Gitarre plus Stompbox plus evtl. Gesang

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Rolling Kannnix

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Hallo đŸ€š

Ich stelle mir folgendes Setup vor :
Akustikgitarre mit LR Baggs Anthem, Stompbox von Logjam Logarythem und evt. Gesangsmikrophon an einem Fishman Loudbox Mini.

Zum Testen des Zusammenspiels von Gitarre und Stompbox wĂŒrde ich die stonebox erstmal an den Mikrofoneingang des Fishman anschließen und die Gitarre ĂŒber den instrumentenanschluss.
Hat das schon mal jemand probiert, klingt das halbwegs akzeptabel.

Habe mich bei meiner persönlichen KI mal erkundigt und sie schlĂ€gt dann im zweiten Schritt einen kleinen Mixer vor um die stormfox und die Gitarre gemeinsam in den instrumentenkanal zu schieben und das Mikrofon ĂŒber den Mikrofon Kanal.

Klingt fĂŒr mich erstmal schlĂŒssig aber da ich gerade keinerlei Erfahrung mit so einem Aufbau oder Konfiguration habe, wĂŒsste ich gerne ob es hier Musiker gibt dir ein Ă€hnliches Setup fahren und mir mit ihren Erfahrungen behilflich sein können.

Saluti
RK
 

Ich habe ich das selbst auch so gemacht (aber nur Gitarre und Stompbox). Zuerst nur ĂŒber den Akustik Amp (bei mir ein Ă€lterer AER 60), ich wollte die "things simple" halten, zumal ich VerstĂ€rkung ohnehin nur selten brauchte. Ich hatte dann noch ĂŒberlegt die Resonatorgitarre ĂŒber 2 Mikros abzunehmen, dann wĂ€re zusĂ€tzlich noch ein kleiner Mackie-Mixer den ich eh da hatte zum Einsatz gekommen. (Hat sich aber bei mir erledigt, ich brauche nur noch sehr selten VerstĂ€rkung und spiele eh lieber rein akustisch ;) ).
 
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Das Gesangsmikrofon muss unbedingt in den Mikroeingang und die Gitarre in den Gitarreneingang. Versuche mal die Stompbox am AUX-Eingang. Das wird vermutlich sehr dĂŒnn klingen mit zu wenig Bass. Ich verwende als Stompbox die Ortega AnnaLog:

*​

Durch die kann man die Gitarre durchschleifen und am LautstĂ€rkeregler den Anteil Stompbox einstellen. Mit den EQ-Einstellungen fĂŒr die Gitarre klingt die toll.
 
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  • #4
Das wĂ€re fĂŒr mich ein erster Test und optimal wĂ€re es natĂŒrlich wenn eine ich auch Stompbox und Gitarre ohne VerstĂ€rker nutzen könnte.
Aber da wird die Gitarre die Stompbox wohl klar ĂŒbertönen.

Ich fange dann am besten mal klein an und schließe die Stompbox wahlweise an den Mikrofoneingang oder an den AUX-Eingang an.
Wenn die Box dann am Aux gut klingt wÀre das genial, dann wÀre der Mikrofonanschluss bei Bedarf frei.

Vielleicht könnte man ja auch etwas zwischen die Stompbox und den AUX-Eingang hĂ€ngen was den Sound verbessert, einen Buffer oder einen Equalizer beispielsweise. đŸ€”
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Durch die kann man die Gitarre durchschleifen und am LautstĂ€rkeregler den Anteil Stompbox einstellen. Mit den EQ-Einstellungen fĂŒr die Gitarre klingt die toll.
Das ist natĂŒrlich auch ein klarer Vorteil.
Die andere Stompox von Logjam bekommen ist halt sehr preiswert und deshalb dachte ich es ist an der Zeit das mal zu testen....
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Der Nachteil wÀre nur eine Klangregelung, und beim Aufnehmen nur 1 Spur um beides gemeinsam zu bearbeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt auch gĂŒnstige (ja relativ) Akustik-VerstĂ€rker mit 4 KanĂ€len ...

*​
 
  • Ersteller
  • #6
ja, sieht gut aus.

Hab halt gerade den Fishman gekauft und gucke jetzt nach ner passenden Stomp.
Entweder eigener Eingang und dann etl. ĂŒber Mixer oder durchscleifen a la Ortega đŸ€·
 
Hab halt gerade den Fishman gekauft
Die Fishman AkustikverstĂ€rker sind alle Spitze. Ich besitze die Loudbox Artist seit 9 Jahren und wĂŒrde sie wieder kaufen. Neulich habe ich bei Thomann* die Loudbox Micro getestet. Unglaublich, welcher Gitarren- und Gesangssound aus diesem Winzling herauskommt.

dann etl. ĂŒber Mixer oder durchscleifen a la Ortega
Ein zusÀtzlicher Mixer wÀre mir da zuviel Gedöns. Der braucht Platz und Strom. Die Ortega Stompbox ANNALog kommt einfach zwischen Gitarre und Amp.
 
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  • #8
Ja, das ist tatsĂ€chlich ein großer Vorteil!

Und der Horsekick pro hat 5 "Klicks" die mir auch alle gefallen. 👍
 
Hier mein Minimal-Setting (ohne aufgebautes Mikro, das kÀme noch ins U-24 rein). Meist hÀngt als Lautsprecher nicht dieser uralte Bose Soundlink dran, sondern eine Bose S1, da hab ich dann auch ggfs. Hall und EQ. Eigentlich reicht irgendeine Stereo Fullrange-Box.

Alle drei GerĂ€te laufen ĂŒber AA-Akkus, das hat sich bei mir total bewĂ€hrt, hab immer welche als Reserve dabei. Brauchte ich aber noch nie, wenn ich vorher aufgeladen hatte.
Das U-24 lag bei mir lange in der Schublade, ursprĂŒnglich mal als Interface gekauft, habe ich irgendwann gemerkt, dass es im Direct-Modus der perfekte Mikrofon-VorverstĂ€rker und Mischer ist und auch Phantom-Spannung liefert.
Das Zoom* MS 80 benutze ich bei E-Gitarre* fĂŒr den Sound (ey, das reicht fĂŒr Minimal) und/oder (bei Acoustic-Git.) als Booster (via EQ-Effekt).
Das Meinl-Ding hab ich auch relativ neu, die erste Stompbox, mit der ich gut zurecht komme (lĂ€sst sich auch bestrumpft oder nacktfĂŒĂŸig gut verwenden) und die 12 brauchbare Sounds hat. Hat auch eine kleine Lautstörke-Regelung, so daß ich sie bei diesem einfachen Setting gut anpassen kann. Theoretisch (falls ich irgendwo nur eine GĂ€ste-Monoklinke bekĂ€me) könnte ich dem Output vom U-24 ĂŒber die Stompbox laufen lassen.

IMG_4209.webp
 
  • #10
Und der Horsekick pro hat 5 "Klicks" die mir auch alle gefallen
NatĂŒrlich ein nettes Teil mit tollen Sounds, aber zum Umstellen muss man sich bĂŒcken und es braucht Strom. Oder man kauft 2 und stellt Kick Drum und Tambourine ein und spielt mit 2 FĂŒĂŸen. Aber dann wird es teuer. Da gibt es bessere und billigere Lösungen, z. B. von Roland TM-2 Trigger Module, womit ich mehrere Jahre gespielt habe. Leider musste ich das beenden, weil sich eines Tages meine linke Achillessehne entzĂŒndet hat (linker Fuß: Bass Drum). Kein Wunder, spiel mal pausenlos 4 bis 8 Stunden Bass Drum.
Danach habe ich mir die Alesis Drummachine SR18 gekauft und schone meine Beine. Aber bei kurzen kleinen Gigs ohne viel technischen Aufwand spiele ich immer noch die Ortega ANNALog. Das ist besser als gar keine Drum.
 
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  • #11
  • #12
Die Fishman Loudbox ist jetzt auch nicht so die Stadion-PA.

Die LD war nur als Beispiel mit 4 EingangskanĂ€len gedacht. FĂŒr eine laute Kneipe wĂ€re natĂŒrlich eine SĂ€ulen-PA viel besser, aber auch viel teurer.

Ich selbst wĂŒrde mir noch eine Alto TS410 zu meiner beteits vorhandenen Alto TS 310 holen, und alles ĂŒber mein Behringer* Flow 8 mischen.
 
  • #13
Ich finde ja die Idee mit einem kleinen Mischpult durchaus clever.
Da kann man z.B. auch noch fix ein Sprechermikrofon fĂŒr den Veranstalter oder eine zweite Gitarre / Keyboard etc mit dran stecken.
Nach meiner Erfahrung finden sich fast immer noch Möglichkeiten um KanĂ€le zu nutzen, wenn sie da sind. So knapp auf Kante hat oft den „ach, wenn ich doch noch einen Kanal mehr hĂ€tte“-Effekt.
Zudem kann man so ein Mischpult auch an einen praktischeren Ort stellen (im Optimalfall mit einem Tontechniker ins Publikum).
Es ist einfach eine deutlich flexiblere Lösung, als alles direkt in den VerstÀrker zu stöpseln.
 
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  • #14
spiel mal pausenlos 4 bis 8 Stunden Bass Drum.
sieht so aus als wĂŒsstest du wovon du sprichst 😂
Und ganz ehrlich ich glaube du hast recht 👍
Ich schieß mir jetzt einfach mal relativ gĂŒnstig und gebraucht die Anna, und dann teste ich das Thema erstmal, bevor es mir ein Wolf konfiguriere und dann merke dass es doch nicht mein Ding ist.

Ich finde das Teil von Logjam zwar sehr cool, und der Kick klingt meiner Meinung nach, soweit ich das aus dem Internet beurteilen kann, auch super.
Aber das man dafĂŒr einen Eingang belegen muss, und nicht wie weiß wie es daran klingt ist natĂŒrlich ein Risiko bzw. Manko

Nach meiner Erfahrung finden sich fast immer noch Möglichkeiten um KanÀle zu nutzen
ja auch richtig, wenn ich sehe dass mir das gefĂ€llt und ich das regelmĂ€ĂŸig
nutze kann ich das ja immer noch ein bisschen kann ich das ja immer noch ein bisschen pimpen 😎
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Oder vielleicht doch dei Pro Version , die Kritiken fĂŒr die Anna sind ja bei Thomann* ein bisschen durchwachsen, und in diesem Video kommt der Sound mit der Pro deutlich besser rĂŒber.


View: https://m.youtube.com/watch?v=7NXTIne-q78&t=16s&pp=ygUYb3J0ZWdhIGFubmFsb2cgc3RvbXAgYm94

Die Lösung mit der richtigen Cajon finde ich ĂŒbrigens auch sehr geil 👍
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Was mir ĂŒbrigens aufgefallen ist dass das Signal bei der Anna auch nicht durchgeschliffen wurde. Leider konnte ich nicht erkennen welchen Eingang er fĂŒr die Stompbox benutzt. đŸ€”
 
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  • #15
So, hab mich jetzt doch fĂŒr die Logarythem von Logjam entschieden 😅

Habe noch ein altes Modell als Aussteller neu fĂŒr 59 € geschossen.
Damit kann ich jetzt erstmal rum experimentieren....

Das Durchschleifen vom Signal wĂ€re zwar ein nettes & praktisches Feature gewesen , aber Die Kritik bezĂŒglich des Triggerpunktes des Annas hat mich doch ein bisschen verunsichert.
Die Logarhythm ist grĂ¶ĂŸer und arbeitet auch mit einem grĂ¶ĂŸeren Resonanzkörper , komplett analog ohne Batterien etc.
Das finde ich eigentlich ganz sexy.

Anfang August kriege ich dann auch den Amp und dann werde ich mal was dazu berichten.
Vor allem wie sich die Box an dem Mikrofon Anschluss macht.

Danke an alle fĂŒr die Tipps 👍
 
  • Ersteller
  • #16
Nur ganz kurz....
der Logarhythem ist wieder zurĂŒck gegangen.
Am Sound am Mikrofoneingang hĂ€tte man sicherlich noch schrauben können, aber im Sitzen fand ich das Ding dermaßen unergonomisch zum tappen, da war völlig klar dass das nichts gibt...
 
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  • #17
Danke fĂŒr die RĂŒckmeldung!
Ja, im Sitzen stompt es sich irgendwie schlecht, ganz allgemein ...
Inzwischen habe ich es deshalb auch wieder aufgegeben.
Aber Spaß machen tuts eigentlich schon, wenns tut ... mir einen Sound zurechtzuschrauben sehe ich nicht so das Problem, da bin ich flexibel :) ).
 
  • #18
im Sitzen stompt es sich irgendwie schlecht
Das sehe ich genau anders. Ich konnte nur im Sitzen stompen, weil ich mit dem anderen Fuß stĂ€ndig irgendwelche Fußschalter drĂŒcken muss (das geht im Stehen schlecht), am Ende habe ich sogar 3 Stompboxen bedient. NatĂŒrlich braucht man dann ergonomisch geeignete wie z. B. Ortega AnnaLog mit schrĂ€ger TrittflĂ€che. Nach einigen Jahren musste ich das Stompen aufgeben, weil sich meine linke Achillessehne entzĂŒndet hat durch stundenlanges Bass Drum Stompen. Nun bin ich auf eine Drummachine umgestiegen. Vorteil: mehr Druck, Nachteile: wenig SpontanitĂ€t und TempoĂ€nderung, dem Rhythmus "ausgeliefert".
 
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  • #19
Ich kann natĂŒrlich nur fĂŒr mich sprechen ...
(Hab den Text nochmal etwas angepasst, das "allgemein" rausgenommen).
 
  • Ersteller
  • #20
jeder Jeck ist anders.... 😊
Ehrlich gesagt bin ich nur drauf gekommen, weil ich mir angewöhnen will beim Spielen immer mit dem Fuß dem Takt mitzugehen, und da dachte ich das könnte man doch direkt mal in einen Beat verwursten.
Ich bleib dran und fÀhrt bestimmt noch mal was anderes ausprobieren, und bis dahin werde ich auch entweder ein Metronom mitlaufen lassen oder eine drum machine.
 
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