Griffbrett Noten Label

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Hallo lliebes Forum!

Ich möchte gerne eine unsicherheit besprechen ob es zu sehr kontraproduktiv ist.

Neulich habe ich mir mal gedanken gemacht ob ich einfach zum ausprobieren mir mal solche Noten Label auf das Griffbret klebe, damit ich einfach etwas schneller und gezielter den wechsel schaffe, aber eben auch den vorteil nutzen kann die einzelnen Töne zu lernen.
Das wäre sowas hier https://www.ebay.de/itm/Gitarre-Gui...cker-Tasten-Etiketten-Aufkleber-/232181367559

Ich kann die Dur und Moll pentatonik schon sehr gut und schnell spielen, aber manchmal würde ich gerne andere Klänge ausprobieren um etwas aus dem Penta muster auszubrechen und dabei habe ich mir eben gedacht warum soll sowas eigentlich schaden?

Also mich würde eure Meinung beziehungsweiße Fachliche Pro und gegen Argumentationen dazu interessieren bevor ich das jetzt umsetzte und sich heraus stellt, dass es ein eigen Tor war.

Lieben vielen dank
 
Silenzer

Silenzer

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Spricht nichts dagegen würde ich sagen, aber halt nicht krumm sitzen um aufs Griffbrett zu schauen.

Schnell die Petatonik zu spielen heißt nicht wirklich was. Das sagt aus das du die motorische Fähigkeiten dür die Griffmuster erlernt hast, aber dir gehts um Theorie.

Ich halte es ganz einfach bei sowas. Wenn du deine Petatonik Lagen nimmst dann liegt an jeder Position der Grundton wo anders. Wenn du weisst wo der Ton liegt kannst du die Muster schonmal mit einem anderen Grundton ohne Probleme spielen. Die Tonleiter aufzufüllen von Petatonik aus sollte auch keine großen Probleme für dich dann darstellen. Was dann hilft wäre zu wissen wo halbton und wo ganz ton Schritte folgen und wie die Muster logisch auf einander folgen. Dann kannst du die Halbtonschritte "verschieben" wodurch du zu den Kirchtonleitern kommst. 2/3 5/6 zu 3/4 6/7 zum Beispiel. Die ganzen Skalen reduzieren auf 3 wesentliche Griffmuster bei 3 notes per string zum Beispiel.

Ganz anders hat mir Uli Jon Roth bei gebracht zu denken. Ich war immer auf die Skalen versessen, aber er sagt höre eine Melodie im Kopf und dann spiele die Melodie. Dafür sollte man erst irgendwelche Melodien nach sofort spielen die man hört. Nicht groß rumprobieren. Grundton indentifizieren und dann abhängig von da aufbauen. Wenn man dann weiss welche Töne die Gitarre so kann udn wie sich die Töne im eigenen Spiel anhören kann man da ganz nette Sachen spielen.

Dem ganzen hilft natürlich immer, wenn man weiss welche Töne man gerade spielt. Wenn du dir merkst und bewusst machst welcher Ton das ist mit einem Kleber seh ich da kein Problem. Ich hab das irgendwann mal der Logik nach auswendig gelernt ^^
 
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nasi_goreng

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Hi,
ich denke nicht, dass Du Dir dadurch etwas verbaust. Vermutlich hilft es Dir anfangs etwas aber Du wirst sehen, dass du sie dann bald nicht mehr brauchst.
 
Claus

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Ich würde mir die "fehlenden" Töne auf dem Griffbrett Saite für Saite vornehmen.
Das fängt damit an, allein auf der tiefen E-Saite eine C Durtonleiter "horiontal" zu identifizieren, die Töne sind dann wie Perlen aufgereiht.

Eigentlich brauchst Du dazu nicht einmal die Gitarre in der Hand, ich schreibe das hier z.B. beim Kaffee mit Blick in den Garten.
0 E - 1 F - 3 G - 5 A - 7 H - 8 C - 10 D - 12 E
Superfrage: wo liegt das C#?
Logisch, zwischen C und D und daher auf dem 9 Bund.

Nimmst Du dir die A-Saite vor, geht das Spiel so weiter:
0 A - 2 H - 3 C - 5 D - 7 E - 8 F - 10 G - 12 A
Du stellst natürlich fest, dass sich alles um 5 Bünde verschoben wiederholt. Ist klar, denn die Gitarre ist in Quarten gestimmt mit Ausnahme der h-Saite, die eine große Terz über der G-Saite liegt. Da ist die Verschiebung natürlich ein Bund weniger.

Nachdem Du auf zwei Saiten die Töne bis zum 12. Bund findest (danach wiederholt sich alles), kannst Du die C Durtonleiter auf zwei Saiten "vertikal" spielen.
Denke Dir einfach eine Zahl von 0 bis 12, entscheide E oder A Saite als Anfang und lege los.
Bei Anfang auf der A Saite spielst Du die Tonleiter natürlich abwärts.

Auf der E Saite hast Du bei Start auf dem 7 H noch die Töne 8 C und 10 D, dann geht es auf der A Saite weiter und da ist der Ton auf dem gleichen 7. Bund wie dem H eben eine Quart höher, also ein E - it's magic.
Also kannst Du auf der A-Saite noch die Töne 7 E - 8 F und 10 G spielen.

Ist kinderleicht, oder? Dann kann am nächsten Tag die D Saite dazukommen usw.
Jeden Tag eine Saite und ca. 5 Minuten Töne finden, das geht ruck-zuck.

Fingersätze kennst Du? Ich spiele meist mit Fingersätzen wie sie Jimmy Bruno lehrt.
https://www.alle-noten.de/Gitarre-E...ential-Fingerings-For-The-Jazz-Guitarist.html

Kannst Du (Gitarren-)Notation lesen bzw. möchtest Du das können?
In diesem Fall, wenn es um Verständnis und Verbindung von Griffbrett und "andern Klängen" geht ist meine Empfehlung ein Lehrbuch:
Felix Schell, Saitenwege
Du kannst dir anhand der Auszüge und des Inhaltsverzeichnisses einen eigeen Eindruck davon verschaffen:
https://www.alle-noten.de/out/media/pdf/SM4000.pdf

Gruß Claus
 
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Wenn du deine Petatonik Lagen nimmst dann liegt an jeder Position der Grundton wo anders. Wenn du weisst wo der Ton liegt kannst du die Muster schonmal mit einem anderen Grundton ohne Probleme spielen. Die Tonleiter aufzufüllen von Petatonik aus sollte auch keine großen Probleme für dich dann darstellen. Was dann hilft wäre zu wissen wo halbton und wo ganz ton Schritte folgen und wie die Muster logisch auf einander folgen. Dann kannst du die Halbtonschritte "verschieben" wodurch du zu den Kirchtonleitern kommst. 2/3 5/6 zu 3/4 6/7 zum Beispiel. Die ganzen Skalen reduzieren auf 3 wesentliche Griffmuster bei 3 notes per string zum Beispiel.

Ja und genau das viel mir immer so schwer weil ich einfach nur Blind mir etwas eingehämmert habe. Ich werde es Probieren. Drucke mir die Sticker gleich selber. Ziel ist ja nur, dass man später sich die Töne unbewust einprägt.

danke
 
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Ja und genau das viel mir immer so schwer weil ich einfach nur Blind mir etwas eingehämmert habe. Ich werde es Probieren. Drucke mir die Sticker gleich selber. Ziel ist ja nur, dass man später sich die Töne unbewust einprägt.

danke

Vielleicht hilft es Dir mehr wenn Du nicht in absoluten Tönen denkst, sondern Dir die Intervalle in Relation zum Grundton einprägst.
 
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Ich würde mir die "fehlenden" Töne auf dem Griffbrett Saite für Saite vornehmen.
Das fängt damit an, allein auf der tiefen E-Saite eine C Durtonleiter "horiontal" zu identifizieren, die Töne sind dann wie Perlen aufgereiht.

Eigentlich brauchst Du dazu nicht einmal die Gitarre in der Hand, ich schreibe das hier z.B. beim Kaffee mit Blick in den Garten.
0 E - 1 F - 3 G - 5 A - 7 H - 8 C - 10 D - 12 E
Superfrage: wo liegt das C#?
Logisch, zwischen C und D und daher auf dem 9 Bund.

Nimmst Du dir die A-Saite vor, geht das Spiel so weiter:
0 A - 2 H - 3 C - 5 D - 7 E - 8 F - 10 G - 12 A
Du stellst natürlich fest, dass sich alles um 5 Bünde verschoben wiederholt. Ist klar, denn die Gitarre ist in Quarten gestimmt mit Ausnahme der h-Saite, die eine große Terz über der G-Saite liegt. Da ist die Verschiebung natürlich ein Bund weniger.

Nachdem Du auf zwei Saiten die Töne bis zum 12. Bund findest (danach wiederholt sich alles), kannst Du die C Durtonleiter auf zwei Saiten "vertikal" spielen.
Denke Dir einfach eine Zahl von 0 bis 12, entscheide E oder A Saite als Anfang und lege los.
Bei Anfang auf der A Saite spielst Du die Tonleiter natürlich abwärts.

Auf der E Saite hast Du bei Start auf dem 7 H noch die Töne 8 C und 10 D, dann geht es auf der A Saite weiter und da ist der Ton auf dem gleichen 7. Bund wie dem H eben eine Quart höher, also ein E - it's magic.
Also kannst Du auf der A-Saite noch die Töne 7 E - 8 F und 10 G spielen.

Ist kinderleicht, oder? Dann kann am nächsten Tag die D Saite dazukommen usw.
Jeden Tag eine Saite und ca. 5 Minuten Töne finden, das geht ruck-zuck.

Fingersätze kennst Du? Ich spiele meist mit Fingersätzen wie sie Jimmy Bruno lehrt.
https://www.alle-noten.de/Gitarre-E...ential-Fingerings-For-The-Jazz-Guitarist.html

Kannst Du (Gitarren-)Notation lesen bzw. möchtest Du das können?
In diesem Fall, wenn es um Verständnis und Verbindung von Griffbrett und "andern Klängen" geht ist meine Empfehlung ein Lehrbuch:
Felix Schell, Saitenwege
Du kannst dir anhand der Auszüge und des Inhaltsverzeichnisses einen eigeen Eindruck davon verschaffen:
https://www.alle-noten.de/out/media/pdf/SM4000.pdf

Gruß Claus

Vielen dank für diese tolle ausschreibung und einfach gehaltene Theorie, damit kann ich wirklich viel anfangen. Also Bei den Dur tonleitern weis ich halbwegs wo sich in den nächsten 2 Bünde die selben Töne befinden, aber darann muss ich auch noch viel arbeiten. Ein gewisses verständniss liegt vor, aber es muss einfach systematisch besser eingearbeitet werden. Ich bin eben spielerisch ohne viel Theorie immer ein gutes Stück weiter gekommen, aber es hapert noch vieles. Scheint bei mir so zu sein erst das Praktische und dann die Teorie. Verstehe ich einfach danach besser.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Vielleicht hilft es Dir mehr wenn Du nicht in absoluten Tönen denkst, sondern Dir die Intervalle in Relation zum Grundton einprägst.

Ja, es ist nur etwas schwirieg diese intervalle auf alle Bünde schnell umzusetzten als auf einem Seitenstrang
 
Claus

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Also Bei den Dur tonleitern weis ich halbwegs...
Ist doch klar, dass Du als fortgeschrittener Gitarrist viel weißt und im Grunde zurechtkommst.
Es geht m.E. darum, das "halbwegs" weg zu bekommen.

Es ist eine reine Übungssache zu einer Saite und einer Zahl den Ton zu benennen. Außer beim Autofahren kann man das jederzeit üben und so würde ich es auch empfehlen, nämlich aus der Vorstellung.

Nur wenn dich das verzweifeln lässt, müsstest Du einen Schritt zurückgehen und dabei aufs tatsächliche Griffbrett schauen. Dann wäre mein Vorschlag, dabei wieder auf die horizontale Tonleiter zu gehen = alle Töne auf einer Saite.
So lehrt das u.a. Mick Goodrick und für Pat Metheny war's gut genug.

Ja, es ist nur etwas schwirieg diese intervalle auf alle Bünde schnell umzusetzten als auf einem Seitenstrang
Mein Vorschlag ist daher, zunächst nur Teile einer Tonleiter zu nehmen und nach der einzelnen Saite erst einmal nur Saitenpaare. Wenn Du nach E & A Saite die D Saite bearbeitest und schließlich dazu nimmst, dann hast Du mit drei benachbarten Saiten natürlich gleich den Oktavumfang und damit eine komlette Tonleiter in den Fingern.
Es vereinfacht dein Vorhaben erheblich, wenn Du den Übungsvorschag so umsetzt.

"Schnell" kommt dann, wenn Du bei den Teilübungen wirkliche Sicherheit hast, das ist wahrscheinlich klar.
Die Sicherheit ist nicht mehr als eine Übungssache und wie gesagt, besser als das Griffbrett ist die Vorstellung des Griffbretts und der dort lokalisierten Töne (ggf. auch Noten).

Es ist übrigens auch äußerst hilfreich, die Übung genau wie ich heute morgen mit Stift und Papier oder Editor und Computertastatur zu machen.
5 Minuten am Tag reichen, dann bist Du innerhalb von 2-3 Wochen absolut top-fit und kannst dir die Töne jeder beliebigen Tonleiter von jedem Startpunkt auf das Griffbrett proijezieren.

Soweit der theoretische Teil, der praktische = Spielen fällt dann viel leichter.

Gruß Claus
 
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Wundervoll, werde es mir als Aufgabe in meinen Projekten sofort aufnehmen und umsetzten. Ja, unbequeme Sachen bleiben oft liegen, aber dann steht man wieder vor eine neue Herausvorderung. Man! hätte ich es von Anfang an ohne Fahrradkette gemacht;)
 
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Vielleicht interessiert das auch andere später mal, aber ich glaube, dass kann man sich auch ganz gut einprägen. Ich finde es es muss immer etwas arbeit dahinterstecken um sich etwas zu merken. Hier mein 2 Favorit nach Horst.https://www.youtube.com/watch?v=7lj0Z0Knpgg
passend zum Tema

danke für die anregungen und Tipps
 
ChP

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Mir haben die ganzen Muster die es so gibt nicht wirklich geholfen. Ich habe mir einfach meine "Lieblingstonleiter" hergenommen und alle Halbtonschritte auf dem Griffbrett gelernt. Das ist ersteinmal ziemlich wenig und anhand dieser Halbtonschritte findet man sich sehr gut zurecht um den Rest der Tonleiter zu lernen.

Als ich als Kind mit einem Keyboard angefangen habe, hatte das auch beschriftete Taste. Ich würde es daher als eher kontraproduktiv bezeichnen.
 
Claus

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Hier mein 2 Favorit nach Horst.
Der Clip zeigt halt wie man Töne auf dem Griffbrett (umständlich) findet, wie man sehen kann ist es aber ein langsames Suchspiel mit sehr begrenztem Nutzen.

Der Clip erklärt leider nicht, wie man eine geistige Repräsentation der Töne erwerben kann.
Die ist aber für fortgeschrittenes Spielen selbstverstädliche Voraussetzung (neben offenen Ohren und beweglichen Fingern, versteht sich).
So haben sich jedenfalls Gitarristen/Lehrer wie u.a. George Benson oder Mick Goodrick geäußert.

Was ich als Übungen empfehle sowie das erwähnte Lehrwerk von Felix Schell führen zu deinem Ziel aus dem ersten Beitrag.

Wenn man dich in ein paar Wochen mitten in der Nacht wecken und H10 sagen würde, dann wäre deine unmittelbare Antwort "A", wie ein Reflex.
Außerdem sähest Du dabei vor deinem geistigen Auge außer dem "A" weitere Töne auf deinem Lieblingsgriffbrett aufleuchten und weißt daher auch, welche Dreiklänge sich in welcher Umkehrung mit dem Ton A "in der Gegend" aufdrängen (F, Dm, A, Am).

Gruß Claus
 
B.B

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Spiel Tonleitern und Dreiklänge/Vierklänge und sing/spreche die Tonnamen mit. An geraden Tagen # und an ungeraden b-Tonarten. Oder spiele um den Quintenzirkel rum, einmal rechts rum einmal links rum (Quartenzirkel)

Das ist zwar am Anfang ein ziemlicher Mindfuck aber es wird schnell besser. Zusätzlich kannst du das als noch als Schreibübung machen, dann kommt gleich eine Vorstellung vom Notenbild dazu.

Wenn das eigentliche Thema aber nicht das lernen der Notennamen, sondern das Ausbrechen aus den Pentatonik-Schemen ist, dass wird es dir nicht sooo viel bringen zu wissen welcher Ton wo liegt, aber es hiflt schneller und einfacher zu verstehen dessen was man dazu braucht, nämlich ein gutes Harmonielehre-Buch.

grüße B.B.
 
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Marschjus

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auch wenn ich nicht gefragt war...ich hab mir das hier
gekauft. Und finde es wirklich gut geschrieben. Ich bin wirklich ein richtiger Musiktheorie-Idiot...es dauert ewig bis ich das im Schädel habe. Und Dinge wo ich mir erst denke...ja klar,macht Sinn...sind am nächsten Tag dann schon wieder verschwunden. Daher finde ich so ein Buch wo ich immer und immer wieder reinschauen kann einfach super.
Irgendwie finde ich es beruhigend das andere auch damit zu kämpfen haben welcher Ton jetzt wo ist. Was man häufiger nutzt geht das so langsam aber dann kommt der Lehrer und statt G Dur/E-Moll dann mal in D-Dur und bitte als Zielton a und d anspielen.:ugly::eek: ....ja verdammt dann geht es immer los,die Umständliche Suche.
Herleiten kann ich es mir, aber das dauert einfach viel zu lange wenn man gerade am spielen ist.
 
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Es komm ein bischen drauf an wo du stehst. Meist braucht man mehrere Bücher für einen richtig guten Überblick.

Es gibt sehr viele Einsteigerbücher, imho treffen aber die wenigsten den Kern der Sache so richtig und fast alle vereinfachen an der ein oder anderen Stelle oder sind nicht detailliert genug. Oder aber sie versuchen das ganze auf Rock/Pop "runterzukochen". Für manchen kann das aber sinnvoll sein, vor allem um zu verhindern dass die Motivation gleich wieder abreißt.

ggf. macht es Sinn zuerst so etwas wie eine Allgemeine Musiklehre zu lesen, um mit dem Grundvokabular vertraut zu sein.

Ich empfehle prinzipiell aber von den Jazzern und den Klassikern zu lernen. Wenn man das halbwegs drauf hat, dann begegnet einem im Rock/Pop-Bereich nicht mehr viel neues, außer vll ein paar "freiheiten" die sich diese Stilistiken eben rausnehmen, aber da ist es dann eh fraglich ob man diese Dinge in ein Theoriesystem stecken muss.

Ein wirkliches "Standarwerk" im deutschsprachigen aus dem Jazz-Bereich ist auf jedenfall Frank Sikoras "Neue Jazzharmonielehre", das ist ein Buch mit dem man jahrelang arbeiten kann und ich ziehe es immer wieder mal aus dem Schrank. Der Fokus liegt hier halt eher im Jazzbereich und auf Akkord-Skalen Theorie.

Ein englisches Standardwerk wäre Mark Levine's Jazz Theorie Buch ( sehe grade das es das auch auf Deutsch gibt).

Für klassische Stimmführung kann ich "Harmony & Voice Leading" von Aldwell, Schachter und Cadwallader empfehlen. Das ist aber teuer und auch nur sinnoll wenn dich das auch wirklich interessiert. Es sind sehr viele Beispiel drin, ausschließlich aud dem Klassik-Bereich. Aber ein gutes umfangreiches Buch.

Auf Deutsch habe ich da nur das Handbuch der funktionalen Harmonielehre von Hermann Grabner. Brauchbar, aber nicht briliant.

http://www.musikanalyse.net Auf dieser Seite gibt es ziemlich hochwertige kostenlose Lehreinheiten aus dem klassischen Bereich.


Gitarrenspezifisch das mit Abstand beste Buch das mir bisher untergekommen ist ist von Brett Willmott "Complete Book of Harmony Theory & Voicing", daber es ist verdammt Komplex und man braucht sehr viel Disziplin um sich da durchzuarbeiten. Das ist für Leute die es wirklich ganz ernst meinen.

Peter O'Mara "A Chordal Concept for Guitar" ist eine ganz gute Akkordsammlung, geht aber nicht auf theoretische Zusammenhänge ein.

Frank Doll "Griffbrett Theorie" ist auch ganz gut in Sachen Griffbrettorientierung.

grüße B.B.
 
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auch wenn ich nicht gefragt war...ich hab mir das hier

gekauft. Und finde es wirklich gut geschrieben. Ich bin wirklich ein richtiger Musiktheorie-Idiot...es dauert ewig bis ich das im Schädel habe. Und Dinge wo ich mir erst denke...ja klar,macht Sinn...sind am nächsten Tag dann schon wieder verschwunden. Daher finde ich so ein Buch wo ich immer und immer wieder reinschauen kann einfach super.
Irgendwie finde ich es beruhigend das andere auch damit zu kämpfen haben welcher Ton jetzt wo ist. Was man häufiger nutzt geht das so langsam aber dann kommt der Lehrer und statt G Dur/E-Moll dann mal in D-Dur und bitte als Zielton a und d anspielen.:ugly::eek: ....ja verdammt dann geht es immer los,die Umständliche Suche.
Herleiten kann ich es mir, aber das dauert einfach viel zu lange wenn man gerade am spielen ist.

Bei mir ist es dasselbe. Es gibt viele Videos und Apps, die das einen auch beibringen können. Nur verbinde ich mit diesen Medien eher nur Dinge, die ich nur kurz speichern muss. Mein Hirn ist nicht in der Lage diese Medien "ernst" zu nehmen.
Deswegen bin ich so auf Bücher fixiert.
Dieses Buch wird auch als erstes bei Amazon unter dem Stichwort "Harmonielehre" vorgeschlagen. Es scheint wirklich gut geschrieben worden zu sein.
Es kommt auf jeden Fall auf meinen Merkzettel.

@whyguoren

Es komm ein bischen drauf an wo du stehst. Meist braucht man mehrere Bücher für einen richtig guten Überblick.

Es gibt sehr viele Einsteigerbücher, imho treffen aber die wenigsten den Kern der Sache so richtig und fast alle vereinfachen an der ein oder anderen Stelle oder sind nicht detailliert genug. Oder aber sie versuchen das ganze auf Rock/Pop "runterzukochen". Für manchen kann das aber sinnvoll sein, vor allem um zu verhindern dass die Motivation gleich wieder abreißt.

ggf. macht es Sinn zuerst so etwas wie eine Allgemeine Musiklehre zu lesen, um mit dem Grundvokabular vertraut zu sein.

Ich empfehle prinzipiell aber von den Jazzern und den Klassikern zu lernen. Wenn man das halbwegs drauf hat, dann begegnet einem im Rock/Pop-Bereich nicht mehr viel neues, außer vll ein paar "freiheiten" die sich diese Stilistiken eben rausnehmen, aber da ist es dann eh fraglich ob man diese Dinge in ein Theoriesystem stecken muss.

Ein wirkliches "Standarwerk" im deutschsprachigen aus dem Jazz-Bereich ist auf jedenfall Frank Sikoras "Neue Jazzharmonielehre", das ist ein Buch mit dem man jahrelang arbeiten kann und ich ziehe es immer wieder mal aus dem Schrank. Der Fokus liegt hier halt eher im Jazzbereich und auf Akkord-Skalen Theorie.

Ein englisches Standardwerk wäre Mark Levine's Jazz Theorie Buch ( sehe grade das es das auch auf Deutsch gibt).

Für klassische Stimmführung kann ich "Harmony & Voice Leading" von Aldwell, Schachter und Cadwallader empfehlen. Das ist aber teuer und auch nur sinnoll wenn dich das auch wirklich interessiert. Es sind sehr viele Beispiel drin, ausschließlich aud dem Klassik-Bereich. Aber ein gutes umfangreiches Buch.

Auf Deutsch habe ich da nur das Handbuch der funktionalen Harmonielehre von Hermann Grabner. Brauchbar, aber nicht briliant.

http://www.musikanalyse.net Auf dieser Seite gibt es ziemlich hochwertige kostenlose Lehreinheiten aus dem klassischen Bereich.


Gitarrenspezifisch das mit Abstand beste Buch das mir bisher untergekommen ist ist von Brett Willmott "Complete Book of Harmony Theory & Voicing", daber es ist verdammt Komplex und man braucht sehr viel Disziplin um sich da durchzuarbeiten. Das ist für Leute die es wirklich ganz ernst meinen.

Peter O'Mara "A Chordal Concept for Guitar" ist eine ganz gute Akkordsammlung, geht aber nicht auf theoretische Zusammenhänge ein.

Frank Doll "Griffbrett Theorie" ist auch ganz gut in Sachen Griffbrettorientierung.

grüße B.B.

B.B., als erstes will ich mich bei dir für die wirklich ausführliche und aufschlussreiche Bücherrezensionen bedanken!

Mein Kenntnisstand hinsichtlich Gitarre und Musiktheorie ist fortgeschrittener Anfänger.
Der Tipp von den Jazzern zu lernen ist wirklich von eminenter Bedeutung.
Daran werde ich mich halten.
Allerdings muss ich es irgendwie gebacken bekommen für die richtige Balance zwischen Theorie & Praxis zu sorgen.
Daher suche ich an erster Stelle ein Buch, wo mit man auch arbeiten kann. Eben ein Arbeitsbuch.
Ich glaube daher, dass ich A) noch nicht reif genug bin für Frank Sikoras' Buch "Neue Jazzharmonielehre" und B) es doch nur trockene Theorie beinhaltet(?).
Es scheint doch eher für mind. Fortgeschrittene Musikanten zu sein.
Dies ist ersteinmal eine Annahme ohne in dem Buch gestöbert zu haben.

Das Buch von Mark Levin kommt beim Amazon nicht gut weg.
Einer bemängelt, dass es nur eine Agglomeration von Fragmenten des (ersten Bandes) Jazz Piano Book wäre.
Ein andere moniert die Behauptung falscher Tatsachen.

Das Buch "Complete Book of Harmony Theory and Voicing" merke ich mich vor.

Harmony & Voice Leading ist wie du schon geschrieben absolut zu teuer.
So viel Geld will ich jetzt nicht in die Hand nehmen.
Zumal es auch nur Beispiele aus der Klassik hat.
Da kaufe ich lieber zwei verschiedene Bücher mit verschiedenen Ansätzen.

Darüber hinaus habe ich noch das Buch "Rock & Jazz Harmony: Die Klangwelt der Rock- und Jazzmusik verstehen" von Mathias Löffler (der auch bei uns der HCA Harmonielehre ist) entdeckt.
Die Rezensionen zu dem Buch haben ein großes Interessen in mir geweckt.

Ich habe mir jetzt überlegt, wie ich am besten vorgehe.
Mich beschleicht das Gefühl, dass wenn ich ein Buch blind über Internet bestelle, dass ich damit nicht zufrieden sein werde.
Daher werde ich mich die Tage zum Musikgeschäft meines Vertrauens aufbrechen und die (hoffentlich) vorhandenen Bücher sichten, um einen ersten Eindruck zu erhalten.
Ich melde mich dann, wie es ausgegangen ist.



Grüße, whyguoren
 
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@whyguoren

Dann würde ich dir vom Brett Willmott eher abraten, der ist wirklich sehr hart. Du kannst da leicht für 2 Seiten einige Stunden verbringen. Da wird nicht viel geredet, aber es ist sehr nützlich, insbesondere aber im Jazz-Bereich. Vll damit dann doch etwas warten.



Der Sikora ist so trocken gar nicht. Es gibt viele Beispiele, allerdings halt aus dem Jazzbereich, aber der Schreibstil ist nachvollziehbar und es gibt auch gute Abschnitte zum Thema Gehörbildung, Üben, Herangehensweisen etc. Ist also nicht nur trockene Harmonielehre. Er fängt schon auch verhältnismäßig am Anfang an, aber dann gehts relativ schnell zur Sache. An den könntest du dich schon rantrauen, außerdem solltest du den auch in den meisten Läden finden können um mal reinzublättern...

grüße B.B.
 
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@B.B
Ich habe mir letztendlich zwei Bücher gekauft.
Erst das Neue Jazz-Harmonielehre von Frank Sikora.
Danach das Rock & Jazz Harmony von Mathias Löffler um zwei Bücher mit verschiedenen Ansätzen zu haben.

Ich kann verstehen, dass bis 2018 das Buch von Sikora wirklich zu den besten Harmonielehrbüchern zählte.
Aber seit letztem Jahr eben gibt es - so glaube ich - wirklich ein noch besseres Buch: Rock & Jazz Harmony.
Warum besser?
- Es ist noch klarer und deutlicher geschrieben. Es gibt keine größeren "Sprünge". Man kommt wirklich gut mit.
- Löffler nimmt sich viel mehr Zeit, d.h. Seiten, um grundlegende Dinge zu erklären.
- Er geht auf das oft stiefmütterlich behandelte Thema "Powerchords" ein.
- Das Buch ist sehr, sehr, seeeehr umfangreich. Ein dicker Schinken mit 782 Seiten.
- Löffler geht genauso wie Sikora auf die Herstellung der Beziehung zwischen Gehör, Theorie und Instrument ein.
- Er bietet ein Lernsystem/Fahrplan mit drei unterschiedlichen Stufen an.

Ich bin restlos begeistert von dem Buch.
Die knapp 40 Euro lohnen sich.
Das Buch Sikora liegt nur noch in der Ecke rum.



 
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@whyguoren

1. Schön, dass du wirklich ein Buch gekauft hast und schön auch, dass du eine Rückmeldung gibst.

Den Löffler kenne ich persönlich nicht, aber da du so begeister davon bist werde ich schauen dass ich ihn bei nächster Gelegenheit mal in die Finger bekomme.Klingt interessant. Vll wirds ja ein neues Standardwerk.

grüße B.B.
 

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