[Gitarre] Line6 Variax 600

Hallo Jiko, toll Dein Bericht. Neige stark dazu, mir eine zuzulegen. Wegen des Preises denke ich an die Variax 300, aber so ganz ohne Tremolo hab' ich doch Bedenken. Als Tanzmucker (Alleinunterhalter und Duo) ist durch die Halbplaybacks mit Midifiles der Anteil an Lifegitarre vielleicht noch 20% aller Stücke. Mucker brauchen am besten 5 verschiedene Girarren (Akustik, Banjo, 12 string, Strat, u.a.). Hat man natürlich nicht. Bisher E-Gitarre mit GK-Tonabnehmer und Roland VG8. Aber die vielen Kabel und nicht frei auf der Bühne. Die Variax schein da ideal für mich zu sein. Meine Idee ist, sie mit einem Gitarrensender direkt zum PA-Mixer zu schicken. Die Fa. Line6 sagt, ein Batteriesatz reicht für ca 12 Stunden. Mir würden 2-3 Stunden reichen. Wir haben verschiedene Funk-Geräte, die wir mit Akkus betreiben (InEar-Monitor, Headset, Mikrofon) und deshalb auch ein Profiladegerät mit geladenen Akkus immer dabei. Nun haben die Akkus ja immer eine etwas geringere Spannung als die Batterien. Funktioniert die Gitarre trotzdem, oder hast Du das noch nicht probiert? Wir verwenden sowieso nur Markenakkus mit hoher Kapazität. Viele Fragen, aber ich würde mich über eine Antwort sehr freuen. Mit musikalischen Grüßen peterbeng
 
Naja - braucht eben 6 Batterien / Akkus. Akkus funktionieren aber auch einwandfrei. Aber der (relativ) häufige Wechsel stört mich schon irgendwie, weshalb ich eben via Kabel über den Pod X3 Live gehe. Aber für 2-3 Stunden reicht's locker.
Als Sänger + Gitarre bin ich aber sowieso an den Mikrofonständer gefesselt und brauche keinen so großen Auslauf.
Ein praktischer Tipp: Kaufen, ausprobieren und bei Nichtgefallen zurückgeben. ;)
 
Erst mal klasse Bericht von dir!
Aber ich kann mir nicht vorstellen wie das mit dem amp funktionieren soll.
Du hast gesagt einstöpseln und losspielen is nich aber wie dann??
Und funktioniert das auch mit einem anderen Amp als einer von Line 6?
 
Du hast gesagt einstöpseln und losspielen is nich aber wie dann??

:eek: Total übersehen. Also, wie geschrieben, entweder Batterien und dann direkt in den Verstärker (dann funktioniert's wie eine ganz normale Gitarre, nur dass nach ein paar Strunden die Batterien gewechselt werden müssen) oder den mitgelieferten Bodentreter zwischen Variax und den Verstärker, wobei man dann ein Stereokabel braucht, um die Variax mit Strom zu versorgen.
Nur die dritte Version mit dem Variax-Kabel kann man direkt mit dem Pod *blabla* Live oder wohl auch einem Line6 Vetta kombinieren.




Aber eigentlich schreibe ich hier, um zu sagen, dass ich die Soundfiles jetzt endlich mal aktualisiert habe. Es ist dieselbe Datei (eben ausgetauscht), wie schon verlinkt, aber damit ihr nicht danach suchen müsst:

Alles Wissenswerte dazu steht in der Text-Datei "Anmerkungen" ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Also, vielen Dank für das gute Review der Line6 Variax Gitarre, und noch mehr Dank für die Soundfiles. Ich erwog mir die Variax zu holen um im Studio Akustik Gitarren aufzunehmen da das Aufnehmen von echten Akustik Gitarren doch ne ziemlich aufwendige Prozedur ist wenn man ein gutes Endresultat erreichen will. Es war mir nicht klar ob ich ne Line6 Variax oder ne Epiphone LP Ultra 2 kaufen soll, da ja man ja auch mit der Epi Ultra-2 Akustik Sounds realisieren kann.
Aufgrund Deiner Soundfiles hab ich meine Entscheidung getroffen. Also - nein, die Variax will ich nicht. Die Sounds der Variax sind OK, aber für ne professionelle Studio Produktion..sorry..klingt die Variax zu digital, zu tot. Um den Sitar Sound zu erwähnen. Ich hatte mal ein Jahr lang Sitar Unterricht bei einem Schüler von Ravi Shankar. Der Sitar Sound der Variax Gitarre hat rein gar nichts mit dem Sound einer Sitar zu tun. Die Idee die hinter der Line-6 Gitarre steckt ist gut, die Sounds sind es leider nicht. Vielen Dank für Deine Soundfiles die mir geraten haben, Finger weg von der Line 6 Gitarre.
 
So schlecht ist die Variax nun wirklich nicht, "tot" und "digital" klingt sie absolut nicht (die Klangerzeugung selbst ist ja auch rein analog), und gerade für ne Studio Produktion ist sie praktisch ideal: Kein Rauschen, keine dutzende Gitarren mitschleppen, Sounds, bei denen man sicherlich auf einer Aufnahme keinesfalls hört, dass da eine Variax hinter steht.

Obwohl ich dir bei einigen Modellen teilweise zustimmen muss, gerade die 12-Saiter und die Sitar sind nicht unbedingt die besten virtuellen Instrumenten der nun "alten" Variax-Modelle, wobei die neuen Modelle hier extrem besser sein sollen. Es wird übrigens auch keine "echte" Sitar simuliert, sondern eine "Gitarren-Sitar".
 
So schlecht ist die Variax nun wirklich nicht, "tot" und "digital" klingt sie absolut nicht (die Klangerzeugung selbst ist ja auch rein analog), und gerade für ne Studio Produktion ist sie praktisch ideal: Kein Rauschen, keine dutzende Gitarren mitschleppen, Sounds, bei denen man sicherlich auf einer Aufnahme keinesfalls hört, dass da eine Variax hinter steht.


OK; da war eine Soundfile (Martin Akustik Gitarre) die klang einigermassen. Und für Aufnahmen die nicht so wichtig sind, z.B. als Hobby erstellt werden, dafür ist die Variax Gitarre schon OK. Allerdings für die professionelle Aufnahme eines Albums sind die Variax Sounds einfach nicht gut, bzw nicht echt genug. Kein Rauschen- klar. Aber wenn richtig aufgenommen wird ist da auch kein Rauschen. Wenn man natürlich über ein 49 Euro Micro aufnimmt dann kann es rauschen. OK, die Meisten hören vielleicht nicht das mit ner Variax Gitarre aufgenommen wurde..aber..man hört sicher wenn anstatt mit ner Variax, mir ner richtigen Akustik Gitarre - richtig - aufgenommen wurde. Es geht ums tiefe Feeling hier wenn Du weisst was ich meine. Wäre ich von den Variax Sounds überzeugt würde ich mir sofort eine holen um im Studio Zeit zu sparen.
Vielleicht sind die neuen Modelle besser - keine Ahnung. Aber es ist vielleicht so das ne Modeling Gitarre niemals eine richtige (Akustic) Gitarre ersetzen kann. Genau wie ein electrisches Schlagzeug niemals ein gutes akustisches Schlagzeug ersetzen kann, ein digitales Piano niemals eine echtes akustisches Piano ersetzen kann im Bezug auf Sound und Feeling
Und wenn ich Tonnen von Sachen ins Studio schleppen muss, viel Zeit brauche..dann ist das eben so. Das Endresultat, die Qualität der fertigen Aufnahme, bzw CD, hat Vorrang. Die Variax ist bestimmt ein sehr schönes Spielzeug, mehr aber nicht.
 
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Naja, das ist eben das Problem wenn man etwas "nachmacht": Das Ergebnis wird immer "schlechter" sein als das Original, selbst man man Schwächen des Originals ausmerzt und somit eigentlich objektiv besser klingt heißt: "Hey, das klingt im echt aber anders, ist das schlecht!". :) Ich habe allerdings schon öfters in Interviews gelesen, dass auch einige professionelle Musiker im Studio (und vereinzelt auch auf der Bühne) gerne eine Variax einsetzen, je nach Modell und Stil merkt man weder beim Spielen nach beim Hören keinen Unterschied zum Original, besonders bei den "Hauptmodellen" Tele, Strat und Paula. Klar, wegen des Piezos gehen Palm-Mutings praktisch nicht (bei den neuen Modellen mit Piezo und "normalen" PUs solls kein Problem mehr sein), wenn man dieses Stilmittel einsetzt darf man eben nicht zur Variax greifen wenn man einen 100% Klang haben will, ebenso klingen gerade die Akustikmodelle zwar gut, aber eine E-Gitarre ist nun einmal keine Akustikgitarre, ganz klar. Zaubern kann auch Elektronik nicht. Es bringt aber auch nichts, sich nur die Schwächen anzuschauen und dann daraus auf eine komplette Unbrauchbarkeit zu schließen. Und man sollte sich etwas davon lösen, dass sie genau und exakt wie genau ein Vorbild klingen soll, mir reicht es, wenn die eben gut und nach einer typischen Strat oder Paula klingt, und gerade bei diesen Modellen gibts ja auch eine riesige Bandbreite an Instrumenten, die doch ein ziemlich großes Klangspektrum abdecken.
 

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