Gibson 2015er Modelle (Vorstellung / Firmenstrategie)

  • Ersteller Riffhard
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Wie, warum und wo Gibson ihre Gitarren verkauft ist mir egal. Ich will einfach nur stinknormale Gibsongitarren.
Genau so ist es. Und wenn Gibson die nicht baut, kaufe ich die von anderen Herstellern. Was oben auf der Kopfplatte steht, ist mir schnuppe.
Schau mich zur Zeit nach einer J200 mit Cutaway um. Gibt es nicht mehr von Gibson. Epi hat die noch, und die bekannte Billigmarke aus Franken. Oder ähnliche zB von Taylor oder Breedlove, aber es soll schon eine sein, die auch wie die J200 mit Cutaway aussieht. Also Epi oder HB. Tja, Gibson, das habt ihr wieder prima hingekriegt.
 
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Was oben auf der Kopfplatte steht, ist mir schnuppe.
Mir eben nicht. Ja ich stehe dazu, mir ist neben dem Klang auch die Marke wichtig.

Meine nächste Gibson wird irgendwann eine ES 335. Es sei denn, auch die wird verhunzt. Dann werde ich mich wirklich bei anderen Herstellern umsehen.
 
Hallo Thorsten,

gut dass du hier schreibst, zumal dein Gibson-PM-Thread ja mehr oder weniger.......naja.

Ein großer Teil der Probleme (eurer Probleme) kommt sicherlich durch den Wandel des Marketings. Der Begriff "Lifestyle" wird mit der modernen Lebensweise verbunden, das Wort "modern" spielt eine Rolle. Natürlich auch im Sinne des Wortes Modeerscheinung. Eine Abgrenzung zu anderen Herstellern (z.B. hinsichtlich "Gitarrenbaukunst-Masche" statt Massenfertigung) findet jetzt weniger statt und gut und modern sind nunmal viele.

Wenn man sich jedoch in dieser Weise umstellt, könnte man ruhig die Werbetexte z.B. bei Amazon Deutschland ein klein wenig verbessern. Trotz Lifestyle und der weit verbreiteten Praxis, wenig Substanz mit vielen Worten zu veredeln:

Der neue Tune-O-Matic-Steg ist mit in Rändelrädern eingelassenen Inbusschlüsselvertiefungen versehen. Damit lässt sich die Seitenlage bequem justieren. Alle Gitarren wurden professionell mit akkurater Intonation eingestellt und haben ein neues PLEK-Verfahren mit 27 % niedrigeren Bünden erhalten.

Gibson USA hat keine Kosten gescheut und die inneren Drähte von 28 AWG (0,321 mm) auf 26 AWG (0,405 mm) Durchmesser verstärkt. Neben einem neuen, verbesserten Buchsendesign sorgen sie für ein optimiertes, durchgängiges Signal.

Zu Ehren von Les Pauls 100. Geburtstag tragen alle LP- und SG-Gitarren ein 100-Logo auf dem Wirbelbrett

-ich würde ruhig "Innensechskant" schreiben
-Seitenlage vielleicht mit "ai" schreiben, also Saitenlage
-bundiert ihr so schlecht?
-das Wort "Drähte" ist auch eher suboptimal, das durchgängige Signal...naja...aber das mit den "keine Kosten dafür gescheut" klingt ein wenig übertrieben
-ich hätte ruhig Kopfplatte geschrieben, ist doch mit "Wirbelbrett" gemeint, oder?
:D
 
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Falsch. Als Gitarrist sieht man als "uns" nicht den Gibson-Konzern an, sondern von Gibson in der Fabrik in den USA gebaute Gitarren dieser Marke.

Absolut! Aber Dank Henry Jay's Überpräsenz sehe ich mitlerweile nur noch Henry's Gollum Gesicht, wenn ich Gibson Gitarren sehe oder denke.. :rolleyes: sorry war vielleicht ein bisschen fies von mir :D aber Gibson als Brand/Marke ist doch ein allgemeines Kulturgut, dass uns allen gehört! Nur weil ihm die Bude gehört braucht er sich nicht immer so in den Vordergrund drängen und so tun, als ob er die Les Paul (Gitarre) selbst erfunden hätte.

Früher, ja früher bedeutete Gibson für mich Gary Moore , Paul Kossoff , Clapton , Montgomery , duane Allman and many other Heroes!!.. aber mittlerweile sehe / spüre ich nur noch Henry's geldgierige Glubschaugen wenn ich die Gitten sehe..
 
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Ich hab jetzt nur die letzten paar Seiten gelesen, und will auch mal ein paar Worte verlieren:

Ich finde es total schwierig hier irgendwelche pauschalen Aussagen zu treffen. Oft fielen hier Sätze wie "wir wollen doch nur", oder "die Gibson Fans" etc..
Tatsache ist aber: fast alle Aussagen sind hier aufgrund irgendwelcher sekundären Geschichten zusammengereimt. Ja, einige Händler haben ihre Preise gesenkt. Heißt das automatisch, dass sich die Gitarren schlechter verkaufen? Weiß man nicht. Vllt haben sie z.B. einfach vorher mehr Gitarren abgenommen (nehmen müssen), vllt hat ein Händler (aus was für Gründen auch immer) angefangen und alle anderen mussten nachziehen, um konkurrenzfähig zu bleiben, vllt stellt Amazon tatsächlich eine Konkurrenz da.. wir wissen es nicht.
Gibson wird schon seine Verkaufszahlen haben, und dementsprechend handeln.

Und selbst wenn sich die Gitarren dieses Jahr viel schlechter verkauft haben: Wieso nicht mal Gibson etwas Credit geben, dafür, dass sie von ihrem eingefahrenen Weg abgegangen sind und was Neues ausprobiert haben. Manchmal gehen Strategien auch mal schief, ist eben so. Es war ein Versuch, modernere Features an die Leute zu bringen, und wie erfolgreich das war, werden sie schon selbst wissen. Vllt gibt es nächstes Jahr beide Varianten, also eine traditionelle und eine moderne, oder eine Rückkehr zur bisherigen Modellpolitik, oder der Versuch war (entgegen der Forenmeinung) so erfolgreich, dass sie weiterhin die neuen Modelle anbieten. Das werden wir schon herausfinden.

Die Vorstellung vom romantischen Traditionsgitarrenbauer ist mMn in der heutigen Welt sowieso etwas ab von der Realität. Gibson ist ein Riesenunternehmen, mit diversen Firmen, dass sich jetzt versucht möglichst breit aufzustellen. Hier sind es Kopfhörer, bei andern Unternehmen Kühlschränke und Telefone. Mehrere Standbeine zu haben ist generell keine schlechte Idee, und vllt gibt es sogar noch Synergie-Effekte. Wenn man die Möglichkeit hat, kann das ja durchaus lohnenswert sein. Bestes Beispiel ist Apple: Vom traditionellen High-End Computerhersteller zum Lifestyle-Unternehmen. Un je mehr sie sich von ihrem ursprünglichen Kern entfernt haben, desto erfolgreicher wurden sie.
Gibson hat hier durchaus Parallelen, insofern, dass sie einen bestimmten hochklassigen Ruf haben, den sie möglicherweise in andere Produkte mitnehmen können. Wer weiß, vllt laufen wir in ein paar Jahren alle mit Gibson-Kopfhörern rum, weil die total supi sind.

Ich persönlich finde, dass man den Leuten, die solch ein Riesenunternehmen führen erstmal insofern vertrauen sollte, dass sie da nicht zu Spaß den Job machen dürfen, sondern ein Wissen haben, dass über das eigene hinausgeht. Die werden sich schon irgendwas dabei gedacht haben, die Dinge so zu machen, wie sie sie machen.
 
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Es streitet niemand ab das es legitim ist.
Aber ein nicht ganz kleiner Teil der Käufer, die eventuell das Mojo des Umsatzes machen, mindestens aber wichtige Multiplikatoren für das Marketing sind, fühlen sich mit den 2015er-Modellen eben abgewatscht. Die Reagieren auf das Weglassen ihrer GAS-Droge Nr.1 eben empfindlich.
Das kann ich verstehen. Von einem sehr großen Traditionsunternehmen darf man als "Immerwiederkäufer" erwarten, beachtet zu werden.

Da gibt es dann zum Beispiel als mögliche Gründe:

– Der Punkt wurde bei der Modellausrichtung einfach übersehen
– Man ging davon aus das diese Zielgruppe dann eben die teueren Modelle kauft
– Der Umsatz ist so gigantisch, das dieser Punkt vernachlässigbar ist

Eine Reaktion wie hier angerissen, "man kann ja eine Epi kaufen" wenn man unter 3k€ ausgeben will, zeigt doch durchaus eine gewisse Fehleinschätzung der Käuferschaft.
Es besteht der Wunsch nach Modellen im Segment 1000-2500€ mit bestimmten Merkmalen und eine Wahl ob mit G-Force, Nullbund etc. oder ohne.

Würde ich als CEO von so etwas Wind bekommen, ich wär recht fix mit der Ankündigung dieser Option im nächsten Jahr.
Schon um den Imageschaden abzuwenden.

just my two frets
 
... also ich sehe das ganz entspannt und gehe fest davon aus, das der Markt das regeln wird.
Nur weil mir mal ein Jahrgang nicht gefällt verteufle ich die Firma noch nicht pauschal ... warten wir also mal ab wie die story weitergeht.
Was allerdings mit Firmen passiert, die mittel bis langfristig am Kunden vorbeiarbeiten erleben wir auch jeden Tag.
 
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-ich hätte ruhig Kopfplatte geschrieben, ist doch mit "Wirbelbrett" gemeint, oder?
Naja, "Wirbelbrett" ist schon das richtige Wort. Zwar heute etwas ungebräuchlich geworden, aber an sich richtig. Ändert aber nichts an der grundsätzlichen Richtigkeit deiner Kritik. "Seitenlage" ist schon krass, wie generell die Sprache in dem von dir genannten Text komplett daneben ist.

ein Versuch, modernere Features an die Leute zu bringen
Äh, nee. Ein automatisches Stimmgerät, das eine hübsche Gitarre versaut und zudem nicht mal besonders gut funktioniert, ist kein "moderneres Feature", sondern einfach nur überflüssig. Würde jeder neuen Gibson ein PolyTune-ClipTuner beigelegt werden, wäre das hingegen eine super Sache. Hallo Gibson, wenn ihr das macht, will ich Cash für diese geile Idee haben.
 
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Genau. Apple zum Beispiel. Riesenerfolg mit Dingen die eigentlich niemand will. Aber da ist das Thema eher Sucht.
Haben will diese Hochglanzdisplays niemand und Iphones die keinen SD-Cardslot haben, na ja.

Es bedürfte nur einer kleinen Image-Kampagne mit dem Grundtenor "you want the best, youll get the best" und Alles wär im Lack.

Texte die nach "ihr jammernden Kunden, wie könnt ihr es wagen nicht Alles toll zu finden" ist eher dazu geeignet als Konzern das Gesicht zu verlieren, anstatt kurz zuzugeben, das man es nachvollziehen kann und es sich auf die Agenda schreibt.
 
Von einem sehr großen Traditionsunternehmen darf man als "Immerwiederkäufer" erwarten, beachtet zu werden.

Darf man das? Wieso?
Kann es nicht sein, dass die Rechnung für Gibson ist: Es gibt ein 50.000 Traditionalisten, die alle schon ne Gibson haben, und von denen vllt 10% nochmal ne neue kaufen, das macht 5.000 verkaufte Gitarren. Und es gibt einen Markt von 100.000 nicht-Traditionalisten, die bisher nie ne Gibson gekauft haben, weil moderne Features gefehlt haben, und von denen kaufen vllt auch 10% jetzt ne Gibson, weil sie ihnen nun passt. Macht dann 10.000 verkaufte Gitarren.
Natürlich richtet sich die neue Produktlinie nicht an die Leute, die eine traditionelle Gibson haben wollen, und es ist kein Wunder, dass diese nicht zufrieden sind. Aber das ist den Leuten bei Gibson sicher vorher klargewesen. Die Frage ist doch: Wie sehr kann/muss/willl sich Gibson an seine bisherige Modellpolitik binden? Mittlerweile gibt es soviel Konkurrenz von anderen Firmen, dass man sich vllt nicht nur auf den Namen verlassen kann. Wie viele dieser "ich wollte schon immer eine Gibson"-Leute gibt es? Und vor allem: wie viele sind es im Vergleich zu der Gruppe der Leute, die evtl auf eine andere Modellpalette ansprechen würden? Und ich glaube, dass sie versuchen das herauszufinden.

Eine Reaktion wie hier angerissen, "man kann ja eine Epi kaufen" wenn man unter 3k€ ausgeben will, zeigt doch durchaus eine gewisse Fehleinschätzung der Käuferschaft.

Tut sie das? Das ist doch im Moment deine persönliche Meinung, die nicht auf Fakten beruht. Ob es eine Fehleinschätzung ist, zeigt sich in den Verkaufszahlen, die keiner von uns kennt.
Nur weil in einem mittelgroßen deutschen Online-Forum von einigen sehr vokalen Leuten eine Meinung propagiert wird, heißt das ja nicht, dass die Rechnung nicht aufgeht.
Und die Rechnung könnte durchaus sein: Verkäufe von Gibson-Gitarren brechen um 50% ein, dafür steigen die Verkäufe von Epiphone-Gitarren um 200%. Macht für den Großkonzern Gibson immer noch mehr Geld unterm Strich.
Um mal wieder das Apple-Beispiel zu bemühen: Apple war ein Computerhersteller. Mittlerweile macht Apple mit dem iPhone alleine mehr als 70% seiner Umsätze, sprich: die Computer sind im Grunde genommen nur Beiwerk.
Im Falle Großkonzern-Gibson könnte das so aussehen, dass die Gibson-Gitarren zu einem kleinen hochpreis-Segment geschrumpft werden (moderne Features, wer traditionell will, muss im Customshop noch tiefer in die Tasche greifen) und der ganze Bereich für Einsteiger und Mittelfeld wird Epiphone überlassen.
Ich sage nicht, dass es so ist/kommen wird, oder sonstwas. Sondern nur, dass wir als kleine Bürger nicht den Überblick über die Konzernstrategie haben, welche nicht umbedingt so aussehen muss, dass sie uns gefällt.

Genau. Apple zum Beispiel. Riesenerfolg mit Dingen die eigentlich niemand will. Aber da ist das Thema eher Sucht.
Haben will diese Hochglanzdisplays niemand und Iphones die keinen SD-Cardslot haben, na ja.

;-) Dafür, dass es keiner haben will, ist es erstaunlich, dass Apple 90% des Gewinns des gesamten Smartphone-Markts macht.. Ob es uns gefällt oder nicht. Es funktioniert..
 
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Aber das ist es ja eben. Es wäre sicher kein Problem gewesen einige Modelle der Palette ohne diese Gadgets ins Programm zu nehmen.
Wer sich auf ein neues Modell ohne gefreut hat wurde enttäuscht.
Es bestand doch keine Not alle Gibsons mit den Neuerungen zu Bestücken bevor sie sich bewährt haben.
 
Kann es nicht sein, dass die Rechnung für Gibson ist: Es gibt ein 50.000 Traditionalisten, die alle schon ne Gibson haben, und von denen vllt 10% nochmal ne neue kaufen, das macht 5.000 verkaufte Gitarren. Und es gibt einen Markt von 100.000 nicht-Traditionalisten, die bisher nie ne Gibson gekauft haben, weil moderne Features gefehlt haben, und von denen kaufen vllt auch 10% jetzt ne Gibson, weil sie ihnen nun passt. Macht dann 10.000 verkaufte Gitarren.

Die Rechnung geht NICHT auf - meiner Meinung nach.....

Viele potentionelle Kunden wenden sich von dieser Lifestyle-Marke ab
Wer kauft denn Gibsons ? Gibson Fans, die schon eine oder mehrere haben und immer wieder GAS-Anfälle haben, unzählige Bilder von deren Sammlungen bestätigen das, die Wenigsten brauchen 5 oder mehr Paulas, dennoch werden (oder wurden) sie gekauft.

Es scheint als würden die Kunden, die Gibson über die Jahrzehnte erfolgreich haben werden lassen nun mit Füßen getreten - und das rächt sich, früher oder später.

Der nicht gitarrenspielende Yuppi kauft sich vielleicht eine um sie an die Wand zu hängen....

Gibson wird niemals den Status von Apple erreichen, zumindest erleben die meisten von uns das nicht mehr.....
 
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Genau. Apple zum Beispiel.
Also wenn hier dauernd Apple als negativ Beispiel genannt wird: Apple geht wenigstens auf die Kritik der User ein. Und das prompt! Da werden Fehlentscheidungen schnell rückgängig gemacht.

Edit: Eigentlich passt eine Apple Diskussion hier gar nicht rein, aber als eingefleischter Apple User musste ich das mal loswerden.
 
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Man Jungs, es ist nicht so, als hättet ihr n Abo, und würdet auf einmal die Bravo statt dem Stern kriegen.
Seit der kurzen Zeit die ich Gitarre spiele (habe glaub Winter '04 angefangen) wird Gibson ungemein Kritisiert, grundsätzlich wegen allem. Irgendjemand schrieb hier passend, je größer eine Firma ist, desto größer die Erwartungen, desto krasser fallen die negativen Stimmen auf. Es schmeißt auch keiner seinen PC an, weil seine Gibson ist, wie erwartet. Stellt euch mal den Spam vor, den wir dann hätten.
Aber zurück zum Thema.
Am Anfang hieß es, die Paulas seien nicht so wie früher. Dann macht Gibson ne traditionelle Gitarre, die dann uninnovativ ist. Dann modernisieren sie die, und sie hat Features, die "keiner braucht und die Fanbase abschütteln".
Es gibt genug Hersteller, die günstiger als Gibson anständige Paulas baut, weil's im Ausland passiert oder so. "Gibson ist voll überteuert, man zahlt nur für den Namen." Dann baut Gibson n paar Jahre lang sehr günstig, dann heißt es "die kommen nicht an die echten Paulas ran" (ach echt?). Jetzt kommt Gibson dreigleisig zurück; wertet die (imho immer besser werdenden) Epiphones auf, baut moderne Gitarren mit modernen Features, die sich endlich mal von dem Angebot aufm Markt abheben, und für die (Sorry ;)) Idioten, die unbedingt "the real deal" haben wollen, und eh schon 50 Stück besitzen, extrateure Customshops, damit endlich diese leidige Diskussion über die Wertigkeit der Gitarre aufhört. In meinen Augen machen sie lange nicht alles richtig, vor allem die fehlende Modelvielfalt im Heavybereich seit ein paar Jahren macht mich froh, rechzeitig zugeschlagen zu haben.
Aber zu behaupten, dass ein paar Nörgler aus nem Internetforum (keine Sorge, ich gehöre dazu!) es besser wissen als die CEOs einer riesigen Firma, die die relevanten Zahlen tatsächlich einsehen können, ist halt schon etwas weit gegriffen ;)
 
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Niemand von uns hat glaublich konkrete Zahlen. Es sind alles Einschätzungen und Spekulationen. Und wer weiss, vielleicht sind die neuen Les Pauls ein riesen Erfolg und Gibson macht alles richtig. Dann ist ja alles gut für Gibson und die meisten Gitarristen.

Aber dass Traditionalisten nicht erfreut sind und sich "normale" Les Pauls wünschen, sollte irgendwie auch einleuchtend sein. Ich mag, nein liebe Gibson Gitarren. Und wenn sie nicht mehr liefern, was ich gerne hätte, dann ist da doch etwas Enttäuschung vorhanden.
 
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nicht-Traditionalisten, die bisher nie ne Gibson gekauft haben, weil moderne Features gefehlt haben,
Äh, welche "moderneren Features" meinst du genau?
Die teureren Modelle sind so wie früher. Die mittelpreisigen haben als "neues Feature" ein Stimmdingsbums. Was, bitte, meinst du? Ich bin wirklich interessiert, zu erfahren, was du meinst, wenn du von moderneren Features sprichst, die von Traditionalisten abgelehnt würden und die Nicht-Traditionalisten wünschen.
Ich sehe eigentlich nur Ablehnen schlechter Verarbeitung bei unangemessen überhöhten Preisen und Ablehnen des Stimmdings. Aber du erklärst das sicher. Danke!
 
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Aber du erklärst das sicher.

Ich dachte dabei wirklich primär an den Tuner.
Es ist ein modernes Feature und dazu ein Alleinstellungsmerkmal, dass es bei anderen Firmen nicht gibt. Wer sich für sowas interessiert (aus welchen Gründen auch immer) kommt nicht umher sich bei Gibson genauer umzugucken.
Klar, manche lehnen das kategorisch ab, andere finden es gut. Ob es sich für Gibson lohnt das System mehr oder minder in den Markt zu drücken.. werden sie schon herausfinden.
 
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Ich mach's jetzt mal kurz - für mich ist Thorsten's Post eigentlich nix anderes als eine Gibson-Werbeveranstaltung und ein Versuch die 2015er zu rechtfertigen. Na ja, jeder wie er meint...

Wenn Gibson so innovativ sein möchte, dann spricht ja gar nix dagegen mal was ganz Neues vorzustellen, dann gerne mit G-Force, Bluetooth, WLAN, Autopilot und Hybridantrieb. Aber bitte...bitte...bitte nicht die klassischen Formen verunstalten; ich denke da mal an so Geniestreiche wie die Reverse Flying V, oder die Firebird X.

Zusätzlich spräche auch nichts dagegen, den Kunden das G-Force als Option anzubieten, oder noch weitere Gadgets und den Kunden einen "Baukasten" anzubieten, wie er sich seine Gitarre konfigurieren kann. Das würde dann auch die aufgerufenen Preise rechtfertigen.

Just my five cents...
 
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Naja, die Frage ob die Menge des Händlernetzes von der Wichtigkeit des Landes abhängig ist . Wenn in England zig kleine Händler Gibson im Angebot haben und evtl. sehr Regional verkaufen.
In Deutschland aber weniger aber große Händler halt mehr über Versand verkaufen, kann sich das ausgleichen. Interessanter wäre ein Vergleich , wieviel Gitarristen es in England bzw. Deutschland gibt .
 

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