Grundwissen-Hilfe

von Bering, 16.05.06.

  1. Bering

    Bering Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.06   #1
    Hi ihr,

    ich bin Anfänger in Sachen Notenlehre und brauch von euch alten Hasen hilfe.
    Und zwar schreiben wir bald eine Musikarbeit, wir müssen Dreiklänge und deren Lage
    [ Terzlage,Quintlage,Oktavlage ] bestimmen und müssen mit hin schreiben, ob es die Grundstellung, nen Quartsechst-, oder nen Terzsechstakkord ist.
    Bei Dreiklängen ohne Bassschlüssel stellt dies kein Problem dar, aber sobald einer auftaucht bin ich 'n bissel verwirrt.
    Könntet ihr mir helfen diese Dreiklänge zu bestimmen? [Sind Übungsaufgaben aus dem Unterricht]
    Wäre echt nett wenn mir mal jemand sagen kann, worauf ich achten muss und wie ich das alles überhaupt mache....

    Gruß Bering
     

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  2. Mico

    Mico Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.06   #2
    1. Um die Tonart der Akkorde zu bestimmen, soltest du immer versuchen, die Töne so in andere Oktaven zu legen, dass sich Terzschichtungen ergeben. Der tieftse Ton ist dann (bei diesen einfachen Aufgaben) der Grundton.
    2. Die Stellung erkennt man am tiefsten notierten Ton. Wenn die Terz des Akkords im Bass liegt ist's ein (Terz-)Sextakkord, liegt die Quinte im Bass hat man einen Quartsextakkord.
    3. Die Lage wird vom höchsten Akkordton bestimmt.
    Die ersten 3 Akkorde sind C-Dur-Akkorde in Grundstellung und Quint-, Oktav- bzw. Terzlage. Dann folgen zwei G-Dur-Akkorde in Terzlage, einmal in Grundstellung, danach als Quartsextakkord. Am Schluss steht ein A-Moll-Sextakkord in Terzlage.
     
  3. Bering

    Bering Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.06   #3
    Jo danke schonmal,

    wenn du jetzt nochmal beim zweiten guckst, ist dort das G und das C in Bass. ( Also die Quinte und der Grundton ).
    Welches Gesetz gilt hier? Wird die Quinte nicht beachtet?
     
  4. Mico

    Mico Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.06   #4
    Der Bass ist immer der tiefste Ton, also das C, egal in welchem Schlüssel die Noten stehen. Die Quinte befindet sich wie die Terz in einer Mittelstimme und spielt für die Bestimmung von Stellung und Lage keine Rolle.
     
  5. Bering

    Bering Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.05.06   #5
    Hab jetzt noch ne Frage :)

    Kannst du dir das Bild mal angucken und sagen ob der 1 Dreiklang nun in der Oktavlage, oder in der Quintlage liegt. ( Möglichkeit 1 oder 2 )
    Weiß nicht von welchem #F ich ausgehen soll.
    Das würde ja entscheiden, wohin das D kommt.
     

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  6. Mico

    Mico Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.05.06   #6
    Ein Fis ist ein Fis. :) Ob du nun das obere oder untere nimmst, es würde ja an der Lage nichts ändern (ist immer die Quinte von h-Moll).
    Generell gilt: die Lage wird immer vom höchsten Ton beeinflusst, hier also vom Fis''. Alle anderen Töne spielen, wenn die Tonart feststeht, bei der Lagenbestimmung keine Rolle.
     
  7. Sergio

    Sergio Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.05.06   #7
    Ausserdem (auch wenn das bei 'einfachen' Übungen wahrscheinlich nicht vorkommt) musst du mit berücksichtigen ob einer der vorher 'angeschlagenen' Töne in den nächsten Akkord mithineinklingt.

    D.h. wenn du zuerst einen g-moll Akkord spielst und das g im Bass ist, ist der Akkord in der Grundstellung.
    Wird danach ein weiterer g-moll Akkord gespielt dessen tiefster Ton in Bb ist, dann hätten wir einen Sextakkord.
    ABER, wenn das g vom ersten Akkord gehalten wird (oder beim Klavier einfach das rechte Pedal aktiv ist) und tiefer als das Bb des zweiten Akkordes ist, dann ist auch der zweite Akkord in der Grundstellung.
    Wir schlagen zwar einen neuen Akkord an, aber was zählt ist der tiefste Ton der klingt, in diesem Falle also das g.

    Kleine Besonderheit am Rande, aber vielleicht bringt dir das ja ein paar extrapunkte ;)
     
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