Gitarre transponieren = Qualitätsverlust?

von Mac1984, 28.12.16.

  1. Mac1984

    Mac1984 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.16   #1
    Guten Abend,
    ich bin gerade dabei unser Album mit der Gitarre DI einzuspielen. Die Songs werden später professionell gemixt, deswegen sollte die Aufnahmequalität 1A sein. Soweit sogut.
    Nun sind aber ein paar Songs wegen des Sängers in Drop C gestimmt (1 Ganzton tiefer C-G-C-F-A-D). Ich überlege gerade ob es sinnvoller ist, die Songs nur einen Halbton tiefer einzuspielen (besserer Klang) und dann per Software noch einen Halbton runter zu pitchen oder ob ich die Songs lieber gleich in Drop C aufnehmen soll. Das Problem ist, dass meine Gitarren in Drop C evtl. bissl matschen oder nicht gut klingen (Fender + Charvel Strats mit Ahorn-Griffbrett und Scremin Demon bzw Duncan TB-4 Tonabnehmer in der Bridge) Ich hätte auch noch ne Hamer Explorer mit Dimebucker, die matscht in dem tiefen Tuning nicht so, klingt dann aber komplett anders als die Strats. Der Gitarren-Sound sollte ja auf dem ganzen Album in etwa gleich sein.
    Die Musik-Richtung ist Heavy Rock / Metal und der Sound geht in Richtung Iron Maiden etc. Habe schon bemerkt dass es recht unproblematisch ist, Einzeltöne von der Gitarre zu pitchen aber bei Akkorden / Powerchords sieht es wohl anders aus...

    Was könnt ihr mir für eine professionelle Aufnahme und den bestmöglichen Sound empfehlen? Bzw Könnt ihr mir sagen ob das nachträgliche Transponieren von Gitarren in der Branche Gang und gebe ist? In der Pop-Musik vermutlich ja aber Rock/Heavy?
    Würde mich über eure Meinung freuen, bevor ich die Gitarre mit Floyd Rose runterstimme und mir die Mühe umsonst mache :)
     
  2. Calaway65

    Calaway65 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.16   #2
    Zieh dickere Saiten auf und stimm die Gitarre auf Drop C. Das ist die beste Lösung.

    Gitarre runterpitchen? Naja, kann funzen, wenn die Gitarre keinen sonderlich dominanten Platz im Song einnimmt (was ich in dem Genre aber bezweifel). Ich habe aber noch nie erlebt, dass stumpfes Runterpitchen hinterher auch nur annähernd was mit dem "natürlichen" Sound zu tun gehabt hätte.
     
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  3. Mr. Bongo

    Mr. Bongo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.16   #3
    genau, alles ein wenig dicker und die richtige Stimmung einstellen. Dauert mit Floyd Rose lange, ist aber die einzig sinnvolle Lösung, wenns nicht nach Müll klingen soll. Live benutzen wohl manche einen guten (!) Pitch-Shifter, da fällts aber auch etwas weniger auf.
     
  4. Mac1984

    Mac1984 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.01.17   #4
    alles klar, danke für euren Rat und ein gutes neues Jahr!
     
  5. sweetlizzard

    sweetlizzard Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.01.17   #5
    Wie macht Ihr das denn live?
    Und wie macht das der Bass?
     
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