Großes Soundproblem

von Sub7even, 15.03.06.

  1. Sub7even

    Sub7even Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.06   #1
    Hallo,

    ich spiele seit nem halben Jahr in einer Band. Wir sind zu siebt und alle völlig unerfahren, was Tontechnik angeht. Wir haben jedoch Technik zur Verfügung: eine große Anlage mit Boxen, Monitoren, 24-Kanal-Mischpult: alles da.
    Doch wir haben ein großes Problem: Bei den letzten 2 Gigs haben wir die Anlage eingesetzt, jedoch war die Abmischung katastrophal. Wir kennen keinen, der sich auch nur halbwegs damit auskennt. Wir haben jedoch einen, der es gern machen würde, weil es ihn sehr interessiert, jedoch hat er auch noch keine Ahnung. So entstanden unsere Probleme: Rückkopplungen, Gesang zu leise bzw. nicht hörbar, Gitarren fallen aus, Gitarre klingt verzerrt obwohl sie nicht so eingestellt ist,....
    Wir covern Songs, und zwar aus allem, aus Jazz, Blues bis hauptsächlich Rock querfeldein.
    Meine Frage ist jetzt ganz einfach: gibt es grundlegende Tipps oder Erfahrungen aus euren Anfängen, wie wir das in den Griff bekommen könnten? Wir hatten leider bei den letzten 2 Gigs kaum Zeit für einen Soundcheck...
    Wie sollen wir die Gitarren abnehmen? Direkt von der Gitarre bzw. vom Effektgerät rein ins Mischpult oder über den Amp? Und den Amp mit Mikrophonen abnehmen oder per LineOut?
    Ich würde mich echt freuen, wenn mir jemand weiterhelfen kann, weil ich es sehr schade finde, wenn wir das, was wir eigentlich können, nicht zeigen dürfen, denn fürs Publikum ist halt der Sound alles....

    Vielen Dank schon im Voraus für alle Hilfen,

    sub


    //edit: Ich glaub ich bin im falschen Forum, könnt ihr mich verschieben?
     
  2. Tobse

    Tobse PA-Praxis Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 15.03.06   #2
    Hallo,,
    so pauschal ist es fast unmöglich dazu was zu sagen..
    Ich würd dir mal raten dich hier in der FAQ/Workshop Ecke ein bisschen umzuschauen, da steht schon recht viel gesammeltes Grundlagen wissen.
    Ich würde euch noch raten das ganze so klein wie möglich zu halten soll heissen kein haufen kompressoren, gates, monitorwege etc wenn euer angehender tech wohl schon mit der bedienung des pultes überfordert ist.
    je weniger er da anfänglich tun muss desto weniger kann schief gehen. es ist halt alles eine übungssache.. da muss er langsam ran und dann wird das sicher mit der zeit..
    imho sind nur auftritte der falsche ort um zu üben, zumindest die basics sollten da schon da sein, schließlich kommen die zuschauer um euch zu hören und zu sehen... da wärs wohl eher angebracht sich mal mit dem ganzen zeug ein wochenende im proberaum einzushcließen und dort zu experimentieren und erste erfahrungen zu sammeln. wünsch euch viel erfolg
     
  3. Gast 23432

    Gast 23432 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.06   #3
    Oh, Mann... üben, üben, nochmals üben.... wie Lenin sagte: lernen, lernen...

    [qoute] Wir hatten leider bei den letzten 2 Gigs kaum Zeit für einen Soundcheck...[/quote]

    genau so nicht, keine Chance! der Mann am Mischpult braucht die Proben genauso wie der Musiker, sonst wird das nichts. Ich kenne das aus eigener Erfahrung... Die Musiker haben 6 -8 Wochen Proben, der Toni soll aber bei der ersten Komplettprobe perfekt sein, warum geht das nicht? wird dann gefragt! Arroganz ist eben weltweit...:screwy:

    So am sichersten und einfachsten!
    Geenau!!!! So ist es, das ist die richtige Einstellung!
     
  4. HooK

    HooK Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.06   #4
    Euer *tonmann* sollte mal umschauen ob er nicht irgendwie die Change bekommt bei anderen über die schulter zu schauen die da en wenig mehr ahung haben und dann auch sich bereiterklären bei einem auftritt/aufbau zu helfen.. wenns ne Private band ist mit eigenem Tonmenschen. Ich glaub Hilfe nimmt gerne jeder an.
    So hab ich zumindest erstmals an zu meiner eigenen Band abmischung geschafft. und nachdem ich mein Konto etwas erleichtert habe hab ich mir nun eine eigene PA kaufen können.
    Wie gesagt Üben Üben Üben....
     
  5. Sub7even

    Sub7even Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.06   #5
    Vielen Dank für die Tipps!

    Ich denke auch, dass der Tonmann ab sofort einfach bei den Proben dabei sein muss. Wenn es ihn interessiert und er sich bereit erklärt, am Mischpult zu stehen, wird es wohl auch kein Problem für ihn sein, bei den Proben dabei zu sein.
    Wir haben auch vor, uns im April dann einfach mal ein Wochenende im Proberaum "einzuschließen". Ich hoffe nur, dass es endlich mal was wird... Danke!

    Achja: Denkt ihr, dass es bei kleineren Auftritten reicht, die Gitarren nur über Amps laufen zu lassen und nur Keyboard+Gesang übers Mischpult? Weil geprobt haben wir schließlich meistens ohne die Anlage, nur mit den Amps...Könnte man nicht dann auch vielleicht bei größeren Auftritten es auch so machen, und dann Mikros im Raum auf der Bühne verteilen, zur Verstärkung?
    Beeinflussen sich nicht die Mikros, die die Amps abnehmen, mit den Gesangsmikros? Wegen den Rückkopplungsproblemen...
     
  6. Tobse

    Tobse PA-Praxis Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 16.03.06   #6
    das kann man so aus der ferne nicht sagen,
    ich weiß nicht was du unter kleinen bühnen/shows verstehst..
    wenn es von der lautstärke her passt und halbwegs gut klingt warum nicht..
    wird natürlich nicht so gut sein wie mit einer richtig verstärkten gitarre, aber wohl besser als mit einer am pult schlecht gedrehten ;)
    wie gesagt, muss man hören und sehen um da eine eindeutige antwort geben zu können..

    und das mit dem proben ist der richtige weg, wenn der kerl mit euch üben und wachsen will, dann ist auch probepflicht. wenn er sich dafür zu schade ist oder nicht die nötige zeit aufbringen kann würde ich mir dieses verhältniss gut durch den kopf gehen lassen. es ist ja kein klassicher tech/lancer, er bringt ja keine leistung für geld.. er kriegt wohl nix, leistet dafür ja auch nix. und unterm strich ists ein minus für euch wegen dem schlechten sound auf den jobs.. wenn ihr ihm also die möglichkeit gebt sich auzutoben und zu lernen und ihm den rücken freihaltet wenns schief geht ist trainieren und einsatz zeigen das mindeste was er tun muss.. ihr würdet wohl auch nincht lange einen musiker in euren band behalten, der schlecht spielt dafür nie proben kommt... :D

    Viel erfolg
     
  7. skapatty

    skapatty Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.03.06   #7
  8. tantrix

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    Erstellt: 19.03.06   #8
    Oh je,
    will man belehren, erscheint man leicht arrogant. Aber, nehmt es mir nicht übel:
    Tonmeister (das ist etwas anderes als Ton Techniker) ist ein Ausbildungsberuf, der an manchen Musihochschulen gelehrt wird. Kurz, das geht nicht so mit links. Ihr müsst euren "Tonmeister", auch wenn es nur so im kleinen ist, genauso als künstlerische Kraft anerkennen wie euch selbst. Er braucht genauso Unterricht wie ein Instrumentalist (Rock mal ausgenommen). Er muss ebenso Geld und Zeit investieren wie ihr für eure Instrumente und (evtl.) Unterricht am Instrument. Das darf durchaus vergleichbar sein.
    z.B.: da kauft sich einer eine schöne Gitarre für wieviel tausend oder hundert Euro, hat für ebenfalls ein paar hundert euro Anfängerunterricht genommen und der Tonmeister soll es aus dem Hut können?
    Sorry, das sollte mal überdacht werden.
     
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