Hammond eq?

geldo
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Moin,

Mal ne Frage. Ich hatte mal den ao29 amp in meiner m3 derart umgebaut, dass ein Effekt eingeschleift werden kann ( war wohl mal Thema in einer HNC-Times ). Ich benutze das Ganze um meinen Organ Mate einzuschleifen....klappt super. Jetzt habe ich einfach mal ein bisschen experimentiert, da ich immer ein bisschen unzufrieden mit den Bässen / Höhen meiner m3 bin (siehe anderen thread). Und zwar habe ich einfach mal ein kleines Mischpult in den Weg eingeschleift....dort wiederum dann den Organ Mate via send/return. Funktioniert auch klasse.....und zudem kann ich nun die Höhen/Bässe am Mischpult regeln und erhalte einen deutlich besseren sound. Ich weiss allerdings nicht ob das ganze ne verlässliche Sache ist....sprich ob der ao29 da auf Dauer mit klarkommt. Ich hab aber das Mischpult von der Lautstärke so eingestellt dass sich die Lautstärke im Vergleich zu vorher nicht geändert hat. Sollte sowas gar nicht mal so verkehrt sein, wäre meine Frage ob es für diesen Zweck evtl. auch was kleines kompaktes gäbe, was ich direkt in die Orgel einbauen könnte. Also ein kleines Kästchen mit in/out, send/return und Klangregelung. Jemand Ideen, Vorschläge?

Gruß Christian
 
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In der Bucht gibt es z.B. fertige Vorverstärker mit Klangregelung für kleines Geld. Mußt nur irgendwo eine 12V Wechselspannung hernehmen (kleiner Klingeltrafo oder aus einem Steckernetzteil) oder auch Tube-Preamps in hübschem Kästchen.

Achtung, die Links hier verschwinden schnell wieder. Ist also nichts für die Ewigkeit. Und die Lieferzeit ( Shenzhen) oft etwas länger.
 
Danke für deine Antwort. Der Röhrenpreamp sieht nicht schlecht aus....und gar nicht mal teuer. Weisst du ob das ohne weiteres funktionieren wird, oder gibt es weitere Dinge zu beachten....z.B. bzgl. Signalpegel und Impedanzen? Ich hatte nämlich gerade in Bezug auf die Bausätze gehört dass man bzgl. der Eingangsimpedanz Probleme bekommen könnte.

Gruß Christian
 
Danke für deine Antwort. Der Röhrenpreamp sieht nicht schlecht aus....und gar nicht mal teuer. Weisst du ob das ohne weiteres funktionieren wird, oder gibt es weitere Dinge zu beachten....z.B. bzgl. Signalpegel und Impedanzen? Ich hatte nämlich gerade in Bezug auf die Bausätze gehört dass man bzgl. der Eingangsimpedanz Probleme bekommen könnte.

Gruß Christian

Dazu kann ich leider nichts zu sagen, da ich die Impedanzwerte dieses Verstärkers nicht kenne. Es obliegt da Deiner Experimentierfreudigkeit, das selber herauszufinden.

Aber wenn Du Deine Effekt-Loop an Pin 6 von V4B mit einem Kondensator auskoppelst und links von C21 wieder einkoppelst, sollte ein Röhrenverstärker mit üblicherweise hoher Eingangsimpedanz sich da gut einkoppeln lassen.

Kannst hier ja mal von den Ergebnissen berichten, wenn Du das angehen solltest.
 
Moin,

Ich habe das Ganze nun so umgesetzt, dass ich einen Schaltplan aus dem Netz realisiert habe. Dieser war eigentlich für den AO-28, funktioniert aber genauso am AO-29. Da ich ja schon eine send/return-Schleife in meinem AO-29 hatte (wegen des Organ Mate), konnte ich diesen dann einfach einschleifen. Der Preamp funktioniert wunderbar. Kann damit schön die Höhen und Bässe regeln.

Siehe Bilder.

Gruß Christian

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Moin,

Ich habe das Ganze nun so umgesetzt, dass ich einen Schaltplan aus dem Netz realisiert habe. Dieser war eigentlich für den AO-28, funktioniert aber genauso am AO-29. Da ich ja schon eine send/return-Schleife in meinem AO-29 hatte (wegen des Organ Mate), konnte ich diesen dann einfach einschleifen. Der Preamp funktioniert wunderbar. Kann damit schön die Höhen und Bässe regeln.

Siehe Bilder.

Gruß Christian

Mal eine Frage: was macht die Kaltgeräte EU-Steckerbuchse an dem Kästchen? Hast Du da ein HV-Netzteil drin?
 
Die Frage musste kommen (-; Ich führe über ein Stromkabel die Anoden- und Heizspannung für die Röhre vom AO29 in den Preamp. Da bot sich die Kaltgerätebuchse an. Habe natürlich einen Aufkleber daneben gesetzt damit klar ist dass es sich um keinen normalen Stromanschluss handelt.

Gruß Christian.
 
Die Frage musste kommen (-; Ich führe über ein Stromkabel die Anoden- und Heizspannung für die Röhre vom AO29 in den Preamp. Da bot sich die Kaltgerätebuchse an. Habe natürlich einen Aufkleber daneben gesetzt damit klar ist dass es sich um keinen normalen Stromanschluss handelt.

Gruß Christian.

Wie führst Du den über 3 Leitungen Masse, Heizung 1, Heizung 2 und Anodenspannung zu?
 
Auch wenn du da nen Aufkleber dran hast, ist das nicht erlaubt.
Benutzt du das auf der Bühne?
 
Ist nur für mich und kann auch jederzeit aus der Effektschleife entfernt werden.

Massetechnisch ist der Preamp eh mit dem AO29 verbunden.
 
Ist nur für mich und kann auch jederzeit aus der Effektschleife entfernt werden.

Massetechnisch ist der Preamp eh mit dem AO29 verbunden.

D.h. es geht noch eine 4. Leitung zum Chassis der Orgel oder das Ding ist fest verschraubt? Dann erübrigt sich eigentlich auch eine Steckverbindung.
Ich gebe Netstalker schon recht. "Nur für Dich" ist trotzdem kein Argument. Tu Dir und Deiner Nachwelt einen Gefallen und ändere das. Irgendwann fällt es mal in andere Hände... Ich will jetzt nichts heraufbeschwören :)
 
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Wenn der Preamp angeschlossen ist, ist ja eh durch das Klinkenkabel die Masse verbunden. Aber das war ja jetzt mal eh nur ein Prototyp für meine Experimente. Irgenwann würde ich das evtl. fest einbauen...dann erübrigt sich wie du sagst die Steckverbindung und dann würde ich sie auch durch etwas Permanentes ersetzen. Aber eigentlich denke ich sowieso eher darüber nach das Ganze komplett im AO29 unterzubringen. Dann kommt gar kein Kabel mehr heraus und es gibt keine derartigen Probleme mehr. Dann brauche ich Platz für eine weitere Röhre, und vorne kommen die drei Potis dran. Solange ich aber nicht wusste ob bzw. wie gut das funktioniert wollte ich den AO29 noch nicht modifizieren. Ich geb euch ja schon Recht das das so wie es jetzt ist nicht ganz fachmännisch ist :) Aber es funktioniert wunderbar. Das war für mich erstmal das Wesentliche.

@Don Leslie: Schon mal in deiner Ersatzteile-Kiste nach dem Leslie-Kit geschaut?
 

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