Gitarrensaiten Pflegemittel

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Prospero
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Ölen deine vorgeschlagenen Produkte auch so dass man besser über die Saiten mit den Fingerkuppen rutschen kann?
Darin sehe ich die Grundursache Deines Problems. Ich schlage vor, einfach ohne solche Slide-Beschleuniger spielen zu lernen wie 99.999% aller anderen Gitarristen.
Ich könnte mit solch einer Pampe auf den Saiten nicht spielen, das nimmt doch jede Kontrolle über die Saiten bei heiklen Bendings, Vibratos usw.?
 
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DarkStar679
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meine saiten sind immer ziemlich alt. ich mag den klang neuer saiten nicht sonderlich. heißt, meine saiten sind zwischen 2-6 jahre alt.
 
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Als ich 1985 in eine Band eingestiegen bin , war im Proberaum von meinem Vorgänger noch eine Dose ausgetrocknetes Fast Fret. Das habe ich mir dann geschnappt und mit Caramba '"reaktiviert".
Hab damit meine Saiten nach intensiven spielen abgewischt und auch frisch aufgezogene Saiten vom Klang etwas an die alten angeglichen.
Auch hab ich die damals noch aus Blech bestehende Dose öfter bei Gigs als Slide verwendet, wenn mein Glasslide herunterfiel und zerbrach.
Irgendwann in se 2000er Jahren hab ich es dann nicht mehr gebraucht, da meine Finger nicht mehr so schwitzig waren. Mag vielleicht mit dem Alter zusammenhängen...
Was ich eigentlich sagen will: Träufel preiswertes Nähmaschinen auf den ausgetrockneten Fastfret Stempel und setze es sparsam ein ohne das Griffbrett zu benetzen.
Das reicht vollkommen aus.
 
boisdelac
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Ich berühre beim Benden meist das Griffbrett nicht. Deswegen ist es mit ganz egal, ob das Griffbrett flutscht oder nicht.
Die Saiten drücke ich beim Spielen auch so wenig wie möglich. So dass ich dann weder auf dem Griffbrett noch auf den Saiten Flutschfix benötige.

Habe ich all die Jahre beim Spielen etwas falsch gemacht?
 
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WB12
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Naja, die Vorstellung, dass es mit dem eigenen Spiel dann plötzlich flutscht, ist sicherlich abwegig. In meinem Falle fühlen sich die Saiten einfach gut/neu an. Funktionale Konsequenzen hat das keine, ausser man erwischt zu viel.
 
abolesco
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Ich berühre beim Benden meist das Griffbrett nicht.
Ich schon. Die Saiten berühren zwar das Griffbrett nicht, aber mein Fingerkuppenfleisch tut das. Aber darum geht's auch gar nicht, sondern um die Saitenpflege.

In meinem Falle fühlen sich die Saiten einfach gut/neu an.
Ich erledige das mit WD-40. Einfach auf die Fingerkuppen der Greifhand sprühen und dann auf'n Saiten verteilen.
 
rmb
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Habe ich all die Jahre beim Spielen etwas falsch gemacht?
die Frage könnte ich mir auch stellen,
sondern um die Saitenpflege.
da ich spätestens nach einem viertel Jahr die Saiten wechsle, ob viel gespielt oder nicht, seh ich nicht, was da mit den Saiten passieren sollte, so das sie einer gesonderten Pflege bedürften:rolleyes:, (mal mit einem trockenem Tuch abwischen schon). Ich klatsche auch nichts auf`s Griffbrett, meine sind trotzdem gut bespielbar, jedenfalls für mich:redface:.
 
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was da mit den Saiten passieren sollte, so das sie einer gesonderten Pflege bedürften
Saiten werden bei mir halt irgendwann "stumpf", unangenehm zu spielen. Ich wische sie aber auch nicht ab nach dem spielen, vlt. liegt es nur daran?

Siehe Seite 4. Toxicological Information bezüglich Hautkontakt.
Da steht:
Längerer und/oder wiederholter Kontakt kann möglicherweise zu leichten Reizungen und Entfettung führen
Dermatitis


Imho bedeutet das, man soll nicht täglich ohne Schwimmbrille und Schnorchel 🤿 drin baden. Aber ich denke das Thema WD-40 können wir auch als ausdiskutiert betracheten. Versuch macht kluch ...
 
rmb
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Saiten werden bei mir halt irgendwann "stumpf", unangenehm zu spielen.
für mich ein wichtiger Grund, um sie auszutauschen:rolleyes:. Wie ich hier so lese, "pflegt" jeder aber seinen eigenen Umgang mit Saiten,
ist ja auch okay:).
 
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Meine Saiten verändern sich optisch nicht. fassen sich auch immer gleich an.
 
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Saiten- und Griffbrettpflege ist ja hier im Forum (warum auch immer…?) ein ganz toxisch, gefährliches Thema, das schnell eskaliert und “persönlich“ wird. Ich denke, bei diesem Thema kommen individuelle Randbedingungen, Erfahrungen und Vorlieben zusammen, wo ein hilfreiches Vorgehen für den einen, für jemand anders unangenehm, ja schädlich wahrgenommen wird.
Daher kann man nur seine persönlichen Erfahrungen schildern, ohne Garantie, dass das für andere auch so gut funktioniert.
Erstmal muss IMO beim Thema Saiten Pflege zwischen beschichteten und unbeschichteten Saiten differenziert werden. (Um es vorwegzunehmen, für mich sind beschichtete Saiten keine gute Alternative, weil bei mir auch unbeschichtete, eine so lange Lebensdauer (vergleichsweise wenig und harmloser Handschweiß…, der Aufpreis lohnt sich nicht) haben, dass sich der Aufpreis gar nicht lohnt, ich beschichtete Saiten nicht so pflegen kann, wie es für mich gut funktioniert (ich würde die Beschichtung dabei wahrscheinlich beschädigen dazu später mehr…) und ich habe keine beschichteten Saiten gefunden, die mir klanglich so gut wie unbeschichtete gefallen)
Wie schon angemerkt, ist die Zusammensetzung/das Verhalten des eigenen Handschweiß ein entscheidender Parameter, aber er sorgt immer für „Dreck“/Ablagerungen und beschleunigt Korrosion.
Die Wirkung von Saitenpflegemitteln muss man vielleicht auch mal genauer betrachten: Grob stimmt die Aussage IMO schon, dass es (besser) “flutschen„ soll. Ich glaube aber, dass es ein Missverständnis ist, dass hier (vornehmlich) eine Ölung/Schmierung zu besserem Gleitverhalten führen kann/sollte. Nach meiner Erfahrung ist es eher so, dass matte/angelaufene/beschmutzte Saiten, gereinigt und wieder „blank“ werden müssen, wodurch dann eine Bewegung über die Saiten angenehmer wird (ob da eine “Monoschicht“ eines konservierenden Ölfilms, für etwas zusätzliche Geschmeidigkeit sorgt, lässt sich wohl auch nicht verneinen, aber eine Schmierung, wie im Automotor funktioniert da IMO anders.
Komme ich zu meiner persönlichen Vorgehensweise, die ich mir auch aufgrund meiner zurückliegenden Tätigkeit als Guitartech für eine Liveband zurechtgelegt habe:
Mein Gitarren Pflegemitte der Wahl ist Ballistol/möglichst reines Weißöl. Balistol hat eine Flüchtigkeit, die dafür sorgt, dass bei gitarrentypischer Anwendung, das Zeug nach spätestens ein/zwei Tagen vollständig und rückstandslos verdunstet ist (ein mit Ballistol getränker Lappen trocknet vollständig, wie er auch trocknen würde, wenn er mit Wasser naß gemacht worden wäre. Ich weiß, dass der ua. aus Gitarre&Bass bekannt Gitarrendoktor Andre Waldenmaier, ein schon militanter Balistol Gegner ist, aber ich habe in 35 Jahren Gitarren Spielen und Basteln, nie die von ihm angeführten Probleme (Eindringen in Leimfugen, Unterkriechen von Lack,…) gehabt oder gesehen :nix:
Daher meine Schnellbehandlung von leicht stumpfen Saiten: Etwas Ballistol auf ein Baumwolltuch und damit reinige ich die blanken Diskantsaiten (das Tuch mehrfach falten, denn dass wird richtig heiß, wenn man das schnell macht…). Die umwickelten Saiten “abzuwischen“, halte ich eigentlich weder für wirklich nötig (die sind halt eh nicht blank, sonder „rau“) und statt Dreck zu entfernen, wird der Schmodder auch leicht in die Wicklungszeischenräume einmassiert. Nichtsdestotrotz spricht die Farbe des Tuches nachdem man auch mal über die Basssaiten ist, meist eine deutliche Sprache: Schwarz! Daher reinige/poliere ich die Diskantsaiten recht intensiv, die Umwickelten wirklich nur oberflächlich.

Wenn Saiten eigentlich schon ziemlich „fertig“ sind oder was machmal vorkommt, bereits schon (teil)korrodiert/angelaufen auch der Packung kommen, bekommt man die auch mit einem Tuch und ein paar Tropfen Stahl/Spülen/Topfreiniger wieder blank (was sich bei beschichteten Saiten dann wohl komplett verbietet!)
Die Diskantsaiten wirklich blank zu polieren, führt IMO nicht nur zu einem angenehmen Spielgefühl, sondern verlangsamt IMO auch den Korrosions/Anlaufprozess erheblich, weil weniger Dreck und Schmodder auf der Oberfläche bleibt. Zumindest bleiben so gereinigte Saiten bei mir dann auch länger fluffig…
Was die ganze Prozedur nicht großartig beeinflusst, ist die klangliche Entwicklung der Saiten. Wenn die beginnen, dumpf und “falsch“ zu klingen, sind sie halt fertig und müssen getauscht werden.

Wie gesagt, ich komme so sehr gut klar und reinige meine Saiten so nur ab und an mal (vielleicht 2-3 Mal in einem Saitensatzleben, das bei mir schon mal 6-12 Monate dauern kann... wohl dem, der keinen so aggressiven Handschweiß hat…)
 
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sankt augustin
schon mal 6-12 Monate dauern kann... wohl dem, der keinen so aggressiven Handschweiß hat…)
ich schrieb ja schon, ca ein viertel Jahr, dann wechsle ich, mit Handschweiß hab ich normalerweise keine Probleme.
Aber ich schrieb auch, sinngemäß, kann jeder halten, wie er will.
Jedenfalls hat mich dieser Thread dazu angeregt, heute mal wieder bei 2 meiner Gitarren die Saiten zu wechseln, ist für mich, wie anderswo schon erwähnt, auch ein meditativer Akt, also Entspannung.

ist bei mir anders, mir gefällt der Klang frisch aufgezogener Saiten und gibt mir dann auch einen Motivationsschub zu spielen:m_git_a:.
 
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ist bei mir anders, mir gefällt der Klang frisch aufgezogener Saiten und gibt mir dann auch einen Motivationsschub zu spielen:m_git_a:.
😁 ist bei mir genau umgekehrt. sind frische saiten drauf, kann ich es kaum erwarten, daß so etwa 4 wochen ins land gegangen sind, damit sich das ganze etwas abstumpft und auch die saiten sich angenehmer greifen lassen.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Ich berühre beim Benden meist das Griffbrett nicht. ....
eine meiner gitarren hat ein scalloped fretboard....dort beühren meine finger auch nicht das griffbrett.
die meisten meiner gitarren haben medium bünde, keine jumbos...da sind die fingerkuppen automatisch nahe am griffbrett.
 
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Mein Gitarren Pflegemitte der Wahl ist Ballistol/möglichst reines Weißöl. Balistol hat eine Flüchtigkeit, die dafür sorgt, dass bei gitarrentypischer Anwendung, das Zeug nach spätestens ein/zwei Tagen vollständig und rückstandslos verdunstet ist (ein mit Ballistol getränker Lappen trocknet vollständig, wie er auch trocknen würde, wenn er mit Wasser naß gemacht worden wäre. Ich weiß, dass der ua. aus Gitarre&Bass bekannt Gitarrendoktor Andre Waldenmaier, ein schon militanter Balistol Gegner ist, aber ich habe in 35 Jahren Gitarren Spielen und Basteln, nie die von ihm angeführten Probleme (Eindringen in Leimfugen, Unterkriechen von Lack,…) gehabt oder gesehen :nix:
Für die Saiten, zur Reinigung und Rost/Oxidbeseitigung kannst du es nehmen, auf unlackiertem Holz empfielt es sich allerdings nicht. Zum dauerhaften ölen und schmieren gibt's Besseres, als das abwaschbare Ballistol. Wenn man zu Reinigungszwecken jenseits der Saiten etwas schneller verdunstendes und entfettendes sucht, muss man zu möglichst reinem Alkohol greifen. Isopropanol ist da das Mittel der Wahl.
 

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