Gibson Les Paul Tribute Gewicht und Qualität

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ich habe nach und nach alle epis verkauft, bis auf die sheraton, die behalte ich.
ich bin einfach nur mit gibson produkten glücklich.

meine LPs wiegen zwischen 3,8 bis 4,6 kg. alle mit nitro lackiert.
die SGs wiegen so etwa 3kg.
sind alle meine lieblingsgitarren...bis auf die classic....die sieht zwar toll aus, aber irgendwie werde ich mit den 61'er zebras nicht einig.
 
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Ich wurde jetzt fündig. Es ist eine gebrauchte Gibson Les Paul Studio Faded in Fireburst geworden.
Vielen Dank für die ganzen Vorschläge ;-)
Grüße
 
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Faded ist imho eine gute Wahl. Da rückt die Art des Lackes in den Hintergrund, Fireburst finde ich sehr schön. Und wenn ich es richtig im Kopf habe und die Lady um die 5 Jahre alt ist, hat sie ja den etwas schlankeren, leichteren Body:) Also Win-Win, wenn man keine Bindings will.

Viel Vergnügen damit!
 
Ja die Fireburst hat was. Sie ist 5 Jahre alt aber der Korpus kommt mir normal dick vor. Laut Verkäufer 3,4 Kg, werde sie aber die Tage mal selbst wiegen, ist aber noch angenehm zu spielen.
Bindings, gerade am Hals find ich nicht so wichtig. Viel wichtiger ist das Spielgefühl und das ist super. Auffällig ist auch dass sie sich sehr leicht benden lässt.

Grüße.
 
Ich habe eine LP Tribute von 2018, bei denen ist nichts gechambert, aber dennoch sehr leicht.

Das liegt aber auch immer daran, dass die Studios (zu denen auch die Tributes gehören) einen dünneren Korpus haben als die höherpreisigen Gibsons.

Lackierung dürfte immer Nitro sein, oder jedenfalls das was Gibson heutzutage al Nitro bezeichnet.
 
Echt? Da hast du Glück - Wie gesagt meine 2018 ist sack-schwer mit 4800 Gramm
 
4800g ist doch nicht "sack-schwer", schwer ja, aber Ende der 90er hatte ich eine "junge" Custom (meine zweite Les Paul überhaupt) die meine 5kg Waage gesprengt hat. Laut der da natürlich ungenaueren Personenwaage hatte sie 5,2kg. Sie klang traumhaft, war aber von der Saitenlage nicht ganz auf mein Wunsch-Niveau runter zu bekommen. Als dann wegen des Gewichts auch noch der Bass-Gurt gerissen ist (zum Glück nichts passiert), habe ich sie verlustfrei - das ist der Vorteil bei Gibsons - verkauft.

4,650 bringt auch meine Performer200 mit Ahornschraubhals und "luftiger" Decke auf die Waage. Dafür habe ich eine späte "Biedermeier" Kommode (um 1820) aus Mahagoni und Linde mit Kirsch- und Apfelfurnier, sowie Messingbeschlägen, die es trotz 110*70*50cm und 4 Schubladen auch nur auf unter 10kg bringt. Vollholz ist ein faszinierender Werkstoff. Ich warte ja nur drauf, dass man bei Gibson die ersten Mahagoni-Alternativen probiert. Ich stelle mir eine Gibson Les Paul aus selektiertem Nyatoh (da sind die Unterschiede enorm, aber es gibt oft extrem leichtes) sehr genial vor. Einer meiner Strat-Bodies kommt auf 1,16kg, meine ganze RG421 auf 2,2kg inkl. Gurt. Die Weight-Reliefs merkt man bei manchen Instrumenten. Da schwingen dann die Bodies anders, als man es von einer Paula erwartet. Mir sind leichtere (oder eben selektierte) Hölzer lieber. Aber ich kenne auch Leute, die wollen schwere Paulas. Der, der damals meine Custom gekauft hat, hat keine unter 5kg. Ich verstehe Gibson auch nicht, warum sie beim Weight-Relief nicht auch endlich mal das Elektrik-Rouing ändern.

Der Unterschied in der Korpusdicke bei den Studios & Co ist heute ca. eine "Bindingbreite", aber auch innerhalb der Serien kommen unterschiedliche Stärken raus, je nachdem, wie viel an einem Body geschliffen werden muss.
Meine allererste Paula, eine rote 91er Studio war aber noch um nichts dünner (oder merklich leichter) als andere, nur deutlich leichter, als ihre Nachfolgerin^^
 
Servus,

meine Gibson Les Paul Tribute Satin Honey Burst (Baujahr 2022) hat einen etwas schlankeren Körper als die meisten anderen Standard/Custom-LPs und ist laut Gibson gewichtsreduziert, aber wiegt trotzdem stolze 4 kg.

Ansonsten ist die Tribute für mich soundtechnisch und vom Look & Feel her absolut top!
Der Nitro Lack auf dem Ahornhals ist einfach nur zu gut, praktisch kein Festkleben der linken Hand wie bei den Les Pauls mit Polylack (Epiphone, etc.).

Wer noch zu Weihnachten die sich holen möchte, sehr zu empfehlen!
 
Der Nitro Lack auf dem Ahornhals ist einfach nur zu gut, praktisch kein Festkleben der linken Hand wie bei den Les Pauls mit Polylack (Epiphone, etc.).

Eigentlich ist es genau andersrum.
Der Nitro Lack, den Gibson verwendet, neigt dazu, zu "kleben".
Ist das bekannte "Gibson Sticky Neck Syndrome" - der André Waldenmaier hat dazu auch schon mal was geschrieben > Klick <
 
ich poliere meine gibson hälse....falls sie nicht perfekt glatt sein sollten mit 3M perfect it blau und etwas canaubawachs zur versiegelung.
das hält etwa zwei jahre. die blaue polierpaste ist eine FEINSTpolitur. damit nimmt man nur einen hauch farbe ab.
es wäre ja doch dramatisch, wenn man durch eine grobe politur die gitarre entlacken würde.

aber mal als statement: nitrohälse fassen sich erheblich angenehmer an als die 2k lack hälse anderer hersteller.
nitro hat sowas smoooothes.
 
Zuletzt bearbeitet:
es wäre ja doch dramatisch, wenn man durch eine grobe politur die gitarre entlacken würde.

Meinst Du in etwa so? :biggrinB:

2008er Gibson LP Melody Maker 019_K.jpg


Dabei handelt es sich um den Neck meiner 2007er Gibson Melody Maker. Wollte die Rückseite mit meiner Politur, die ich für alles verwende reinigen und das Ergebnis war "flutsch & weg" mit dem Fadedlack. Mich stört es jedoch nicht und damit fühlt sie sich jetzt noch besser als zuvor an. Den Fadedlack meiner 2016er Tribute poliere nach jedem Einsatz nur mit einem trockenen Tuch. Dadurch wurde er mit der Zeit spiegelblank und stört kein Stück beim Spiel.

Zum Thema Gibson & Nitrolack. Florian Jäger sagte mir damals beim Makeover meiner R7 Goldtop, dass der Gibson-Lack nur noch einen Nitroanteil von 2 - 3 % enthalten würde. Deswegen dürfen sie in weiterhin entsprechend benennen und bewerben.
 
Bevor das hier zu einer "General-Gibson-Debatte" mutiert, sei nochmal auf den speziellen Beratungswunsch des TS von vor einem Jahr hingewiesen ;) :
....würde ich hier gerne nochmal gezielt nach Erfahrungsberichten über die oben genannte Gitarre fragen.

Wenn jemand besonders gute oder auch negative Erfahrungen mit der Gitarre gemacht hat darf er die hier auch gerne teilen.

LG Lenny (für die Moderation)
 
Meinst Du in etwa so?

dass der Gibson-Lack nur noch einen Nitroanteil von 2 - 3 % enthalten würde. Deswegen dürfen sie in weiterhin entsprechend benennen und bewerben.
naja, ich mag den lack auf dem hals und mit meiner feinst paste nimmt man nur einen hauch weg.

ich habe nachgeprüft, alle meine meine gibsons sind mit nitro lackiert.
lediglich bei der tribute wird keine angabe zum lack gemacht.

jedenfalls meine ich zu fühlen, daß die fernost gitarrenhälse sich anders anfühlen.
der reibungskoeffizient der oberfläche ist anders, als bei den gibson gitarren.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Wenn jemand besonders gute oder auch negative Erfahrungen mit der Gitarre gemacht hat darf er die hier auch gerne teilen.
positiv:
sie ist einfach gehalten, ohne bindings, ohne gloss finish, stattdessen ein dünnes mattfinish.
klingt toll
intonation gut
niedrige saitenlage
bünde gut abgerichtet

negativ:
nichts zu bemerken

ich habe die P90 version der tribute.
ich hatte die gitarre eine weile lang nicht gespielt, weil sie irgendwie nicht mehr gut klang.
das problem war der abstand PU/saite. nachdem ich die PUs dicht an die saiten geschraubt habe.....klingt sie deftig.
nun macht sie wieder richtig spaß.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zum Thema Gibson & Nitrolack. Florian Jäger sagte mir damals beim Makeover meiner R7 Goldtop, dass der Gibson-Lack nur noch einen Nitroanteil von 2 - 3 % enthalten würde. Deswegen dürfen sie in weiterhin entsprechend benennen und bewerben.
Hat er das im Labor analysieren lassen und dir die Ergebnisse gezeigt oder einfach mal so im eigenen Interesse behauptet?
 
Nein, hat er wohl eher nicht analysieren lassen oder vielleicht doch. Ich weiß es nicht. Zumindest kennt er sich mit der Zusammensetzung von Lacken insoweit aus, das er die für seine Makeover selbst anrührt bzw. nach Vorgaben bezieht. War meinerseits auch nicht von Interesse, da sie eh neu lackiert wurde. Aber meiner Meinung nach ist es kein großes Geheimnis, dass Gibson die Lacke aus den 1950ern aus umweltschutztechnischen Gründen nicht mehr verwenden darf. Zudem wollte man auch Reklamationen aufgrund von Lackrissen entgegnen.
 
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