Hagstrom Ultra Swede oder XL5

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Hi,

ich suche momentan eine flexible Allround Gitarre der sich sowohl Leadartige Les Paul sounds als auch knackig cleane Strat Rythmen entlocken lassen.

Und ich schwanke momentan zwischen den oben genannten Gitarren. Leider kann ich auch nur die Ultra Swede hier anspielen und in einer Farbe die mir garnicht passt.

Gibts vielleicht jemanden der beide Vergleichen kann? Ein wenig wichtig ist mir so blöds auch klingt welche größer und klopiger ist. Ich mags leider nicht wenn Gitarren so extrem klein sind.

Viele Grüße und schonmal im Voraus Danke
 
Eigenschaft
 
Hallo, so eine Gitarre hätte ich auch gerne;-) Nein mal im Ernst wenn du einen richtigen LP/Strat Sound willst musst du so eine kaufen. Alle Hagstrom Gitarren klingen irgendwie "eigen".

Die Ultra Swede hat (klanglich) nicht so viel mit einer LP zu tun. Sie ist eher mit einer Super-Strat zu vergleichen. Dafür ist der Korpus/Hals einfach zu "leicht" gebaut.

Ich habe mir diese Woche die xl5 gekauft und davor beide gespielt und mich vor allem wegen dem HSH Konzept für die Xl5 entschieden. Von der Größe nehmen sich beide nicht viel.

Vielleicht schaust du dir die Swede oder Super Swede mal an. Letztere hat auch die splittbaren Humbucker für stratähnliche Sounds.
 
Hmm naja die Super Swede etc. sind mir dann doch ein wenig teuer. Die 400 Euro sind schon verdammt viel Geld für mich aber noch so machbar.

Hab auf irgend nem Bild mal beide Gitarren nebeneinander gesehen und da schien mir die XL5 ein wenig größer. Ich denke auch fast das wegen der Kombi HSH es diese werden wird. Mache mir nurnoch etwas Sorgen wegen dem Tremolo und wie man da überhaupt die Saiten wechselt da ich sonst immer Gibsonlike Gitarren gewöhnt bin ohne ein solches Tremolosystem.

Aber ansonsten scheints wirklich in der Preisklasse insgesamt von Verarbeitung, Bespielbarkeit und vorallem Sound nix vergleichbares zu geben. Die Review die zu beidem existieren (zur XL5 leider ein wenig mager) sind ja wirklich durchweg überwältigend wenn man das sagen darf...keine einzige negative Meinung gefunden.

Gibts eigentlich noch unter 400 Euro andere Gitarren mit splittbaren Humbuckern? Evtl eine LEs Paul?

Grüße und Vielen Dank für eure Antworten

n4wh3r3
 
Hmm naja die Super Swede etc. sind mir dann doch ein wenig teuer. Die 400 Euro sind schon verdammt viel Geld für mich aber noch so machbar.

Hab auf irgend nem Bild mal beide Gitarren nebeneinander gesehen und da schien mir die XL5 ein wenig größer. Ich denke auch fast das wegen der Kombi HSH es diese werden wird. Mache mir nurnoch etwas Sorgen wegen dem Tremolo und wie man da überhaupt die Saiten wechselt da ich sonst immer Gibsonlike Gitarren gewöhnt bin ohne ein solches Tremolosystem.

Aber ansonsten scheints wirklich in der Preisklasse insgesamt von Verarbeitung, Bespielbarkeit und vorallem Sound nix vergleichbares zu geben. Die Review die zu beidem existieren (zur XL5 leider ein wenig mager) sind ja wirklich durchweg überwältigend wenn man das sagen darf...keine einzige negative Meinung gefunden.

Gibts eigentlich noch unter 400 Euro andere Gitarren mit splittbaren Humbuckern? Evtl eine LEs Paul?

Grüße und Vielen Dank für eure Antworten

n4wh3r3

Hi,

in dem Preisberreich könntest Du vielleicht auch über einen Gebrauchtkauf nachdenken, da hast Du meist noch mehr fürs Geld. Sonst schau Dir mal die Vintage Gitarren an bzw. VGS wenn du Glück hast kommst Du auch an eine Michael Kelly Patriot die bieten auch sehr viel fürs Geld haben gute PU und auch Splitbar. Wobei du die meisten Gitarren auch umbauen kannst mit Splitbar, da die meisten verbauten Humbucker e 4 adrig sind .

LG

Austin
 
Also Vintage Gitarren will ich eigentlich eher meiden da doch die Retourquote bei den Dingern sehr weit oben liegen soll(weiss ich von einem bekannten der in einem größeren deutschen Musikhaus arbeitet). VGS wäre eine Option und Michael Kelly kenne ich bisher noch nicht.

Hat evtl jemand die Ultra Swede und eine Epiphone LEs Paul oder Es335? Und kann die beiden nebeneinanderstellen und ein Foto machen damit man etwas die Relationen sieht?
Rein von den Bildern ist die Ultra Swede echt schick und theoretisch reicht ja auch die HH Bestückung da man diese ja auch splitten kann. Nur mit 2m Körpergröße frag ich mich schon ein wenig ob diese Gitarre mir nicht doch viel zu klein ist:D

Viele Grüße

n4wh3r3
 
Na, schon entschieden?
Ich hab ne Ultra Swede und bin sehr zufrieden damit,
allerdings ist sie wirklich ziemlich zierlich und vielen der Hals zu flach.
Es macht jedenfalls viel Spaß mit den Pickups rumzuspielen.

Den Hauptunterschied zur XL5 sehe ich technisch im Tremolo und dem extra SC,
da musst du dir einfach klarwerden, was du haben willst. Der mittlere SC klingt schon nochmal anders...

Optisch wollte ich nicht so scharfe Kanten wie bei der XL5 haben, aber das ist ja eine Geschmacksfrage.
Die Anordnung der Mechaniken bzw die Form am Headstock gefällt mir als 3+3 besser als 6+0,
weiß nicht wievel dran ist, dass sich sonst der Hals verzieht?
Bei der XL5 sind ja die Saiten oberhalb des Sattels ganz gerade aus, sodass da nicht viel seitlicher Zug auftreten sollte, oder?
 
[...]
Gibts eigentlich noch unter 400 Euro andere Gitarren mit splittbaren Humbuckern? Evtl eine LEs Paul?

Grüße und Vielen Dank für eure Antworten

n4wh3r3

Mit einer Les Paul wirst du auf die Dauer eher nicht glücklich werden.
Ich besitze eine Gibson Les Paul Standard Traditional Pro, da kann ich auch die Humbucker splitten. Das klingt dann schon nach Singlecoil, aber keinesfalls nach Strat - das liegt einfach an der so unterschiedlichen Konstruktion der beiden Gitarrentypen.

Ich weiß nicht, ob man bei PRS (SE) was für 400€ bekommt, aber die sind zumindest für mein Empfinden ein ziemlich guter Mix aus Strat und LP, und dabei noch sehr vielseitig.

Alternativ bleibt nur: gute LP kaufen, wieder sparen, gute Strat kaufen (oder vice versa). Ich bin irgendwann für mich selbst auf den Trichter gekommen, dass "All-in-one"-Lösungen schlicht nicht die Qualität der einzelnen Komponenten bieten können wie ein "One-Trick-Pony", das zwar nur eine Sache kann, diese dafür zu 100%. Ist natürlich meist die teurere Lösung und vielleicht ist auch nur mein Gehör da ein wenig spitzfindig. Das musst dann du entscheiden. ;)

Zudem möchte ich auch zum Gebrauchtkauf raten, da viele Gitarren (auch solche namhafter Hersteller) innerhalb weniger Jahre einen guten Teil ihres (Wiederverkaufs-) Wertes verlieren und du somit in ganz andere Qualitätsregionen vorstoßen kannst als beim Neukauf.
 

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