omnimusicus
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- Ulm
Die Idee hat schon was: Man suche unbekannte Komponisten oder abgelegene Themen und bastle schnelle Bücher darüber. Das merkt keiner ganz so schnell.
Es sind ja alles keine Verkaufserfolge. Bis da mal 10 Exemplare pro Buch wegkommen, vergeht eine Zeit.
Ich frage mich eher, was die ganze Aktion für den Urheber eigentlich soll.
Entweder nach dem Motto "Kleinvieh macht auch Mist", dann halt viele kleine Bücher (hier immerhin ca. 80). Kann sich in der Masse auch irgendwie lohnen.
Oder geht es eher darum, Niveau zu verwässern oder Mißtrauen (gegenüber dem Verlag?) zu säen.
Oder ist es nur Training für weitere Bücher, die dann noch kommen sollen ?
Es steht immerhin soweit nichts wirklich falsches in diesen Fake-Büchern. Die Bücher sind halt wertlos und Käufer wurden somit getäuscht. Heikler finde ich gezielte Desinformation, oder z.B. gefälschte Testergebnisse in Doktorarbeiten o.ä. Das gab es früher auch schon.
Ich denke auch an "Enthüllungsbücher", die es auch bei musikalischen Themen gab.
Mancher erinnert sich vielleicht noch an Grete Wehmeyer, und die "Wiederentdeckung der Langsamkeit" in den 80er Jahren. Da ging es um die These, daß Metronom-Angaben lange Zeit falsch interpretiert wurden und viele Musikstücke genau halb so schnell gespielt werden müßten. Das hatte damals einigen Wirbel verursacht.
Ich glaube, daß Frau Wehmeyer selbst durchaus an diese These geglaubt hat, es war also keine Desinformation. Aber es war halt eine extreme These, mit der man durchaus Geld verdienen konnte.
Kleiner Nebeneffekt für mich: Ich habe mir nun die zweite Sinfonie von Burgmüller angehört.
Den Namen hatte ich vorher noch nie gehört und ich wäre ohne weiteres auch nicht drauf gekommen. Durchaus hörenswert. Mehr hatte er nicht mehr geschafft, da er schon mit 26 gestorben ist.
Es sind ja alles keine Verkaufserfolge. Bis da mal 10 Exemplare pro Buch wegkommen, vergeht eine Zeit.Ich frage mich eher, was die ganze Aktion für den Urheber eigentlich soll.
Entweder nach dem Motto "Kleinvieh macht auch Mist", dann halt viele kleine Bücher (hier immerhin ca. 80). Kann sich in der Masse auch irgendwie lohnen.
Oder geht es eher darum, Niveau zu verwässern oder Mißtrauen (gegenüber dem Verlag?) zu säen.
Oder ist es nur Training für weitere Bücher, die dann noch kommen sollen ?
Es steht immerhin soweit nichts wirklich falsches in diesen Fake-Büchern. Die Bücher sind halt wertlos und Käufer wurden somit getäuscht. Heikler finde ich gezielte Desinformation, oder z.B. gefälschte Testergebnisse in Doktorarbeiten o.ä. Das gab es früher auch schon.
Ich denke auch an "Enthüllungsbücher", die es auch bei musikalischen Themen gab.
Mancher erinnert sich vielleicht noch an Grete Wehmeyer, und die "Wiederentdeckung der Langsamkeit" in den 80er Jahren. Da ging es um die These, daß Metronom-Angaben lange Zeit falsch interpretiert wurden und viele Musikstücke genau halb so schnell gespielt werden müßten. Das hatte damals einigen Wirbel verursacht.
Ich glaube, daß Frau Wehmeyer selbst durchaus an diese These geglaubt hat, es war also keine Desinformation. Aber es war halt eine extreme These, mit der man durchaus Geld verdienen konnte.
Kleiner Nebeneffekt für mich: Ich habe mir nun die zweite Sinfonie von Burgmüller angehört.
Den Namen hatte ich vorher noch nie gehört und ich wäre ohne weiteres auch nicht drauf gekommen. Durchaus hörenswert. Mehr hatte er nicht mehr geschafft, da er schon mit 26 gestorben ist.


. Schade eigentlich...
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