Halbakustik Bässe auf dem Vormarsch?

Moulin
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Wenn ich mir die Listen der Online Shops durchsehe fällt mir auf, dass es immer mehr neue Modelle gibt, so dass man mal wieder eine neue Liste erstellen könnte. es scheint ein kleines Revival für diese Bässe zu geben. Bin mal gespannt, wie sie sich auf dem Markt durchsetzen werden.

Ich beginne mal mit der Liste. Wenn ich welche vergesse, einfach posten.

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Für mich immer noch einer der Besten seiner Gattung!!! Longscale, gut verarbeitet und günstig.


Longscale - Traum in Orange


Medium Scale


Weiß nicht, was ich davon halten soll


Der Klassiker



Super Preis Leistung


Fender auf neuen alten Wegen


und mit gefloppten Prototypen


Edel


warum er Motown heißt ist mir noch nicht schlüssig


Dauerbrenner aus Japan


Stellvertretend für die Höfner Klassiker


und die Billigst Kopien

 
Eigenschaft
 
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Keine Ahnung, ob die Halbakustischen Bässe "auf dem Vormarsch" sind, aber momentan bietet der Markt wirklich ein paar nette Modelle.

Weitere Bässe:


Framus Vintage 5/150

Framus-Vintage-5-150-Star-Bass_front_page_teaser.jpg
 
Ich finde die Bässe echt hübsch anzuschaun. Hatte mal einen Ibanez AGB 200. Der hat mir optisch gut gefallen und lies sich auch ganz gut bespielen. Soundtechnisch habe ich mich dann aber davon wegentwickelt.

Neulich habe ich einen Düsenberg in der Hand gehabt. Ich muss sagen, der war echt scheiße. Einfach vom Handling und für mich auch vom Sound. Irgendwie hat er sich nach Kinderbass angefühlt. :)
 
Düsenberg Starbass - auf's Wesentliche reduziert!

tumblr_mpv8a4sB0J1szoapdo1_400.jpg

Für mich seit Jahren die Referenz.
 
Ich finde das Thema sehr Interessant. Ich werde immer von den teilen magisch angezogen wenn ich sie im Laden sehe und muss sie testen.:D
Für mich seit überhaupt sind die Referenzbässe in diesem Bereich ganz klar der Guild Starfire Bass (nicht der RI) und der Gibson EB-2.

Von den genannten Bässen wissen einige wirklich zu gefallen.
-Ich finde den Cassady großartig. Ein wirklich toller Bass mit einem richtig tollen Sound.
-Den Gibson ES 335 habe ich noch nicht in die Finger bekommen. Aber sobald mein Konto es zulässt muss ich den wohl haben. (verdammtes G.A.S)
-Der Hagstrom ist auch ein guter Bass. Mir persönlich aber zu modern. Wenn es denn Semihollow sein soll dann kann es auch etwas klassischer klingen.
-Den Ibanez mag ich nicht. Ich habe das Teil schon getestet aber der Sound ist ebenfalls nicht meins.
-Der Höfner ist ganz klar ein Klassiker aber nicht weil er den Semihollow Sound hat. Mir ist er zu mulmig und einfach nicht aufgeräumt genug.
-Die Duesenbergs sollen ja alle echt klasse sein. Konnte ich bisher leider nicht testen. Wird aber nachgeholt!
 
Reverend ist in dem Bereich ja auch immer sehr rührig.

Peter Hook von New Order/Joy Division finde ich immer wieder interessant, wobei die Kombination eines Longscale Holoowbody-Basses mit der Elektronik eines Yamaha BB doch eher ungewöhnlich ist :D

http://www.youtube.com/watch?v=zLWni7-2NXw
 
Ich persönlich stehe total auf die Optik der Gretsch Bässe. Aber ich bin bisher leider noch nie dazu gekommen, so einen anzutesten :(
Auf jeden Fall denke ich, es könnte Schlimmeres geben als ein Revival der Hollowbodies :)
 
Noch für die Liste:

Epiphone Zenith Bass

Ich konnte bisher den Warwick (RB) Starbass, die beiden Gretsch's, den Jack Casdsady und den Hagstrom Viking Bass anspielen. Die Duesenbergs stehen noch auf meiner Anspielliste.

Der Starbass konnte mich von Sound nicht überzeugen, vll. lag es auch an den Stahlsaiten, er klang viel zu modern (egal in welcher PU-Einstellung). Außerdem finde ich das bodyshaping unangenehm, wenn man auf dem hinteren Tonabnehmer (im sitzen) spielen wild. Man muss die Hand so "abknicken".

Die Gretsch's klingen schon etwas "holziger", so wie ich es von einem halbakustischen Bass erwarten würde. Same proble here mit der Handhaltung im Sitzen.

Der Casady war richtig enttäuschend. Ich hatte schon soviel gutes von ihm gehört. Beim antesten hat er sich einfach nach dumpfen Brei angehört. Das Handling war hier aber besser.

Der Virking hat mich am meisten überrascht. Lag gut in der Hand, war angenehm zu spielen und der Sound klang einfach so, wie ich mir einen halbakustischen Bass vom Klang her vorstelle. Einziger wirklicher Nachteil: Er ist ein shortscale Bass. Mit meinem Pranken nicht das non-plus Ultra.
 
Noch für die Liste:

Epiphone Zenith Bass

Ich konnte bisher den Warwick (RB) Starbass, die beiden Gretsch's, den Jack Casdsady und den Hagstrom Viking Bass anspielen. Die Duesenbergs stehen noch auf meiner Anspielliste.

Der Starbass konnte mich von Sound nicht überzeugen, vll. lag es auch an den Stahlsaiten, er klang viel zu modern (egal in welcher PU-Einstellung). Außerdem finde ich das bodyshaping unangenehm, wenn man auf dem hinteren Tonabnehmer (im sitzen) spielen wild. Man muss die Hand so "abknicken".

Die Gretsch's klingen schon etwas "holziger", so wie ich es von einem halbakustischen Bass erwarten würde. Same proble here mit der Handhaltung im Sitzen.

Der Casady war richtig enttäuschend. Ich hatte schon soviel gutes von ihm gehört. Beim antesten hat er sich einfach nach dumpfen Brei angehört. Das Handling war hier aber besser.

Der Virking hat mich am meisten überrascht. Lag gut in der Hand, war angenehm zu spielen und der Sound klang einfach so, wie ich mir einen halbakustischen Bass vom Klang her vorstelle. Einziger wirklicher Nachteil: Er ist ein shortscale Bass. Mit meinem Pranken nicht das non-plus Ultra.


ich behaupte mal, dass alle Halbakustik-Bässe vom richtigen Setup und Saiten abhängen.
Viel mehr als jeder Fender P und J.

Den Jack C mit Thomastik Flats..Hammer! KontrabassLike, leicht angezerrt ein Rockbass mit dem man im Studio auftrumpfen kann.
Mit Fender Nickels oder D'angelico Steels einer der langweiligsten Bass Sounds, die ich kenne. Halt ohne Seele.

Das gleiche Bild beim Düsenberg. Aber umgekehrt. Fette 50er Stahlsaiten: Top! Hingegen Chromes, Black Nylon und Halfrounds: leidig!

Da gilt: Probieren und nicht kategorisch auf den ersten Eindruck verlassen!

Ich wollte zb nie einen Starplayer, weil die Düsenbergs, die ich angespielt hatte, einfach ungünstig besaitet waren.
Geflashed und letztendlich zu dem Wechsel von Höfner zu Düsenberg nochmal weiter bestätigt hat mich aber dann dieser Musiker / Sound:

http://youtu.be/flAO5RrLzGs



..vielleicht noch als Zusatz: Epi Allan Woody. Kostet ja aktuell neu genausoviel wie hier gebraucht und ist auf jeden Fall ein Probehören wert.
 
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Mein Musiklehrer hatte mir anno 1972 einen Höfner Violin Bass (für Rechtshänder) als Dauerleihgabe überlassen - so ca. 2 Jahre lang. Auf dem habe ich im Prinzip gelernt. Mein Gott, was war das für eine Gurke... Aber ich durfte mich eine Zeit lang ein wenig wie Paul McCartney fühlen - immerhin!

Heute besitze ich noch genau einen Halbakustischen: Einen Ibanez Artcore, aber nicht aus AGB 20x Serie, sondern den Vorgänger: Den Artcore AGB 140. Longscale, sieht wunderbar aus, spielt sich fast von selbst, klingt ordenlich - je nach Saiten auch Variabel, aber im Grunde doch eher ein One-Trick-Pony. Er ist aber genaugenommen ein Fake, denn er hat einen "Soundblock" im Korpus, was ihn de Facto zu einem Solid-Body-Bass macht.

Ibanez_Artcore_AGB140_by_Linkert.jpg
 
Den alten Longscale AGB 140 hatte ich auch im Auge, war damals aber nicht mehr neu zu bekommen und so fiel meine Wahl auf den Casady Bass und das war eine gute Entscheidung. Sowohl klanglich als auch von der Verarbeitung.
Mir reicht ein Tonabnehmer und mit den Thomastik Flats lag er genau auf meiner Linie. Als ich den gekauft hatte kostete der noch eine ganze Menge mehr als heute.

So ein Bass ist natürlich immer auch abhängig von den Mitmusikern und deren Equipment und so hat sich in meinen Musikrichtungen eben Singelcoil - , Splitcoil Preci und ein Danelectro durchgesetzt.
2007 war der Casady Bass aber noch DER Jazz Bass für mich. ;)

f8t69p687n4.jpg
 
Geflashed und letztendlich zu dem Wechsel von Höfner zu Düsenberg nochmal weiter bestätigt hat mich aber dann dieser Musiker / Sound:
http://youtu.be/flAO5RrLzGs
Wow! Also der Bass ist schon ok, mehr als ok! Aber die Hammond!!!! Gänsehaut - ich liebe Keyboarder, die so mit ihrer (nachgemachten?) B3 umgehen können - zum Heulen schön!
 
Wow! Also der Bass ist schon ok, mehr als ok! Aber die Hammond!!!! Gänsehaut - ich liebe Keyboarder, die so mit ihrer (nachgemachten?) B3 umgehen können - zum Heulen schön!

Und der spielt den Song ja mit einem 5000/1, mit dem Cavern und dem Düsenberg.
Die Unterschiede sind da, aber sehr marginal und im Mix find ich den Rotz vom Starplayer sehr gut. Der Starbass hat ja nur ein Pickup und eine andere Brückenkomstruktion. Plus: Das Pickup lässt sich als Single Coil schalten. Reicht, genauso wie beim Jack C oder beim Preci absolut aus.

Was aber beim Düsenberg wichtig ist, im Video gut zu sehen ist und im Shop oft falsch einstellt ist: Die Pickups müssen ganz runter, damit der Holzsound durchkommt. Im Laden drehen die die PUs immer hoch, damit der Bass ordentlich Output hat. Dumm! Hört man nur die PUs
 
Kann man das Prinzip mit den runtergestellten PU's auch auf andere Bässe übertragen? Bei dem angespielten Warwick Starbass waren die PU's auch recht weit oben, vielleicht klang auch auch deswegen so bescheiden, und nicht nur wegen den Stahlsaiten.
 
.... hab' bereits einige Jahre 'nen Mittsechziger GUILD SF 1-Bass. Klingt schön "holzig", lässt sich gut spielen und hat einen traumhaft schmalen Hals. Könnte sicherlich soundtechnisch etwas mehr rausholen, wenn ich den verbauten Klangpoti austauschen würde. Möchte den Bass aber nicht verändern. Kommt klanglich gut bei Rock 'n' Roll, R & B und Country.

 
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Der Starbass konnte mich von Sound nicht überzeugen, vll. lag es auch an den Stahlsaiten, er klang viel zu modern (egal in welcher PU-Einstellung). Außerdem finde ich das bodyshaping unangenehm, wenn man auf dem hinteren Tonabnehmer (im sitzen) spielen wild. Man muss die Hand so "abknicken"...

Die ab Werk aufgezogenen Saiten (WW Reds) klingen wirklich recht metallisch und Mitten/Höhen-reich. Ich habe auf meinem Star Bass aktuell Flats aufgezogen, mit welchen er m.E. sehr gut klingt.
 
Könntest du davon vielleicht ein paar Soundsamples machen und hier hochladen?
 
Ich besitze seit vielen Jahren einen Welson Semiakustik Bass aus den späten Sechzigern den ich allerdings nur ab und zu mal aus dem Koffer hole.

Mit Flatwound-Saiten der typische 60er-Plopp-Sound, mit meinen bevorzugten Rotosounds ein richtiger Rockbass. Nachteil ist die hohe Rückkopplungsempfindlichkeit, Vorteil die Hammer-Optik.

12859.jpg
 
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Am Wochenende habe ich diesen Bass ausführlich befingern können:

BADCCHCH1-Finish-Shot.jpg


Gibson Midtown Std. Bass

Nettes Teil, sehr überzeugende Verarbeitung und Klang. Leider nur als 4-Saiter erhältlich...
 
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