Grünschnabel bittet um Erfahrungsaustausch und Motivation

von Krude, 28.04.06.

  1. Krude

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    Erstellt: 28.04.06   #1
    Hallo liebe Stimmkünstler,

    nachdem ich mich vor ca. 2 Jahren ertmals auch selbst und praktisch der elektrischen Musik gewidmet habe und erfahren musste, wie groß doch die Unterschiede zum "Liedchen trällern zur Lagerfeuer-Klampfe" sind und wie schwer (besser lern- und übungsintensiv) die Umstellung auf E-Bass (E-Git nur zum Hausgebrauch) doch ist, bin ich nun in Sachen Gesang in der selben Situation.

    Endlich habe ich die richtige Band für mich auf die Beine stellen können und siehe da, der größte Teil des Repertoires darf sogar aus meiner Feder stammen. Nur ließ sich einfach kein passender Sänger finden, so dass ich vor nunmehr ca. 3 Monaten auch als Frontmann und Haupt-Sänger auserkoren wurde.

    Meine anfänglichen Befürchtungen, dass ich wohl an der Kombination Bass und Gesang scheitern würde, haben sich zum Glück als unbegründet erwiesen - ich kann auch mit Gesang am Bass volle Leistung bringen, muss die Stücke halt nur etwas gründlicher einstudieren. Dann spielt sich der Bass fast von allein und ich kann den größten Teil meiner Aufmerksamkeit dem Gesang widmen.

    Und da liegt der Hase im Pfeffer. Zur Info: Wir spielen härteren Rock, stilistisch irgendwo zwischen Die Ärzte, Rammstein und Westernhagen. Ich stehe nun immer wieder vor dem Problem, dass ich die Stücke im Proberaum nicht so singen kann, wie ich mir das mit meiner Wanderklampfe zu Hause ausgedacht und ausprobiert habe.

    Ruhigere Passagen mit klarer Stimme gehen fast unter. Gebe ich hier aber mehr Gas, klingt es rau und hart und verfehlt die angestrebte Wirkung. Ich spüre dann auch manchmal den Drang, höher zu singen und wenn ich nicht aufpasse, setzte ich auch mal in der falschen Tonlage ein - und zack, gehen mir nach oben hin die Töne aus. Bei Passagen mit viel Text ohne große Pausen, die zu Hause locker funktionieren, geht mir im Proberaum plötzlich die Luft aus. Bei kraftvollen Passagen, wo ich wirklich alles geben will und bei denen die Stimme auch rockig, dreckig klingen soll, fällt es mir plötzlich schwer, die Töne zu treffen.

    Nochmal Info: Ich benutze nur ein "schwaches" kurzes Delay und einen "sanften" Kompressor als Effekte und die Gesangsanlage ist in Sachen Klang und Lautstärke durchaus akzeptabel.

    Da habe ich nun jahrelang in einem Chor gesungen und unterhalte seit rund 20 Jahren regelmäßig kleinere Festivitäten mit eigenen und anderen (wohlbekannten) Liedern zur Wandergitarre und plötzlich tun sich für mich, in dem Maße wirklich unerwartet, so große Schwierigkeiten beim Singen auf. Bitte sagt mir, dass das normal ist und durch mehr Üben und ggf. gezielten Unterricht zu überwinden ist!!!

    Wie lange und wie viel Aufwand habt Ihr gebraucht, um Eure schöne "zu Hause unter der Dusche ganz toll"-Stimme auf Mikrofon und Bandtauglichkeit zu trimmen?

    Warum ist dieser Unterschied überhaupt so groß?

    Welche technischen Hürden sind am schwersten zu nehmen und mit der Überwindung welcher davon sollte man anfangen?

    Wieviel mehr an Sicherheit und Druck ist durch Training überhaupt in den Randbereichen des eigenen Stimmumfangs und der "angeborenen" Klangfarben der Stimme zu erreichen? Lohnt es sich also eher hieran zu arbeiten oder schreibt man doch besser die Stücke um oder bedient sich gleich von Anfang an umfangreicher technischer Hilfen?

    Oder weist das oben Erzählte eher darauf hin, dass wir doch lieber weiter nach einem Sänger Ausschau halten sollten? (Ich will das eigentlich nicht, mir gefällt die Rolle mittlerweile sehr, in die ich da anfangs eher hineingedrängt wurde.)

    Also: Macht mir Mut, gebt mir Tipps und erzählt, wie es Euch ergangen ist!
    Oder sagt mir auch ehrlich, dass ich vielleicht zu viel von mir erwarte!

    Gruß,
    Hendrik
     
  2. IcePrincess

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    Erstellt: 28.04.06   #2
    Hallo Hendrik!

    Hey, das gefällt mir, jemand der in der Band das jetzt schon spielt, womit ich anfange ;) Zugegeben, ich bin der versierte Sänger, der die Liebe zum Bass erst sehr kürzlich "aktiv" entdeckt hat.

    Ich nehme an, dass Du damit ausdrücken willst, dass Du Dich als zu leise empfindest. Gehen wir mal davon aus, dass Du's nicht bist. Dann könnte es sich um ein Monitoring-Problem handeln. Will sagen, Du hörst Dich zu leise. Viele Sänger schwören da - vor allem, wenn sie auch noch ein Instrument spielen - auf In-Ear. Werde ich ab jetzt wohl auch machen. Wenn ich im Monitorweg über'ne Box gehe, habe ich immer das Gefühl, als ob ich mich "anschreie"... wenn dann auch noch der Bass über'ne Box kommt, denke ich mal, hast Du verloren. Das geht meiner Ansicht nach nur noch gut gemischt "ins Ohr".

    Zweite Möglichkeit: Dein Mikro ist nicht ideal. Hast Du's sorgfältig nach Deiner Stimme ausgesucht? Sonst kann's daran liegen, dass das Mikro Dir Frequenzen "wegfrißt", die Du zu Hause gut hörst. Ist zwar eher ein typisches Frauenproblem, kann aber bei Dir auch der Fall sein.

    Das ist wohl noch das einfachste Problem ;) Du singst zu Hause ökonomisch und im Probenraum aus Aufregung oder anderer Haltung eben nicht. Das kann man üben. Einatmen, anstützen, auf "fffff" möglichst langsam und dosiert die Luft rauslassen.
    Ansonsten: Zu Hause möglichst gleich wie im Probenraum üben, also stehenderweise mit'm Bass vor dem Bauch.

    So weit auch klar. Ein "Zuviel" an Kraft führt in den meisten Fällen zu einer miesen Intonation. Da legst Du dann also zu viel Kraft an.

    Ich halt's trotzdem mit für ein Monitoring-Problem. Wenn ich alles zusammennehme, was Du so beschreibst, "schreist" Du im Probenraum. Wieso auch immer. Vielleicht ist auch einfach das Schlagzeug zu laut. Auch dagegen kann In-Ear helfen, weil es Außenschall wegfiltert.

    Es ist normal. Durch Üben und Unterricht UND: einen guten Gesangsmonitor! UND das richtige Mikro! zu überwinden.

    Also ich persönlich habe sein fast sieben Jahren Unterricht und bin immer noch nicht am Ende meiner Lernschiene. Mit dem Ergebnis auf der Bühne bin ich seit ca. 4 Jahren zufrieden, obwohl ich lange unverstärkt gesungen habe, weil sich das in den kleinen Räumlichkeiten anbot.
    Mikro-Technik habe ich in der gesamten Zeit meines Gesangsunterrichtes immer wieder gepaukt.
    Ich kann jedem, der gerne singt eigentlich nur empfehlen, Unterricht zu nehmen. Man profitiert wirklich. Schon weil man - das habe zumindest ich getan - jeden Band-Song mit dem Lehrer erarbeiten kann und damit vieles leichter wird.

    Für mich ist es das Monitoring. Wenn du das erste Mal im Studio stehst und Dich wirklich nur noch über den voll geschlossenen Kopfhörer hörst ist das echt... strange. Auch mit dem Monitor als Box vor Dir oder im Ohr ist es ein anderes Sing-Gefühl, als "unter der Dusche".
    Auch das Mikro, das vor Dir steht, oder das Du in der Hand hast will geübt sein.

    Mir hat da das Training mit meinem Chor sehr geholfen. Zum einen stehst Du als Solist eben nicht alleine auf der Bühne, zum anderen haben wir selten einen Solo-Monitor, will sagen Du singst eben - wie in der Probe - vor dem Chor, nur halt mit Mikro. Das hat mir geholfen, ökonomisch und locker zu singen auch wenn ich mich kaum höre. Und eben ein Lautstärkengefühl zu entwickeln, auch wenn ich mich nicht gut höre.

    Ich würde mal sagen: mit den echt "Technischen" also Monitor und Mikro.
    So bald das passt, das Gesangliche. Was da am schwersten zu nehmen ist, kann man allerdings per Ferndiagnose nicht sagen, denn das ist von Sänger zu Sänger sehr unterschiedlich. Da kann Dir ein Gesangslehrer schneller sagen, wo er bei Dir ansetzen würde.

    Viel. Vor allem in den Randbereichen bringt der Unterricht das Maximum. Da allerdings meine ich nicht das "alleine rumprobieren" sondern einen guten Lehrer.

    Beides. Arbeite an Deiner Stimme und mach' es Dir am Anfang nicht zu schwer. Erarbeite die Stücke mit Deinem Lehrer.

    Mehr als Mikro, Verstärker, etwas Delay und Kompressor würde ich NIE nehmen.

    MUT! Du schaffst das, klar schaffst Du das. Mir klingt es so, als ob es nur an einigen wenigen Details hängt.

    Liebe Grüße

    Julia
     
  3. Krude

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    Erstellt: 02.05.06   #3
    Hallo Julia,

    vielen Dank. Bei der großen Mühe, die Du Dir gegeben hast, mußt Du es wohl ernst damit meinen, dass ich es schaffen kann. :)

    Tja, das Thema Monitoring. Wahrscheinlich muss ich hier wohl als erstes meinen Anspruch und meine Funktion in den Proben "überarbeiten". Wenn ich es recht überdenke, habe ich bisher immer zugesehen, dass ich selbst einen guten Eindruck vom Gesamtsound bekommen habe, um auch die anderen Instrumente und das Zusammenspiel einschätzen zu können, schließlich sind es ja meine Songs und Arrangements. Ich denke, davon werde ich Abstand nehmen und diese Sachen dann eben erst hinterher an Hand der Mitschnitte beurteilen.

    Wir nehmen im Proberaum alle Instrumente ab (bei den Drums aber nur die Base), halten die Instrumentenverstärker selbst sehr leise und ich mische uns dann über 2 Standboxen und zwei Bodenmonitore ab, so dass jeder alles gut und sich selbst eben ein bischen lauter hört, dabei ist einer der Monitore für mich alleine. Ich werde (gleich heute abend zur Probe) das Ganze so umstellen, dass jeder (vor allem ich) wirklich nur noch das absolut Notwendigste und sich selbst wesentlich stärker zugemischt bekommt. Anlage und Aufstellung sollten das möglich machen.

    Mal sehen, ob ich dann in der Lage bin, mich erst mal auf den Gesang an sich statt auf den Gesang im Mix zu konzentrieren. Vielleicht kriege ich ja doch irgendwann einen meiner Mitstreiter dazu, die Fader zu bedienen, so dass ich mich nicht auch noch darum kümmern muss.

    Inear-Monitoring werde ich mir mal versuchen, irgendwo auszuleihen, eventuell ist das wirklich eine sehr lohnenswerte Investition für mich.

    Mein Mikro ist ein SM58-Nachbau und ich bin so weit zufrieden, d. h. ich höre je nach Abstand, Lautstärke und Stimmcharakter durchaus das, was ich hören möchte - zumindest wenn es dann mal klappt. Es geht also, aber zu selten und unsicher - aber das Mikro wird wohl nicht schuld sein. Viel probiert habe ich allerdings auf dem Gebiet auch noch nicht. Das werde ich aber tun, so bald Budget vorhanden ist.

    Dass ich mit Effekten offenbar auf dem richtigen weg bin, freut mich. Ich gebe zu, dass ich anfangs wirklich viel auf dem Gebiet herumprobiert habe, aber nirgends wirklich das Gefühl hatte, meine Stimme damit aufzuwerten.

    Du sagst, ich singe nicht entspannt und unökonomisch. Da hast Du wahrscheinlich verdammt recht. Ich werde erst mal besonders darauf achten, mich darauf konzentrieren und versuchen, auch im Proberaum so zu singen, wie zu Hause.

    Und ja, ich werde mir einen Lehrer suchen. Die Idee, dass man mit diesem dann gezielt am Bandrepertoire arbeiten könnte, ist mir noch nie wirklich gekommen, irgendwie habe ich mir Gesangsunterricht immer als inhaltlich ziemlich weit weg von der Praxis einer Rockband vorgestellt. Das Beste wird wohl sein, ich höre mich in der "örtlichen Szene" mal um, wer bei wem wie und mit welchem Erfolg Gesangsunterricht genommen hat.

    Ich werde zu gegebener Zeit dann von meinen Fortschritten berichten und sicher auch mal irgendwann einen Mitschnitt hier vorstellen.

    Ja, ich werde es schaffen!

    Gruß,
    Hendrik
     
  4. IcePrincess

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    Erstellt: 02.05.06   #4
    Hallo Hendrik!

    Klar doch! Wo ein Wille ist... und den habe ich in Deinem Beitrag ganz deutlich gespürt.

    Weißt Du, ich habe von der geballten Fachkompetenz hier im Board schon so oft selbst profitiert, dass ich mir Mühe gebe, selbst einen Teil davon darzustellen.

    Wenn ich mir da durchlese, was Du geschrieben hast, wird mir einiges klar. Ja, den Gesamtmix beurteilen kannst Du eingentlich nur in Mitschnitten, nicht während Du selber auch noch Musik machst.

    Ja, das dürfte schon mal viel ausmachen. Auch dafür, wie Du Dich fühlst. Während der Proben solltest Du den Arrangeur ausschalten, und nur als Sänger agieren. Der Arrangeur darf das dann im Nachhinein begutachten und verbessern, aber nicht gleichzeitig.

    Das hatte ich auch mal gedacht ;) Da Du aber die Technik immer auch an Stücken üben musst, ist es kein Problem, auch die Rock-Stücke Deiner Band zu benutzen. Und wenn Du dem Lehrer sagst, dass das Stück auf die Bühne soll, wird er Dir sicher noch weitere Tips haben.

    That's the spirit! Ich freue mich schon darauf, von den Ergebnissen zu hören.

    Julia
     
  5. Krude

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    Erstellt: 03.05.06   #5
    Und hier gleich mal ein kurzer Bericht von der gestrigen Probe, denn ES WAR SAUGEIL - (hüstel) – Ich meine, wir haben unter Berücksichtigung der sofort umsetzbaren Tipps doch tatsächlich gleich eine ganze Liga besser gespielt.

    Was habe ich gemacht: Alles raus aus meinem Monitor außer meinem Gesang, Reverb auch (nur auf den anderen Boxen gelassen), Monitor näher ans Ohr (auf einen Stuhl), Gitarren rigoros um „gefühlte 50%“ leiser geschraubt und mehr auf deren Monitor als auf die PA-Boxen gegeben, Basedrum dafür etwas lauter, am Gesangskompressor den Treshold und die Ratio runter (greift eher, aber sanfter).

    Dann haben wir unsere 4 Stücke (wir arbeiten an dem Set erst seit Februar und alles wird selbst geschrieben und arrangiert), die schon gut gehen, zum Aufwärmen durchgespielt. Dabei habe ich erst mal genau wie „unter der Dusche“ gesungen: wenig Druck, sehr aufrecht gestanden (Mikro höher), kein „Pressen“, mehr Intonation als Artikulation, keine Sperenzien (wie raue Stimme oder Schreien).

    Naja, zuerst gab es etwas Gejammer, weil der Gesang ja so dünn und so anders war und (positiver Nebeneffekt!) weil man plötzlich Unsicherheiten und „Schummeleien“ an den Instrumenten viel deutlicher wahrgenommen hat.

    Wir haben dann beschlossen, nichts Neues zu machen, sondern an eben diesen Feinheiten zu arbeiten (wobei ich meinem Drummer die Rolle des obersten Meckerers und Buhmanns übertragen habe) und ich habe mich ganz auf meinen Gesang konzentriert. Schön war, dass ich mich nicht mal um den Mitschnitt kümmern musste, weil einer der Gitarreros eine Videokamera dabei hatte.

    Ich war nun schön „warm gesungen“ und habe mich langsam und vorsichtig noch mal ganz von vorn an die Gesangslinien herangearbeitet, während die Anderen vor allem an der Dynamik der Gitarren gearbeitet haben (Ansatz: Bin ich zu leise, seid ihr zu laut). Am Ende habe ich, ohne mich groß anstrengen zu müssen, alles sicher und so gut wie noch nie durchgesungen, dabei hat der Groove einfach gestimmt und die Highlights der Songs und verschiedene Stimmungen einzelner Parts kamen so gut ’rüber wie noch nie, die Gitarren hatten viel mehr Gefühl (weil sie wohl gemerkt haben, dass man es nun wirklich hört, wenn sie sich besonders reinhängen) und ich habe mit meiner Stimme endlich all die Sachen gemacht, die sonst in die Hose gegangen waren, weil ich einfach schon zu dicht an meinen Grenzen war – und es klang saugeil und hat sich richtig gut „angefühlt“.

    Die Fortschritte waren so gewaltig und der Enthusiasmus entsprechend groß, dass wir kaum Pausen gemacht haben und erst gemerkt haben, dass wir langsam doch aufhören sollten, als nach fast 6 Stunden plötzlich alles zusammenbrach und einfach gar nichts mehr ging. Ich glaube, wir hatten noch nie eine Probe, bei der wir alle so viel gegeben haben und bei der auch so viel herausgekommen ist.

    Auf den Videoaufnahmen sind die Lautstärkeverhältnisse der einzelnen Instrumente zueinander zwar nicht ganz so stimmig, wie wir es bisher gewöhnt waren, aber trotzdem klingt alles um Welten besser als noch bei der letzten Probe. Ergebnis: Jetzt trauen wir uns (ich insbesondere) und im Juni werden vernünftige Studioaufnahmen für eine Promo-CD gemacht.

    Ich denke, wenn ich mich dann über den Sommer noch von einem Gesangslehrer zusätzlich fit machen lasse, brauchen wir uns nicht zu scheuen, spätestens im Herbst die ersten Bühnen zu erobern. Jippiiii!

    Danke Julia, dass Du mir Mut gemacht und meinen Blick auf das Wesentliche gerichtet hast.

    Gruß,
    Hendrik
     
  6. IcePrincess

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    Erstellt: 04.05.06   #6
    Hallo Hendrik!


    Das freut mich zu hören! Ich hatte zwar geahnt, dass es nur Kleinigkeiten sind, aber man sieht das doch gerne bestätigt ;)


    Ich denke mal, das sich das auf einer Bühne problemloser regeln läßt, weil da die Monitore weniger in den Gesamtmix eingreifen, als im Probenraum.



    Glückwunsch! Na dann, auf zu neuen Ufern!
    Fast schade, dass ihr so weit von mir weg wohnt... irgendwie würden mich die Ergebnisse interessieren.

    Ice
     
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