Halskrümmung und Bundreinheit?

von Stefannn, 07.05.05.

  1. Stefannn

    Stefannn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.05.05   #1
    Moinsen!
    Meine Gitarre ist nicht mehr Bundrein. Sehr seltsam, da ich an den Imbussschrauben an der Brücke nichts verstellt habe und von alleine kann das ja eigentlich auch nicht passieren. Habe einen anderen Saitensatz drauf (immer noch selbe Stärke aber anderer Hersteller) liegt es vielleicht daran? Oder muss der Hals mal wieder ein wenig nachjustiert werden? Wäre für mich eigentlich auch seltsam, aber vielleicht liegts auch daran.
    Oder spielt die ausrichtung des Tremolos (Floyd Rose) eine Rolle? Ist parallel zum Korpus und verstimmen tut die Gitarre sich auch nicht derbe... Nur die Bundreinheit....
    Noch was: Die Töne im 12. Bund (normal und Flageolett) stimmen exakt. Doch wenn ich z.B. den ersten Bund greife und mit dem Stimmgerät vergleiche, so isser doch recht verstimmt, der Ton. Weiter zum 12. Bund hin wirds besser. Normal kann das ja nicht sein oder? Denn es klingt dementsprechend schief, wenn ich in den Tieferen Lagen spiele, obwohl Saite gestimmt ist...
    Tja soviele Sorgen schon wieder! Wer kann mir helfen?

    Schönen Abend noch!
     
  2. Sele

    Sele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.05.05   #2
    Ich bezweifel, dass deine Gitarre je Bundrein war ;)... Das Problem liegt am Bau der Gitarren bzw. am bau der Bünde. Die Bünde müssten verschiebbar sein um eine 100%ige Bundreinheit hin zu bekommen. Eine Gitarre mit festen Bünden bekommst du deswegen nie Bundrein, du gehst immer einen Kompromis ein. Viele Gitarren die nicht exakt gearbeitet sind haben dass Problem, dass der erste Ton gar nicht stimmt. Ein Weg dass zu kompensieren ist, dass der Spieler ein gutes Gefühl für Intonation in den Fingern hat. Sprich wie stark er die ersten Saiten drückt und wo er auf die Saite drückt.

    Also mit deiner Gitarre stimmt alles :)...

    MfG
     
  3. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 07.05.05   #3
    Vielleicht hast du jetzt nur bessere Ohren :)

    Sattel zu hoch.

    EDIT: oder deine Bünde sind flach abgespielt. Dann geht die Intonation der ganzen Gitarre flöten.
     
  4. x-man

    x-man Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.05.05   #4
    könnte sein. hatte das problem mal bei ner epi es335. in der ersten bünden war die gitarre immer verstimmt egal wie gut ich sie gestimmt hab. bin dann zum gitarrenbauer, er hat den sattel nachgebessert und die giatarre klang wieder ganz normal.

    x-man
     
  5. Sele

    Sele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.05.05   #5
    Jo wenn die Klampfe eine non-locking-nut hätte, würde das gehen. Die Klampfe hat aber ein FR System und damit die bekannte Locking Nut. Weil's bei ihm auch erst so nach'm Saitenwechsel ist tippe ich einfach darauf, dass er sich noch nicht an die Saiten gewöhnt hat.
     
  6. Deffi

    Deffi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.05.05   #6
    das problem hatte ich auch mit dem sattel
    und ich habe ein FR
    ich hatte nur die schrauben am sattel nich stark genug reingedreht ^^
    schau da nochmal nach
    da macht nen bruchteil von nem mm ordentlich was aus
     
  7. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 08.05.05   #7
    Sollte es tatsächlich ein sehr hoher Sattel sein (kommt standardmäsig laufen vor), dann solltest du ihn, da llcking nut, nicht selber tieferlegen. Da kann man nämlich nicht die kerben, sondern nur den gesamten Sattel niedriger machen. Und das sollte sauber gemacht werden. Da macht man die Nut ab und schleift unten drunter bissel Holz wech.

    Wenn man ne Feile hat, die exakt so breit ist wie die Nut, kann man das auch selber machen, aber man sollte wissen, was man da macht. Das wird trotzdem schnell krumm.

    Kannst ja mal nachmesse, wie tief die leere E-Saite über den Bund geht. Bei meiner Floyd-Rose-Gitarre waren das 0,8 mm, und das war absolut unmöglich. Da klang das gis bei E-Dur grundsätzlich zu hoch und das g bei E-Moll zu tief.

    Ich hab das Ding dann auf 0,4 mm runtergesetzt (immer noch höher als nötig) und gut wars.

    Eigentlich reicht es, wenn der Sattel so hoch ist, dass die leeren Saiten so hoch über den ersten Bund laufen, wie die im ersten Bund gegriffenen Saiten über den zweiten Bund laufen. Und das ist meist erheblich weniger...

    Ein zu hoher Sattel erschwert das Greifen und versaut die Intonation. Vorteile hat er (ausser für Bottleneck-Spieler) keinen.


    Aber wenn deine Intonation insgesamt mies ist, hätte ich eher auf abgeflachte Bünde getippt. hans3 hatte grade das gleiche problem :)
     
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