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...Ich befürchte, dass ... die Mehrheit ... bleibt uninformiert oder zu machtlos oder zu träge oder wird manipuliert bis es zu spät ist. ...
Was dabei insbesondere ausgeblendet wird ist: die teilweise haarsträubende Unzuverlässigkeit dieser Technologie.Und dann kommt das Argument, ein Messer müsse ja auch nicht als Waffe betrachtet werden.


Es gab schon vor den GenAI-Welle, gerade im Kontext der "Wir-müssen-alles-digitalisieren"-Welle, Bockmist, so z.B. Unterlagen für den Geounterricht (oder Sachkunde, weiß nicht mehr), in denen Hannover falsch eingetragen war... KI erlaubt halt,den Kram NOCH schneller auf den Markt zu bringen. Damit werden natürlich "alte Tugenden", wie das Faktenwissen, zumindest als "Orientierungswissen", auf einmal wieder wichtiger...Auch bei Lehrbüchern für Schulen gibt es bereits Fälle, bei denen offensichtlich KI benutzt wurde. Noch kann man nicht sagen, wie umfänglich, aber wenn das so weiter geht, dann kann man die Bildung bald komplett abschreiben.
Es geht hier um Musikwissenschaft, nicht Musiktheorie.Bei Musiktheorie tut sich wenigstens keiner weh,

... und gleichzeitig ist heute die Bedienungsanleitung für ein Haushaltsprodukt dicker als das 3sprachige Werkstatthandbuch für unseren alten 2Takt-Bootsmotor...früher stand in der Bedienungsanleitung von Autos, wie man das Ventilspiel einstellt; heute steht drin, daß man die Batterieflüssigkeit nicht trinken sollte
Ich halte das ja für Übersetzungsfehler. Richtiger müsste es heißen:Wenn die natürliche Intelligenz schwindet, muß die künstliche herhalten;
Warum?die KI ist auf dem Vormarsch.
Ich mag mich täuschen, aber ist es vielleicht genau umgekehrt? Sozusagen der Taschenrechner-Effekt: man kann zwar Kopfrechnen, aber wenn es nicht mehr genutzt wird, verkümmert diese Fähigkeit.Wenn die natürliche Intelligenz schwindet, muß die künstliche herhalten
Manchmal paßt das große Wir, vor allem, wenn es an unerfüllte, grundlegende Sehnsüchte und Träume der Menschen andockt, wie etwa das Versprechen auf ewiges Leben, verlängerte Jugend, ein sorgenfreies Leben oder den Traum, das Weltall zu erobern und eine neue Erde zu finden etc. Ich sehe durchaus auch in KI einige dieser Sehnsüchte: Allmachtsphantasien (Wir erschaffen etwas, das größer ist als wir), eine von menschlichen Makeln oder subjektiven Faktoren unbeeinflusste Intelligenz/Macht, eine Maschine, die uns aller lästigen Arbeit enthebt und gleichzeitig nur rationalen Sachentscheidungen folgt oder ein perpetuum mobile der Intelligenz (ein selbstlernendes, sich selbst reproduzierendes System).Ich erwarte leider, dass wir Gesellschaften sehr leidvoll lernen werden, was wir uns da eingebrockt haben.
An was denkst du da konkret? Ist mir aus der Forschungs(antrags)praxis gerade nicht so bekannt, es sei denn, es ist empirische Forschung, die "AI" (bzw. deren Ergebnisse) zum Inhalt hat. (Für eine empirische Studie zum Glauben der Nutzer:innen an die Ergebnisse von Google-AI im Browser muss ich nicht wissen, womit die Systeme trainiert worden sind.)Auch das sieht man in dem Wissenschaftsbereich, in dem die KI-Forschung sich angesiedelt hat: sie nimmt gerne öffentliche Förderung in Anspruch, sie beruft sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse und Fortschritt, ohne dass sie deren Prinzipien anerkennt und sie läßt sich nicht in die Karten gucken und behauptet, ihr selbst sei das, was KI da macht, wie eine black box. Was für eine Forschung soll das sein, die sich nicht darum bemüht, das aufzudecken, was sie zu untersuchen behauptet?

Der "Vorteil" ist, dass wir zumindest schon Handhabe dagegen haben... Wenn irgendwo eine Brücke wegen fehlerhafter Statik einstürzt wird auch das Statikbüro verurteilt und nicht das Softwareunternehmen mit deren Software die Brücke gerechnet worden ist. ... --> Es wird also Gerichtsurteile brauchen bis der Umgang mit KI sich bessert.... --> macht die Geschichte mit der KI aber nicht unbedingt besser...Das jetzt sind ja erst die Anfänge. Ich nehme an, dass sich gerade eine riesengroße Welle an durch KI verursachten Problemen aufbaut, auch in Bereichen, an die wir jetzt noch gar nicht denken. Zum Beispiel Medizin, Pädagogik, Philosophie, Politik, Ernährungswissenschaften, Klimaforschung, Militär, ...