Halbresonanz-Jazz-Gitarre (Semi-Hollow-Body) mit Vibrato gesucht

Nur weil der die Durchgangsprüferfunktion piept, muss es noch keine gute Erdung sein. Niederohmigkeit ist bei Signalpegeln ein muss.
Hallo,

ich konnte jetzt mal nachmessen, mit einem kleinen Multimeter.
Der Widerstand von den Saiten auf Masse/Abschirmung/"Minus" der Klinkenbuchse beträgt zwischen etwa 0,8 Ohm bis 1,5 Ohm, je nach Saite, und wo und wie fest man sie mit der Prüfspitze antippt.

Ist das zu hoch?
(Bei meiner Yamaha, welche praktisch keine hörbaren Störgeräusche macht, sind die Widerstände von Saiten auf Masse der Klinkenbuchse um die 0,5 bis 1,0 Ohm.)

Welches sind denn die üblichen Übergangswiderstandswerte von Saiten auf Masse bei praktisch brumm- und brizzelfreien Semi-Akustik-Gitarren?

Grüße
 
1,0 oder auch 1,5 Ohm sind sehr geringe Widerstände. Was davon üblich ist, und was nicht, hängt auch von möglichen Verschmutzungen oder Oxidschichten auf den Oberflächen ab, Anzahl der Lötstellen, die dazwischen liegen, die Art wie der Massedraht am Steg oder Saitenhalter befestigt ist, usw.
Da können in Summe auch mehrere Ohm zusammenkommen, ohne dass die Wirkung darunter leidet
 
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1,0 oder auch 1,5 Ohm sind sehr geringe Widerstände.
Heißt das also, das bei 1 bis 2 Ohm die Erdung korrekt ausgeführt ist?
Und wenn es dann noch brummt oder zirpt, liegt es an was anderem?
Grüße
 
Grundsätzlich liegt Brummen und Zirpen immer an was anderem, nämlich der Abschirmung insgesamt.
Der Übergangswiderstand zwischen Saiten und Masse bewirkt doch nur wie gut diese Einstreuungen vermindert werden, wenn du die Saiten anfasst
 
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Dann liegt es wohl an der Abschirmung.
Diese Jazz-Gitarre hat Volume-Potis für jeden Humbucker rechts unten, den Umschalter über dem Hals, den Master-Volume unter dem Hals, und den Master-Tone-Poti wieder rechts unten.
Da gehen die Kabel wohl sozusagen im Zick-Zack-Kurs von den Pickups über alle Regler und Umschalter bis zur Buchse. Da kommt wohl einiges an Leitungen zusammen.
Vermutlich sind nicht alle dieser Leitungen abgeschirmt...?

Ich werde mir das wohl beim nächsten Saitenwechsel mal anschauen. Dazu müsse ich aber vermutlich die Pickups ausbauen, um irgendwie einen Blick (durch die Pickup-Löcher) hinein werfen zu können.

Grüße
 
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HB Big Or nach Mod.jpg Die überflüssigen Leitungen habe ich in den Kupferkarton geworfen und abgeliefert, das Geld für Saiten ausgegeben.......die PU müssen nicht raus....hatte abgeschirmte Leitung genommen und sternförmig verkabelt........
 
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*edit*
Ich möchte die Gitarre nicht umbauen.
Höchstens Fehler (kalte Lötstellen, evtl. fehlende Erdung von Potis o.ä.) beheben, evtl. den Kabelbaum abschirmen.
Oder eben unverbastelt verkaufen, und eine bessere kaufen.

Grüße
 
Grund: edit by C_Lenny -> Vollzitat Vorpost
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Mir fällt die Epiphone Swingster ein,
Ich habe eine, aber den dicken Bauch mag ich nicht so, besonders im Stehen nicht.
Es gibt gebraucht unterschiedliche Modelle mit Rollerbridge und normaler Bridge.
Stimmstabilität hängt beim tremolieren mehr vom Sattel als von der Bridge ab.


View: https://youtu.be/OAwtREnTmno?si=fabdJXxapKwtgQ-s
 
Zuletzt bearbeitet:
Stimmstabilität hängt beim tremolieren mehr vom Sattel als von der Bridge ab.
Kann man nicht oft genug schreiben. Dass Bigsbys als problematisch gelten, hat weniger mit dem Tremolo selbst zu tun als mit dem Umstand, dass sie vorzugsweise auf Gitarren mit abgewinkeltem 3+3-Headstock zu finden sind. Auch der ist jedeoch mMn keine "Fehlkonstruktion", wie mitunter überspitzt zu lesen ist, sondern stellt nur ein bisschen höhere Anforderungen an die Bearbeitung des Sattels. Glaubt im Ernst einer, die ganzen Les Paul-Helden der letzten Jahrzehnte (von Gretsch-Playern wie Brian Setzer ganz zu schweigen) hatten nach jedem Bending verstimmte Gitarren? Nee, sie hatten nur jemand, der ihnen den Sattel richtig bearbeitet und in Schuss gehalten hat...

Ich denke allerdings, fast jede Gitarre in der angepeilten Preisklasse wird ein bisschen Nacharbeit benötigen. Ab Werk ist dafür einfach keine Zeit da, denn Zeit ist Geld.

Meine persönliche Meinung: Jede/r, der/die mit Vintage-Trems arbeitet, sollte sich grundlegende Kenntnisse und Materialien aneignen, um sich auch selbst um den Sattel zu kümmern, wenn er kein Geld zum Verschenken hat. Soll heißen, ein paar Sattelsägen oder Feilen für die angepeilten Saitenstärken, feines Schleifpapier, geeignete Schmiermittel (Big Bends Nut Sauce, teuer, aber gut; mein Favorit Wilkinson Slipstick; oder schlichtweg Labello - funktioniert gar nicht schlecht und kriecht nicht überall hin und schmiert rum wie Öle oder das eklige Graphit) und einen gut beleuchteten Arbeitsplatz, auf dem man die Gitarre gut und stabil ablegen kann.

Das wichtigste: Sattel schmieren ersetzt keine korrekte Sattelkerbung! Eine Saite, die zu dick für die Sattelkerbe ist, wird durch Schmieren ja nicht dünner. Es ist dann also schlicht kein Raum da, in den sich die Schmiere überhaupt zwischen Saite und Sattel setzen könnte. Ein Kolben im Motor muss auch immer minimal kleiner sein als die Laufbuchse, sonst könnte das beste Motoröl der Welt keinen Kolbenklemmer verhindern.

Neben der Stimmstabilität ist auch die Bespielbarkeit oft deutlich zu steigern durch einen gut gearbeiteten Sattel. Denn in den unteren bis mittleren Preisklassen sind die Sattelkerben nicht nur oft zu eng (denn es soll ja auch nicht klirren, wenn der Käufer noch eine Stärke weniger aufzieht), sondern fast immer spürbar zu hoch. Warum? Weil in der Fabrik nur Zeit ist, um das Ding halt so tief zu kerben, dass man drauf spielen kann, die Saiten aber auf gar keinen Fall auf dem ersten Bund schnarren. Denn dann kann man als Arbeiter nur noch den Sattel ausbauen und einen anderen nehmen (zu Hause natürlich nicht, da kann man die Kerbe schon auch etwas verfüllen und neu feilen). Enormer Zeitverlust, Rüffel vom Vorarbeiter, irgendwann Job in Gefahr. Diese "Sicherheitsreserve" führt dazu, dass die Gitarre in unteren Lagen unnötig schwer zu greifen ist, und oft sogar soweit, dass Akkorde ein wenig unrein klingen, weil die Saiten zu stark gedehnt werden, biss sie auf dem Bund aufliegen.

Die gute Nachricht ist die, dass man fast jede Gitarre auch mit Trem stimmstabil bekommen kann, wenn die Sattelkerben gut nachgearbeitet werden. Klar sollte man auch die Mechaniken prüfen (oft merkt mans gar nicht, und die Kontermuttern vorne am Headstock sind locker geworden), und die beweglichen Teile wie Achsen am Bigsby dezent schmieren. Aber über 90% der Probleme kommen schlicht von Saiten, die im Sattel nicht flutschen. Bei Fender ist das nacharbeiten immer etwas simpler, weil die Saiten wenigstens in einer Richtung gerade laufen, bei Gretsch und Gibson sind sie nach hinten und zur Seite geknickt. Da muss man darauf achten, dass

- der Kanal weit genug und glatt genug ist (also nach dem eigentlichen Kerben ruhig mit gefaltetem ganz feinem Sandpapier noch nachschleifen)
- der Sattel nicht insgesamt so hoch ist, dass selbst die tiefen Saiten komplett drin verschwinden (in dem Fall sollte man die Oberseite insgesamt etwas runterfeilen)
- der hintere Austrittswinkel der Kerbe dem Weg zur Mechanik entspricht
- das vordere und hintere Ende der Kerbe keine scharfen Kanten hat, sondern nach außen nochmal extra ein bisschen gerundet ist.

Sehen tut man gerade letzteres mit bloßem Auge kaum, aber man merkt es. Bei den tiefen Saiten ziehe immer ganz gerne noch ein Stück Saite - am besten ein klein bisschen dicker als die aufzuziehenden - wie eine Feile durch, das glättet nochmal. Und DANN, wenn da alles stimmt, kommt noch ein bisschen Schmiermttel rein.

Was bei Bigsby & Co. auch noch zu beachten ist, aber oft bauartbedingt kaum zu ändern ist, ist der Winkel über die Bridge. Auf gar keinen Fall darf die Saite hinter dem Reiter ein zweites Mal aufliegen, wie so oft an der Hinterkante einer Tunomatic. Wenn man den Austrittswinkel der Saiten aus dem Bigsby nicht ändern kann, muss dann ein Bridge mit anderer Geometrie her, sprich eine schmalere oder eine mit niedrigerem Gehäuse im verhältnis zu den Saitenreitern.

Ich bin übrigens kein Fan von Rollen, weil man die auch immer gängig halten muss, und ein klemmendes kleines Röllchen ist viel schlimmer als ein Saitenreiter ohne Riefen aus glattem, guten Material. Am Anfang funktionieren die meisten sehr gut, aber so ein Mensch ist halt was ekliges und sondert immer Zeugs ab, dass sich in den kleinen Bauteilspalten festsetzt...:igitt:

Sehr gute Erfahrungen habe ich übrigens mit der Duesenberg Radius Bridge gemacht:

Duesenberg 3-Point Rad. TOM-Style Bridge


Saitenreiter weit und gut vorgekerbt, und aus hartem Material (Stahl), in das sich die Saiten nicht so reinfressen wie in Messing. Auch stehen durch das Gehäuse mit Radius die Saitenauflagen auch an den äußeren Saiten höher über dem Gehäuse, liegen also auch bei steileren Winkeln nicht so schnell an der Hinterkante auf.

Jetzt noch zum Ausgangspunkt des ganzen - welche Gitarre kaufen? Hier hast Du mMn viel mehr Auswahl, wenn es nicht unbedingt ab Werk ein Trem haben muss.

Wenn es eine Semi Hollow mit Sustainblock sein darf, muss dann auch nicht unbedingt ein Bigsby drauf. Mir war bei meiner Gretsch Jet (die so gechambert ist, dass sie eigentlich schon eine Semi ist) das Bigsby zu ausladend und schwer. Ich habe daher die Version mit Stoptail gekauft und nachträglich ein Duesenberg Les Trem montiert - und es keinen Tag bereut. Tolles Tremolo mit Bigsby-ähnlichen Eigenschaften, aber mMn sogar etwas sensibler in der Reaktion und besser einstellbar. Denn es wird einfach in die Einschlaghülsen des Stoptails beschraubt und kann mit Abstandsringen/unterlegscheiben etwas höher gelegt werden, wodurch der Winkel weniger steil wird - auch wieder weniger Reibung und damit Verstimmung.

Sehr gute Gitarren in der angepeilten Preisklasse sind aus meiner Sicht die Gretsch 5565, gebraucht auch mal als Schnäppchen zu bekommen. Die haben in der Tat ab Werk ein Bigsby, aber die Geometrie stimmt, mit etwas Nacharbeit (s.o.) bekommt man die auch gut stimmstabil. Wobei ich auch hier die Duesenberg Bridge empfehlen würde, die ist doch ein ganzes Stück besser. Auch optisch ein Hit, im Prinzip eine geschrumpfte, handlichere Version der klassischen Rockabilly-Gretsch, aber mit Sustainblock für weniger Feedback.

Eine sehr gute Alternative in der Richtung Gibson ES sind die D'Angelico DC und Mini DC. Ich bin ganz begeistert von meiner soeben gebraucht erworbenen Premier Mini DC (neue Serie ab 2023 oder so). Es gibt ab und an Modelle mit Bigsby, aber auch hier würde ich tendenziell das Stoptail und eine Umrüstung mit dem Les Trem II vorziehen. Die HB in der aktuellen Premier Serie sind Supro Bolt statt der vorher verwendeten "Duncan Designed", die mir für diese Art Gitarren zu mittig und laut waren. Die jetzigen sind eher an PAFs mit allenfalls mittlerer Wicklung orientiert (unter 8 KOhm) und für mich überhaupt keine Tauschkandidaten. Sehr transparent, weniger dick und jazzig (dafür kann man aber mit dem Tonregler nachhelfen), bei Bedarf aber auch mit einem Hauch vom gretschigen Twang. Von der Verarbeitung her habe ich noch nichts besseres in der Preisklasse gesehen, nur den Sattel musste ich ein bisschen nachfeilen - aber nur bei der hohen e-Saite auch etwas tiefer, ansonsten nur etwas glätten und weiten für besseren Flutsch. Auch an der Mini DC könnte ich mir jedenfalls das Les Trem II gut vorstellen, wenn ich das nicht schon mit der Gretsch abgedeckt hätte.

Wenn Dir die Eastman t386 gefällt, ist die Premier DC mMn nicht soo weit davon entfernt, aber schon ein ganzes Stück günstiger. Sie stand bei mir übrigens auch auf der Liste, war finaziell aber nicht in dem Rahmen, den ich mir gesteckt hatte. Trotzdem kann ich nicht sagen, dass ich ihr nachtrauere, denn am Ende war der kleinere Body, der trotzdem noch den typischen Semi-Ton bringt, schon auch praktischer, und die Bespielbarkeit muss wirklich keinen Vergleich zu meinen teureren Gitarren wie Gibson oder PRS scheuen. Der etwas schlankere Hals ist hervorragend bundiert und abgerichtet, und die Premier ist ja sogar die etwas günstigere Serie. Was mir persönlich noch wichtig war, war die Bespielbarkeit der obersten Lagen. Hier kann die D'Angelico ebenso wie die Eastman gegenüber den beileibe nicht schlechten Ibanez AS93 & Co. echt punkten, weil der Halsansatz viel weniger klobig ist und einige Bünde höher liegt - das hat sie übrigens auch den meisten Gretsch Electromatic Semis und der Guild Starfire voraus. Ich hatte auch mal an eine Epiphone ES-339 gedacht, aber die Cutaways waren mir einfach zu eng, obwohl ich echt keine ungewöhnlich großen Patscher habe. Und die ES-335 bzw. Sheraton war mir dann wieder zu klobig, und auch in der Verabeitung ist da im Vergleich alles mMn ein bisschen 'gewöhnlicher' - überhaupt nicht schlecht, aber im Detail halt nicht so liebevoll wie bei der Mini DC, die sogar Potiknöpfe aus Ebenholz hat.

An eine Gitarre mit Stoptail kann man übrigens auch ohne weiteres ein Bigsby mit Adaptern nachrüsten, entweder ein langes mit Trapezbauweise oder (deutlich einfacher) die Horseshoe-Variante. Auch auf dem Gebiet würde ich die Duesenberg-Variante aber vorziehen, die Detailverbesserungen von Hardwarefuchs Atze bringen schon was.

Von daher kann ich nur nochmal dazu raten, primär die Gitarre auszusuchen und das Trem ggf. nachzurüsten, das macht nicht nur die Auswahl deutlich breiter, sondern ermöglicht auch die Auswahl von mMn besserer Hardware.

Gruß, bagotrix
 
Grund: Rechtschreibung
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Ich möchte noch erwähnen, dass ich alle nachträglich eingebauten Rollerbridges wieder rausgeschmissen habe.
Die Rollenrädchen der Bridge stehen bei meinen LP-artigen Epiphones nicht in einer Flucht von Sattel,Saite und Tremolo.Die Saite reibt mehr oder weniger am Rand des Rollenrädchen.Problematisch war die dünne e-Saite.Die riss mir allzuhäufig nach Bendings.Da ist die TOM-bridge völlig unproblematisch.
 
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@bagotrix für einen so ausführlichen Beitrag zu dem Thema schmeiße ich gerne mal ne Packung Kekse.

Was die Sattelkerben angeht könnte vielleicht noch hinzugefügt werden, dass die höchste Stelle vom Kerbengrund an der Kante zum Griffbrett liegen sollte. Nicht dass jemand denkt, schön abgerundet gleitet das besser und dann stimmt gar nichts mehr.
 
Klar, richtig rund sollte der Austritt der Kerbe zum Griffbrett es nicht sein, sonst wäre ja die Mensur nicht mehr korrekt. Das wollte ich auch damit sagen, dass man das mit bloßem Augen kaum sehen kann (bzw. sollte). Es geht nur darum, die "Kante zu brechen", also keinen harten Grat an der Kante zu lassen, an dem sich bei den Bassaiten die Wicklung verhaken könnte. Danke für den Hinweis.

Ein mMn ganz wichtiger, kleiner Nachtrag noch zum Schluss, weil es nach meiner Erfahrung auch dann unverzichtbar ist, wenn man bei Installation und Pflege alles getan hat, was machbar ist: das Tremolo auch regelmäßig benutzen! Ich würde sogar sagen, ein bissl missbrauchen, ordentlich rauf- und runterhebeln - zumindest vor jedem Spielen, aber auch mal zwischendrin; selbst wenn man Songs spielt, in denen man es nicht benutzt. Wie eigentlich alle beweglichen mechanischen Bauteile laufen Saiten durch Kerben und Achsen im Lager nur dann auf Dauer sauber, wenn sie regelmäßig benutzt werden. Beginnende Korrosion kann sich nicht so leicht aufbauen, kleine Unebenheiten lösen sich, die Schmiere verteilt sich wieder, und es bleibt alles flutschig.

Gruß, bagotrix
 
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Ich möchte noch erwähnen, dass ich alle nachträglich eingebauten Rollerbridges wieder rausgeschmissen habe.
Die Rollenrädchen der Bridge stehen bei meinen LP-artigen Epiphones nicht in einer Flucht von Sattel,Saite und Tremolo.Die Saite reibt mehr oder weniger am Rand des Rollenrädchen.
In dem Punkt sind im Grunde fast alle Rollen-Tunomatics Fehlkonstruktionen. So eine Bridge wird ja nunmal schräg eingebaut, die Saiten liegen also zwangsläufig schräg auf der Rolle und das Lager wird unnötig seitlich belastet.

Die einzige mir bekannte Bridge, die das berücksichtigt, ist die Schaller STM, bei der die Saitenreiter etwas schräg im Gehäuse laufen. Und weil die Rollen auf Gewinden laufen, kann man auch einen (bei älteren Gibsons nicht seltenen) seitlichen Versatz der ganzen TOM bis zu einem gewissen Grad kompensieren, und/oder das String Spacing etwas enger oder weiter machen. Die STM hat auf meiner Jet auch sehr gut funktioniert, aber zum Einen hatte ich Zweifel, ob das immer so bleibt (wobei hier die Technik mMn auch besser zur Pflege zugänglich ist als bei anderen), zum anderen klang die Duesenberg Radius auch für meine Ohren etwas besser. Wäre aber die Rollenbridge, die ich noch am ehesten einbauen würde.

Gruß, bagotrix
 
@bagotrix
Habe auch die teure STM Rollerbridge, immer die dünne e Saite gerissen,nach ein paar Bendings
 
Das riecht nach einem individuellen Produktionsfehler, schlecht abgedrehte Rolle mit einem Grat oder sowas. Bei Rollen kann man das im Gegensatz zu starren Reitern auch nicht wirklich selber nacharbeiten. Ein Grund mehr, warum ich Deine grundsätzliche Skepsis gegen Rollenbridges teile.
 
Ich kann natürlich nur für mich sprechen.
Ich habe mehrere Rollerbridges.
Ich halte schlechte Fertigung und Materialfehler für sehr unwahrscheinlich, weil es immer an der gleichen Stelle passiert mit 009er Saite und bei der TOM eben nicht.
 

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