Gitarrenverstärker mit Noise Gate abnehmen?

  • Ersteller Bassyst
  • Erstellt am
Bassyst
Bassyst
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
16.01.20
Registriert
30.06.09
Beiträge
964
Kekse
2.474
Ort
Nirvana
Hallo Leute, wir planen zur Zeit unsere Aufnahmen. Wir wollen unsere Gitarrenverstärker mit einem Mikro direkt an der Box abnehmen. Normalerweise (im laufenden Betrieb = Probe und Konzerte) setzen wir Noise Gates (1 nach der Gitarre und 1 nach der Vorstufenzerre) ein, um die Störgeräusche zu minimieren.

Eigentlich würde ich beim Recording alle Effekte rausnehmen, um ein möglichst unbearbeitetes Signal aus dem Amp und dann ins Mikro zu bekommen. Ich hab auch das Gefühl, dass durch das Noise Gate der Sound ein bisschen verändert wird (wahrscheinlich rauscht es einfach nen kleinen Ticken mehr durch die zusätzliche Komponente in der Signalkette). Allerdings finde ich vom Prinzip her die Einstellung des Noise Gates ganz gut, vor allem wie es bei zu wenig Input sanft schließt. Das im Mixing dann nachzubauen wird aufwendiger ... ich kann schließlich kein Noise Gate mehr auf das trockene Gitarrensignal legen, sondern nur noch auf das Gesamtsignal. Also müsste man da wahrscheinlich manuell am Volume regeln.

Wie geht ihr damit um? Nehmt ihr eurer Material mit Noise Gate auf oder macht ihr das ganz trocken und schneidet gegebenfalls alles raus? Ich kann mir schon die klassische Antwort vorstellen. Ausprobieren und dann die bessere Einstellung nehmen :p.

Vielen Dank schonmal für eurer Input!
 
Eigenschaft
 
Hi Bassyst

Ich denke das kommt auch drauf an wie ihr klingen wollt. Möchtet ihr die Aufnahmen so, dass es klingt als spielt ihr Live, oder möchtet ihr ein Studioalbum, was eventell auch ganz anders klingen darf?

Wenns wie Live klingen soll, würde ich die Effektwege bei den Aufnahmen genau gleich wie bei einem Live Gig machen.

Wenn die Aufnahme auch anders als Live klingen darf, würde ich (wenn genügend Spuren vorhanden), BEIDE Signale aufzeichnen. Direkt ab Gitarre UND mit Noise Gate. Dann stehen dir später beim abmischen alle Möglichkeiten offen, und musst dich noch nicht bei der Aufnahme festlegen, welches von beiden Signalen du am Ende verwendest.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Hi Bassyst

Ich denke das kommt auch drauf an wie ihr klingen wollt. Möchtet ihr die Aufnahmen so, dass es klingt als spielt ihr Live, oder möchtet ihr ein Studioalbum, was eventell auch ganz anders klingen darf?

Wenns wie Live klingen soll, würde ich die Effektwege bei den Aufnahmen genau gleich wie bei einem Live Gig machen.

Wenn die Aufnahme auch anders als Live klingen darf, würde ich (wenn genügend Spuren vorhanden), BEIDE Signale aufzeichnen. Direkt ab Gitarre UND mit Noise Gate. Dann stehen dir später beim abmischen alle Möglichkeiten offen, und musst dich noch nicht bei der Aufnahme festlegen, welches von beiden Signalen du am Ende verwendest.

Hey, vielen Dank erstmal.

Der "Studio"-Sound darf vom Live-Sound abweichen. Also würdest du tendentiell lieber ohne Noise-Gate aufnehmen? Da unser "Studio" nur der eigene Proberaum ist, müssen wir mit unserem low-Budget-Equipment zurechtkommen. Unser Mischpult hat zwar ein integriertes Audiointerface, lässt aber nur eine Recordingspur zu. Wir müssen uns also leider enstcheiden ;-).

Wahrscheinlich probieren wirs jetzt erstmal mit nur einem Song und unterschiedlichen Einstellungen, bevor wir das dann vom Prozess her fixieren und gleich >10 Dinger mit dem falschen Setup aufnehmen.

Grüße
Bassyst
 
Hi

hmmm das ist eine gute Frage. Ich möchte hier mal anmerken, ich bin kein Profi, alles nur "learning by doing". Ich kann dir nur sagen wie ich vorgehen würde.. Ob auch andere so vorgehen würden weiss ich nicht.

Aus meiner Sicht hat beides Vor- und Nachteile.

Wenn du mit Noise Gate aufnimmst, hast du nach meiner Meinung weniger "Risiko", dass du den Sound so hin bekommst wie du willst. Da sich dieser Sound ja bereits Live bewährt hat.

Wenn du die reine trockene Gitarre aufnimmst, hast du zwar viele Möglichkeiten offen, aber du bewegst dich automatisch von dem "Live-Sound" weg, in eine andere, unbekannte Richtung.


Früher habe ich versucht alles "trocken" aufzunehmen. Nur NUR mit Plugins zu arbeiten.. Ich war der Ansicht dass Gates/ EQs-Bodeneffekt-Tretminen etc nicht so gut klingen wie Plugins. Je länger je mehr komme ich aber davon weg, weil ich bemerkt habe, dass eine Tretmine im Signalweg oft besser eingesetzt werden kann als ein Plugin. (Es ist ein grosser Unterschied ob zB ein NoiseGate vor oder nach dem Verstärker geschaltet wird.) Was "besser" ist, kann man aber nicht generell sagen, das muss man individuell entscheiden.

Ich würde dir vorschlagen, im Vorfeld mal beide Varianten auszuprobieren. (nur die Gitarre allein, ohne Band, dann solltest ja genügend Spuren zur Verfügung haben) Dann kannst damit mal ausprobieren, welche du klanglich besser hin bekommst. Das kannst dann direkt miteinander vergleichen. So hast am Ende keine bösen Überraschungen.


Wenn du das direkte Gitarrensignal aufnimmst, gibts auch noch die Möglichkeit von "Reamping". Du schickst das trockene Signal nach der Aufnahme nochmal raus auf den Verstärker. So hättest du auch die Möglichkeit den Noisegate nachträglich VOR den Verstärker zu schalten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Also wenn man schon im Proberaum 2 (!) Noisegates pro Gitarre benutzt, dann macht man meiner Ansicht nach vielleicht irgendwas falsch.
Ich hab früher auch Gitarre in ner extremen Krachkapelle gespielt und hab die meiste Zeit gar kein Noisegate benutzt, weil ich meistens nicht genug Kabel (dabei) hatte, keine Batterie oder zu faul war es mitzunehmen etc....

Was macht da eure Signalkette für nen Sinn?

Falls eure Amps extrem rauschen, würd ich mir eher Gedanken um die Amps und deren Settings machen (inkl. der kompletten Signalkette... Kabel etc).

Ansonsten würd ich grundsätzlich ohne Noisegate aufnehmen. Nimmst du mit auf, lassen sich auftretende Probleme die man vll überhört hat nachträglich nicht mehr lösen und zum anderen bin ich eh der Ansicht, dass man bei einer "liebevollen" Produktion Stille auf allen Elementen immer von Hand schneiden sollte. Das ist zwar aufwendig und ne nervige Arbeit, aber nur so hat man die perfekte Kontrolle darüber wann z.b. die Stille einsetzen soll, wie steil die Fades sind, wie lang sie sein sollen etc....


Und was Zelo schreib... also es geht hier schon "nur" um Noisegates. Das Argument mit "livesound" etc. find ich da ein wenig an den Haaren herbeigezogen.... zumal Proberaum/Live- und Recording-Situationen auch schon andere Ansprüche an die Musiker stellen.
 
2 Gates sind ja quasi ein "großer" ISP Decimator, der macht genau das gleiche. Die zweite Stufe dient zur Reduktion der Amp-Nebengeräusche.

Es muss bei einem Gate nicht immer an totales Abhacken von ausklingenden Noten gedacht werden, mein eines vor dem Amp hab ich auch nur zur Feedback-Vermeidung in Ruhepausen. Sobald ich wieder ganz leise Geräusche an den Saiten mache, gehts sofort auf.

Ich persönlich hab schon beides gemacht, mit und ohne Gate aufgenommen.
Eine DI-Aufnahme, die "bereinigt" durch den Amp gejagt wird, kann (mit den richtigen Werkzeugen, die mehr können als ein Standard-Gate) die saubersten Ergebnisse bringen, ohne dabei unecht zu klingen. Ein Gate auf dem fertig mikrofonierten Signal ermöglicht den künstlichsten Sound.
Die Variante mit zwei Hardware-Gates wie beschrieben kann dem künstlichen sehr nahe kommen, aber nicht immer so wie ein bereinigtes DI-Signal klingen. Bei moderaten Einstellungen und nicht allzu starker Gain-Reduction kann das trotzdem sehr gut werden :)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Also viel Erfahrung hab ich nicht mit Noisegates, aber ich hab mal nen Gitarristen aufgenommen, der hatte den Gate vor dem Amp in der Kette. Das hat die Gitarre schön hervorgehoben.. der Sound war viel prägnanter und knackiger. Da war auch ohne NoiseGate kaum Rauschen vorhanden, aber er hat den Klang damit verändert. Treshhold hatte er sehr hoch, aber nen ganz moderaten Ratio.. nix abgehackt, aber das Gate arbeitete bereits in den ausklängen, und die Gitarre hatte dadurch weniger Sustain. Auch wenn das jetzt etwas untypisch ist, ein Gate für die Klangbildung zu "missbrauchen". Für mich Klang das Super! Und es war sein eigener individueller Sound, mit hohen Wiedererkennungsgrad. Sowas gehört meiner Meinung mit auf die Aufnahme wenn das gut klingt.


Genau so denke ich auch bei den Signalwegen. Was gut klingt, ist okay. Nicht zu viele Gedanken machen...
(wobei ich vielleicht noch anmerken sollte: Weniger ist oft mehr!^^)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Ein Gate kann zwar auch zum Sounddesign beitragen, sollte dann aber natürlich auch genau so von Anfang an eingesetzt werden.
Geht es hier nur darum, rauschen zu kontrollieren würde ich eher davon abraten und die Angelegenheit in der Arrangierphase(also nach der Aufnahme - vor dem Mix) bereinigen.
In deinem Fall vlt. auch wirklich nochmal die gesammte Signalkette prüfen. Ein gewisses Grundrauschen ist ja normal, aber 2 Noisegates...:eek1:

Vlt. nicht das beste Beispiel aber, bei Vocal-Spuren schneidet man ja auch nicht immer jeden kleinen Atmer oder Lippenschmatzer weg.
Solche kleinen Nebengeräusche, können eben auch Details sein, die einer Aufnahme das gewisse Etwas geben.
Das funktioniert natürlich nur dann, wenn diese Geräusche noch in der Aufnahme sind.

Also mMn. lieber den Weg gehen den Monsy schon beschrieben hat oder eben im Nachhinein ein Gate einschleifen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Stimmt, Bassyst hat geschrieben "um störgeräusche zu minimieren". Wenns nur darum geht, bin ich einverstanden, dann sollte man erstmal schauen woher die Störgeräusche kommen, bevor man zu einem NoiseGate greift.

Ohne Klangbeispiel kann hier aber keiner beurteilen ob der Klang der Gitarren sich verändert, oder ob wirklich nur Störgeräusche unterdrückt werden.

Sowohl Monsi als auch Papalapap reden von "wegschneiden". Muss denn ein Noise Gate ganz zu machen? Das ist doch Einstellungssache, und man muss die Regler ja nicht zwingend auf Anschlag drehen.
 
Hey, vielen Dank für die vielen Gedanken :).

Also das erste Noise (nach der Gitarre) brauchen wir, um Feedbacks zu vermeiden. Das zweite Noise Gate hemmt das nervige Grundrauschen der Amps während der Pause oder bei ruhigen Stellen. Fürs Recording und Mixing wär mir persönlich das zweite Noise Gate gar nicht mal wichtig.

Die Feedbacks und der rauschende Grundpegel sind bei uns ohne Noise Gate extrem laut. Wir drehen halt auch ordentlich Gain rein (wird fürs Recording noch reduziert, Live Sound muss ja nicht Recording Sound sein) und müssen mit der Gesamtlautstärke gegen den Drummer ankommen. Außerdem reduziert so ein Noise Gate nach der Gitarre irgendwie auch nervige nachhallende Obertöne, wenn man was rhythmisches abgedämpftes spielt. Und dieses Feedback bzw nachhallende Obertöne brauch ich auch einfach nich auf den Aufnahmen :-/.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Genau so denke ich auch bei den Signalwegen. Was gut klingt, ist okay. Nicht zu viele Gedanken machen...
(wobei ich vielleicht noch anmerken sollte: Weniger ist oft mehr!^^)
Ich will ja eigentlich auch minimalistisch vorgehen (Gitarre->Amp->Box->Mikrophonierung->Usb-Interface->PC). Das Noise Gate war jetzt der einzige "Effekt", über den ich doch noch nachgedacht hatte und ursprünglich wollt ich den eigentlich auch rauslassen. Ach Mann, es gibt einfach zu viele Möglichkeiten auf der Welt :fear:.
 
Ohne Klangbeispiel kann hier aber keiner beurteilen ob der Klang der Gitarren sich verändert, oder ob wirklich nur Störgeräusche unterdrückt werden.

Sowohl Monsi als auch Papalapap reden von "wegschneiden". Muss denn ein Noise Gate ganz zu machen? Das ist doch Einstellungssache, und man muss die Regler ja nicht zwingend auf Anschlag drehen.

Richtig. Ohne Klangbeispiele oder konkrete Aussage über das Genre/Spielstil sind solche Tipps natürlich mit Vorsicht zu genießen.

Zum NG Einsatz: Wenn denn, seitens der Aufnahme nur Dreck in den Mix gepumpt wird(massives rauschen), würde ichs sicherlich wegschneiden(gaten lassen).
Bei Hi-Gain Aufnahmen habe ich z.B. auch schonmal ein Gate drin. Wird mehr mit dem Volumepoti gearbeitet, lass ich es widerum eher weg.
Was einmal weg ist, wird im Mix schließlich nicht wiederkommen...is ja logisch ;)

Die Feedbacks und der rauschende Grundpegel sind bei uns ohne Noise Gate extrem laut. Wir drehen halt auch ordentlich Gain rein (wird fürs Recording noch reduziert, Live Sound muss ja nicht Recording Sound sein) und müssen mit der Gesamtlautstärke gegen den Drummer ankommen. Außerdem reduziert so ein Noise Gate nach der Gitarre irgendwie auch nervige nachhallende Obertöne, wenn man was rhythmisches abgedämpftes spielt. Und dieses Feedback bzw nachhallende Obertöne brauch ich auch einfach nich auf den Aufnahmen :-/.

Nein, der Livesound muss nicht dem Recordingsound entsprechen, aber was spricht eigentlich dagegen? :)
Ich will dir hier nicht deinen Sound madig machen, aber warum sich nicht für einen Sound entscheiden, von dem man auch genau weiss, wie er klingt und das er funktioniert.
Hi-Gainige Gitarren produzieren eben viel rauschen und vorallem Matsch. Das ist schlecht für den Sound und für den Mix.
Dafür aber ganz nett fürs eigene Ego... Unsauberes Spielen wird dadurch nämlich ganz gut kaschiert. (So hab ich es jedenfalls erlebt. Ich will dich jetzt hier nicht diskreditieren oder sowas...)
Jedenfalls...weniger Gain = mehr Druck, Definition und weniger rauschen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Nein, der Livesound muss nicht dem Recordingsound entsprechen, aber was spricht eigentlich dagegen? :)
Ich will dir hier nicht deinen Sound madig machen, aber warum sich nicht für einen Sound entscheiden, von dem man auch genau weiss, wie er klingt und das er funktioniert.
Hi-Gainige Gitarren produzieren eben viel rauschen und vorallem Matsch. Das ist schlecht für den Sound und für den Mix.
Dafür aber ganz nett fürs eigene Ego... Unsauberes Spielen wird dadurch nämlich ganz gut kaschiert. (So hab ich es jedenfalls erlebt. Ich will dich jetzt hier nicht diskreditieren oder sowas...)
Jedenfalls...weniger Gain = mehr Druck, Definition und weniger rauschen.
Also was meiner Meinung nach dagegegen spricht. Wir haben eh nicht die Möglichkeit, die Gitarre so aufzunehmen, wie sie aus der Box kommt (dafür fehlt das Profi-Tonstudio) ... und der Hi-Gain-Anteil macht live halt auch mehr Sinn. Für die Aufnahmen wollen wir den natürlich nen ganzes Stück rausnehmen, damit der Matsch nicht überhand nimmt. Außerdem arrangieren wir den Sound anders, als es in der live Situation gegeben ist. Der Proberaumsound ist ja im Prinzip bei den Gitarren klar links rechts aufgeteilt, auf der Platte funktioniert das aber nicht und man muss sich anderweitig überlegen, wie man die Gitarren übereinander legt.

Und keine Sorge, als Hobbymusiker fühl ich mich nicht angegriffen, wenn an den spielerischen Fähigkeiten gezweifelt wird. Wahrscheinlich zu Recht :D.

Sorry übrigens für die fehlenden Tonbeispiele, aber wir fangen erst in ein paar Monaten mit Gitarrenaufnahmen an. Wir sind grad erst in der Konzeptphase und ich versuch in Erfahrung zu bringen, wie andere Leute zu ihrem Zielsound kommen. Ich such quasi noch nach dem "best practise"-Ansatz für kleine, arme Bands, die im eigenen Proberaum produzieren. Und da nimmt man halt, was im Proberaum so rumliegt ... eventuell halt auch ein NoiseGate ^^.
 
Also was meiner Meinung nach dagegegen spricht. Wir haben eh nicht die Möglichkeit, die Gitarre so aufzunehmen, wie sie aus der Box kommt (dafür fehlt das Profi-Tonstudio) ... und der Hi-Gain-Anteil macht live halt auch mehr Sinn. Für die Aufnahmen wollen wir den natürlich nen ganzes Stück rausnehmen, damit der Matsch nicht überhand nimmt. Außerdem arrangieren wir den Sound anders, als es in der live Situation gegeben ist. Der Proberaumsound ist ja im Prinzip bei den Gitarren klar links rechts aufgeteilt, auf der Platte funktioniert das aber nicht und man muss sich anderweitig überlegen, wie man die Gitarren übereinander legt.

Hm...da würde doch mal n Veto einlegen.
Grade im live Bereich sollte man eher auf Definition setzen. 5m vor der Bühne kann man die Hi-Gainer vlt. noch gut wahrnehmen, aber je weiter entfernt die Leute stehen, desto weniger werden sie von der Klampfe noch hören.
Wie sagte einst ein Tonmensch zu mir..."Sach ma ... muss das so sein, dass dein Gitarre nach Brei klingt?" "Ja, ja, das muss so sein..." :embarrassed:
 
Hm...da würde doch mal n Veto einlegen.
Grade im live Bereich sollte man eher auf Definition setzen. 5m vor der Bühne kann man die Hi-Gainer vlt. noch gut wahrnehmen, aber je weiter entfernt die Leute stehen, desto weniger werden sie von der Klampfe noch hören.
Wie sagte einst ein Tonmensch zu mir..."Sach ma ... muss das so sein, dass dein Gitarre nach Brei klingt?" "Ja, ja, das muss so sein..." :embarrassed:
Ist jetzt auch in der Live-Situation nicht bis zum Anschlag hochgedreht, weils ab ner bestimmten Stufe keinen Sinn mehr macht. Auf der Aufnahme würd ich aber prinzipiell noch weniger Zerre nehmen, da wir mehr als nur die 2 Spuren übereinander legen werden.
 
Ist jetzt auch in der Live-Situation nicht bis zum Anschlag hochgedreht, weils ab ner bestimmten Stufe keinen Sinn mehr macht. Auf der Aufnahme würd ich aber prinzipiell noch weniger Zerre nehmen, da wir mehr als nur die 2 Spuren übereinander legen werden.

Bezieht sich das "mehr als 2 Spuren übereinander" darauf, dass ihr die Rhythmusgitarren nicht nur doppeln sondern auch quadtracken wollt? Wenn ja: Ich würd mir an eurer Stelle ganz genau überlegen, ob ihr die Amps mikrophoniert abnehmt und dann auch noch mit sehr vielen Spuren hantiert. Wenn ihr kaum Erfahrung habt, würd ich alles darauf verwetten, dass das Resultat so nicht sonderlich zufriedenstellend werden würde.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Bezieht sich das "mehr als 2 Spuren übereinander" darauf, dass ihr die Rhythmusgitarren nicht nur doppeln sondern auch quadtracken wollt? Wenn ja: Ich würd mir an eurer Stelle ganz genau überlegen, ob ihr die Amps mikrophoniert abnehmt und dann auch noch mit sehr vielen Spuren hantiert. Wenn ihr kaum Erfahrung habt, würd ich alles darauf verwetten, dass das Resultat so nicht sonderlich zufriedenstellend werden würde.
Im Prinzip müssen ja nur wir damit zufrieden sein. Wir wollen es nich kommerziell verwerten :). Wir versuchen es einfach nur Mal und gucken, wie weit wir kommen, ohne dabei großartig Geld in die Hand zu nehmen. Equipment steht ja eh schon rum.

Wenn ich ein Top Ergebnis haben will, würde ich einfach ins Tonstudio gehen und die Profis machen lassen ...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Im Prinzip müssen ja nur wir damit zufrieden sein. Wir wollen es nich kommerziell verwerten :). Wir versuchen es einfach nur Mal und gucken, wie weit wir kommen, ohne dabei großartig Geld in die Hand zu nehmen. Equipment steht ja eh schon rum.

Wenn ich ein Top Ergebnis haben will, würde ich einfach ins Tonstudio gehen und die Profis machen lassen ...

Die Einstellung find ich sehr vernünftig.

Letzendlich lernt man ja auch mit jeder Aufnahmesession dazu. Wenn ihr selber Dinge ausprobiert wird natürlich auch euer Verständnis dafür wachsen wie jemand anderes Dinge tut... und wieso... und was funktionieren kann und was nicht.

Ihr müsst aber trotzdem nich jeden Fehler selber machen um daraus zu lernen :D
 
Die Einstellung find ich sehr vernünftig.

Letzendlich lernt man ja auch mit jeder Aufnahmesession dazu. Wenn ihr selber Dinge ausprobiert wird natürlich auch euer Verständnis dafür wachsen wie jemand anderes Dinge tut... und wieso... und was funktionieren kann und was nicht.

Ihr müsst aber trotzdem nich jeden Fehler selber machen um daraus zu lernen :D

Son paar Testaufnahmen haben wir schon hinter uns. Da haben wir auch schon so einiges am Sound kaputt gemacht, was wir jetzt vermeiden wollen ^^. Ganz blutig sind wir also nicht mehr.

Und aus den Fehlern der anderen lernt man besonders gut bei Musiker-Board ;).
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben