FX Loops, Effektwege, Laney VC50 / VH100, für zweite Lautstärke

von Paco Poncho, 03.05.16.

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  1. Paco Poncho

    Paco Poncho Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.05.16   #1
    Moin zusammen!

    Bin seit einer Woche glücklicher Besitzer eines VC50 Combos, also die "Kofferversion" vom VH100R.
    Habe jetzt eine Frage an die Userzunft.
    Ich weiß, dass es hier schon einige Threads zu Laneys und auch speziell
    zu den VHs und VCs gibt und ich habe auch ausgiebigst gestöbert, allerdings zu meinem "Problem" nichts gefunden.

    Und zwar habe ich, bei meinem bisherigen Hauptamp (Peavey Classic 50), immer einen Preamp/Booster von Nobels
    im Einschleifweg eingesetzt, um im Prinzip eine zweite, lautere Volumeeinstellung für Leads und Solos abrufen zu können.
    Insbesondere in meiner Hauptkapelle, wo es mit zwei Gitarren rockig-laut zur Sache geht.
    Beim Peavey hat das einwandfrei funktioniert. Bei minimalst verändertem Grundsound eine angehobene Lautstärke, die
    deutlich und klar über dem Rest der Band steht.

    Habe dasselbe beim Laney getan und zwar im regelbaren Effektweg und auf Insert geschaltet. Der Ton wird im Channel 2-Betrieb
    schon etwas "dicker" allerdings nicht hörbar lauter. Im Cleankanal trit das nicht auf, da haut´s mich förmlich durch die Wand, wenn
    ich auf den Booster trete.

    Hat jemand einen Tip für mich, wie ich den Laney dazu "überreden" könnte, auf den Booster so zu reagieren, wie ich das benötige?

    Gruß in die Runde,
    Paco
     
  2. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 03.05.16   #2
    Das liegt wahrscheinlich daran, dass der Laney vorher schon am Limit ist.

    Ist der parallele Loop nicht schaltbar? Würde sonst den als alternativen zweiten Master nutzen, oder den Booster als Minusbooster nutzen.
     
  3. Gast 2356

    Gast 2356 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 03.05.16   #3
    Würde ich auch empfehlen, das Ding mal als Minusbooster einsetzen.
    Wenn die Endstufe aber schon heftig in Zerre ist, wird das nicht deutlich leiser,
    sondern nur klarer..
    ....und das kann sich im Endeffekt sogar lauter anhören.
    Aber ausprobieren kostet nichts.
     
  4. Paco Poncho

    Paco Poncho Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.05.16   #4
    Besten Dank schonmal, für die schnellen Antworten!
    Der FX Loop ist nicht schaltbar, er hat einen Levelregler, mit dem ich den Anteil des Effektes im Signal einstellen kann.
    Evtl. sollte ich den mal etwas beherzter aufdrehen...
    Da ich auch noch andere Effekte im Loop habe, wäre ein Solosound über einen schaltbaren Effektweg auch unpraktisch,
    weil die ja dann auch nur im Solo nutzbar wären, oder täusche ich mich da?

    Soo hart ist die Zerre gar nicht mal eingestellt. Drive auf knapp zwei Uhr und beim Volume sind noch zwei Drittel vom Gesamtregelweg
    frei...

    Der Laney ist von meinen Amps eigentlich in seinem Dynamik- und Schubverhalten der Mächtigste, deshalb würde es mich wundern, wenn er im Vergleich zu den anderen so schnell an seinen Grenzen wäre.Vielleicht ist der FX Loop an einer anderen Stelle im Signalweg platziert als beim Peavey bzw. bei meinem Hughes & Kettner Statesman Combo.
    Bei den beiden Amps funktioniert das mit dem Signalanheben tadellos.
    Laut Bedienungsanleitung ist der Effektweg beim Laney im Insert-Mode
    seriell zwischen Vor- und Endstufe angeordnet. In der Side Chain Einstellung wäre er parallel geschaltet.
     
  5. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 03.05.16   #5
    ist richtig
    Das heißt nicht, dass der nicht schon mächtig an den PI fährt...

    Versuch mal n Minusbooster in nem Seriellen Loop zu nutzen, der hinter deinen Effekten steckt.
     
  6. Paco Poncho

    Paco Poncho Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.05.16   #6
    Minusbooster würde bedeuten, dass ich den Sound, ganz am Ende der Kette, mittels des Nobels Gerätes auf eine Rhytmuslautstärke
    zurückfahre, anstatt für´s Solo den Amp noch lauter zu machen. Verstehe ich das richtig?
     
  7. Gast 2356

    Gast 2356 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 03.05.16   #7
    Korrekt!
    Den Levelregler am Effektweg voll aufdrehen, das sollte dann einem seriellen Effektweg entsprechen.
    Die Effekte mußt du dann an den einzelnen Geräten anpassen.
    Mit Hall und Delay kannst du mal experimentieren,
    ob vor oder hinter dem Booster/Minusbooster bessere Ergebnisse kommen.
     
  8. Paco Poncho

    Paco Poncho Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.05.16   #8
    OK!
    Wenn ich den Level am Loop voll aufdrehe, entspricht das also ungefähr einem "ungebremsten" seriellen Effektweg ohne Regler?
    Das werde ich ausprobieren. Am Ende lag´s auch da dran, dass der bei mir nur halb auf war, dass das mit dem Lautermachen nicht
    funktioniert hat.
    Die FX Loops beim Peavey und beim Statesman sind beide nicht regelbar und somit ist das am End schon des Rätsels Lösung...

    Besten Dank für die Tips!
    Werde nächste Woche Bericht erstatten...:)
     
  9. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 03.05.16   #9
    Genau, stell den auf Seriell und schau gern mal, obs auch so funktioniert - ansonsten als Minusbooster nutzen ;)
     
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  10. rock4life81

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    Erstellt: 03.05.16   #10
    Lustig, das beim Laney der Dry/Wet-Regler mit Level-Regler bezeichnet wird ...dass das zu Verwirrungen führen kann ist irgendwie nachzuvollziehen :D (oder hat der Regler noch eine weitere mir verborgene Funktion? :gruebel:)
     
  11. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 03.05.16   #11
    Wenn man den Loop leer lässt, kann man den Regler als Kanalübergreifendes Mastervol missbrauchen ;)
     
  12. Paco Poncho

    Paco Poncho Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.05.16   #12
    Ja! Das ist allerdings praktisch, weil man den VC 50 bei halbwegs annehmbarem Ton auf Zimmerlautstärke runterfahren kann.
     
  13. Tobi Elektrik

    Tobi Elektrik Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.05.16   #13
    Der Regler heißt genau genommen RETURN-Level. Da der FX-Loop wahlweise als serieller oder paralleler Effektweg genutzt werden kann, ist diese Bezeichnung im Gegensatz zu Dry/Wet in beiden Fällen sinnvoll.

    @crazy-iwan Auch mit Effekten im Signalweg funktioniert der Return-Level-Regler als Mastervolume, wenn man im "Insert"-Modus (=serieller Effektweg) ist.
     
  14. Paco Poncho

    Paco Poncho Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.05.16   #14
    Werde mir wohl für den VC50 einen Minusbooster zulegen. Habe nach einem dreistündigen "Versuchsmarathon" einsehen
    müssen, dass mit steigender Zerre, selbst wenn diese noch nicht bei Metal angekommen ist, der Amp weniger mit Lautstärke auf den Boost
    reagiert, sondern zum unkontrollierbaren Pumpen, Pfeifen und "sich an sich selbst Verschlucken übergeht"...
    Auch sorgt der Return Level Regler je nach Stellung für zusätzliches Gain, woran dann auch oben erwähnter Versuch scheiterte.
    Wenn der Return voll aufgedreht ist kriegt der "Toaster" ´ne ordentliche Schippe zusätzliches Gain, wa dazu führte, dass der Clean Kanal
    bei ´nem satten Crunch anfing...
    Gibt´s zum Thema Minusbooster irgendwelche Empfehlungen?
     
  15. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 06.05.16   #15
    EHX Signal Pad. Einfach weil ich EHX mag.
    Ansonsten tut es jeder EQ, theoretisch kannst Du da auch noch in den Klang mit eingreifen.
     
  16. Paco Poncho

    Paco Poncho Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.05.16   #16
    Thx! Werde ich mir dann mal anschauen. Habe noch einen sogenannten Soloswitch von Vintage (ehemals PCL/Rath) im Auge, der die Funktion auch erledigen soll mit EQ ist natürlich auch ´ne Idee.
    Hatte früher einen Laney AOR II, bei dem ich mir auch eine zweite Lautstärke hatte einbauen lassen.
    Das hatte der Techniker auch mit einem fußschaltbaren zusätzlichen Regler gemacht, mit dem ich
    die Gesamtlautstärke für Rhytmus runterfahren konnte. Leider hat das, zumindest bei meinem damaligen Amp, aber zusätzlich auch immer den Schub an sich deutlich kastriert, sodass der Sound
    etwas sacklos wurde. Bleibt zu hoffen, dass das heutzutage besser gelöst werden kann...
     
  17. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 06.05.16   #17
    Kommt halt immer auf den Amp an, und wo der Boost greift.

    Bei jcm800artigen ist es halt immer schwierig, weil die Endstufe da auch ihren Sweetspot hat, aber testen sollte man es trotzdem.
     
  18. Paco Poncho

    Paco Poncho Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.05.16   #18
    Wenn gar nichts hilft, lass ich ich evtl. bei meinem Röhrentech dahingehend umbauen.
    Wäre halt die teurere Variante, aber wenn´s zum Ziel führt...
    Es sollte doch technisch möglich sein einen Verstärker so zu verdrahten, dass bei gleicher
    Tonqualität zwei Lautstärken schaltbar sind. Bei Boogie, Engl und anderen Kameraden gibt´s ja auch
    Amps mit zwei abrufbaren Masters...
    Das Problem bei der Schaltung in meinem damaligen Amp und auch bei so einigen Soundbeispielen
    von Minusboostern, die ich bis jetzt gehört habe war und ist, dass halt immer ordentlich Punch weg war,
    wenn das Ding aktiviert war. Wenn ich den Verstärker bei deaktivierter "Bremse" auf die Rhytmuslautstärke runtergeschraubt habe hat er diesen Punch und Biss nicht verloren, sondern war einfach nur etwas leiser und ich denke, dass das doch per Fußschaltung möglich zu machen sein sollte.
     
  19. Paco Poncho

    Paco Poncho Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.05.16   #19
    So! Habe eben mal sondierungsmäßig mit meinem Haus und Hoflötmeister telefoniert.
    Er schaut sich jetzt den Schaltplan an und gibt mir dann Bescheid, was man zur Lösung des Problems
    machen kann, wie hoch der Aufwand wäre etc. Er sagte, im einfachsten Fall müsste "nur" der Einschleifweg an eine andere Stelle im Signalweg gesetzt werden.
    Beim Peavey Classic sitzt der FX Loop wohl zwischen Vor und Endstufe und deshalb kann man da den Ton, nach der Endgültingen "Formung" einfach im Pegel anheben und somit lauter in die Endstufe schicken. Bei vielen Amps sei der Loop in die Vorstufe integriert und deshalb hat man dann denselben Effekt, wie bei einem Booster oder Zerrer, der vor einen bereits verzerrten Amp geschaltet ist.
    Es gibt mehr Zerre, oder einen Mittenschub, aber keine tatsächliche Lautstärkeveränderung...
    Ansonsten sähe er, beim ersten Nachdenken über das Thema grundsätzlich kein Problem dabei,
    einer Endstufe einfach zwei Volume-Regler zu verpassen, die per Schalter abwechselnd ins Geschehen eingreifen. Allerdings will er sich erst die Schaltpläne anschauen, bevor er eine endgültige Ansage macht.
     
  20. crazy-iwan

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    Erstellt: 07.05.16   #20
    Wo soll denn der Loop sein wenn nicht hinter der Vorstufe? Ich würde damit nicht zu dem gehen...

    Der Klang wird primär immer in der Vorstufe gebildet. Bei älteren Ampdesigns verstärkt die Endstufe aber nicht ohne nicht auch je nach Reglerstellung anders zu klingen. Das heißt, sie hat einen Sweetspot, der einen gehörigen Anteil am Sound hat.
    Stellst Du jetzt deinen Sound genau auf den Sweetspot ein, nimmst dann bischn Schub weg, klingt es natürlich dementsprechend.

    Der AOR basiert im Groben auf der 2203 Schaltung. Das heißt, die Endstufe will ausgefahren werden, damit es klingt.
    Der VH klingt mMn auch leise gut, obwohl er ebenfalls 2203-basiert ist.
    Trotzdem finden ihn viele erst sehr laut sehr gut, sei es weil der PI übersteuert, oder die großen Kolben.

    Ein zweites Mastervolume wird keinen großen Unterschied zu nem Minisbooster haben, im Prinzip funktionieren beide gleich.
    Interessant wird ein schaltbarer PPIMV, grade in deinem Fall.

    Aber ernsthaft, teste erstmal sonen Minusbooster, kost erstens weniger, und zweitens hast beim Amp keinen Wertverlust.
     
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