Günstiges Keyboard gesucht

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siebenhirter
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@siebenhirter: Die Behauptung, ein Chinakeyboard von 2014 sei einer vollprofessionellen Arranger-Workstation von 1995 überlegen, ist gleichwertig mit der Behauptung, ein Dacia Sandero von 2014 sei einem Mercedes 600 SEL von 1995 überlegen.

Von mir stammt diese Behauptung nicht - da dürftest du etwas verwechselt haben.

Vergleiche sind nur bei Gleichwertigem sinnvoll und aus diesem Grund kann man Leistungsdaten vergleichen und auch den empfohlenen Test bei sich zu Hause durchführen. Es ist aber nicht empfehlenswert ein Gebrauchtgerät ohne gründlichen Test und ohne Rückgaberecht zu erwerben - auch keine vollprofessionelle Arranger-Workstation von 1995.

Denn wenn zB die Anschlagdynamik eines Keyboards von 1995 nicht mehr richtig funktioniert, von defekten Floppy-Laufwerken weder nachgeladen werden kann und für diese auch kein Austausch mehr erhältlich ist, dann ist dein Vergleich von Arrangerkeyboards unsachlich, ohne Informationsgehalt und keine Hilfe für einen Kaufentscheid.
 
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Das 'Rückgaberecht' bei gebrauchten Workstations heisst 'Weiterverkauf'...!

;)
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von defekten Floppy-Laufwerken weder nachgeladen werden kann und für diese auch kein Austausch mehr erhältlich ist

...dann nimmt man einen 'Floppy-to-USB-Stick' Konverter her.
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Denn wenn zB die Anschlagdynamik eines Keyboards von 1995 nicht mehr richtig funktioniert

...lässt es sich mindestens als Expander via MIDI nutzen.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
ohne Informationsgehalt und keine Hilfe für einen Kaufentscheid.

Der Informationsgehalt in Martmans Post besteht darin:
Hände weg von Billig-China-Kram! ...und das ist sehr wohl eine Hilfe beim Kaufentscheid...
 
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siebenhirter
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Das 'Rückgaberecht' bei gebrauchten Workstations heisst 'Weiterverkauf'...!
...dann nimmt man einen 'Floppy-to-USB-Stick' Konverter her.
...lässt es sich mindestens als Expander via MIDI nutzen.
Hände weg von Billig-China-Kram! ... Hilfe beim Kaufentscheid...

Den Weiterverkauf eines unbrauchbaren, alten Keyboardes als Rückgaberecht zu bezeichnen, ist wohl nicht ernstzunehmen.

Dann wird sich auch kaum jemand einen 'Floppy-to-USB-Stick'-Adapter zugleich mit einem Altgerät anschaffen, um dieses dann doch nur als Expander nutzen zu können - falls es funktioniert, denn meist benötigt man für Emulation der damals üblichen 720KB-Floppies einen 34-to-26-Pin Adapter und einige Erfahrung zum Einbau eines funktionierenden Anschlusses.
*
Die abwertende Floskel "Hände weg von Billig-China-Kram!" ist keine Hilfe beim Kaufentscheid und begründet nicht, warum man auf Vorurteile und Glaubensfragen hören sollte, anstatt sich durch einen unverbindlichen Test selbst einen persönlichen Eindruck zu verschaffen.

Vor dem Testresultat eines kostengünstigen Gerätes muß man sich nicht fürchten. Man könnte aber damit altherbegrachte Vorurteile widerlegen und ein gutes Gerät zu einem fairen Preis erhalten.
 
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durch einen unverbindlichen Test selbst einen persönlichen Eindruck zu verschaffen.

Ein Langzeit-Test dieser Grössenordnung, um alle Mängel aufdecken zu können, wird nur in den seltensten Fällen wirklich möglich sein.

Die Worte 'Gut' und 'Fair' passen wohl nicht so richtig zu Geschäftsmodell und kurzlebigem Plastik einer Firma wie Medeli.
 
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Ein Langzeit-Test dieser Grössenordnung, um alle Mängel aufdecken zu können, wird nur in den seltensten Fällen wirklich möglich sein. Die Worte 'Gut' und 'Fair' passen wohl nicht so richtig zu Geschäftsmodell und kurzlebigem Plastik einer Firma wie Medeli.

Wenn Gehäuse von 4000-Euro-Keyboards aus Plastik sind, wird man sich von einem 300-Euro-Keyboard kaum ein Gehäuse aus Edelmetall oder Alu erwarten. Der Seitenhieb auf das Geschäftsmodell geht da wohl in die falsche Richtung!
Wenn Plastik irrtümlich als kurzlebig eingestuft wird, gilt es auch für Firmen, welche teure Keyboards mit Plastikgehäuse verkaufen.

Für die Beurteilung eines mit reichhaltigen Funktionen ausgestatteten Keyboards wird man vielleicht etwas mehr Zeit aufwenden, als für ein einfacheres Instrument - aber kaum einen Langzeit-Test wie bei PKWs durchführen.

Da ist ein 14-tägiger Testzeitraum ausreichend, um zu beurteilen, ob ein Instrument den Vorstellungen entspricht, oder ob althergebrachte Vorurteile und zynische Floskeln beabsichtigen, ein Gerät in Mißkredit zu bringen, bevor man es einem Test unterzieht.

Ein Test eines Neugerätes mit hervorragenden Leistungsdaten und 3-jähriger Garantie ist empfehlenswert aber vor ungeprüftem Ankauf eines Altgerätes - auch wenn dieses vor zwanzig Jahren eine vollprofessionelle Arranger-Workstation war - ist abzuraten. Empfehlungen, ein solches Gerät auch defekt wieder weiterzuverkaufen (quasi als Rückgaberecht definiert) oder mit zusätzlichen Adaptionen zumindest als Expander nutzen zu können, sind unseriös (illusorisch - ein Langzeittest wird zugesichert).

Seriös ist es, jemandem zu empfehlen sich eine eigene Meinung zu bilden und die Keyboards auszuprobieren und zu prüfen, ob Tastatur und Klang und alle sonstigen Eigenschaften in Ordnung sind.
*
Nachdem im vorliegenden Fall nur Euro 200,- verfügbar sind: der Neukauf eines A1000/G2000 wird mit zinsenfreier Finanzierung auf 24 Monate angeboten.

Als Gebrauchtgerät über Willhaben wäre für 200,- ein funktionierendes KN2000 von Technics interessant.
 
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ungeprüftem Ankauf eines Altgeräte

von ungeprüften Kauf eines Gebrauchten habe ich nie etwas geschrieben; da distanziere ich mich auch klar von, und meine bisherigen Beiträge sollten dies auch reflektieren!

Die dreijährige Garantie ist ein Punkt, über den man diskutieren könnte, aber frag doch mal die Kollegen, was sie von den hervorragenden Leistungsdaten bei einem Arranger unter 300 Euro halten... :engel:



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Ich glaube, an diesem Punkt der Diskussion habe ich meinen Standpunkt nun zur Genüge kundgetan, und möchte @maxi_r bitten, sich wieder zu Wort zu melden, um seinerseits ggf. weitere Fragen, Hinweise oder Anregungen einzubringen!

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:hat:
 
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Die dreijährige Garantie ist ein Punkt, über den man diskutieren könnte, aber frag doch mal die Kollegen, was sie von den hervorragenden Leistungsdaten bei einem Arranger unter 300 Euro halten..
... an diesem Punkt der Diskussion habe ich meinen Standpunkt nun zur Genüge kundgetan

Der Vergleich von Leistungsdaten ist einfach: zB ist 128-fache Polyphonie das doppelte von 64-fach, 3 Soundgruppen im Obermanual sind 50% mehr als 2 Soundgruppen, vorhandene Funktionen sind besser als fehlende (SoundEditor, SongEditor, StyleEditor, Mp3-Player, große Kapazitäten für Performance-Memories, Notendisplay über 7-Zoll Touchscreen usw)

Über den Klang, die Bedienbarkeit und das Aussehen sollte man sich ohnehin ein eigenes Urteil bilden dürfen - dafür sind vorurteilsfreie Tests empfohlen, ohne dabei einen Kollegen fragen zu müssen, der vielleicht auch ohne Tests urteilt.

Über Dreijahresgarantie eines Musik-Fachhändlers könnte man diskutieren - da gibt es aber keine Unterschiede, ob man dabei bei ihm um 300 oder 4000 Euro eingekauft hat.

Eigenschaften unterschiedlich auszulegen ist unseriös, ein Plastikgehäuse bleibt ein Plastikgehäuse und abfällige Vorurteile (im Yamaha-Forum über Korg, im Korg-Forum über Yamaha ... usw und hier, egal wie hartnäckig) sind keine Hilfestellung für Kaufinteressenten - ist auch nur ein Standpunkt.
 
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@siebenhirter: Die Behauptung, ein Chinakeyboard von 2014 sei einer vollprofessionellen Arranger-Workstation von 1995 überlegen, ist gleichwertig mit der Behauptung, ein Dacia Sandero von 2014 sei einem Mercedes 600 SEL von 1995 überlegen.


Martman
Ja, der Sandero ist im Alltag überlegen: hat Garantie, niedrigerer Verbrauch, weniger Gimmicks die kaputtgehen und alltagskompatible Außenmaße. Außer man will protzen...

Und genauso kann auch das Chinakeyboard dem Uralt-Arranger überlegen sein. Die Mikroelektronik hat in den 20 Jahren sicher paar Sprünge hingelegt und die Limitierungen durch die damals doch recht knappen Speicher für die Samples gibt es in der Form nicht mehr. Und im Bereich Bedienoberflächen hat sich ja auch einiges geändert.

Aber wie andere schon geschrieben haben: selber antesten ist Pflicht. Ein Keyboard ist mehr als nur Sound und Features. Ich hatte schon das Erlebnis, dass ein Synth ziemlich gut klang, auch beeindruckende Features hatte - mich aber das Tastengefühl der Klaviatur angewidert hat. Und Scheuklappen vor dem Testen ablegen...

Ach ja, Touchdisplays hatte Roland auch schon bei der VA-Serie eingesetzt. Hat seine Vor- und Nachteile.
 
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Versucht herauszufinden, wie gross das WaveROM eines G1000 ist.
 
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Da frag' ich doch mal mein Roland VA5, bei dem ist die ToneMap3 für die G1000 Sounds - und gilt auch SC-88 Pro. Das SC-88 Pro hat 20MB ROM, mehr dürfte auch das G1000 nicht haben. Die VA-Serie hat lt. Handbuch 48MB und ritt auf der Welle der natürlich klingenden Musik - also typische Anblas-/Nebengeräusche für die Instrumente und von Musikern eingespielte Styles. So groß wie das beworben wurde, gehe ich davon aus, dass das G1000 dies noch nicht bot. Da das schon 15 Jahre her ist, wäre es durchaus möglich, dass andere Anbieter inzwischen auch schon soweit sind.

Was beim G1000 definitiv interessant klingt - Klaviatur mit Aftertouch.

Nachtrag: die Acoustic Styles hatte das G1000 bereits.
 
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Hast du festgestellt, dass sich die Diskussion bisher nicht um das Roland G-1000 gedreht hat? ;) :)
 
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Oh, da hatte ich den Beitrag von Siebenhirter übersehen *schäm* dachte, das G1000 wäre die '95er Workstation die den Mercedes 600SEL im Äpfel-Birnen-Vergleich darstellt :whistle:

Nun denn, such' ich mal das nächste Fettnäpfchen :juhuu:

Nachtrag: ah, jetzt hab' ich's - die Billigmodelle heißen entweder Medeli A1000 oder Fame G2000. G1000 gibt's nur von Roland.
 
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dachte, das G1000 wäre die '95er Workstation die den Mercedes 600SEL im Äpfel-Birnen-Vergleich darstellt :whistle:

Nein eben nicht! :) - ...das macht das ganze ja so absurd...


ah, jetzt hab' ich's - die Billigmodelle heißen (...)

Ich habe mich mit der Nomenklatur zugegeben nicht weiter beschäftigt (aus Gründen s.o.) sondern den Produktnamen einfach vom entsprechenden Post 'übernommen'...

Da sich der TE aber seither nie mehr gemeldet hat (und der Thread wohl zugegeben auch von meiner Seite her ziemlich abdriftete) hat sich die Sache wohl (mangels Budget?) quasi von selbst erledigt und man könnte den Thread vielleicht schliessen lassen...


:hat:
 

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