Funktionsweise der Tonabnehmer

von space_ace, 02.04.06.

  1. space_ace

    space_ace Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.06   #1
    Hi ihr,

    Kann mir jemand die genau Funktion der Tonabnehmer bei einer Akustik-Gitarre erklären?

    Funktioniert ja sicherlich anders als bei der E-Gitarre.

    Bräuchte die Infos für eine Facharbeit.

    Ich weiß nicht ob es bei den Tonabnehmern dann auch große unterschiede gibt.

    Besitzte jedenfalls diese Gitarre:

    https://www.thomann.de/de/harley_benton_hbd500bb.htm

    Danke euch.
     
  2. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 02.04.06   #2
    Ahem...dann sollte man, wenn das für ne eigene Arbeit ist, einfach mal ein bisschen forschen und suchen ;)

    Die bekanntesten PUs sind Piezos unter dem Steg, evtl auch als Kontakttonabnehmer unter der Decke. Einfach mal Googeln (Piezo, Transducer, Kristall...)

    Das B-band-System arbeitet afaik ähnlich (auch googlen, B-Band), hat aber afaik keine Piezokristalle sondern irgendein anderes gummiartiges Material drin.

    Selten gibts dann noch magnetishce PUs (oft als Zusatz am Hals), die funzen genauso wie auf der E-Gitarre.

    Die hat wohl nen Piezo.....
     
  3. shooter0425

    shooter0425 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.06   #3
    Bei den Tonabnehmern der E-Gitarre handelt es sich um Spulen, in denen durch die Bewegung (Schwingung) der Saiten eine Wechselspannung erzeugt (induziert) wird. Die Frequenz der Wechelspannung entspricht babei der Frequenz der Saitenschwingung und somit der Höhe des erzeugten Tons. Je stärker die Saite angeschlagen wird, desto stärker schwingt sie (Amplitude) und desto höher ist die induzierte Spannung und somit auch die Lautstärke.

    Bei den Tonabnehmern einer Akustik-Gitarre handelt es sich um ein Kristall (Piezoelement), in dem durch Druck eine Spannung erzeugt wird. Das ist im Prinziep das Gleiche wie das Zündsystem in einem Feuerzeug mit Piezozündung, nur mit erhebliche geringerer Spannung. Dieses Piezoelement sitzt unter dem Steg und reagiert auf den Druck der angeschlagenen Saiten.
    Hier wird ebenfalls eine Wechselspannung erzeugt, bei der die Frequenz wieder der Schwingfrequenz der Saite und somit auch der Tonhöhe entspricht. Auch die Amplitude (Spannung) entspricht, wie bei der E-Gitarre, der Stärke des Anschlegs der Saite.
    Bei der A-Gitarre werden Vorverstärker verwendet, weil die erzeugte Spannung bei Piezos erheblich geringer ist als bei Spulen.

    Bei manchen A-Gitarren wird zusätzling noch über ein eingebautes Mikrofon abgenommen, was bei Bedarf, über den Preamp, zugemischt werden kann. dadurch wird der Klang zwar etwas "wärmer", aber die Anfälligkeit für Rückkopplungen steigt enorm. Daher ist ein Mikro für den Einsatz auf einer Bühne nicht wirklich geeignet, bei aufnahmen macht es aber durchaus Sinn.

    Reicht dir diese Erklärung? ;)
     
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