Naja,auch wenn man heute gutklingende und spiealbare Instrumente schon preiswert bekommt,ohne Nacharbeiten und mit Deinen Preisvorstellungen wird das dann wohl eher nichts mit einem Jazz-und Rockabillysound aus einer gut verarbeiteten Gitarre mit Topbauteilen und verstimmungsfreien Einsatz von Bigsby etc.
you play what you pay
Ich weiss auch, dass bei der Jazzpolizei das Auge mitisst.
Ich will damit nur sagen, es gibt bequemere Instrumente als so eine dicke Jazzbox, und für die Rockabilly- und Jazzsounds geht es auch ohne Filtertrons.
Wenn Du "Yamaha Standard " schreibst, ja eine Pazifica wird stimmstabiler sein als so ein Bigsby auf sonst was und die hohen Lagen sind mit sowas auch besser erreich-und bespielbar.
Und mit was für einem Verstärker spielst Du überhaupt ? Ich meine, das ist mindestens genauso wichtig.Und wie laut kannst/ darfst Du spielen?
Ich habe mir mal den Klang auf Bonedo und Thomann angehört.Also für das Geld absolut i.O.Wenn Du so mit der Haptik und Bespielbarkeit zufrieden bist, spiele die Gitarre, Du wirst für das Geld nicht viel besseres bekommen.Lass den Sattel von einem Gitarrenbauer optimieren.Viele teurere Gitarren haben genauso Probleme mit dem Bigsby.
Meine Epiphone hat auch keinen Centerblock und ab einer bestimmten Lautstärke fängt die Decke an zu schwingen und die Kiste beginnt zu hupen.
Ja,
du hast ja vollkommen Recht.
Einige wichtige erfahrene Leute haben in dem Thread ja auch Empfehlungen gegeben für teurere Gitarren, die dann auch noch erst einmal zu bearbeiten (Sattelfeile...) oder aufzurüsten (Vibrato-System in eine aus Fabrik Stoptail-Gitarre einbauen) wären.
Das hilft mir dann am Ende leider auch nicht weiter. Da kann ich auch meine jetzige Gitarre überarbeiten, und spare mir das Geld.
Tatsächlich mag ich es, wenn die Jazz-Gitarre bei lautem Amp rück-koppelt. Das möchte ich ausnutzen. Wenn ich das nicht wollte, könnte ich ja einfach eine Solid-Body spielen.
Mein Amp ist u.a. ein italienischer Vintage M3 Total 50-Amp von Caldironi Musica. Der hat zwei große Lautsprecher und viel Power/Lautstärke.
Saiten neu wickeln ist eher nur sinnvoll mit neuen Saiten, anstatt die alten Saiten abzuwickeln und mit Gitarrenbauer-Knoten neu aufzuwickeln. Ich denke, dann sind schon so viele Knicke oder Biegungen in den Saiten, dass es das dann auch nicht bringt.
Deswegen würde ich Gitarrenbauer-Knoten eher nur bei neuen Saiten, also bei Neu-Besaitung ausprobieren.
Den Kabelbaum will ich ja nicht komplett raus ziehen, sondern eher nur aus den Pickup-Löchern oder aus den F-Löchern ein wenig heraus ziehen, um zu sehen, ob da was defekt sei, oder um mit geeigneter Störquelle zu testen, ob es dort vermehrt brummt oder zwitschert.
Am Ende ist es ja so, mit Fingern auf den Saiten sind die Störgeräusche praktisch weg. Beim Spielen sind sie also nicht da.
Lediglich an Spielpausen, wenn man die Finger oder Hände von den Saiten oder vom Bigsby/Saitenhalter abnimmt, brummt es heftiger. Das ist lästig, aber kein super-dringendes Problem.
Grüße