Gibson Explorer - Unterschiede?

von daion, 01.03.16.

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  1. daion

    daion Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.03.16   #1
    Hallo,

    es gibt ja auf dem Gebrauchtmarkt Explorers zu den unterschiedlichsten Kursen. Da ich von den Specs bei der Explorer nicht so die Ahnung habe, würde mich mal interssieren, welche Jahrgänge als die besseren gelten, worauf man so achten sollte, etc. Ganz allgemein gefragt. Und noch was, woran unterscheidet sich eine Standard von einer Special oder von einer Custom? Bei den Les Pauls oder SGs ist das ja recht einfach.
     
  2. mosher

    mosher Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.16   #2
    Das sind ne Menge Fragen und sie sind gar nicht so einfach zu beantworten. Ich würde sagen, die 90er Jahre waren gut, in den 80ern wurden verschiedene Hölzer verbaut,die die Gitarren teils sehr schwer werden ließen. Der heilige Gral ist natürlich die 58er, gefolgt von der 76er, die recht hochpreisig gehandelt werden. Viele angebotene 76er sind nicht mehr im Originalzustand. Erwähnenswert ist noch die 84er, die durch James Hetfield zum Objekt der Begierde wurde. Die heutigen CS Modelle sind sehr gut, allerdings verkaufen sie sich nicht gut. In welche Richtung geht Deine Musik? Es gibt da Modelle, die eher im Rock zu Hause sind und welche, die ganz klar für puren Metal gedacht sind.
     
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  3. winterd

    winterd Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.16   #3
    Explorer - UserThread ;)

    Die Unterteilung wie es sie z.B. bei der Les Paul gibt (Standard, Special), gibt es bei der Explorer eigentlich nicht.
    "Customs" hab ich schon gesehen aber noch nirgends zum kaufen. Sind dann anscheinend entweder Sonderanfertigungen oder limitierte Sonderserien.
    [​IMG]
    (Das Bild habe ich über Google Bilder gefunden)

    Hier hab ich mal Bilder verschiedenster Explorer zusammengetragen: https://www.musiker-board.de/media/albums/gibson-explorer.4288/


    Die verbreitetste Explorer dürfte wahrscheinlich die 76er Reissue sein.
    Von Werk ab sind dort normalerweise Keramik-Tonabnehmer verbaut -> Gibson 496R/500T.


    Dann gibt es noch die 84er Reissue (bekannt durch James Hetfield). Die hat kein Pickguard und die Potis und der Toggleswitch sind etwas anders positioniert.
    Dort wurden (meines Wissens nach) EMG Tonabnehmer verbaut.


    2014 war ein Jubiläumsjahr bei Gibson und man hat die Explorer 120 hergestellt. Die gab es auch nur in diesem Modell-Jahr.
    Sie ist ziemlich nah an der 76er Reissue dran, hat aber doch ein paar kleine Unterschiede:
    -Griffbrettbinding
    -"120th Anniversary"-Inlay am 12. Bund
    -Burstbucker Pro-Tonabnehmer


    Dann gab es noch die erste und zweite Government Serie (gab es auch als Les Paul, SG und Flying V). Dort hat Gibson ehemals beschlagnahmte Hölzer verwendet (hauptsächlich Palisander für die Griffbretter).
    Die erste Serie war Oliv-Grün lackiert, die zweite eher Sandfarben bis Braun.
    Dort wurden "Dirty Fingers+"-Tonabnehmer verbaut.
    Jedes Modell war jeweils auf 300 Stück weltweit (pro Serie) limitiert.


    Die Traditional Pro hatte einen 4% kleineren Body, kein Pickguard, ein Binding um Korpus und Griffbrett, einen ´57 Classic-Tonabnehmer am Hals und einen Burstbucker III an der Brücke.


    Die Blackout war komplett schwarz, hatte Diamand-Inlays auf dem Griffbrett, und Dirty Fingers-Tonabnehmer verbaut.
    Die gab es, glaube ich, nur 2015.


    Die, meiner Meinung nach, optisch interessanteste Explorer war die Holy Explorer (gab es auch als Flying V). Siehe selbst:
    [​IMG]
    Gab es nur im Modell-Jahr 2009 und hatte auch Gibson 496R/500T-Tonabnehmer verbaut.


    So, ich hoffe das hilft erstmal weiter.
    Wenn noch fragen offen sind, einfach nachfragen. ;)
     
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  4. buzzdriver

    buzzdriver HCA - Jackson/Charvel HCA

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    Erstellt: 02.03.16   #4
    Es gab zwischenzeitlich noch die '68er Explorer. Die Bezeichnung ist etwas kurios, weil Gibson 1968 tatsächlich keine einzige Explorer hergestellt hat.
    Diese Gitarre ist Baugleich zu zur '76er, nur dass fürs Griffbrett Grenadill anstatt Palisander (oder Ebenholz bei den weißen) genommen wurde.
     
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  5. winterd

    winterd Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.16   #5
    Ach ja, zur Zeit (2016er Modell-Jahrgang) gibt´s noch die Explorer T und Explorer HP.
    Die "T" entspricht der 76er Explorer.
    Die "HP" stellt dahingegen eine modernere Variante dar. So verfügt sie über ein G-Force-Tuning-System, einem Nullbund-Sattel und einen "verbesserten" Hals-/Korpus-Übergang. Und wenn ich mich nicht täusche ist der Body etwas dünner (da aber bitte nicht drauf festlegen).
     
  6. mosher

    mosher Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.03.16   #6
    Und was sagt der Thread-Opener dazu?
     
  7. daion

    daion Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.03.16   #7
    Der ist wieder online und bedankt sich herzlich für alle Antworten. :)
    --- Beiträge zusammengefasst, 03.03.16 ---
    Eigentlich eher Rock mit Ausflügen in noisige Gefilde und ab und zu mal ein hartes Hardcore-Brett. Wobei ich mir auch jazziges auf ner Explorer vorstellen könnte, die war ja auch ursprünglich nicht für die schwere Gangart konzipiert, auch wenn sie im Metal viele Fans hat.
    --- Beiträge zusammengefasst, 03.03.16 ---

    Danke für die vielen Beispiele! Den Explorer-user Thread hatte ich bei den Gibson usern gesucht und nicht gefunden ;)
     
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  8. Krawallmacher

    Krawallmacher Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.16   #8
  9. winterd

    winterd Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.16   #9
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