gelb oder grau oder die Frage a) oder b)

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band-olero
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Moin.

Ich muss nu doch mal was loswerden was mir tierisch auf den Senkel geht.

Und zwar die (gefühlt) sich häufenden Fragen
"Amp A oder Amp B", oder auch "Gitarre A oder Gitarre B".

Warum mir das auf den Sack geht?

Erstens weil es eine dumme Frage ist.
Dumm deshalb, weil es neben A und B noch C, D, D, E... Z gibt.

Dumm auch deshalb, weil A und B oft sehr unterschiedliche Teile sind und die Antwort oft
reine Geschmackssache ist. Wenn mich jemand fragt "soll ich Zitroneneis nehmen oder Schkoeis" wäre ich geneigt, "Zitrone" zu sagen, weil mir persönlich das besser schmeckt.
Die Antwort würde aber oft zu langen Gesichtern führen, denn viele mögen süß eben lieber als sauer.

Zweitens: Meist merkt man den Fragen an, dass da jemand aus Katalogen/Produktbeschreibungen sich was zusammengesucht hat, ohne die Teile wirklich angecheckt zu haben. Was alleine schon doof ist. :bad:
Ich kaufe mir ja auch kein Auto oder Moped ohne Probefahrt.
Und wie bei Autos ist die Produktvielfalt erschlagend. Dennoch ist die Frage "VW Polo oder Opel Astra Kombi" ziemlich doof, denn es gibt dutzende Alternativen, die eventuell den eigenen Wünschen besser entsprechen und weniger kosten als ein Polo oder Astra. Zumal Polo und Astra z.B. hinsichtlich des Transportes größerer Ladungen keine wirklichen Alternativen sind.

Fragt ihr Kumpels, ob ihr ein Erdbeereis oder lieber ein Schokoladeneis nehmen sollt?
Neee, wenn ihr einen IQ über 75 habt, nehmt ihr das, worauf ihr Lust habt, gerne auch Himbeereis, Straciatella, Zitrone, Haselnuss, Malaga, Aprikose oder Kokoseis.

Offebnbar ist hier aber eine nicht unerhebliche Anzahl an Forenusern zu doof oder zu faul sich selbst zu überlegen, welches Eis ihnen am besten schmecken könnte.
Und zu faul und/oder zu doof, selber mal die Eisdielen anchecken zu gehen.
Und um es sich leichter zu machen wird die riesige Auswahl halt auf 2 Eissorten ("Erdbeer oder Schoko") beschränkt, und dann meist auf zwei eher unterschiedliche "Eissorten". :bad:
Bringt nur halt oft nix, denn das beste Eis ist halt oft weder Erdbeere noch Schoko.
Oft ist es Straciatella, oft auch Aprikose. :p
 
Eigenschaft
 
OK?! :gruebel: :rolleyes:

Ich hätte da ne Frage. Ich habe zwei Gitarren gesehen, erstens die ...... :D


Alternativ könntest du den Thread einfach nciht aufmachen, oder dich nicht dazu äussern zum Beispiel. Ich bin jetzt auch nicht der Fan von solchen Threads, die wird es aber immer geben, weiss nicht genau was der Thread jetzt bezwecken sollte?! Das wir in einem sinnlosen Thread über sinnlose Threads reden?! Nicht böse gemeint, aber man muss doch nicht zu allem einen Thread erstellen...
 
Ach Gott... wenn es nur immer so einfach wäre, was band-olero schreibt... :rolleyes:

Wir brauchen uns wohl kaum über die User zu unterhalten, die zu faul sind, sich selber zu informieren oder nach wochenlanger "Laufzeit" ihres Threads immernoch nichts selber angespielt und mit der xten Idee um die Ecke kommen... Oder diese "Was ist der beste xy?"-Threads erstellen. Oder tatsächlich von selbsterstellten Umfragen hier ihre Kaufentscheidung abhängig machen...

Andererseits... Informierst du dich nie? Fragst du nie Leute (Freunde) um Rat bei irgendwelchen Anschaffungen? Fragst nie nach Dingen, die über den reinen Geschmack hinausgehen? Versuchst dich nie möglichst vielseitig zu informieren? IMHO dreht sich eine Frage um "Amp A oder Amp B" nie allein um den klanglichen Geschmack, sondern immer auch um allgemeine qualitative Dinge... Erfahrungsberichte von Leuten, die mehr Ahnung haben und (bei hoffentlich vernünftigen Eröffnungsbeiträgen) jemandem der keine Ahnung hat vielleicht vor einem Fehlkauf bewahren können oder Punkte ansprechen, die der TE aufgrund seiner Unwissenheit übersieht, erscheinen zumindest mir sehr sinnvoll.

Wenn man dann noch in Betracht zieht, wie hier z. B. die Reviews von Musikzeitschriften angesehen werden... Soll man sich lieber allein auf die Verkäufer in den Geschäften verlassen? (Kann wohl, je nach Qualität des Ladens, auch mal schiefgehen, oder?) Und letztens wurde hier gerade wieder ein armer Gitarrenlehrer "virtuell zerissen", weil er die Marke Blackstar nicht kannte und seinem Schüler lieber etwas anderes empfohlen hatte... :gruebel:

Was mir aber besonders an diesem Beitrag von band-olero fehlt, ist die Anleitung, wie es zukünftig zu laufen hat, damit es ihm weniger auf den Senkel geht ;)

Wie genau findet man also nun seine Gitarre und seinen Verstärker "richtig"? Jahrelanges touren durch die Bundesrepublik und das europäische Ausland, bis man alles angespielt hat? ;)

Nichts für ungut, aber trotz meiner langen Antwort halte ich solche Diskussionen irgendwie auch für unsinnig...
 
Wie genau findet man also nun seine Gitarre und seinen Verstärker "richtig"? Jahrelanges touren durch die Bundesrepublik und das europäische Ausland, bis man alles angespielt hat? ;)

Nichts für ungut, aber trotz meiner langen Antwort halte ich solche Diskussionen irgendwie auch für unsinnig...

Nun, wenn du die Diskussion für unnütz hältst, musst du dich ja nicht beteiligen. ;)

Wie findet man sein Equipment?

Nun, ersten muss man sich klar machen, dass angesichts des Riesenangebots es eher unwahrscheinlich ist, DIE optimale Gitarre und DEN optimalen Amp zu finden.
Man sollte sich damit begügen, eine Gitarre und einen Amp zu finden, der ziemlich gut zu einem passt und sich damit abfinden, dass es irgendwo vielleicht noch nen Amp gibt, der den eigenen Wünschen ein wenig (aber nicht drastisch) näher kommt.
Wer sich dagegen aufs Optimum versteift, sucht oft bis ans Ende aller Tage.

Dann muss man natürlich herausfinden, was man überhaupt will.
Vielen fehlt es bereits daran.

Und wie macht man es nun?
Eine generalanleitung gibt es nicht.
Hilfreich ist aber, viel zu lesen, viel zu hören.
Sich genau überlegen, wohin man will, stilistisch und klanglich.
Sich überlegen, was einem wichtig ist und was echer nicht so wichtig ist.
Und dann natürlich viel ausprobieren. Auch dann, wenn das bedeutet, mal ein wenig fahren zu müssen bis ins nächste größere Musikhaus.

Generelle Qualität? So was gibt es nicht, zumindest nicht so, wie viele das sich vorstellen!
Qualitäten sind Eigenschaften. Und Eigenschaften können erwünscht, unerwünscht oder indifferent sein.
Und Eigenschaften können je nach dem für einen selbst wichtig, nicht so wichtig oder total egal sein.

Qualität als absolute Größe wird erst dann daraus, wenn die Qualitäten ziemlich gut zu dem passen, was einem selbst wichtig ist.
Somit ist Qualität sehr subjektiv. Und zudem einer mehr oder minder großen Serienstreuung unterlegen.
Ums selber antesten kommt man also nicht herum, und das gilt auch bei teureren Musikalien, denn auchdie können "qualitativ" streuen.
 
@band-olero

Prinzipiell finde ich schon, dass du Recht hast und würde den Punkt mit der Faulheit unterstützen. Ich finde allerdings schon, dass wir es uns nicht ganz so einfach machen können.

Wie Äpfel und Birnen oder Autos und Motorräder, so haben eben auch Gitarren und Amps ihre Eigenarten. Dein Vergleich hinkt also etwas. Das es dir auf die "Nüsse" geht, kann ich hingegen gut verstehen, ich differenziere da jedoch immer. Hat sich ein User vorher mal mit der Materie auseinander gesetzt und stellt eine fundierte Frage, also auf Grundbasis eigener Recherchen oder lässt er sich eben alles vorkauen und geht auch garnicht weiter auf Kommentare, Alternativen ein.

Der Grund weshalb ich sage, dass hier schon ein Unterschied herrscht ist einfach der. Bei Eis ist es meist ganz einfach: Konsistenz und Geschmack. Bei Gitarren kommen allerdings unglaublich viele Punkte zusammen, die schon aufgearbeitet werden sollten, um zu einem Ergebnis zu kommen, was den TE auch zufrieden stellt. Gerade in Punkto Hardware kennen sich viele nunmal nicht so aus und kaum ist es selten, dass Billigfirmen mit Lockangeboten daherkommen, wo das innere eben Müll ist, oder nur eine Komponente gut, ähnlich wie beim Fahrrad. Dann gibt es eben immer die die zuhören und die Sorte, die alles besser weiss.

Umgekehrt hast du es dann auch wieder, dass der TE gewisse Vorgaben setzt, also oft genau weiss, was er möchte. Es wird dann allerdings nicht richtig gelesen und/ oder falsche Vorschläge gemacht, ihm geradezu aufgezwungen. Klar, ist halt immernoch die Definition, in wie weit kennt sich der TE wirklich aus und ab wann verweigert er eine Alternative und sinnvolle Beratung... Oft genug sind es aber auch die übrigen User und Fanbois, die dem TE bloß irgendwas andrehen wollen. Ich sehe das Problem also dann nochmal beidseitig.

Grundsätzlich: Wer seine Fragen vernünftig formuliert, zuhört, der kriegt i.d.R. auch vernünftige Antworten. Ich habe da kein Problem mehr mit und steige aus solchen Diskussionen direkt aus, sobald ich merke hier arbeitet niemand mehr mit. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Gelb.
Sorry, hatte keine Zeit den ganzen Eröffnungspost zu lesen ...

:D
Sowas nervt mich meist viel mehr.
 
Aber eigentlich sind ja nicht alle faul;).
Ist mir mal ähnlich gegangen, keine Ahnung von nix, aber Gitarre spielen wollen:rolleyes:.
Habe mich auch hier eingelesen in solche Fragen Threats, und immer gelesen wer billig kauft, kauft 2 mal und so.
Nichtsdestotrotz habe ich mich für ein 129,- € Set entschieden, und war nach einigen basteleien auch zufrieden.
GAS kriegt sowieso Jeder der angefixt ist, und kauft sogar 1000x, heute den Amp, Morgen den anderen und ne neue Gitarre dazu, und weil die Gurte farblich nicht zur neuen passen, noch nen Gurt.:D

Aber ich kann den TO verstehen wenn er sich aufregt, den das machen ja zur Zeit einige, Threat auf, gefragt ob die Grüne Gitarre mehr Sustain hat als die Weiße.
Das hat schon was mit einer PErsönlichkeit zu tun, und da kann man ja mal nachfragen, aber um das antesten kommt man meist nicht rum, dumm für blutige Anfänger, die meist nicht einen Akkord oder sonstiges mit der Gitarre anfangen können.

Fragen beim Amp kann man fast nachvollziehen, aber als Kaufentscheidung ist das nicht besonders toll.
Gerade wenn der Anfänger sowieso nicht weiß wohin die Reise geht, kann so manch gutgemeinter Tip nach hinten losgehen. Egal ob Amp, Gitarre, Auto etc.

LG
 
Momentan spriest es wieder. Man merkt halt, dass es zu Weihnachten Geld gab, dass unter die Leute gebracht werden muss.
Die Frage nach A oder B nervt mich dabei noch am wenigsten. Bis dahin hat sich ja der eine oder andere zumindest irgendeinen Gedanken gemacht.
Viel schlimmer finde ich es, wenn sich dann dieser User als völlig beratungsresistent zeigt. Da stellt einer die Frage, 20 User erklären dass das entweder so nicht geht, nicht stimmt oder generell blöd ist, nur um dann mit der nächsten blöden Idee um die Ecke zu kommen, ohne auch nur ansatzweise mit den vorherigen Gründen beschäftigt zu haben. Da merkt man recht schnell, von den vorherigen 99 Posts hat er null verstanden.

Auch sehr schön: Du verweist auf Links/Threads in denen genau die Fragestellung schon abgehandelt wurde und bei der nächsten Frage weisst du schon, der hat NICHTS gelesen. Null! DAS regt mich dann wirklich auf. Gerade die Recordingfragen spriessen zur Zeit ohne Ende und teilweise sogar täglich mit exakt denselben Fragen. Ne, ne.....
Brilliant auch, wenn die eine Frage abgeschmettert wurde, eben mal schnell ein neuer Thread mit ähnlicher Frage, nur mit ausgetauschen Begriffen. So kann man ein Forum auch zumüllen.:rolleyes:

Auch schön die User, die mal schnell einen Beitrag aufmachen, eine Frage stellen und sich dann NIE wieder blicken lassen. Wahrscheinlich Multiforum-Fragesteller, die ihre Frage in 4 verschiedenen Foren stellen und damit mal eben geschätze 50 Leute beschäftigen. Ganz großes Kino...:bad:

Aber soviele Ignoranten es in den letzten Wochen gab, es gibt auch ein paar Exemplare, die mitlesen, gezielt nachfragen und sich am Ende auch noch bedanken für die Antworten. DAS ist dann doch immer die vorherigen Mühen wert.:)

Und glücklicherweise haben wir mit RockinDadd und Foxytom fitte Mods, die es halbwegs übersichtlich halten.:great:
 
Naja, ein bisschen kenne ich das auch. Wenn ich einen Gebrauchtwagen kaufen will, kommen ungefähr 20 Modelle generell in Frage, durch mein Budget grenzt sich das auf ungefähr 10 ein, davon sind in meiner Stadt 5-6 verfügbar, und dann stelle ich mir auch mal so Fragen wie "ist ein Toyota Corolla wirklich zuverlässiger als ein Citroen BX, rostet ein Daihatsu generell schneller als ein Opel oder ist ein Ford Fusion geräumiger als ein Fiat Panda" ;) Wie auch bei GItarren hängen viele dieser Fragen (wenn auch nicht alle) dann zwar eher am individuellen Exemplar als am Typ an sich, aber man muss sich ja irgendwie orientieren. Und wenn mir dann ein Kenner sagt, dass in der Preisklasse um 4.500 Euro niemand einen Bentley Mulsanne verkauft, der noch TÜV kriegt, fahr ich halt nicht in den Laden wo so ein Ding steht. Insofern hilft das schon.

Die Realität ist ja nun mal, dass manche Leute in Orten wohnen, wo sie nicht mal eben in einen Laden gehen und 20 interessante AMps testen können. Also können sie sich nur im Internet informieren und dann bestellen ... und wenn die letztendliche Entscheidung zwischen Amp A und B fällt, kann man doch die Meinung anderer Leute dazu einholen. Meistens ist die Anwort ja dann auch durchaus hilfreich, so in der Art von "wenn Dir Overdrive wichtig ist nimm den, bei dem anderen ist dafür der Hall besser" oder so.

Würde aber auch finden, dass über die meisten gängigen Produkte idR schon genug gesagt wurde, um sich einen ersten Überblick über die Stärken und Schwächen auch so verschaffen zu können. Gerade bei Gitarren hilft das aber wirklich oft nu rbedingt, bei AMps dagegen oder Effekten würde ich jetzt keine große Qualitätsstreuung erwarten.
 
Wäre dieses Thema im Forum E-Gitarren (oder Amps) eröffnet worden, hätte ich nicht mal mehr reingeklickt. Da es aber im Biergarten steht und von band-olero ist, dessen Namen ich regelmäßig hier lese und dessen Beiträge meiner Erinnerung nach nicht sinnlos sind, war ich neugierig :) und fühle mit ihm: Es geht mir auf den Sack!

Ich bin zwar "erst" zwei Jahre dabei, aber das Board hat schon seit langem seinen Unterhaltungs- und Informationswert für mich verloren (bis auf wenige Ausnahmen natürlich). Immer wieder die gleichen Fragen, alles dreht sich im Kreis.
Und ich glaube, daß das der Grund ist, warum mich diese ständig wiederkehrenden "Kaufberatungs"-Threads so nerven. Anstatt völlig neuer Themen kommt der weiß-Gott-wievielte Anfänger, der entweder die SuFu nicht benutzt hat oder kennt (was nur bei absoluten Foren-Neulingen akzeptabel ist), und glaubt, daß es für ihn eine noch bessere Einsteigergitarre gibt als die Standardempfehlungen.

Und Fortgeschrittene, die eine Kaufberatung brauchen, verstehe ich erst recht nicht. Als Fortgeschrittener kann man doch schon ein bischen spielen und demzufolge auch selber ausprobieren. Da schaut man sich dann in den bekannten Onlineshops alle preislich in Frage kommenden Produkte an, sortiert die aus, die nicht den objektiven Kriterien entsprechen (z.B. Pickup-Bestückung, Tremolo, Form) und versucht dann, von den verbliebenen Modellen möglichst viele anzuspielen. Da sollte man dann schnell selber merken, welche Gitarre einem liegt und klanglich zusagt. Aber so manch einer scheint zu glauben, anhand einer Foren-Beratung die optimale Gitarre oder den optimalen Amp zu finden. Und auch hier finde ich hat band-olero recht:

Nun, ersten muss man sich klar machen, dass angesichts des Riesenangebots es eher unwahrscheinlich ist, DIE optimale Gitarre und DEN optimalen Amp zu finden.

Und wenn man sich dann für eine Gitarre oder einen Amp entschieden hat, wird wohl vor allem in den ersten Jahren der Musikerlaufbahn der Punkt kommen, wo man Dinge an seinem Equipment entdeckt, die einem nicht gefallen und man schaut sich nach etwas neuem um, das den gewachsenen Ansprüchen gerecht wird. Und auch an dem neuen Teil wird man vielleicht irgendwann etwas zu meckern haben und die Suche geht weiter. Diesen Prozess nennt man Erfahrung, die durch keine Meinungen Dritter zu ersetzen ist. Den durch den Verkauf das alten Equipments erlittenen Wertverlust könnte man Lehrgeld nennen, muß man aber nicht. Man kann es auch als Leihgebühr betrachten, so mach ich es jedenfalls. Schließlich habe ich das Gerät auch eine Zeit lang genutzt.

Da es hier aber genug geduldige User gibt, die unermüdlich immer wieder die selben Fragen beantworten, werden solche Threads nie aussterben. Es müßte eine Thread-ausblenden-Funktion geben, um die ganzen uninteressanten Threads unsichtbar machen zu können und besser die Übersicht zu behalten.
 
Nun, wenn du die Diskussion für unnütz hältst, musst du dich ja nicht beteiligen. ;)
Aber genau das musst du in solchen Such Threads ja auch nicht tun..verstehe mich nicht falsch, ich kann diese Suchen meist genausowenig leiden. Aber dann schreib ich da halt schlichtweg nichts zu...Genau das, was du Leuten rätst die dies hier für nicht besonders sinnvoll erachten
 
daß das jetzt immer faulheit ist würde ich nicht mal sagen. eher eine mischung aus unerfahrenheit und mentalität. als erfahrenem spieler, für den vieles einfach selbsverständlich ist, mag das dann nicht mehr nachvollziebar sein, warum wer welche fragen stellt. für einen, der eben erst anfängt oder noch nicht lange spielt sieht das dann wieder anders aus. die möglichkeit des internets eben kurz und schnell mal jemanden zu fragen tut ihr übriges. so ein thread ist halt schnell erstellt und tut niemanden weh. ich denke das unlogische, unnötige dahinter ist den fragestellern oft gar nicht bewußt. die ignoranz, die einem mamchmal entgegenschlägt, wenn man versucht sie darauf hinzuweisen spricht dann doch für sich. wer nicht hören will muß eben fühlen, was mir dann aber auch herzlichst am ar*** vorbei geht. leute, die absolut unselbstständig sind, sind für mich uninteressant, und ehrlich gesagt stellt sich mir beim lesen mancher fragen hier schon die frage, ob das überhaupt je was wird. das mit dem gitarre spielen und so.

als ich z.b. angefangen habe, gab es das internet noch gar nicht. wenn es dumm lief, hat man einfach niemanden gehabt, der einem bei z.b. technischen problemen weiterhelfen konnte. und jetzt ? selber kreativ werden ! selber nachdenken ! selber machen ! so versteht man am ehesten, wie was funktioniert ! heut gibt es ein problem und ohne auch nur eine minute des sich selber gedanken machens, wird das internet zu rate gezogen. schleichende volksverdummung par exelance ! aber leztendlich nicht mein problem !

bei dem link von psywaltz z.b. war mein erster gedanke: "1000 € ? ab zum banhhof und ab zum nächsten richtig großen laden mit möglichst großer auswahl...". da sieht man dann direkt mit eigenen augen, was es für's buget gibt, und kann es sofort testen, spielen, ausprobieren. in anbetracht von "1000 €" sollte das geld für eine fahrkarte oder entsprechend sprit schon noch drinne sein. warum man da nicht selber drauf kommt, verstehe ich nicht. aber mein gott, jeder wie er es mag...

was mir hier auffällt und teilweise auch stört ist, daß sehr viele anscheinend unfähig sind selber zu denken. die hälfte aller fragethreads würden sich erübrigen, würden die ersteller einfach mal für fünf sekunden ihr hirn einschalten. für's schreiben im internet reicht's doch schon mal. ist ja zumindest mal ein ansatz...

desweiteren finde ich es (erschreckend) auffallend, wie viele hier sich anscheinend genau vorschreiben lassen wollen, was sie zu tun und zu lassen haben. individualität gleich null, selbständigkeit gleich null. bis vor 66 jahren hatten wir hier in Dtl einen, der sich genau das zu nutzen gemacht hat. wo es hinführte wissen wir alle (oder auch nicht, wenn man es so betrachtet). und dann wird es zu meinem problem !

kaputte welt und ich mittendrinne. na toll... :D

gruß
 
Moin.

Ich muss nu doch mal was loswerden was mir tierisch auf den Senkel geht.

Und zwar die (gefühlt) sich häufenden Fragen
"Amp A oder Amp B", oder auch "Gitarre A oder Gitarre B".

Warum mir das auf den Sack geht?

Erstens weil es eine dumme Frage ist.
Dumm deshalb, weil es neben A und B noch C, D, D, E... Z gibt.

Auch wenn für dich die Antworten klar sind, so ist es die Frage danach nicht automatisch "dumm".

Selbst wenn es neben A oder B noch diverse andere potentielle Möglichkeiten gibt, so kann "A oder B" bereits eine eigene Vorauswahl darstellen, weshalb es mehr durchaus vernünftig ist die Antwortmöglichkeiten einzugrenzen, oder der /die /das Fragende hat sich über weitere Alternativen keine Gedanken gemacht. Das könnte man aber auch mit Rückfragen herausfinden, womit dem/der Fragesteller auch geholfen wäre.

Dumm auch deshalb, weil A und B oft sehr unterschiedliche Teile sind und die Antwort oft
reine Geschmackssache ist. Wenn mich jemand fragt "soll ich Zitroneneis nehmen oder Schkoeis" wäre ich geneigt, "Zitrone" zu sagen, weil mir persönlich das besser schmeckt.
Die Antwort würde aber oft zu langen Gesichtern führen, denn viele mögen süß eben lieber als sauer.

Gerade bei Gitarren gibt es durchaus auch qualitative Unterschiede (qualitativ jetzt nicht im Sinne von Besser oder Schlechter, sondern eher: die A bietet dir diese Features, die B hat dagegen die und die Tuner). Details, über die sich der eine oder andere vor dem Frage stellen keine Gedanken gemacht hat (evt. auch weil die Erfahrung fehlt die Frage entsprechend zu stellen).

Um es auf dein Eis-Beispiel umzumünzen (etwas übertrieben): Zitroneneis bietet evt. Ernährungsstoffe, die das Schokoeis nicht hat, umgekehrt gilt das aber auch.

Zweitens: Meist merkt man den Fragen an, dass da jemand aus Katalogen/Produktbeschreibungen sich was zusammengesucht hat, ohne die Teile wirklich angecheckt zu haben. Was alleine schon doof ist. :bad:
Ich kaufe mir ja auch kein Auto oder Moped ohne Probefahrt.
Und wie bei Autos ist die Produktvielfalt erschlagend. Dennoch ist die Frage "VW Polo oder Opel Astra Kombi" ziemlich doof, denn es gibt dutzende Alternativen, die eventuell den eigenen Wünschen besser entsprechen und weniger kosten als ein Polo oder Astra. Zumal Polo und Astra z.B. hinsichtlich des Transportes größerer Ladungen keine wirklichen Alternativen sind.

Die Vorauswahl über Kataloge et. al. ist doch durchaus legitim, irgendwo muss man anfangen und nicht jeder hat das Musikhaus mit einem entsprechenden Sortiment an Gitarrenmodellen in Reichweite. Die Frage nach "A oder B" ist ja dann (hoffentlich) auch nicht immer das Ende der Entscheidungsfindung, vielmehr sollten die Antworten dabei helfen.

Die Probefahrt kann also auch noch nach der Frage erledigt werden.

In deinem Vergleich ist übrigens bereits eine Vorauswahl getroffen: da scheint die Transportkapazität wohl eines der wichtigeren Faktoren zu sein, dass muss aber nicht das einzige Merkmal sein. Wir haben z.B. bereits einen Minivan und auch wenn ich selber viel Raum für Instrumente zu schätzen weiß, unser Zweitwagen ist kein Combi.

Zu den "dutzend Alternativen": auch hier ist ja eine potentielle Antwortmöglichkeit "hast du schon an 'C' oder 'D' gedacht?"

Fragt ihr Kumpels, ob ihr ein Erdbeereis oder lieber ein Schokoladeneis nehmen sollt?
Neee, wenn ihr einen IQ über 75 habt, nehmt ihr das, worauf ihr Lust habt, gerne auch Himbeereis, Straciatella, Zitrone, Haselnuss, Malaga, Aprikose oder Kokoseis.

Entscheidungsfreudigkeit hat nichts mit der höhe des IQ zu tun, wobei... manchmal ist ein hoher IQ da sogar eher hinderlich.

Offebnbar ist hier aber eine nicht unerhebliche Anzahl an Forenusern zu doof oder zu faul sich selbst zu überlegen, welches Eis ihnen am besten schmecken könnte.
Und zu faul und/oder zu doof, selber mal die Eisdielen anchecken zu gehen.
Und um es sich leichter zu machen wird die riesige Auswahl halt auf 2 Eissorten ("Erdbeer oder Schoko") beschränkt, und dann meist auf zwei eher unterschiedliche "Eissorten". :bad:
Bringt nur halt oft nix, denn das beste Eis ist halt oft weder Erdbeere noch Schoko.
Oft ist es Straciatella, oft auch Aprikose. :p

Mir scheint schlichtweg, dass du bestimmte Entwicklungsprozesse, die du durchlebt hast, bereits vergessen hast, bzw. etwas "narrow minded" an die Sache herangehst.

Meistens bekommst du in den Fragen eben eine Vorauswahl präsentiert, die derjenige einfach aus seinem Kenntnisstand heraus getroffen hat. Das ist weder "doof" noch "dumm", dass du so jemanden, bzw. dessen Frage so bezeichnest ist eher etwas überheblich, arrogant. Du hast dir diese Fragen auch irgendwann auf irgendeine Art beantwortet (oder beantworten lassen), gibt doch anderen auch die Möglichkeit ihre Frage zu stellen ohne sich dabei "doof" vorkommen zu müssen, nur weil jemand anders die Fragen als "dumm" bezeichnet.

Nun, wenn du die Diskussion für unnütz hältst, musst du dich ja nicht beteiligen. ;)

Dumm wäre es z.B. wenn man eine einfache Baumstruktur nicht versteht.

Wie findet man sein Equipment?

Überheblich ist es, wenn man von sich auf andere extrapoliert, ohne die speziellen Eigenschaften / Wissensstände zu beachten.

Nun, ersten muss man sich klar machen, dass angesichts des Riesenangebots es eher unwahrscheinlich ist, DIE optimale Gitarre und DEN optimalen Amp zu finden.
Man sollte sich damit begügen, eine Gitarre und einen Amp zu finden, der ziemlich gut zu einem passt und sich damit abfinden, dass es irgendwo vielleicht noch nen Amp gibt, der den eigenen Wünschen ein wenig (aber nicht drastisch) näher kommt.
Wer sich dagegen aufs Optimum versteift, sucht oft bis ans Ende aller Tage.

Die Frage nach "A oder B" ist nicht zwingend nach dem Optimum, sondern eher nach der (für den Moment) optimalen Lösung.

Dann muss man natürlich herausfinden, was man überhaupt will.
Vielen fehlt es bereits daran.

Woher soll ein Anfänger das auch Wissen?

Und wie macht man es nun?
Eine generalanleitung gibt es nicht.
Hilfreich ist aber, viel zu lesen, viel zu hören.

Man kann auch in einem Forum lesen, bzw. hat da sogar die Möglichkeit selber nachzufragen.

Nur läuft man da dann Gefahr als "dumm" bezeichnet zu werden.

Sich genau überlegen, wohin man will, stilistisch und klanglich.
Sich überlegen, was einem wichtig ist und was echer nicht so wichtig ist.
Und dann natürlich viel ausprobieren. Auch dann, wenn das bedeutet, mal ein wenig fahren zu müssen bis ins nächste größere Musikhaus.

Die Ziele "Stil" und "Klang" sind ja nicht in Stein gemeisselt, bzw. können sich ja auch im Laufe der Zeit ändern. "Genau" überlegen ist da quasi nur eingeschränkt hilfreich.

Und definitiv: nix geht über selber spielen. Selbst dann kann es aber immer noch passieren, das man danach vor der Auswahl "A oder B" steht.

Generelle Qualität? So was gibt es nicht, zumindest nicht so, wie viele das sich vorstellen!
Qualitäten sind Eigenschaften. Und Eigenschaften können erwünscht, unerwünscht oder indifferent sein.
Und Eigenschaften können je nach dem für einen selbst wichtig, nicht so wichtig oder total egal sein.

Qualität als absolute Größe wird erst dann daraus, wenn die Qualitäten ziemlich gut zu dem passen, was einem selbst wichtig ist.
Somit ist Qualität sehr subjektiv. Und zudem einer mehr oder minder großen Serienstreuung unterlegen.
Ums selber antesten kommt man also nicht herum, und das gilt auch bei teureren Musikalien, denn auchdie können "qualitativ" streuen.

Wo ist da jetzt aber wirklich das Problem, denn das hat nun nichts mit der Frage "A oder B" zu tun?
 
Grundsätzlich kann ich verstehen, was band-olero meint.
Hier werden manchmal Threads aufgemacht, bei denen man sich fragt, ob sich der Threadsteller überhaupt schon mal mit der Materie befasst/beschäftigt hat, mal Google oder sonst irgendeine Suchmaschine bemüht hat. Einfach nach dem Motto "lass´ die Anderen mal für mich machen".

Ich muss mich auch oft genug zusammen reißen, nicht irgendeinen pampigen Kommentar abzugeben.
Es kommt mir auch häufig so vor, als ob das eigene Hirn einschalten einfach nicht mehr gefragt ist.

Es verdirbt einem doch sehr oft den Spaß, hier überhaupt noch irgendwie aktiv zu sein.
Aus dem vielen Müll die wirklichen Fragen herauszufiltern.
 
Mich stören oft solche Fragensteller, die etwas zu einem ganz bestimmten Artikel oder Produkt wissen wollen, das sie irgendwo kaufen wollen - meist leider nicht bei unserem geschätzten Forenbetreiber, sondern bei der Konkurrenz - und sich dann zu fein sind, einfach beim entsprechenden Anbieter anzurufen oder ihn per e-mail zu kontaktieren. Stattdessen wird die Frage ins Forum geschmissen, als ob hier Hellseher oder die verantwortlichen Produktentwickler sitzen würden. Wohlgemerkt, ich rede jetzt nicht von Erfahrungswerten, die jemand bei anderen Forenteilnehmern einholen möchte, sondern um Fragen aus dem Bereich "Service & Support" (um's auf neudeutsch zu sagen). Und dazu ist ein solches Forum meiner Meinung nach ungeeignet, sofern nicht tatsächliche Produktspezialisten mit an Bo(a)rd sind.
 
ich finde viel schlimmer, dass in den letzten wochen tag für tag 20 identische threads eröffnet werden. amp für zu hause, amp für daheim, amp bis 300 euro, bis 300,10 euro usw usw. DAS ist für mich faul, einfach mal runter scrollen um zu sehen das es sowas schon gibt. ich mein, dass sich die dinger seit jahren wiederholen ist nix neues aber so wie jetzt war es glaub ich noch nie. heh manchmal weiß man schon vorher was in einem thread drin stehen wird :)

was ich auch sehr mühsam finde sind diese ganzen vorurteile und irgendwelche sachen die vorne und hinten nicht stimmen bzw. meinung über etwas zu lesen von usern die das teil noch nicht mal in der hand hatten. größtenteils versuch ich es ja zu meiden und es wird auch keiner gezwungen das zu lesen aber bei manchen sachen kribbelt es dann doch ganz schön und es könnten einem der allerwerteste platzen.

das wollte ich schon immer mal loswerden :p
 
Auch wenn für dich die Antworten klar sind, so ist es die Frage danach nicht automatisch "dumm".

Nein, nicht automatisch.
Oftmals aber schon.
Insbesondere wenn es zwei sehr unterschiedliche Klampfen sind, was hier imForum eher die Regel denn die Ausnahme ist.

Wo ist da jetzt aber wirklich das Problem, denn das hat nun nichts mit der Frage "A oder B" zu tun?

Es hat mit der Frage A/B dahingehend zu tun, dass man selten aus rein "qualitativer" Sicht eindeutlig sagen kann, B ist besser als A.
Und aus "geschmacklicher" Sicht eh nicht, denn was mir klanglich besser gefällt findet ein anderer vielleicht schlechter. Da sist reine Geschmackssache, da kann man kaum Tipps geben.

Die nicht ganz wenigen Kekse (danke auch dafür :) ) die ich für meinen Eingangsbeitrag bekommen habe, die zeigen, dass ich mit meiner Meinung nicht so ganz alleine dastehe.

:)

Bye
 
Ich gebe den Beiträgen hier durchaus recht. Hinzufügen würde ich eventuell noch den Aspekt "Protz".
Durchaus habe ich manchmal den Eindruck, dass solche Threads auch entstehen, um zu zeigen, was man
sich denn jetzt alles leisten kann oder könnte. Besonders bei höheren Summen, sollte man doch in der Lage
sein sich selbst schlau zu machen und zu vergleichen.
 

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