Generalvorzeichen?

von bennyf, 03.12.05.

  1. bennyf

    bennyf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.12.05   #1
    hallo

    ich hab den praktischen sinn von den Generalvorzeichen noch nicht verstanden.
    wenn ich z.b. ein # als Generalvorzeichen habe, dann werden alle noten um einen halbton hochgesetzt?
    man könnte die noten doch gleich richtig notieren, oder geht es nur ums einfache transponieren eines schon fertigen stückes?
     
  2. HempyHemp

    HempyHemp Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.05   #2
    was meinst du mit generalvorzeichen? gibt's da auch nen anderen begriff für? steh ich auf dem schlauch? :confused: :rolleyes:
    meinst du vorzeichen die bei einem stück hinter dem notenschlüssel stehen?
    wenn ja, dann wird jeweils die entsprechende note während des ganzen stückes um einen halbton hoch bzw. runter gesetzt (z.b. jedes F zu Fis (wenn kein auflösungszeichen davor steht)). so musst du nicht bei jedem einzelnen z.b. F ein kreuz davor schreiben, sondern es langt ein einziges am anfang der zeile. zudem kann man so auf einen blick die tonart des stückes (z.b. 1x#, also F zu Fis, ist G bzw. Em). hat also nur vorteile :great:.
    wenn du was anderes gemeint haben solltest, dann tut's mir leid. erklär's in dem fall einfach ein wenig genauer und dir wird geholfen ;).
     
  3. bennyf

    bennyf Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.05   #3
    ja, genau, die zeichen direkt nach dem notenschlüssel.

    also das zeichen gilt nur für die note der entsprechenden linie auf welcher es stizt?
    alle f werden dann z.b. zu f#
    aha, also wenn man in einer tonart komponiert in welcher viele f# vorkommen, kann man dies benutzen, dafür ist es gedacht?

    wieso weiss man dann dass das stück in G bzw Em steht, es gibt doch mehrere tonartem mit f#?
     
  4. HempyHemp

    HempyHemp Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.05   #4
    genau, das vorzeichen gilt nur für die note der entsprechenden linie (und natürlich die oktaven, also z.b. jedes f, egal wie hoch oder tief es ist).

    Cdur (Am) besteht aus CDEFGAHC (AHCDEFGA) ---> weder # noch b
    Ddur (Hm) besteht aus DEFisGAHCisD (HCisDEFisGAH) ---> 2# (F# und C#)
    Edur (C#m) besteht aus EFisGisAHCisDisE (CisDisEFisGisAHCis) ---> 4# (F#,C#,G#,D#)
    Fdur (Dm) besteht aus FGABbCDE (DEFGABbCD) ---> ein b (Bb)
    Gdur (Em) besteht aus GAHCDEFisG (EFisGAHCDE) ---> ein # (F#)
    Adur (Fism) besteht aus AHCisDEFisGisA (FisGisAHCisDEFis) ---> 3# (F#, C#, G#)
    Hdur (G#m) besteht aus HCisDisEFisGisAis (GisAisHCisDisEFisGis) ---> 5# (F#, C#, G#, D#, A#)

    wenn du das für alle töne durchspielst (such (!) dazu auch mal nach nem quintenzirkel) hast du (gilt natürlich auch für die mollparallelen)
    1#: Gdur, 2#: Ddur, 3#: Adur, 4#: Edur, 5#: Hdur, 6#: Fisdur
    1b: Fdur, 2b: Bbdur, 3b: Esdur, 4b: Asdur, 5b: Desdur, 6b: Gesdur
    weder # noch b: Cdur

    man mischt in einer tonart keine # und b. entweder oder. und so kannst du schon allein an der anzahl der vorzeichen (s.o.) erkennen um was für eine tonart es sich handelt. deswegen muss ein stück mit einem einzigen kreuz, das F zu Fis erhöht, Gdur bzw. Em sein. :great:
     
  5. Lite-MB

    Lite-MB Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.05   #5
    Da innerhalb einer Tonart in der Regel die gleichen Töne immer rauf/runtergesetzt werden, macht das Sinn, das nur einmal zuschreiben, sonst wird es unübersichtlich.
    Und was verstehst du unter "gleich richtig notieren"?? z.B. gis/g/ges sitzen in der gleichen Höhe im Notensystem, die Unterscheidung ist nur das Vorzeichen...
     
  6. bennyf

    bennyf Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.05   #6
    ja, das man eben anstatt generalvorzeichen zu verwenden immer z.b. #g schreibt
    aber nun hab ich das ganze verstanden, danke :great:
     
  7. kleinershredder

    kleinershredder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.05   #7
    Vorzeichen stehen immer am anfang der ZEile und gelten das ganze stück.
    Versetzungszeichen stehen vor dem erhöhten bzw. erniedrigtem Ton und gelten bis zum nächsten Taktstrich. Oder falls innerhalb des Taktes ihr auflösungszeichen kommt bis da.
    Wenn ein Vorzeichen also kein versetzungszeichen innerhalb einesTaktes aufgelöst wird, gilt diese auflösung nur bis ende des taktes. wenn es dauerhaft aufgelößt werden soll steht am anfang eines neuen taktes ein auflösungszeichen, wie ein versetzungszeichern.
     
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