Hals entlacken?

von spiralspark, 15.09.04.

  1. spiralspark

    spiralspark Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.04   #1
    Moin,

    habe hier im Forum gelesen, daß einige bei Ihrer Gitarre den Lack an den Hälsen mit z.B. 600 - 100 Schleifpapier entfernt und diesen dann gewachst haben. Oder diesen nur angeschliffen und poliert haben.
    Ich werde mir ne Dean Custom 450 kaufen. Bei der ist mir der Lack am Hals irgendwie als Wiederstand aufgefallen, der Verkäufer meinte man würde sich spät. nach nem halben Jahr drann gewöhnen, bzw. währe der Lack dann glatt gescheuert. Ich spiele jetzt ne Fender Mex. Strat und bin von dort den unlackierten Hals gewohnt (nehme doch mal an, daß er unlackiert ist er ist, jedenfalls ist er glatter und man sieht das Holz :) )

    Kann schon sein, daß mich der Lack nur irritiert hat, weil ichs nicht gewohnt bin.
    Anderseits schwitze ich schon immer ein wenig an den Händen und ich habe gehört, daß
    kommt scheiße bei lackierten Hälsen.

    Denke mal, wenn ich vorsichtig und langsam vorgehe, kann ich keinen Schaden anrichten. Zur Not lasse es machen (lieber 30 € dafür, als 30 € beim Frustsaufen in der Bar, weil ichs versaut hab... ), anderseits ist das halt problematisch wegen Umtausch etc.
    Wahrscheinlich warte ich erstmal ein halbes Jahr ab.

    Wie sieht es bei euch aus? Erst gestört und dann dran gewöhnt,
    oder doch irgetnwann Schnauze voll und runter damit?
     
  2. edeltoaster

    edeltoaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.04   #2
    intressiert mich auch etwas
     
  3. Hellfire

    Hellfire Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.04   #3
    Das irritiert am Anfang ein bissel, aber ich hab mich nach ein Paar Tagen dran gewöhnt. Also ich denke mal, dass lackiert oder "natural" reine Gewöhnungssache ist, und man nicht sagen kann, dass eines der beiden besser ist. Kann aber natürlich sein, dass die Erfahrungen da unterschiedlich sind.
     
  4. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 15.09.04   #4
    Der ist lackiert, aber Satin.

    Völlig unbehandelte Hälse bieten die wenigsten Firmen an. Allenfalls eben noch gewachst/geölt.

    Gibt auch ganz unbehandelte, weiss aber nimmer, wo. Peavy? G&L? Musicman? Hab sowas in Erinnerung...

    Also bei dickem Lack nervt mich das ungemein. Meine schwarze Epi Paula...furchtbar. Kleb kleb. Und die kann man ja auch nicht einfach so abschleifen, wie sieht das aus, schwarze Gitarre mit rotem Hals :-)

    Probiers erst mal ein paar Monate aus. Wenns dann noch stört, mach ihn weg.

    An Satin-finish hab ich mich gewöhnt (obwohl ichs komplett runtergeschliffen trotzdem noch lieber mag), aber an dicke Hochglanz-Lacke net.
     
  5. TelosNox

    TelosNox Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.09.04   #5
    also ich habe derzeit noch eine billige Harley Benton (wird sich nächsten monat ändern) und bin damit recht unzufrieden. schlimm ist der hals, der ohne ende klebt. also hab ich mir einfach schleifpapier geschnappt (300er und ca. 500er körnung, feiner hatte ich nicht) und den hals abgeschliffen. immer mal wieder testen wie es sich anfühlt. ich habe den lack nicht komplett entfernt, nur soweit, bis der hals sich gut anfühlt und man schön rutschen kann. dann zitronenöl drauf und prima is die sache. klar man sieht eben die übergänge vom geschliffenen zum ungeschliffenen ereich, da muß man sich halt bei ner teuren gitarre was einfallen lassen wie man das am besten macht.
    durch das abschleifen hat sich die bespielbarkeit der gitarre für mich erheblich verbessert und ich würde es jederzeit wieder tun, selbst wenn die optik etwas leidet.
     
  6. spiralspark

    spiralspark Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.09.04   #6
    Das währe der Vorteil wenn man das machen lässt. Ansonsten ginge vielleicht abkleben mit nem robustem Klebeband, einfach um ne grade Linie zu haben bis zu der man vorsichtig rannschleift...und wenn man doch dran kommt wirds ja nicht gleich durch sein.
    Ich habe noch sonne Cherry billig Strat im Keller... hhmh... :twisted: die mußte auch schon als Versuchskarnickel für ne Umlackierung herhalten
     
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