebe den vollen Sound (auf Bendings verzichte ich ganz einfach;) )

    Blues zum Gruß
    Foxy
     
  11. therealpaddy

    therealpaddy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.02.07   #11
    Kurze Mail an Yamaha und die Sache ist geklärt.
     
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