Halbresonanz-Jazz-Gitarre (Semi-Hollow-Body) mit Vibrato gesucht

Welche Vibrato-Systeme außer Bigsby gibt es denn, um sie auf Halb-Resonanz-Gitarren zu montieren?

Zum Beispiel...

1767893208892.png

Duesenberg Les Trem II​


Gucks Du auch hier: https://www.musiker-board.de/thread...-vibrato-fuer-meine-fender-starcaster.737895/
 
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...oh ja...schon mal sehr erfolgreich für nen Kunden auf ne Eastman T386er montiert. Mit etwas nachpolieren des dort verbauten Gotoh Stegs und der Sattelkerben funktionierte Tremolieren auf der Gitarre dann mit 010-046er Saitensatz richtig gut und schön Nebengeräusch-frei... ;)
 
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...das im Endeffekt eine gut abgekupferte Variante des Les Trem ist...etwas klobiger und deswegen optisch eher zu großen Archtops passend, mMn.
Hab bei meiner Humbucker-Strat ein Guyker Trem verbaut- Material und Ausführung sind gut, Klang Übertragung vorbildlich...spricht eigentlich nix technisches dagegen, wobei das Duesenberg in Sachen Qualität sicherlich noch ne Schippe drauf legt.
Dazu kommt noch der Service - sollte damit mal was sein hast du von Göldo (Duesenberg ist Göldo) vorbildlichen Support.
 
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Meine Entscheidung steht fest, ich habe ja auch recherchiert. Nirgends ein schlechtes Wort darüber gefunden und optisch gefällt es mir besser.
Von Göldö hatte ich mal eine Rollerbridge die hervorragend war, hab die dummerweise versteigert und muss mir evtl. eine neue für mein Projekt zulegen, wenn das mit der von der Sire nicht funzt.
 
Ich möchte die Gitarre nicht umbauen.
Höchstens Fehler (kalte Lötstellen, evtl. fehlende Erdung von Potis o.ä.) beheben, evtl. den Kabelbaum abschirmen.
Ich würde Pickups, potis und Schalter lassen und das ganze neu verkabeln/löten.
Fällt das unter Fehler beheben oder Umbau?
 
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Hallo,
ich würde erst einmal versuchen heraus zu bekommen, weswegen es brummt oder britzelt.
Wildes neu verkabeln führt doch auch nur dazu, dass es am Ende vielleicht doch wieder brummt.
Grüße
 
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@Burkie Bei jeder anderen Gitarre würde ich Dir recht geben, aber bei einer Semi, bei der man alles durch die Schalllöcher respektive Tonabnehmer-Aussparung frickeln muss, würde ich auch wenn dann eine saubere, neue Verkabelung durchführen.
 
Grund: Grammtik
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Wildes neu verkabeln führt doch auch nur dazu, dass es am Ende vielleicht doch wieder brummt.
Mit "neu verkabeln" meine ich kein wildes Rumprobieren, sondern ein sauberes, systematisches Neuaufsetzen der Elektrik. (Bei ~25 Lötstellen reicht eine kalte, und du suchst dir nen Wolf.)
Wenn eine Gitarre extrem brummt, kommt das nun mal von der Elektrik (woher sonst? :D): kalte Lötstellen, schlechte Masseführung, fehlende Erdung (z. B. Potis oder Bridge), ungünstige Kabelführung oder fehlende bzw. schlechte Abschirmung.
Die Pickups sind dabei wohl nicht das Problem (vor allem wenn der Klang grundsätzlich passt).

ich würde erst einmal versuchen heraus zu bekommen, weswegen es brummt oder britzelt.
Jawoll, Ursachenforschung zuerst, da sind wir uns einig. Praktisch läuft das aber zwangsläufig darauf hinaus, dass man beim Prüfen ohnehin jede Lötstelle, und jede Masseverbindung anfasst. Dann ist es imho konsequent, den bestehenden Kabelbaum einmal sauber neu zu löten, ordentlich zu erden und ggf. zu schirmen, ohne Pickups, Potis oder Schalter zu tauschen.
Eher eine „Grundsanierung“ der Elektrik als ein Umbau.

Ergebnis: gleiche Gitarre, gleicher Sound, nur ohne Brummen und Britzeln.
 
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Dann ist es imho konsequent, den bestehenden Kabelbaum einmal sauber neu zu löten, ordentlich zu erden und ggf. zu schirmen, ohne Pickups, Potis oder Schalter zu tauschen.
Wobei ich bei so einer Aktion tatsächlich auch gleich die Potis und den Schalter und auch die Kabel gegen höherwertige austauschen würde.
Den Kabelbaum aus- und vor allem wieder einbauen macht man nicht mal eben so, das ist schon gewisser Aufwand.
 
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Jawoll, Ursachenforschung zuerst, da sind wir uns einig. Praktisch läuft das aber zwangsläufig darauf hinaus, dass man beim Prüfen ohnehin jede Lötstelle, und jede Masseverbindung anfasst.
Ich dachte, den Kabelbaum mal in Richtung Pickups rauszuziehen; mal an den F-Löchern, und mit geeigneter Störquelle in der Nähe zu versuchen, ob's dann mehr brummt oder britzelt: Dort sollte dann der Fehler zu finden sein.
Vielleicht liegt es nur an einem Poti, vielleicht aber auch an einigen unabgeschirmt verlegten Leitungen.

Ich dachte mir dabei, die vielen Potis mit farbigem Nagellack auf den Achsen zu markieren, fotografieren, sodann auszuschrauben und dann durch die F-Löcher raus zu ziehen. Um dann zu sehen, ob und wo Defekte vorliegen.
Das Foto soll mir helfen, die Potis wieder am richtigen Loch einzubauen.

Das ist natürlich eine lästige Arbeit. Vor allem, weil es ja nicht brummt, sobald man spielt, die Hände auf den Saiten hat... Das verleitet dazu, solche Arbeiten hinaus zu schieben...

Grüße
 
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Zur Stimmstabilität...
Es sind ja noch die Werkssaiten drauf, wie von Thomann ausgeliefert.
Und das sieht dann so aus auf den Mechaniken.... wie in den Fotos zu sehen.

Ich befürchte, da wurde zu viel und zu falsch gewickelt...

Bei nächster Besaitung werde ich mal die Gitarrenbauer-Wicklung versuchen.

Grüße
20260109_143153.jpg
20260109_143213.jpg
 
Naja,auch wenn man heute gutklingende und spiealbare Instrumente schon preiswert bekommt,ohne Nacharbeiten und mit Deinen Preisvorstellungen wird das dann wohl eher nichts mit einem Jazz-und Rockabillysound aus einer gut verarbeiteten Gitarre mit Topbauteilen und verstimmungsfreien Einsatz von Bigsby etc.
you play what you pay
Ich weiss auch, dass bei der Jazzpolizei das Auge mitisst.
Ich will damit nur sagen, es gibt bequemere Instrumente als so eine dicke Jazzbox, und für die Rockabilly- und Jazzsounds geht es auch ohne Filtertrons.
Wenn Du "Yamaha Standard " schreibst, ja eine Pazifica wird stimmstabiler sein als so ein Bigsby auf sonst was und die hohen Lagen sind mit sowas auch besser erreich-und bespielbar.
Und mit was für einem Verstärker spielst Du überhaupt ? Ich meine, das ist mindestens genauso wichtig.Und wie laut kannst/ darfst Du spielen?
Ich habe mir mal den Klang auf Bonedo und Thomann angehört.Also für das Geld absolut i.O.Wenn Du so mit der Haptik und Bespielbarkeit zufrieden bist, spiele die Gitarre, Du wirst für das Geld nicht viel besseres bekommen.Lass den Sattel von einem Gitarrenbauer optimieren.Viele teurere Gitarren haben genauso Probleme mit dem Bigsby.
Meine Epiphone hat auch keinen Centerblock und ab einer bestimmten Lautstärke fängt die Decke an zu schwingen und die Kiste beginnt zu hupen.
 
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not-sure-if-serious.gif

ernstgemeint, oder verarschung oder beratungsresistent?

z.B.
Bei nächster Besaitung werde ich mal die Gitarrenbauer-Wicklung versuchen.
wenn die gitarre jetzt nicht stimmstabil ist, warum korrigierst du die wicklungen nicht sofort?

oder
Ich dachte, den Kabelbaum mal in Richtung Pickups rauszuziehen; mal an den F-Löchern, und mit geeigneter Störquelle in der Nähe zu versuchen, ob's dann mehr brummt oder britzelt: Dort sollte dann der Fehler zu finden sein.
Wenn der Kabelbaum ohnehin draussen ist, kann man auch gleich alles sauber durchmessen.
 
Naja,auch wenn man heute gutklingende und spiealbare Instrumente schon preiswert bekommt,ohne Nacharbeiten und mit Deinen Preisvorstellungen wird das dann wohl eher nichts mit einem Jazz-und Rockabillysound aus einer gut verarbeiteten Gitarre mit Topbauteilen und verstimmungsfreien Einsatz von Bigsby etc.
you play what you pay
Ich weiss auch, dass bei der Jazzpolizei das Auge mitisst.
Ich will damit nur sagen, es gibt bequemere Instrumente als so eine dicke Jazzbox, und für die Rockabilly- und Jazzsounds geht es auch ohne Filtertrons.
Wenn Du "Yamaha Standard " schreibst, ja eine Pazifica wird stimmstabiler sein als so ein Bigsby auf sonst was und die hohen Lagen sind mit sowas auch besser erreich-und bespielbar.
Und mit was für einem Verstärker spielst Du überhaupt ? Ich meine, das ist mindestens genauso wichtig.Und wie laut kannst/ darfst Du spielen?
Ich habe mir mal den Klang auf Bonedo und Thomann angehört.Also für das Geld absolut i.O.Wenn Du so mit der Haptik und Bespielbarkeit zufrieden bist, spiele die Gitarre, Du wirst für das Geld nicht viel besseres bekommen.Lass den Sattel von einem Gitarrenbauer optimieren.Viele teurere Gitarren haben genauso Probleme mit dem Bigsby.
Meine Epiphone hat auch keinen Centerblock und ab einer bestimmten Lautstärke fängt die Decke an zu schwingen und die Kiste beginnt zu hupen.
Ja,
du hast ja vollkommen Recht.
Einige wichtige erfahrene Leute haben in dem Thread ja auch Empfehlungen gegeben für teurere Gitarren, die dann auch noch erst einmal zu bearbeiten (Sattelfeile...) oder aufzurüsten (Vibrato-System in eine aus Fabrik Stoptail-Gitarre einbauen) wären.

Das hilft mir dann am Ende leider auch nicht weiter. Da kann ich auch meine jetzige Gitarre überarbeiten, und spare mir das Geld.

Tatsächlich mag ich es, wenn die Jazz-Gitarre bei lautem Amp rück-koppelt. Das möchte ich ausnutzen. Wenn ich das nicht wollte, könnte ich ja einfach eine Solid-Body spielen.

Mein Amp ist u.a. ein italienischer Vintage M3 Total 50-Amp von Caldironi Musica. Der hat zwei große Lautsprecher und viel Power/Lautstärke.

Saiten neu wickeln ist eher nur sinnvoll mit neuen Saiten, anstatt die alten Saiten abzuwickeln und mit Gitarrenbauer-Knoten neu aufzuwickeln. Ich denke, dann sind schon so viele Knicke oder Biegungen in den Saiten, dass es das dann auch nicht bringt.
Deswegen würde ich Gitarrenbauer-Knoten eher nur bei neuen Saiten, also bei Neu-Besaitung ausprobieren.

Den Kabelbaum will ich ja nicht komplett raus ziehen, sondern eher nur aus den Pickup-Löchern oder aus den F-Löchern ein wenig heraus ziehen, um zu sehen, ob da was defekt sei, oder um mit geeigneter Störquelle zu testen, ob es dort vermehrt brummt oder zwitschert.

Am Ende ist es ja so, mit Fingern auf den Saiten sind die Störgeräusche praktisch weg. Beim Spielen sind sie also nicht da.
Lediglich an Spielpausen, wenn man die Finger oder Hände von den Saiten oder vom Bigsby/Saitenhalter abnimmt, brummt es heftiger. Das ist lästig, aber kein super-dringendes Problem.

Grüße
 

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