Gitarrenpin lässt sich nicht festschrauben

von NiCeGuY, 13.09.06.

  1. NiCeGuY

    NiCeGuY Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.06   #1
    Also Leute, die Suchfunktion habe ich schon benutzt ab leider nichts passendes gefunden, denn bei den meisten sitzt die Schraube für den Gurtpin nicht richtig drinnen, da das Loch zu groß für das Gewinde ist. Mein Probem ist jedoch ein bisschen anders. Meine Schraube hält gut im Loch, aber ich kann sie nicht richtig festdrehen. Ich kann sie immer weiter ins Loch schrauben, aber sie will einfach nicht weiter. Es gibt keinen "Anschlag". Somit ist der Gurtpin nicht richtig fest. Weiß einer Rat?
     
  2. Pickboy

    Pickboy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.06   #2
    Ich hab bei mir ein Streichholz reingeleimt und die Schraube festgezogen. Damit hält das dann. So locker würde sich die Schraube nur mit der Zeit lösen.
    Also einfach ein Streichholz spalten (je nach Bedarf die Dicke festlegen) und mit ein bischen Leim ins Loch stecken. Danach die Schraube reindrehen und fertig.
     
  3. Bierschinken

    Bierschinken Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 13.09.06   #3
    Ich weiss dass diese Streichholzmethode recht beliebt ist. Ich würde es trotzdem nicht machen. Ich würde das Loch mit Holzfüllmasse füllen und dann aushärten lassen, dann ein schmales Loch vorbohren (kleiner wie die Schraube!) und dann lässt sich der Pin wieder befestigen.
     
  4. NiCeGuY

    NiCeGuY Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.06   #4
    Und die Holzmasse ist richtig hart? Hält das dann für lange Zeit?
     
  5. Bierschinken

    Bierschinken Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 13.09.06   #5
    Die Holzmasse (ist im Prinzip Leim mit Sägemehl) härtet komplett aus und ist mMn sicherer als ein simples Streichholz.
     
  6. NiCeGuY

    NiCeGuY Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.06   #6
    So, jetzt ist die ganze Schraube mit rausgekommen. Und das bei meiner noch nicht halbes Jahr alten Fender 62 Vintage. :(
     
  7. Necrotized

    Necrotized Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.06   #7
    nimm eine längere schraube
     
  8. Volare!

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    Erstellt: 13.09.06   #8
    LOL, du kansnt von Glück sagen, dass du sie rausbekommen hast...
    mir sit es passiert, dass die Schraube sich iwi verkeilt hat, ich sie drehen wollte unds dabei das GEwinde, also am Koopf oben verschlissen hat....
    Tja, hi @ Schraube nicht mehr raus oder rein drehen können, da halt der Gurtpin drauf war :(:(:(

    Ist halt nur wenig Luft zwischen pin und Bass gewesen, dasas hab ich dann mit Epoxidhartz füllen müssen, damit das hält :/:/

    Also pass da schön auf! Und nimm ja hochwertiges Werkzeug -.-

    Und die Methode mit dem HOlzfüller ist die besserer, hab das bei nem anderen bass damit gemacht und hält bis heute ohne Probleme :)

    Gruß Chris
     
  9. NiCeGuY

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    Erstellt: 13.09.06   #9
    Ich hab jetzt erstmal ne Mail an den Musicstore, wo ich die Gitarre gekauft habe, geschickt.
     
  10. Vintage_Man

    Vintage_Man HCA Elektronik, Röhrentechnik HCA

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    Erstellt: 13.09.06   #10
    @Bierschinken
    Nee Du, das würde ich nicht machen. Diese Holzpaste (oder -Kit) ist zum unbelasteten Ausfüllen von Fehlstellen im Holz gedacht und bröselt/bricht bei Last schnell aus.

    @NiCeGuy
    Also dat kann nich'! In rund 1001 Freds haben wir dieses Thema hier schon massiv verwurstet. Aber sei's d'rum:
    Buche-Rundholzstab im Baumarkt kaufen. Ideal sind 5 oder 6mm. Altes Schraubloch aufbohren auf die Stärke des Rundstabes und ein Stück in passender Tiefe mit Holzleim (Weissleim) versehen in die Bohrung eintreiben und gut trocknen lassen. Diesen "Holzdübel" rundum vorher gut einleimen.
    Dann das Schraubloch neu vorbohren und wieder rein mit der Schraube. Fertig, hält sicher!

    Vergiß bitte alle anderen - sicher gut gemeinten - Ratschläge mit Epoxy-Schmiere, Streichholz, etc.

    /V_Man
     
  11. NiCeGuY

    NiCeGuY Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.06   #11
    Hört sich gut an. Wobei ich selber da nicht dran will, der Musicstore wird bestimmt ne gute Lösung dafür parat haben. Hab ja nicht so ne sau teure Gitarre gekauft um das allein machen zu müssen. Und gesucht habe ich auch, hatte aber das Problem dass meine Schraube gut hielt, sich aber nicht bir zum Abschlag reindrehen ließ.
     
  12. smurf

    smurf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.06   #12
  13. Bierschinken

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    Erstellt: 14.09.06   #13
    Nee nich das zeuch für Astlöcher unso...

    Das isn Holzmörtel...wenn ich noch was hab mach ichn Foto;) :)
     
  14. NiCeGuY

    NiCeGuY Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.09.06   #14
    Bis jetzt haben die vom Musicstore noch nicht geantworte. :(
     
  15. Bluesmaker

    Bluesmaker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.06   #15
    Sicherlich mit aufbohren und passendem Holzdübel wäre das Optimum. Ich habe einige Gitarren anders "behandelt". Anstelle Streichhölzer abe ich Zahnstocher genommen. Meiner Erachtens sind Streichhölzer aus relativ weichem Holz (Pappel ?), während Zahnstocher ein bischen stabiler sind (Buche ???).
    Jedenfalls habe ich soviele Zahnstocher genommen wie reinpassten und sie mit 5-min. Epoxid-Harz (aus dem Modellbauladen) eingeklebt. Vorteil von 5-min Epoxi: Wie der Name sagt, es ist in 5min fest ! Sehr fest !!!
    Nach Aushärtung dann mit einem kleinen Bohrer (Kerndurchmessser der Schraube d.h. ohne die "Flanken") vorbohren und die Schraube reindrehen. :great:

    Gut, bei einer sauteuren Reissue XYZ würde ich vielleicht aus Gründen der "Authentizität" Holzleim nehmen. Ich bezweifel jedoch, dass an dieser Stelle sich das klanglich irgendwie bemerkbar macht. Wäre nur für die "Psyche" meiner Meinung ...

    Ach ja, den Link mit der Holzmassse hier muß ich mir auch nochmal anschauen ...
     
  16. Kosai

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    Erstellt: 15.09.06   #16
    habs mit 2 komponenten+streichhölzern gemacht, halten viel besser als die alten gurtpinne, ob ich sie wieder rauskriege weiß ich nich, is mir aber im moment auch egal :D
     
  17. NiCeGuY

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    Erstellt: 15.09.06   #17
    Leute ich bin echt am verzweifeln! Ich spiele echt selten im Stehen und vor paar Tagen tat ich dies wieder. Nach dem Spielen merkte ich das der obere Gurtpin locker war, konnte ihn aber nicht festdrehen, so wie ich es oben beschrieben habe. Habe dann diesen Thread geöffnet um euch mein Problem zu schildern. Der Gurt war noch drauf und die Schraube ließ sich nicht festdrehen. Dann als ich den Gurt abnehmen wollte, hatte ich den Gurtpin mit der Schraube in der Hand! Das kann doch nicht wahr sein! Was ich ziemlich komisch fand, war dass um das Loch ein wenig Lack abgesplittert war. Hallo?! Ich habe zuvor nie versucht was an der Schraube zu machen und sie war auch meines Wissens nie locker! Den Lackschaden hatte man unter dem Pin auch nie gesehen! Jetzt gerade habe ich mit dem Musicstore telefoniert und mein Gesprächspartner meinte doch glatt ich wäre daran schuld. HALLO!!!!????? Ich dachte ich flippe aus! Er meinte mir wäre bestimmt mal die Gitarre runtergefallen und ich hätte sie nicht sorgsam genug behandelt? MAN! Ich habe diese Fender 62 Vintage besser behandelt als man es sich vorstellen kann. Wie soll mir denn bitte die Gitarre runtergefallen und mit dem OBEREN Gurtpin aufgeschlagen sein???? Mit dem Unterem, das wäre mehr nachvollziehbar aber doch nicht mit dem Oberen! Und er meinte ich wäre daran Schuld! Er hätte in seinen 10 Jahren noch nie davon gehört, dass so etwas passiert ist! Ich glaube ich flippe gleich aus! Ich fahre da morgen hin und dann sehen wir weiter. Wisst ihr was das für ein scheiß Gefühl ist wenn man beschuldig wird soetwas selbst gemacht zu haben, ohne dass man daran Schuld ist? Ich könnt kotzen!
    Erst fällt mir der dumme Pin ab, dann ist da nen Lackschaden drunter und dann werde ich beschuldig selbst Schukd zu sein. Das Leben kann so ungerecht sein!
     
  18. Vintage_Man

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    Erstellt: 15.09.06   #18
    Na, dann lass Dir von dem "Experten:screwy: " mal zeigen, wie eine Strat fallen muß, dass sich der Gurtpin am oberen Horn lockert, ohne dass es eine weitere Macke irgendwo an Hals oder Korpus gibt. Ich habe das gerade mit meiner Sratocaster probiert - natürlich in Slow Motion - und es wollte mir partout nicht gelingen.

    Was den Lachschaden angeht:
    Holz ist nunmal weich und wenn die Schraube nicht 100% festsitzt, wackelt sie sich irgendwann los und bekommt Spiel an der Bohrung. Da sitzt aber auch der sehr spröde Lack, der unter diesem Wechseldruck sofort splittert.

    V_Man
     
  19. Bluesmaker

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    Erstellt: 15.09.06   #19
    @NiCeGuY
    Manno, das klingt ja wie im schlechten Film. Da ich einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn zu haben, kann ich das sehr gut nachvollziehen, dass Du (völlig recht) sauer bist !
     
  20. birdfire

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    Erstellt: 16.09.06   #20
    also das problem mit dem pin hab ich folgendermaßen gelöst.......

    hab mir ne 3,5X6mm edelstahl schraube gekauft, hab die in den korpus reingejagt........hält bombenfest^^ und edelstahl reisst auch bestimmt net ab^^
     
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