Gibson Les Paul Custom EB mit Richlite Griffbrett

von coucho, 12.03.20.

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  1. coucho

    coucho Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.20   #1
    Aktuell gibt es (noch) die Gibson Les Paul Custom EB mit Richlite Griffbrett aus 2018 bei den Händlern, zu für eine schwarze Custom Variante zu noch bezahlbaren Preisen (z.B. https://www.thomann.de/de/gibson_les_paul_custom_eb_lh_2018.htm

    Als Les Paul Freund und Spieler überlege ich evtl. eine "Black Beauty" mein Eigen zu nennen??
    Trotz des im Vergleich zu VOS Modellen bezahlbaren Preis, bin ich mir unsicher ob das Richlite Modell sein Geld wert ist. Es wird ja nicht ohne Grund bald 50% billiger verkauft.
    Wie verhalten sich denn diese Richlite Griffbretter im Vergleich zu klassischem Ebel- oder Palisanderholz?
    Sind die PUP's Gibson 490R (Hals) und 498T (Steg) Humbucker soweit in Ordnung für die Preisklasse?

    Würde mich freuen wenn jemand das gleiche Modell selbst besitzt und mir ein paar Erfahrungswerte liefern kann, die meine Kaufentscheidung mit beeinflussen könnten.
     
  2. crazy-iwan

    crazy-iwan Gesperrter Benutzer HFU

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    Erstellt: 12.03.20   #2
    Ist das so?
    Ich erinnere gerne an die Aktionen, wo die SGs für 440€ verscherbelt wurden.
    Ich hab so eine gekauft, das ist ne Top Gitarre. Kein Grund, warum die abverkauft wird, außer das falsche Jahr im Produktionsheftchen.
    Ich hab keine solche Gitarre hier, kenne es nur ausm Test im Laden.

    Ich hab keinen Unterschied gemerkt. Das Material war eher zart, wie gut geöltes Griffbrettholz, aber ncihts was mir ohne drauf zu achten ins Auge gesprungen ist.
    Klanglich habe ich nichts ausgemacht, was nicht auch auch verschiedene Holztoleranzen zurückzuführen wäre.
    Das waren sehr lange Gibsons Standard Tonabnehmer, die sind für moderneres und rockiges sehr gut.
    Mir persönlich gefallen andere besser, deswegen habe ich mich nie für Gitarren mit den 490/498 Varianten beschäftigt.
     
  3. Nutwidth

    Nutwidth Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.20   #3
    Da steht aber: Griffbrett Ebenholz :confused:
     
  4. coucho

    coucho Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.20   #4
    Mein falscher Link, gibt auch die Variante mit Richlite, um die geht es mir. Aber danke für den Hinweis!!
    Ja, so kenne ich die auch vom Hören/Sagen. Gut, ich habe bereits Custombuckers zu Hause, so gesehen wäre zunächst eine rockigere Variante nicht verkehrt?! Aber das ist eben ein Teil meiner Überlegung und Frage, ob eben 3000 Öcken gerechtfertigt sind oder nicht gleich 2000 drauflegen :tongue:

    Aber das mit dem Richlite Griffbrett ist ja schonmal gut zu hören, deckt sich auch mit meiner Recherche bislang.
     
  5. thorwin

    thorwin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.20   #5
    Bei der Lefty steht Richlite... :gruebel:
     
  6. Nutwidth

    Nutwidth Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.20   #6
    Aktuell kommt die Custom halt wieder mit Ebenholz Griffbrett für 3790 Euro. Falls du kein Lefty bist, scheidet die mit Richlite ja eh aus. Und einen großen Ausverkauf finde ich da auf die Schnelle auch nicht. Richlite ist einfach nicht sehr beliebt, da aktuell wieder Ebenholz verbaut wird, stelle ich mir einen Wiederverkauf eines Richlite- Modells sehr schwer vor. Das will keiner.
     
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  7. Bowhunter

    Bowhunter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.03.20   #7
    Hi Coucho,

    ich hätte Bauchschmerzen so viel Geld für eine Gitarre auszugeben, bei der das Griffbrett aus dem gleichen Material ist, wie Küchen-Arbeitsplatten bei OBI.
    Bisher habe ich nur zwei Paulas mit Richlite-Griffbrettern angespielt; beide haben mich nicht überzeugt, wobei ich das nicht auf das Richlite-Griffbrett schieben will (bei beiden waren Pickups verbaut, die mir nicht gefielen).
    Denke mal, dass so'n Presspappe-Griffbrett den Wiederverkaufswert gerade bei so einer Gitarre gewaltig mindert, weil es ja klassisch aus Ebenholz ist. Ob Gibson Richlite aus klanglichen oder aus finanziellen Gründen verwendet, kann sich jeder selbst zusammenreimen.
    Bei einer China-Klampfe könnte ich's ja verstehen, aber nicht bei einer teuren USA-Modell. Geiz ist nicht immer geil.
    Der Preisunterschied von knapp 600€ zwischen den beiden Gibson Paulas ist auch ne Frechheit, nur wegen dem Ebenholz-Griffbrett. Dafür bekomme ich ein Griffbrettaus Rio-Palisander (mit Cities) und Sterling-Silber Inlays... okay, das wäre historisch genauso korrekt wie Richlite :)

    Viele Grüße,
    Bowhunter
     
  8. coucho

    coucho Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.03.20   #8
    Ja, die habe ich auch. Aus diesem Grund habe ich von diesem Modell wieder Abstand genommen. Wenn ich 3000+ ausgeben würde, muss ich voll davon überzeugt sein-und das bin ich nicht!
     
  9. rw

    rw Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.03.20   #9
    Ich kenne Richlite und vergleichbare Materialien nicht von Gibson, aber von anderen Herstellern. Ich persönlich spiele lieber darauf als auf Palisander, ist für mich mit Ebenholz gleichwertig. Vom Spielgefühl. (Vom Marktwert mag man das anders sehen, ich kann nachvollziehen, dass eine "echte G" auch ein Echtholz-Griffbrett haben soll...)
     
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  10. Domeni0

    Domeni0 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.03.20   #10
    Also wenn es um den Wiederverkaufswert geht ist meine Meinung, Kauf dir einfach keine neue Gitarre :nix:
    Wenn es darum geht ob eine Klampfe extrem viel weniger Wert ist, weil statt dem was üblicherweise drauf war jetzt etwas anderes drauf ist sage ich, das ist einfach nur Nostalgie, das Richlite Griffbrett ist genau so gut wie eins aus Holz, ich habe eine Western mit so einem Griffbrett und die klingt super :nix:
    Wenn es darum geht, ob eine Gibson überhaupt so viel wert ist muss ich wohl auch hier noch Mal zum überdenken aufrufen:gruebel:

    Entweder du möchtest eine Gitarre kaufen oder du möchtest eine Gibson Black Beauty mit den Specs von vor 50 Jahren. Gitarren gibt es viele gute, da durch bekommst du ein ordentliches Instrument für einen guten Preis. Die Gibson BB gibt es nur von Gibson und kostet damit halt einiges mehr.
     
  11. Sleazerocker

    Sleazerocker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.20   #11
    Ich habe seit einigen Monaten "ständigen Zugriff" auf drei Les Paul customs...eine 78er, eine 91er und eine 18er mit Richlite. Ich muss ganz ehrlich sagen, das sind tolle Gitarren! teilweise sau schwer, aber ALLE klingen, wie eine Les Paul (custom) klingen soll. Die Klangunterschiede sind nur Nuancen und die hast du bei jeder Gitarre, auch wenn sie baugleich sind.

    Ich muss ganz ehrlich sagen...die Diskussion über Ebenholz vs. Richlite kommt mir so vor wir die Diskussion Poly vs. Nitro.

    Die ganzen Puristen sehen in allen Neuerungen den "Satan" und allen die eine geile Gitarre wollen, freuen sich über die niedrigeren Preise.

    Rock On!
     
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  12. Nutwidth

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    Erstellt: 08.04.20   #12
    Da wirst du jetzt vermutlich viele `Likes´ bekommen, aber kaufen tun die Leute trotzdem lieber die Custom mit Ebenholzgriffbrett. Eine Epi für 500€ hatte das immer, da war Ebenholz offenbar nie knapp. Sollen sie doch ihr Richlite auf die Epis backen.
    Ein richtiges Wiener Schnitzel ist nun einmal vom Kalb und eine richtige Custom hat... .
     
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  13. crazy-iwan

    crazy-iwan Gesperrter Benutzer HFU

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    Erstellt: 08.04.20   #13
    Was bislang ne Vermutung ist. Wir wissen nicht, wie aich das entwickelt - grad mit dem heute sehr ausgeorägtem Denken für Umwelt.
    Ging ja nie um Knappheit, sondern um Ressourcenschonung (aus Ökologischer Sicht (zumindestens nach Außen)) und Cites. Epiphone hat auch kein Ebenholz mehr, sondern Indian Laurel.
     
  14. Nutwidth

    Nutwidth Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.20   #14
    @crazy-iwan

    Richlite wurde bei der Custom über etliche Jahre verwendet. Wie das von den Käufern aufgenommen wurde, lässt sich ganz simpel in den einschlägigen Foren nachlesen. Ebenso, wie der jetztige Wechsel zu Ebenholz bewertet wird. Da müssen wir gar nicht spekulieren.

    Auch diese Aussage ist schlicht kontrafaktisch:

    https://www.thomann.de/de/epiphone_les_paul_custom_ebony.htm
     
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  15. C_Lenny

    C_Lenny Moderator Moderator HFU

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    Erstellt: 08.04.20   #15
    Bevor sich das hier wieder zu einem EURER Dialoge entwickelt (geht lieber mal einen trinken) :rolleyes::

    Es geht weniger darum, was "die Leute" kaufen oder um "Ressourcenschonung", sondern darum, den Beratungsanfragen des TS
    nachzukommen :engel:.

    LG Lenny (für die Moderation)
     
  16. Sleazerocker

    Sleazerocker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.20   #16

    Ich bin ja nicht auf Likes aus, ich wollte dem Threatsteller einfach helfen bzw. einen Denkanstoß geben...dafür ist das Board doch da. Und sind wir mal ehrlich, die ganze Musikwelt und speziell wir Gitarristen haben schon ordentlich einen an der Waffel. So viel Voodoo um nichts gibt´s höchstens noch in der Homöopathie...hoffentlich trete ich jetzt niemandem auf die Füße.

    Ich möchte denjenigen sehen, der diese Nuancen im Bandkontext oder dem täglichen Spiel hört.

    Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich lieber abgerockte Gitarren und verbastelte Amps kaufe...die kann ich mir nach meinen Bedürfnissen zurechtbiegen. Originalität braucht ein Sammler. Der hält sich aber auch nicht mit Custom Shop Gitarren auf, der kauft alte Originale.

    Wenn es darum geht eine hochwertige und gutklingende Gitarre zu haben kann man jederzeit ne Les Paul Custom "von der Stange" kaufen...Richlite hin oder her.
     
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  17. coucho

    coucho Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.04.20   #17
    Nochmals vielen Dank für die hilfreichen und nützlichen Informationen von euch, aber ich habe es ja schon vor einigen Tagen verlauten lassen:
    Deswegen von mir aus, um Eskalationen zu vermeiden, hier auch gerne :zu:?!
     
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