Gefälschte Musikwissenschaft

  • #21
Die Idee hat schon was: Man suche unbekannte Komponisten oder abgelegene Themen und bastle schnelle Bücher darüber. Das merkt keiner ganz so schnell. :whistle: Es sind ja alles keine Verkaufserfolge. Bis da mal 10 Exemplare pro Buch wegkommen, vergeht eine Zeit.

Ich frage mich eher, was die ganze Aktion für den Urheber eigentlich soll.
Entweder nach dem Motto "Kleinvieh macht auch Mist", dann halt viele kleine Bücher (hier immerhin ca. 80). Kann sich in der Masse auch irgendwie lohnen.
Oder geht es eher darum, Niveau zu verwässern oder Mißtrauen (gegenüber dem Verlag?) zu säen.
Oder ist es nur Training für weitere Bücher, die dann noch kommen sollen ?

Es steht immerhin soweit nichts wirklich falsches in diesen Fake-Büchern. Die Bücher sind halt wertlos und Käufer wurden somit getäuscht. Heikler finde ich gezielte Desinformation, oder z.B. gefälschte Testergebnisse in Doktorarbeiten o.ä. Das gab es früher auch schon.

Ich denke auch an "Enthüllungsbücher", die es auch bei musikalischen Themen gab.
Mancher erinnert sich vielleicht noch an Grete Wehmeyer, und die "Wiederentdeckung der Langsamkeit" in den 80er Jahren. Da ging es um die These, daß Metronom-Angaben lange Zeit falsch interpretiert wurden und viele Musikstücke genau halb so schnell gespielt werden müßten. Das hatte damals einigen Wirbel verursacht.
Ich glaube, daß Frau Wehmeyer selbst durchaus an diese These geglaubt hat, es war also keine Desinformation. Aber es war halt eine extreme These, mit der man durchaus Geld verdienen konnte.


Kleiner Nebeneffekt für mich: Ich habe mir nun die zweite Sinfonie von Burgmüller angehört.
Den Namen hatte ich vorher noch nie gehört und ich wäre ohne weiteres auch nicht drauf gekommen. Durchaus hörenswert. Mehr hatte er nicht mehr geschafft, da er schon mit 26 gestorben ist.
 

  • #22
Mehr hatte er nicht mehr geschafft, da er schon mit 26 gestorben ist.
Aus Wiki
Johann Friedrich Franz Burgmüller, auch Frédéric Burgmüller genannt (* 4. Dezember 1806 in Regensburg; † 13. Februar 1874 in Beaulieu

Ich denke Du solltest vielleicht auch mal so ein Buchprojekt andenken 😁

Es steht immerhin soweit nichts wirklich falsches in diesen Fake-Büchern.
Wenn man dem Artikel glauben kann, dann schon.
 
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  • #23
Hier geht es um das Buch

"Norbert Burgmüller: Ein leiser Rebell: Musik, Leben und die Suche nach künstlerischer Identität"

von einer nicht existierenden "Sophia Weller".
Und der Norbert Burgmüller hat real gelebt von 1810 - 1836.

Johann Friedrich Franz war aber sein älterer Bruder. Also nicht so weit weg ;)
Norbert kam in Düsseldorf zur Welt, nach dem Umzug der Familie.

Das Buch hat auch ein äußerst ansprechendes KI-Cover, das paßt gut zusammen.
Ich habe auch ein paar andere dieser Fake-Bücher angeschaut. Die Covers sind recht einheitlich ;)
 
Grund: Bruder eingefügt
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  • #24
Es gab Fake-Bücher auch schon lange vor KI. Ich suchte mal, vor ca. 20 Jahren, ein Buch über die "Andrew Sisters" das was ich dann fand bestand nur aus Wikipedia-Artikeln. Der Verlag hat es zum Glück zurück genommen.
 
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  • #25
Johann Friedrich Franz war aber sein älterer Bruder.
Ah OK, ich habe auch grade nochmal recherchiert. Die Familie war anscheinend sehr musikalisch. Es gibt auch noch den Theophil, der ist auch nicht so alt geworden

Theophil Burgmüller (1806–1845)

Theophil Burgmüller wurde am 3. April 1806 in Wittenberg geboren, als Sohn eines lutherischen Kantors, dem er früh sein außergewöhnliches musikalisches Talent verdankte. Nach einer soliden Ausbildung am Klavier und in der Kompositionslehre verschlug es ihn zunächst nach Königsberg, wo er ab 1828 als Kapellmeister am dortigen Stadttheater wirkte und mit einer Reihe kleinerer Klavierwerke sowie einem unvollendeten Streichquartett auf sich aufmerksam machte.

1836 wechselte Burgmüller nach Danzig, wo er in den Dienst eines wohlhabenden Kaufmannspatrons trat und seine produktivste Schaffensphase erlebte. Aus dieser Zeit stammen seine heute völlig vergessenen Sechs Präludien im nordischen Stil sowie eine Sinfonie in d-Moll, deren Partitur als verschollen gilt. Ein kurzer Aufenthalt in Berlin im Jahr 1841 endete abrupt: Burgmüller soll bei einem Hofkonzert den preußischen Kronprinzen durch eine unerbetene, schroffe Kritik an dessen Lautenspiel tief beleidigt haben, woraufhin er aus der Hauptstadt verwiesen wurde und dauerhaft in Ungnade fiel.

Er zog sich nach Danzig zurück, wo er vereinsamt und ohne Mäzenat am 17. November 1845 im Alter von nur 39 Jahren an einem Lungenleiden starb. Sein Werk wurde zu Lebzeiten kaum verlegt und geriet rasch in Vergessenheit.
/s
 
  • #26
Es gab Fake-Bücher auch schon lange vor KI

... und noch früher gab es echte Fake-Bücher, komplett erfunden. Aber die waren wenigstens witzig.

Beispiel:
"Der Komponist Ferdinand Loh und sein opus magnum: Der Flohwalzer" - über eben den Flohwalzer

"Bau und Leben der Rhinogradentia" - über das fiktive Nasobem, nach einem Gedicht von Christian Morgenstern, und dessen biologische Verwandte. Kommt wie ein Fachbuch daher und ist nur Nonsens, aber grandios.

Das waren noch intellektuelle Spiele. Leider kann man so etwas heute nicht mehr gut bringen, eben wegen unglückseliger Fake-News. Egal, ob mit oder ohne KI :poop:. Schade eigentlich...
 
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  • #28
Ich frage mich eher, was die ganze Aktion für den Urheber eigentlich soll.
Youtube ist voll von Tutorials in denen gezeigt wird wie man mit KI recherchiert um Content zu createn und zu verkaufen. Viele probieren das dann scheinbar aus.
 
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  • #29
Ich habe das kurz vor der KI-Welle schonmal irgendwo gelesen, vor allem im Bereich Ratgeber gab es diese Probleme schon länger. Schnell zusammenkopiertes Zeug und irgendwer kauft es schon.

Jetzt scheint es zu einem echten Problem zu werden, berichten einige seriöse Webseiten
manager magazin
KI-generierte Schrottbücher bedrohen die Verlage
Obskure Anbieter werfen Unmengen von Fake-Büchern auf den Markt – von der Promibiografie bis zum Reiseführer. Der Onlineriese Amazon verdient daran kräftig mit, für viele Buchverlage wächst die Bedrohung.

Spiegel
Das Geschäft mit KI-generierten Schrottbüchern auf Amazon
Irreführende Reisetipps, lieblose Kinderbücher, generische Ratgeber: Auf Amazon floriert der Handel mit KI-Werken. Der Konzern könnte für Transparenz sorgen, drückt sich aber.

ndr
KI-Kinderbücher erobern Amazon: Verlage kämpfen gegen "Fake und Schrott"

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ist auf dem Vormarsch - auch auf dem Buchmarkt. In den Verkaufslisten der großen Online-Versandhändler finden sich immer häufiger von KI generierte Kinderbücher.

Gerade bei Kinderbüchern kann ich mir gut vorstellen, dass man schnell mal was kauft, ohne genau nachzusehen, wenn der nächste Kindergeburtstag ansteht und dringend ein Geschenk gebraucht wird.

Bei Musikwissenschaft ist das Klientel sicher deutlich kleiner.

F. Loh - herrlich!

Konrad Lang oder Karin La Rinette hätten auch noch eine Biographie verdient ;)
 
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  • #30
Ja früher musste man das halt noch selber zusammenklicken, heute (bzw. nicht mehr lange bis) gibt man das der KI in Auftrag: "Generiere 5 Kinderbücher mit jeweils 100 Seiten und lade sie beim Verlag hoch, den Ertrag lege in meine Bitcoins an".
 
  • #31
Viele probieren das dann scheinbar aus.
Da ist was dran. Da muß noch nicht mal viel Geld fließen. Man kann dann stolz seinen Kumpels zeigen: "Hey, das is Zeug von mir und die bieten das auch noch an, muahaha :D"
 
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  • #32
Vorläufiges Fazit: Klaas Klever ist gefasst
Die Geschäftsführerin von Tredition äusserte sich zu den pseudowissenschaftlichen Werken:
In diesem von @gidarr verlinkten Blogartikel wurde die Stellungnahme des Verlags zusammengefasst. Der vollständige Text der Geschäftsführerin Fr. Latußeck hat mich aber über ein anderes Fachforum erreicht. Fr. Latußek hat zugestimmt, dass ihr Text hier im Musiker-Board gepostet werden darf. Ich denke, es ist zum Verständnis des Vorgangs hilfreich, ihre vollständigen Stellungnahme zu kennen:

Sandra Latußeck schrieb:
Sehr geehrter Herr Dr. Wünsche,

Ihr Beitrag vom 21. April 2026 hat uns – das gestehen wir offen – getroffen. Nicht, weil wir die Schärfe Ihrer Kritik unangemessen fänden, sondern weil sie an einer Stelle ansetzt, die uns selbst seit Monaten beschäftigt: dem Umgang mit generativer KI im Self-Publishing und der Frage, wo unsere Verantwortung als Plattform beginnt und endet.

Wir möchten Ihnen, Frau Aring, Herrn Zepf und allen Kolleginnen und Kollegen in den Bibliotheken, die in Ihrem Beitrag zu Wort kommen, zunächst etwas ganz Grundsätzliches sagen: Sie haben recht. Die Bücher über Johann Christoph Bach und Salomon Jadassohn hätten nicht erscheinen dürfen. Die inhaltlichen Mängel, die Frau Aring und Herr Zepf dokumentiert haben – erfundene Quellenangaben, vermischte biografische Daten, Zuschreibungen an nicht existierende Personen – sind mit unserem Selbstverständnis als Self-Publishing-Dienstleister, der seit 19 Jahren auf Qualität setzt, nicht vereinbar.

Wir möchten Ihnen ehrlich erklären, wie es dazu kommen konnte – nicht als Rechtfertigung, sondern als offene Einordnung.

Die kritisierten Bücher wurden von uns nach den damals geltenden Maßstäben geprüft. Wir haben die Fehler leider nicht erkannt und die Publikationen freigegeben. Unser Buch-Check umfasst formale und gestalterische Kriterien – Cover, Impressum, Layout, offenkundige Rechtsverletzungen, Auffälligkeiten in der Rechtschreibung. Eine inhaltliche Tiefenprüfung, wie sie eine wissenschaftliche Publikation erfordert, leisten wir nicht und können wir auch nicht leisten – das ist die Aufgabe wissenschaftlicher Fachverlage mit fachredaktionellen Strukturen.

Was wir aber leisten müssen – und woran wir konkret gearbeitet haben – ist eine bessere Erkennung von Inhalten, die durch generative KI in einer Weise erzeugt wurden, dass sie eine fachliche Substanz vortäuschen, die sie nicht haben. Aktuell führen wir ein eigens entwickeltes Buchprüfungs-Tool ein, das unser Team bei der Erkennung überwiegend KI-generierter Inhalte unterstützt – einschließlich typischer Hinweise wie sprachstatistischer Muster und inkonsistenter Quellenangaben. Mit diesem Tool werden Inhalte erkennbar, die mit den bisher eingesetzten Prüfmitteln nicht zu identifizieren waren.

Unsere Linie ist klar: KI als Werkzeug zur Überarbeitung eigener Texte – ja. KI als alleiniger oder hauptsächlicher Autor – nein. Die geistige Schöpfung muss vom Menschen ausgehen. Bücher, die diesem Grundsatz nicht entsprechen, wollen wir nicht veröffentlichen. Das war bereits in unseren grundlegenden Qualitätsanforderungen für Publikationen verankert, wurde im konkreten Fall vom Autor jedoch leider nicht beachtet. Wir möchten jedoch, dass sich alle Publizierenden dieser Anforderung und damit auch ihrer Verantwortung bewusst sind. Diese Linie nehmen wir daher jetzt auch ausdrücklich in unsere AGB auf, ergänzt um eine Schadensersatzklausel für den Fall, dass Autorinnen und Autoren dagegen verstoßen.

Papier ist bekanntlich geduldig. Bei Verstößen gegen unsere AGB und Standards sind wir es jedoch in der Regel nicht. Publikationen, die unseren Standards nicht entsprechen und von deren Fehlerhaftigkeit wir wissen, haben wir in der Vergangenheit nicht geduldet und werden dies auch in Zukunft nicht tun. Um Problemfälle besser erkennen zu können, haben wir eine Meldemöglichkeit auf unserer Website eingerichtet.

Auf die in Ihrem Beitrag genannten Beispiele und auf weitere Hinweise aus der Fachöffentlichkeit – etwa die Rezension in der „Musikforschung" und den Blogbeitrag der Monumenta Germaniae Historica – haben wir konkret reagiert. Die in diesen Quellen genannten Titel stammen nahezu ausnahmslos von einem Nutzer, der über mehrere Konten und unter verschiedenen Pseudonymen bei tredition veröffentlicht hat. Wir haben alle Titel aus dem Vertrieb genommen, die Löschmeldungen an den Buchhandel sind herausgegangen. Käuferinnen und Käufer aus unserem Online-Shop haben wir individuell angeschrieben und erstatten ihnen den Kaufpreis. Die in Ihrem Beitrag und in den weiteren Quellen namentlich genannten Bibliotheken haben wir ebenfalls angeschrieben und ein Rückerstattungsangebot einschließlich Rücksendungskosten unterbreitet.

Über diese konkreten Fälle hinaus prüfen wir aktuell rückwirkend alle Veröffentlichungen der vergangenen zwei Jahre. Bücher, die sich als überwiegend KI-generiert erweisen, nehmen wir aus dem Vertrieb und kündigen die zugehörigen Verträge.

Wir wissen, dass Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen einen erheblichen Aufwand betreiben, um solche Bücher zu identifizieren – Brandolinis Gesetz, das Sie in Ihrem Beitrag zitieren, kennen wir gut. Genau deshalb suchen wir den offenen Austausch mit Ihnen. Selfpublishing hat in den vergangenen Jahren ganz neue Möglichkeiten eröffnet: Nie war es für Autorinnen und Autoren so einfach, eigenständig und unabhängig zu veröffentlichen. Gleichzeitig stehen wir damit in einem Spannungsfeld zwischen der Publikationsfreiheit und den inhaltlichen wie qualitativen Anforderungen, die wir als Dienstleister an Bücher stellen, die über tredition in den Markt gelangen.

Wir haben großen Respekt vor der Fachkunde und der kreativen Schaffenskraft unserer Autorinnen und Autoren. Gerade deshalb wollen wir nicht, dass im Kern von Maschinen geschaffene Texte über uns veröffentlicht werden und als gleichwertige menschliche Werke erscheinen. Generative KI verschärft diese Herausforderung: Sie lässt Texte zunehmend menschenähnlich wirken, erreicht aber – was in gewisser Weise auch beruhigend ist – in der Regel nicht die fachliche Tiefe, Genauigkeit und Verantwortung eines menschlichen Autors.

Unser Anspruch bleibt: Wir wollen Selfpublishing für möglichst viele Menschen ermöglichen, aber nur auf rechtmäßiger Grundlage, mit vertretbarer Qualität und auf der Basis menschlicher geistiger Schöpfung. Daher werden wir alles in unserer Macht Stehende tun, um KI-generierte Inhalte zu erkennen, Missbrauch zu unterbinden und unsere Prüfprozesse laufend weiterzuentwickeln. Dies betrachten wir als unsere Verpflichtung gegenüber Leserinnen und Lesern, Autorinnen und Autoren sowie unseren Partnern im Buchmarkt.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Sandra Latußeck
Geschäftsführerin
tredition GmbH

Darüber hinaus schrieb mir Fr. Latußeck, dass künftig eine Profilschärfung durch Bewertung der eingereichten Manuskripte passieren soll:

Sandra Latußeck schrieb:
vielen Dank für Ihre Nachricht und für Ihr Interesse, unsere Stellungnahme im Forum auf musiker-board.de zu teilen. Selbstverständlich dürfen Sie sie dort veröffentlichen.

Erlauben Sie mir, Ihnen auch noch den aktuellen Stand mitzugeben, da sich seit Mai einiges getan hat: Wir haben tredition unter dem Leitgedanken „Respekt vor dem Leser" neu positioniert. Self-Publishing soll bei uns weiterhin jedem offenstehen – aber wir haben sechs verbindliche Prüfkriterien definiert, anhand derer wir jedes Manuskript bewerten, bevor wir es in den Buchhandel weitergeben. Dazu gehören etwa die eigenständige schöpferische Leistung, die sachliche Richtigkeit und die Ehrlichkeit darüber, was angeboten wird. Die Kriterien sind seit Kurzem öffentlich einsehbar: https://tredition.com/leistungen/buch-check/pruefkriterien/

Außerdem haben wir vergangene Woche einen Newsletter an alle unsere Autorinnen und Autoren versandt, in dem wir diese Linie und die konkreten Maßnahmen erläutert haben. Unser Anspruch ist klar: Wer mit tredition veröffentlicht, soll sich darauf verlassen können, dass seine Werke im Buchhandel mit Respekt aufgenommen werden – und Leserinnen und Leser sollen darauf vertrauen können, dass bei uns erschienene Bücher das halten, was sie versprechen.

Es würde uns sehr freuen, wenn Sie auch diese Profilschärfung in Ihrem Forum erwähnen würden. Pseudowissenschaftliche, KI-generierte Bücher sind ein Problem, das die gesamte Branche betrifft – wir möchten Teil der Lösung sein und nicht Teil des Problems bleiben.

Bei Rückfragen oder wenn Sie weitere Hintergrundinformationen für das Forum benötigen, melden Sie sich gerne direkt bei mir.

Mit freundlichen Grüßen
Sandra Latußeck
 
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  • #33
"Bau und Leben der Rhinogradentia" - über das fiktive Nasobem, nach einem Gedicht von Christian Morgenstern, und dessen biologische Verwandte. Kommt wie ein Fachbuch daher und ist nur Nonsens, aber grandios.

Das waren noch intellektuelle Spiele.
immerhin damals beim rennomierten Gustav Fischer Verlag erschienen. Wurde uns 1978 in der Zoologiegrundvorlesung in Köln von Prof.Dr. Egelhaaf, dem Institutsleiter des 1. Lehrstuhls, mit einem Augenzwinkern präsentiert...
Und vielfach nachgedruckt, Generationen von Zoologiestudenten haben es im Bücherregal :cool:

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  • #34
Wir sind ja schon bei Stufe 2!
Stufe 1: Jemand will Geld verdienen mit massenhafter Erstellung mittels KI
Stufe 2: Man verkauft für mehrere k€ die Information, wie man ganz einach, siehe Stufe 1
Echt, da bieten Pissnelken Viedeokurse, um mit KI-Bots "ganz einfach Geld zu verdienen".

Grüße
Omega Minus
 
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