Gibt es ein Sauberen Strom und Schlechten Strom?

von saki, 28.04.19.

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  1. ian o field

    ian o field Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.19   #21
    Durch diverse "Wireless"-Einstreuungen erzeugte Artefakte sind ja nocheinmal eine andere Welt. Da gibts ja auch das tollste Zeug. Ich hatte einmal einen französischen Radiosender durch mein Gitarrenkabel im Amp, wenn ich es in entsprechender Lage positionierte.

    Wie @SB schon sagte, der Standard ist nicht automatisch einhundert Prozent stabil und störungsfrei. Auch in ländlicher Umgebung und Dörfern sind die Netzparameter auf 50Hz / 230V "standardisiert" und spezifiziert. Womit du jedoch recht hast ist, dass städtische Umgebungen ein meist besser ausgebautes Stromnetz bieten, welches auch auf höhere Lasten ausgelegt ist und auch die "Rush Hour" im Netz aushält.

    Cheers,
    Ian
     
  2. yamaha4711

    yamaha4711 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.19   #22
    Man sollte an dieser Stelle deutlich zwischen direkt übertragenen (versuchtes Stromnetz) und indirekt übertragenen (HF Müll) Störungen differenzieren. Beide Ursachen können ähnliche Auswirkungen haben.

    Ich finde so mancher vermischt hier gerne etwas, was dann zu einer Fehlanalyse des immer noch nicht bekannten Problems führt.
     
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  3. netstalker

    netstalker HCA Funk- und Netzwerktechnik HCA

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    Erstellt: 28.04.19   #23
    Was bezweckst du mit der Frage bzw. Aussage?
    Hast du ein konkretes Problem das es zu Lösen gibt?

    Kein Gerät auf der Bühne interessiert sich für Spannungsschwankungen oder Netzfrequenzschwankungen im bis zu 10% Bereich - da gibt es empfindlichere Geräte in anderen Bereichen der Elektronik (ich denke da mal an Krankenhäuser, Arzte generell oder Labors). Jedes Gerät, das heutzutage auf der Bühne mit Klangerzeugung und Soundverstärkung zu tun hat, bezieht seine Betriesspannung aus internen Netzteilen (wie eigentlich jedes andere Gerät auch). Ob diese jetzt Längsgeregelt oder als Schaltnetzteile ausgeführt sind, ist vollkommen egal: hinten kommt genau das raus, wofür dieses Netzteil spezifiziert ist.
    Ob da vom Stromnetz 53,738Hz mit 190V oder 49,3Hz mit 250V eigespeist werden ist diesen Netzteilen egal.
    Wo es eventuell Auswirkungen haben könnte: Röhrenamps, alte Hammond-Orgeln (es gibt nicht mehr viele dieser Tonewheel-Orgeln), evetuell alte Lichtanlagen.

    Bei modernen Geräten, womöglich noch mit externem Netzteil ist das vollkommen egal. Um sich abzusichern kann man (wenn man das will und den "Schleppfaktor" einkalkuliert) eine USV mitschleppen (sollte dann ein sog. "Online-Gerät" sein - das wandelt immer, nicht nur bei Ausfall der Versorgungsspannung) - ich tue das wie gesagt auf Zelt-Gigs - um Kemper, Kronos, Nord und meine Hammond (keine Tone-Wheel) abzusichern.
    Richtig - Das ist eine andere Welt, ich musste mich beruflich lange genug mit EMV-Schutz und Abschirmung befassen: wenn alle Leitungen symmetrisch aufgebaut sind und durch einen Fachmann überprüft wurden, ist da nichts, was man nicht in den Griff bekommt.
    Nach den Bestimmungen in Europa müssen elektronische Geräte eine bestimmte Einstrahlfestigkeit aufweisen - das wird oft durch die Hersteller aus Kostengründen unterlaufen. Die reagieren dann nur auf eine Störungsmeldung von offizieller Stelle (BNA) - da könnte sogar die Zulassung für Deutschland entzogen werden. Wo kein Kläger ist, ist aber auch kein Richter - vor allem, wenn man sich nicht sicher ist, ob die Beeinflussung vielleicht doch selbst verschuldet ist.
    Wenn es eine echte störende Beeinflussung (so nennt man das) gibt, dann kann da die RegTP bzw. die BNA mit dem Funkmessdienst helfen.

    Messen ist übrigens die einzige Methode, zu einem gesichterten Ergebnis zu kommen, alles Andere ist Kaffeesatzlesen und Zeitverschwendung.
     
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  4. ian o field

    ian o field Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.04.19   #24
    Ein konkretes Problem habe ich nicht, nein. Ich wollte nur darauf hinweisen. Auch die von dir erwähnten Schaltnetzteile und Schaltregler innerhalb der Geräte wirken auf das Netz zurück. Da sind wir unter Umständen auch wieder im Bereich der Störungsquellen. Das hat zwar tatsächlich nicht mehr viel mit der reinen Versorgungsspannung ab Werk zu tun, aber es bleibt bei der Betrachtung der Versorgung nicht aus. Bei reiner Betrachtung der Spannungsversorung und eines Gerätes ist es tatsächlich relativ egal ob das nun 230V oder 210V o.ä. sind. Die Regler puffern das ja ab. Aus dem Grund sind sie ja da, um den Geräten eine stabile Versorgung zu gewährleisten.

    Aber ich verstehe den Hinweis, dass der Threadersteller vermutlich auf die reine "Quell-Versorgung" abzielt und eben nicht auf zusätzliche selbst eingebrachte Störungen innerhalb dieser. Dieser hat aber leider noch keine weitere Aussage bezüglich der Thematik oder des Ursprungs der Fragestellung geäußert. Schade..

    Genau.


    Cheers,
    Ian
     
  5. Banjo

    Banjo MOD Recording/HCA Banjos Moderator HCA

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    Erstellt: 29.04.19   #25
    Das stimmt. Nachdem er sich in einem anderen Thread mit der Raumakustik eines Aufnahmeraums befasst, kann ich nur spekulieren, dass es irgendwie um die Stromversorgung eines Heimstudios geht.

    Banjo
     
  6. siebass

    siebass Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.04.19   #26
    ... ist für mich PowerLine verseuchter Strom. steilflankige hochfrequente signale die mit vorsatz auf ungeschirmte leitungen eingespeist werden, haben dort nichts zu suchen.
    hinzu kommen natürlich jede menge hochfrequenter belastungen durch unzureichend entstörte schaltnetzteile. ich selber habe dies zunehmend mit der einführung von schaltnetzteilen für beleuchtungszwecke erlebt, egal ob für LED oder konventionelle beleuchtung.
    ob das standard wird, weiß ich nicht, aber solche unsitten verbreiten sich.
    in wie weit dies für @saki ein rolle spielt, weiß ich natürlich nicht.
    horst
     
  7. netstalker

    netstalker HCA Funk- und Netzwerktechnik HCA

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    Erstellt: 30.04.19   #27
    Als Funkamateur habe zunehmend im Kurzwellenbereich mit PowerLine zu kämpfen - normalen Netzteilen (auch Schaltnetzteilen) sollten diese Einstrahlungen erst mal nichts ausmachen. Alle diese Netzteile haben Tiefpassfilter, die alles oberhalb 150Hz ziemlich radikal kappen.
    Da sind die heutigen Computer schlimmer: der Gaming-Tower meiner Tochter produzierte vor einer radikal-Abschirmung (Papa hat da mal was gemacht) einen ganzen Wust von verschiedenen Frequenzen, die selbst in gute Studie-Technik eingestrahlt haben. Wer eine Kabelmaus oder eine Kabeltastatur benutzt, hat damit auch gleich die passende Antenne am Gerät, nicht abgeschirmte USB-Kabel oder ein powered USB-Hub mit Wandwarzennetzteil tun ihr übriges.
    Man kann die Probleme lösen; allerdings - wie oben schon angemerkt - nur mit passendem Meßpark und einer gehörigen Portion Erfahrung und Wissen.

    Die Frage war nach "sauberem Strom" - deshalb hab ich Einstrahlungen und störende Beeiflussung nur am Rande erwähnt.
     
  8. saki

    saki Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.04.19   #28
    Ja es geht um mein Homestudio um den Strom.Der Raum ist eine Scheune wo auch der Strom drin ist.Und wollte es vermeiden irgendwelche Stromeinflüsse zu bekommen wie zb.Brummen usw.Danke

    Ps was es angeht wegen meine therad dort bin ich weiter fleissig weiter am Renovieren.
     
  9. Wil_Riker

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    Erstellt: 30.04.19   #29
    Kleiner Tipp für die nächste Threaderöffnung: Wenn Du so etwas gleich im Startbeitrag erwähnst, müssen wir nicht erst lange herumraten.
     
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  10. saki

    saki Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.04.19   #30
    Ja da haste Recht.Aber ich dachte ob Strom im haus oder studio ist doch alles das selbe oder irre ich mich jetzt?Danke
     
  11. saitentsauber

    saitentsauber Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 30.04.19   #31
    Es geht nicht darum, ob Du Dich da irrst oder nicht. Es geht eher darum, dass bei Fragen möglichst alles - aber auch alles" - angegeben werden sollte, was wichtig ist. Dazu gehören auch die Überlegungen, die dazu führen, dass die Frage überhaupt gestellt wird (oder auch den Einsatzzweck). Spätestens, als eine knappe Stunde nach dem Ausgangspunkt nachgefragt wurde, war m.E. der Zeitpunkt gekommen, entsprechende Informationen rauszurücken - nicht zweieinhalb Tage später.

    Zum Aufnahmeraum werden noch weitere Fragen aufkommen. Wenn sie hier gestellt werden, wäre es schön, wenn nicht noch mal viele KollegInnen hier unnötig beansprucht würden, z.B. weil sie raten müssen - oder?
     
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