Framus Diablo Pro - Kaufentscheidung gebraucht 2000er oder D-Series neu

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PascalMercier
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Hallo an alle,

ich habe in meiner Teeny-Zeit mich mal in eine Framus Diablo Pro (so um 2002) verliebt, aber das Taschengeld war weit entfernt vom damaligen Preis. Nun habe ich wieder mit dem klampfen angefangen und neben meiner Walden Akustik spiele ich eine 2nd Hand Justin Strat-Kopie vom lokalen Musikhändler an einem Katana 100 Mk1. Der Sound ist fur 100 Euro richtig gut, aber eben nicht stimmstabil oder bundrein. Deshalb habe ich mich an die Framus erinnert.

Jetzt die Frage: Ich kann ein Modell aus den 2000er Jahren (Seriennummer bei Framus überprüft) oder ein D-Series Modell neu für knapp 600 Euro bekommen.

Was ist die bessere Wahl?
Die gebrauchte Framus hat keine nachvollziehbare Geschichte oder Handbuch und natürlich einige Macken. Beide haben die SSH - Bestückung von Seymour Duncan.

Einsatz hauptsächlich für mich wenn die Kinder nicht da sind/schlafen (deswegen Katana mit 0,5W Mode) mit dem Wunsch möglichst viel Stile mit einer Gitarre spielen zu können.

Besten Dank
 
Eigenschaft
 
Zu den Framus Gitarren kann ich nichts beitragen, aber bezuglich deiner "alten" Gitarre:

Der Sound ist fur 100 Euro richtig gut, aber eben nicht stimmstabil oder bundrein.

Da kann bestimmt auch was dran machen, z.B. Bearbeiten und Schmieren des Sattels, Einstellen der Oktavreinheit an der Brücke. Kann man auch bei einem Gitarrenbauer machen lassen, zuviel sollte sowas eigentlich nicht kosten (Ich schätze mal maximal 30 Euro, das ist aber natürlich etwas aus der Luft gegriffen, ohne die Gitarre gesehen zu haben)
 
Da stimme ich dir zu, aber das habe ich schon machen lassen. Und die Entscheidung das ganze um die Framus zu erweitern bleibt.
 
Ich persönlich würde lieber eine gebrauchte aber höherwertige Gitarre kaufen, wenn davon auszugehen ist, dass die Bünde etc. gut sind.
 
Ich persönlich würde lieber eine gebrauchte aber höherwertige Gitarre kaufen, wenn davon auszugehen ist, dass die Bünde etc. gut sind.
das sehe ich genauso. Eine 96'er Diablo Pro hatte ich mal. Eine ganz tolle Gitarre war das, ne Klasse für sich. Leider verkauft um Platz für was anderes zu haben.
Den ziemlich fetten Hals muss man mögen.
 
Grundsätzlich ist die Frage, ob die Qualität der Serienfertigung sich in den letzten 20x Jahren gesteigert hat? Neupreis 2002 ab 800-1000 Euro in meiner Erinnerung. Von daher ist es für mich eine Generationenfrage - nicht der Vergleich zwischen einer Masterbuilt uje einem Standardmodell.

Falls es jemand gibt, der den direkten Vergleich hat(te) würde ich mich freuen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe in den 90ern viele Framus Gitarren angespielt und auch eine Weile eine besessen (eine Panthera Pro).
Das waren durch die Bank gute Instrumente.
Den Hals habe ich nicht als sonderlich dick empfunden, weder bei den früheren Ahorn Hälsen noch später bei denen aus Ovangkol.
Sind aber auch keine dünnen Ibanez Super Wizard Hälse gewesen und meine damaligen Jacksons hatten auch dünnere Hälse.

Ich sag mal, du machst mit einer Diablo aus der Zeit nichts falsch.
Mir persönlich würde eine Camarillo mehr zusagen, weil ich kein Vibrato und Singlecoils brauche.
Ist aber sicherlich Geschmackssache.

Die neuen günstigeren Framus Gitarren kenne ich leider nicht wirklich.
Da wärst du vermutlich, was die Verschleißerscheinungen des Vibratos betrifft, auf der sichereren Seite.
 
Ich besitze eine 2003er Diablo Pro.
Unterschiede zur D-Series:
  • Made in Germany
  • Wilkinson VS 50 Tremolo
  • Korpus aus Sumpfesche
  • Hals aus Ovangkol
  • Griffbrett aus Palisander
  • Anderes Schlagbrett
D-Series:
  • Made in China
  • Framus Wilkinson Tremolo
  • Korpus aus Linde oder Roterle?
  • Hals aus Ahorn
  • Griffbrett aus Ebenholz
Tonabnehmer sind die gleichen.
Ich habe mittlerweile auf meiner auch das Framus Wilkinson Tremolo, da ich mit den runden Schrauben der Saitenreiter des VS50 auf Kriegsfuß stehe. Beide Tremolos stehen sich ansonsten von der Stimmstabilität her in nichts nach.
Ich weiß nicht ob die mit PLEK-Service eingestellt sind. Meine 2003er jedenfalls nicht. Im Vergleich zu meiner 2007er Renegade sind die Bünde auch etwas flacher.

Da musst du nun entscheiden, was du lieber magst.
 
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Gibts es bei der Bespielbarkeit einen Unterschied zwischen den Ahornhälsen aus 2000/2001 und denen aus Ovangkol in den Jahren darauf?
 
Dazu kann ich leider nichts sagen, da ich nur die aus Ovangkol kenne.
 
Ich habe mir kürzlich eine WH-1 aus der D-Serie gekauft. Habe zwei ausprobiert und eine behalten. Allerdings nur weil ich unbedingt so eine Flying V haben wollte und die in Deutschland leider nicht verkauft werden. Die Verarbeitung war bei beiden - sagen wir mal "nicht optimal". Wenn es eine Gitarre aus der D-Serie werden soll, würde ich dir also aus eigener Erfahrung raten noch etwas Geld für den Gitarrenbauer und oder etwas Zeit zum nachbessern einzuplanen!
 
Ich habe in den letzten knapp 7 Jahren 4 Framus Diablo Pro und zwei Framus Diablo Custom gehabt. Bis zuletzt zwei Diablo Pro, von denen eine wegen einer anderen Wunschgitarre noch gehen musste. Meine aktuelle ist von 2005 und wird ganz sicher bleiben.

Alle, bis auf eine Diablo Pro, waren aus den 2000er Jahren und mit Ovangkol-Hals. Die 1996er hatte einen Ahornhals, der in meiner Erinnerung etwas schmaler war, als die neueren mit dem Ovangkol Hals.

Das sind aus meiner Sicht Top Instrumente, die zudem sehr vielseitig sind. Von daher würde ich ganz klar zu einer gebrauchten Diablo Pro tendieren, habe aber selbst noch keine aus der D-Serie in der Hand gehabt.
 
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Gibts es bei der Bespielbarkeit einen Unterschied zwischen den Ahornhälsen aus 2000/2001 und denen aus Ovangkol in den Jahren darauf?

Da macht es meiner Meinung nach mehr aus, wie gut der Hals gepflegt wurde.
Die Hälse sind nicht lackiert und natürlich "klebt" ein Hals mehr, der oft von Schweißhänden gespielt und nicht mit irgendwas behandelt und versiegelt wurde.

Die Ahornhälse gab es übrigens auch noch, als Ovangkol zum Standard wurde - nur eben gegen einen Aufpreis.
So gesehen könnte man auch sagen, dass Ahorn die "Premium" Option war.

Was das Halsprofil betrifft, da bin ich ziemlich davon überzeugt, dass es sich nicht (offiziell) geändert hatte und Abweichungen vermutlich im Rahmen üblicher Toleranzen waren.
 
Danke für euer Feedback. Ich habe unweit von mir eine Diablo Pro von 2001 - mit Ahornhals - ausfindig gemacht. Für 500 Euro aus 1. Hand. Kleinere Mängel an der Elektrik wurden nach Aussagen des Verkäufers behoben und außer einem leichten "Wasserschaden" (siehe Foto) scheint sie gut gepflegt - kommende Woche kann ich sie anspielen.
_20210623_085652.JPG
 
Cool :) Bitte dann Bilder und eine Einschätzung der Axt. Beobachte schon länger die Diablos und Pantheras.
 

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