Halskrümmung lässt sich nicht einstellen

von Mintschi, 18.01.16.

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  1. Mintschi

    Mintschi R.I.P.

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    Erstellt: 18.01.16   #1
    Hallo miteinander,

    ich bin gerade dabei eine alte Arbiter Les Paul einzustellen, welche jahrelang ohne Saiten im Koffer gelegen hatte.
    Jedoch macht mir das Einstellen der Halskrümmung Probleme. Beim Abdrücken, z.B. der dicken E-Saite im 1. und letzten Bund,
    musste ich feststellen, dass im 5. Bund keine Luft mehr zwischen Saite und Bund besteht. Leider kann ich den Trussrod nicht weiter entspannen,
    da dieser bereits total locker ist.
    Gibt es hierfür vielleicht ein Workaround?! Kohle für einen Gitarrenbauer habe ich nicht.

    LG,
    Mintschi
     
  2. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 18.01.16   #2
    Lass dem Hals mal ein paar Tage Zeit, sich wieder an den Saitenzug zu gewöhnen.

    Wie lange sind denn die Saiten jetzt wieder drauf?
     
  3. CHEMS 79

    CHEMS 79 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.01.16   #3
    Die Saite liegt nur da auf und es ist die einzige Saite, die aufliegt oder liegen die anderen auch auf.? Manchmal braucht der Hals auch nen Moment um sich zu setzen. Hast du die Saiten gerade eben aufgezogen? Dann wart doch mal ein paar Stunden.
    Evt. hat sich aber auch das Bundstäbchen aus seinem Spalt nach oben bewegt. Dann kannst du evt. versuchen mit nem Holzklötzchen und nem Hammer zurück ins Griffbrett zu hämmern. Wenn das nicht geht kannst du probieren das Bundstäbchen mit einer feinen Feile abzufeilen.

    edit: zu lang gebraucht mit Tippen. Da sind schon einige Sachen vor mir genannt worden.
     
  4. Vester

    Vester E-Gitarren Moderator HFU

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    Erstellt: 18.01.16   #4
    Vielleicht handelt es sich aber auch um einen doppelt wirkenden Halsstab?

    Hat mein Rockinger-Hals auch, das Problem. Nur durch den Saitenzug alleine krümmt sich der dicke Prügel nie:D
     
  5. Mintschi

    Mintschi Threadersteller R.I.P.

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    Erstellt: 18.01.16   #5
    Die Saiten (0.9er) sind schon ein paar Wochen drauf.
     
  6. Vester

    Vester E-Gitarren Moderator HFU

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    Erstellt: 18.01.16   #6
    Kann trotzdem sein. Ich spiele 10/52 in Normalstimmung und das reicht auch nicht;).
     
  7. Soulagent79

    Soulagent79 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.16   #7
    Ein bisschen WD-40 in die Öffnung für den Trussrod sprühen kann manchmal auch Wunder wirken.
    Löst Korrosion und schmiert das Gelenk des Halsspannstabes, macht es u.U. wieder beweglicher.
    Oben kurz reinsprühen reicht, das WD-40 kriecht dann seinen Weg selbstständig voran. :rolleyes:
     
  8. waldru

    waldru Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.16   #8
    Ich würde richtig dicke Saiten aufziehen und die Gitarre einige Tage liegen lassen.
    Das was sich da in Jahren getan hat wird vermutlich freiwillig nicht so schnell zurück gehen.
     
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  9. boisdelac

    boisdelac Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.16   #9
    Schnarren denn die Saiten an irgend welchen Stellen am Hals?
    Wenn nein, dann ist ja alles gut. Die Halskrümmung muss nicht unbedingt konkav eingestellt sein.

    Wenn die Saiten schnarren ... dann versuch mal dickere Saiten aufzuziehen.
    Du kannst auch versuchen, das Bundstäbchen am 5.Bund vorsichtig etwas tiefer in das Griffbrett einzudrücken.

    Boisdelac
     
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  10. skerwo

    skerwo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.16   #10
    Es kann allerdings auch sein, dass der Hals total verzogen ist. Da hilft dann wirklich nur der Gang zum Gitarrenbauer!
     
  11. stoffl.s

    stoffl.s Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 25.01.16   #11
    Wie war denn das Raumklima in dem die Gitarre gelagert war? Luftfeuchtigkeit halbwegs konstant oder im Winter eher trocken? Das ist natürlich Gift für den Hals und es kann tatsächlich sein, dass er sich nicht mehr richtig einstellen lässt und du musst zum Gitarrenbauer.
    Wobei auch ein verzogener Hals kann wieder einigermassen in Form gebracht werden - Rory Gallagher hat das mal mit dem Hals seiner Gitarre gemacht - das ist halt vor allem zeitaufwändig.
    Wenn sich tatsächlich nichts tut, solltest du die Gitarre tatsächlich von einem Gitarrebauer mal anschauen lassen und dir da einfach eine Fachmeinung einholen. Das sollte noch nichts oder nur wenig kosten und du weißt dann woran du mit der Gitarre bist.
     
  12. drul

    drul Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.16   #12
    magst Du mal ein paar Bilder von der Gitarre einstellen?

    Ich denke, eine Les Paul Mensur sollte man standardmäßig schon mal mit 10-46ern bestücken; oder noch eine Stärke höher.

    Das Fretboard ordentlich mit Öl tränken und dann nochmal ein paar Tage Zeit lassen, den Halsstab an den zugänglichen Stellen mit Ballistol o.ä. behandeln - das fällt mir dazu ein.
     
  13. Gast 2356

    Gast 2356 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.16   #13
    Dickere Saiten drauf, Steg höher
    und ein paar Tropfen Ballistol auf das Gewinde.
    Ein wenig Druck auf den Hals in die richtige Richtung hilft auch manchmal Wunder,
    genau so wie ein paar vorsichtige Klopfer mit der Hand gegen den Hals.

    Ich gehe mal davon aus, der Hals ist eingeleimt,
    dann wird es schwierig, wenn diese Maßnahmen allesamt nicht helfen.
     
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