Hammond M3 gekauft welches Leslie wie teuer?

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Habe mir eine Hammond M3 zugelegt allerdings Null Ahnung, nur ein bisschen Netzwissen.

1. Was muss man beim Kauf beachten( kann noch zurücktreten, will aber eine haben;-)) und dann beim Transport.
2. woher bekommt man den Leslieschalter, der sich manchmal an einer solchen Orgel befindet ?
3. Welches Leslie sollte ich benutzen und kann man das überhaupt direkt anschliessen(glaube nicht)
4. Ist Ventilator eine Alternative?(Glaube nicht wirklich, sonst hätte ich auch den Nordelektro kaufen können);-)

Klingt vielleicht dämlich, aber ich habe mich in das Teil verguckt. Eine B3 ist mir zu teuer, habe per Sofortkauf 980€ bezahlt und muss Sie mir erst anschauen bzw. anhören.
Bisschen irre, aber ich denke, hier gibt Leute die mich verstehen!!
Selber umbauen ist denke ich kein Problem,Lötkolben und Schaltpläne, sind mir schon vertraut, hatte mal eine Ausbildung!
 
Helmut
Helmut
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1. Was muss man beim Kauf beachten( kann noch zurücktreten, will aber eine haben;-)) und dann beim Transport.
diesselbe Fragestellung mit einer M3 gab es schon, bitte verwende mal die Suchfunktion
2. woher bekommt man den Leslieschalter, der sich manchmal an einer solchen Orgel befindet ?
entweder auch in ebay oder bei den üblich Verdächtigen, wie z.B. Davenportmusik http://hammondservice.org/, oder Hamtech http://www.hamtech.de/impressum.htm
3. Welches Leslie sollte ich benutzen und kann man das überhaupt direkt anschliessen (glaube nicht)
ich kenne den eingebauten Vorverstärker nicht genau genug, aber ich denke man hat zwei Optionen um ein Leslie anzuschliessen, entweder über ein Lesliekit oder direkt. In beiden Fällen sollte man den Leslietyp kennen. Womit wir zum andern Teil der Frage kommen. Grundsätzlich kannst Du nahezu jedes Leslie anschliessen, es ist eher eine Geschmacksfrage in Puncto Aussehen und Sound. Typische Röhren-Leslies wären das 122er und 147er, sowie die Kurzversionen davon. Bei den Tranistorleslies wären das 760/770er zu nennen, aber auch die neuen Leslies vom Typ 3300.
Hier eine Übersicht von Leslies: http://mosweb.federalproductions.com/knowledgebase/tone-cabinet-database/
4. Ist Ventilator eine Alternative?(Glaube nicht wirklich, sonst hätte ich auch den Nordelektro kaufen können);-)
Klar kann man auch einen Ventilator nehmen, der simuliert nämlch ein 122er Leslie und man benötigt noch einen entsprechenden Verstärker, am Besten in Stereo sonst klingt der Ventilator nicht ganz so gut. An dem Vergleich mit dem Nordelektro ist etwas dran. :D

€ 980 für eine M3 ist nicht wenig, da muß sie besser als gut in Schuß sein.

Gruss Helmut
 
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Na, die M3 soll doch der B3 am nächsten sein hört man so, die Orgel ist scheinbar wohnzimmer gepflegt, wobei das technisch ja nichts heißt, der Preis ist so hoch weil Händler und generalüberholt , die letzte ging für 750.- weg
ich brauch sie nur zu Hause, ist also Liebhaberei , könnte auch den Kronos nehmen, hab jetzt ein mk1 und dachte da ist die M3 die richtige Ergänzung ,denke der Unterschied ist wie beim Echten Rhodes oder, das Feeling vor dem Instrument, ist schon ganz anders! was ist denn der normale Preis für eine M3 oder würdest Du mir ein Anderes Modell empfehlen?
 
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Hatte auch schon mal überlegt, mir eine M3 ins Wohnzimmer zu stellen - weil ich sie einfach schön finde.;)
Unterschiede zur B3 sind der kleinere Tonumfang (Im ganzen auch ein kleinerer Tonrad-Generator mit weniger Tonrädern), fehlendes Foldback im oberen Register, nur ein Satz Zugriegel pro Manual und weniger Fußlagen für das Untermanual, keine Preset-Tasten und 12 Stummelpedale für den Bass (Achtung: nicht mal eine volle Oktave!) - insgesamt also doch schon recht abgespeckt
Aber irgendwie doch ein hübsches Instrument - vor allem, wenn sie gut in Schuss ist.
 
Gefühlstaster
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Die Hammond M100 gilt zwar im Gegensatz zur M3 nicht als "Baby-B3", ist aber wie ich denke besser. Die einzigen Unterschiede sind (meines Wissens) 1. die Tastatur: Die Tasten der M100 sind nicht waterfallförmig, sondern an der Unterseite "offen", siehe Bild: http://1.bp.blogspot.com/_PZgCxn1SFP8/THSBjNqCA4I/AAAAAAAAALo/w9DpCl8FwNg/s1600/CRW_0855.jpg ; 2. sie hat im Gegensatz zur M3 das Scannervibrato, was als schöner als das normale gilt. Details weiß ich nicht, nur dass es echt schön, v.a. in Verbindung mit nem Leslie(clone) klingt.
Also meines Wissens liegt der Preis einer M100 normalerweise bei 500-900€, wobei 900 schon echt ein guter Zustand sein sollte. Kannst ja mal bei ebay-Kleinanzeigen, quoka.de und wie sie alle heißen suchen.
Knapp 1000€ sind wohl etwas zu viel für die M3.
Der Vorteil ist: Die M100 wird meines Wissens ein wenig günstiger als die M3 gehandelt und ist besser, wenn einem die andere Tastatur nicht stört. Ich denk die Notwendigkeit einer Waterfalltastatur wird manchmal überschätzt.

Gruß Thomas
 
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Hallo zusammen!

Gefühlstaster;5883126 schrieb:
2. sie (die Hammond M-100) hat im Gegensatz zur M3 das Scannervibrato, was als schöner als das normale gilt. Details weiß ich nicht, nur dass es echt schön, v.a. in Verbindung mit nem Leslie(clone) klingt.

Das ist schlichtweg falsch, die M3 hat ebenso ein Scannervibrato wie die M-100.

Die L-100 bzw. P-100 (portable Version der L-100) hat kein Scannervibrato.

@olduser: Also ich persönlich würde mir keine echte tonewheel Hammond kaufen, um sie dann an nem Ventilator zu betreiben, gerade auch wegen des Feelings: Wenn echte Hammond, dann wil ich auch real gequirlten Sound und real gequirlte Luft.

Ich würds wenn schon eher umgekehrt machen: Hammond clone über ein echtes Leslie.

Was nicht heißen soll, dass ich den Ventilator schlecht finde - hab zwar noch keinen live gehört, aber was ich bisher an Soundbeispielen gehört hab, fand ich sehr überzeugend. Dennoch ist für mich echte Hammond über Leslie-Sim irgendwie Perlen vor die Säue.

Andererseits: Wenn Du auf angezerrten oder verzerrten Sound stehst, musst Du ohne Hilfe von preamps oder anderen Gerätchen ein Röhrenleslie schon mächtig laut spielen bis es anfängt zu zerren - könnte Ärger mit den Nachbarn oder auch mit der Familie geben - wir müssten also wissen, was (und evtl. wo) Du mit der Hammond so spielen willst, um Dir wegen eines Leslies Tips geben zu können.

Nochwas: 980 EUR für ne M3 erscheinen mir auch nicht gerade wenig - kommt halt drauf an, ob bei der Generalüberholung nur mal Staub gewischt oder auch wirklich was gemacht wurde...

Schönen Gruß Martin
 
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Transport (falls nicht schon vertragen):
Ebenerdig kann eine M3 mit 2 Dollies aus dem Baumarkt alleine transportiert werden, auch Aufbocken auf Rollen, Kippen über Schwellen, 1 Stufe oder Kippen in Kofferraum über Stoßstange (kräftige Personen).
TWG vorher festziehen an Transportsicherung.
Für Treppentransport sind bei einer M3 zwei mittelkräftige, bewegliche Menschen ausreichend, man muß keine Treppentrageparty veranstalten wie für eine Konsole. Evtl. Stufe für Stufe setzen. Für Rückenkranke ist es nichts.
Wenn ohne Rückwand transportiert wird, Gleichrichterröhre ziehen und gut separat einwickeln. Geht leicht kaputt.

Modell:
Eine M3 könnte aufgrund des hohen Alters der elektronischen Teile müde klingen, wenn sie '100% original' angeboten wurde. Überholung nötig. Würde keine Orgel ungehört kaufen für 1000 Taler.
Falls die Orgel nicht deinen Klangvorstellungen entspricht, runterhandeln nachträglich oder Rücktritt und neuer Anlauf.

Problem der M3:
Verrottende Wachskondensatoren überall verbaut und vertrocknete Elkos in Netzteil und Audio.
M100s haben zum großen Teil schon dauerhaftere Kondensatoren in TWG und Vibrato ('die Roten').
Mit Elektro-Ausbildung und Sicherheits-Meßstrippen bei Gefallen an der vorliegenden M3 zunächst Netzteil sehr gründlich durchmessen auf schlechte Kondensatoren und überall gut passende Spannungen. Alles checken inkl. Trafo und Spannungsteiler (Brutzel-Rs gegen Keramikdrahtwiderstände tauschen).
Falls noch nicht vorhanden, Schutzleiteranschluß an Masse und Netzsicherung nachrüsten.
Ist die Grundlage für alles. Falls noch mit Original-Hammond-Gleichrichter bestückt, Hammungen überwinden und neue Röhre kaufen, ist nicht teuer. Eine jahrzehntealte mit tausenden Betriebsstunden ist taub. Alte 5U4 als Eye-Catcher auf den Deckel der Orgel stellen neben Blumenvase (Nelke).

Wenn alle Spannungen gut sind, Elkos gecheckt und ggf. erneuert, kommen nach den im Netz erhältlichen Rezepten die anderen Abteilungen der M3 dran. Für 1000 Taler sollte sie gut und frisch klingen.
Wenn der eingebaute Ton auch zu Ehren kommen soll, ist probeweiser Ersatz von alten abgekauten Endröhren empfehlenswert. Neue sind nicht unbedingt teuer.
Arbeiten über mehrere Monate strecken. Geht nicht an einem Nachmittag. Systematisch arbeiten: Netz - Audio - Vibrato/TWG (nur falls wirklich nötig und Elektronik-Kenntnisse 50er Jahre gut). Daneben Mechanik.
Für mitlesende Studenten: Achtung lebens- und verletzungsgefährliche Hochspannung im Verstärker. Geht nicht mit Schülerzeugs aus dem Grundkurs zu messen.

Vielleicht ist deine M3 aber auch schon spielfertig erneuert. Das wäre natürlich ideal.
Es gibt auch die Glaubensrichtung, alles im musealen Zustand zu belassen wie gewachsen.
 
Don Leslie
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Gefühlstaster: Wat dem ingen sin Uhl, is dem angeren sin Nachtijal - was die Waterfall-Tastatur angeht :)

Ich würde die M3 auch in jedem Fall einer M-100 vorziehen, allein wegen der Waterfall Tastatur. Die 980,-- können durchaus berechtigt sein, wenn es ein gepflegtes Instrument ist. Die Waterfall-Tasten haben etwas mehr Masse, spielen sich einfach schöner.

Hat sie Hall eingebaut? Das könnte den Genuß etwas mindern, wenn der fehlt, wäre aber nachrüstbar.

Ich kann Martin nur Recht geben. Wenn schon Tonewheel-Orgel, dann auch Röhrenleslie. Ein Leslie 145/147 ließe sich am einfachsten anschließen.
Vielleicht ist aber auch noch der Rest eines Kits eingebaut- Mußt halt mal schauen.

Viel Spaß jedenfalls mit diesem schönen Instrument.
 
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ui ui ui, also die Orgel ist von 1960, der Verkäufer ist schon älter und restauriert wohl alte Orgeln, ich weiß trotzdem nicht, ob er das was Du alles aufführst schon gemacht hat, dann würde Sie wohl 2000.- kosten, bin von Haus aus Elektroniker der 90er. die Orgel ist nur für Zuhause , ich mag Santana Sound und auch Deep Purple , kann mir aber auch Jazz vorstellen,ich könnte noch ein 700er Leslie kaufen Transistor, Rohrenleslies sind teuer und schwer zukriegen, die Orgel ist von außen in einem sehr guten Zustand, von innen weiß ich nicht, muss ich mir anschauen.

aber ein bisschen fehlt mir jetzt der Mut,:gruebel:

---------- Post hinzugefügt um 21:05:58 ---------- Letzter Beitrag war um 20:53:49 ----------

http://www.ebay.de/itm/300708667367?ssPageName=STRK:MEWAX:IT&_trksid=p3984.m1423.l2649


so sieht sie aus, aber wie sie klingt?
 
Tonradschlumpf
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Du wolltest es wissen.

Sind doch nur die einfachsten Dinge :)
Aber bisschen handfest für Handwerker (außer Schutzleiter - wer braucht das?)

Da geht noch mehr :D
 
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die M3 stammt aus einem Nachlass, die Mechanik wurde gereinigt, der Mann ist ein Hammondtechniker, Und hat die Kontakte gereinigt,Tasten etc. Hall und Lineout nicht vorhanden,müsste ich dann nachrüsten .
Elektrisch ist sie gealtert, der Vorbesitzer hat sie bis zuletzt gespielt.Der Verkäufer meinte das mit den Kondensatoren wäre grundsätzlich eine gute Idee, allerdings müssten nach dem Tausch die zugehörigen Spulen mit dem Oscar eingestellt werden,alleine wegen der Bauteiltolleranzen, da kann ich mich nur nach Gehör entscheiden, langsam begreife ich warum es Clones gibt!:D
 
Tonradschlumpf
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Habe mir dein Ebay-Angebot angeschaut.
Den Anbieter finde ich ok. Wollte mir bei diesem Laden selbst mal ne T-500 bestellen. Gut, daß ichs nicht gemacht hab. (Besitze eine M-100 von Privat).
Der Preis ist für ein Händlerangebot sehr gut. Der Händler muss davon immerhin fast 1/5 an das deutsche Vaterland abführen. Ist bei Privatverkauf geschenkt.
Äußerlich sieht das Ding prima abgestaubt aus. Glückwunsch.
Finde den amerikanischen Rumpelstilzchen-Stil schlimm - aber ich bin geschmacklich wahrscheinlich eh nicht der Richtwert.
Von generalüberholt ist am Verstärker nichts zu erkennen. Uralt-Colaflaschengleichrichtier sieht niedlich aus, ist aber wohl kaum noch in der Lage das Ding adäquat mit Gleichstrom zu fluten. Gehört links auf den Deckel gestellt, dieses abgenudelte Verschleißteil, neben die Blumenvase.
Man kann, Tipp!, amerikanische Oktalröhren, auch die 5U4, in Porzellanlüsterklemmen hineinklemmen (in die Schraubenlöcher von oben, 2 Porzellanklemmen pro Röhre), aus denen vorher die Metallinnereien entfernt wurden. Alter Röhrentrick vom Elektriker :)
Da mal ne neue geordert aus der Slowakei, die taugt und kost keine 12 Eier!
Und dann mal die Netzelkos gecheckt und die Spannungen AC/DC überall an jeder Stelle dieses Netzteils.
Sicherung reinmurksen! Das kostbare Stück droht sonst in Flammen aufzugehen!
Die Endröhren sehen von weitem auch eher jämmerlich aus. Das ist aber schonmal Nebensache.
Innen in dem Metallkasten, da spielt die Musik und natürlich eine Etasche höher im Generatorenhaus.

Also mit generalüberholt sehe ich das so: hergerichtet, daß du mal spielen kannst. Für mehr reicht in der Tat der Preis nicht.
So gut klingen wie sie aussieht kann die nicht mehr. Ist halt Werbung.
Das Elektrozeuch innendrin zerfällt unablässig, auch wenn sowas im Wohnzimmer steht und die Kuckkucksuhr tickt.

Als Zuckerl hier ein Mod, mit dem ich selbst ganz besonders zufrieden bin:
http://scifi.pages.at/midiaccompanist/my_hammond_modifications.htm#6. Treble and brilliance for M100
Höhenverstärkung für die M-100 im Vorverstärker durch einfache Filteränderung.
Da die M3-Schaltung dort (wie sonst eigentlich auch) identisch ist, kann der Mod auch für diese angewendet werden. Die beiden betroffenen Kondensatoren haben jeweils in beiden Schaltungen dieselbe No.
Erfordert sehr gutes handwerkliches Geschick in frei verdrahteten Röhrenschaltungen.
Brillianzverbesserung für müde TWGen und Hervorhebung des Keyclick. Mir gefällts. Wirkt auch auf einen noch anzubringenden Leslie-Abgang.
Vor Anwendung dieses Filter-Mod sollte der Verstärker sauber in Ordnung gebracht sein: Spannungen - Elkos - Lastwiderstände - Leistungsröhren. Leslie-Abgang kann dann gleich mit gemacht werden.
Aus Österreich!!
Keine Gewährleistung.
 
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Äußerlich sieht das Ding prima abgestaubt aus. Glückwunsch.
Finde den amerikanischen Rumpelstilzchen-Stil schlimm - aber ich bin geschmacklich wahrscheinlich eh nicht der Richtwert.
Von generalüberholt ist am Verstärker nichts zu erkennen. Uralt-Colaflaschengleichrichtier sieht niedlich aus, ist aber wohl kaum noch in der Lage das Ding adäquat mit Gleichstrom zu fluten. Gehört links auf den Deckel gestellt, dieses abgenudelte Verschleißteil, neben die Blumenvase.
Man kann, Tipp!, amerikanische Oktalröhren, auch die 5U4, in Porzellanlüsterklemmen hineinklemmen (in die Schraubenlöcher von oben, 2 Porzellanklemmen pro Röhre), aus denen vorher die Metallinnereien entfernt wurden. Alter Röhrentrick vom Elektriker :)
Da mal ne neue geordert aus der Slowakei, die taugt und kost keine 12 Eier!
Und dann mal die Netzelkos gecheckt und die Spannungen AC/DC überall an jeder Stelle dieses Netzteils.
Sicherung reinmurksen! Das kostbare Stück droht sonst in Flammen aufzugehen!
Die Endröhren sehen von weitem auch eher jämmerlich aus. Das ist aber schonmal Nebensache.
Innen in dem Metallkasten, da spielt die Musik und natürlich eine Etasche höher im Generatorenhaus.

Also mit generalüberholt sehe ich das so: hergerichtet, daß du mal spielen kannst. Für mehr reicht in der Tat der Preis nicht.
So gut klingen wie sie aussieht kann die nicht mehr. Ist halt Werbung.
Das Elektrozeuch innendrin zerfällt unablässig, auch wenn sowas im Wohnzimmer steht und die Kuckkucksuhr tickt.

Als Zuckerl hier ein Mod, mit dem ich selbst ganz besonders zufrieden bin:
http://scifi.pages.at/midiaccompanist/my_hammond_modifications.htm#6. Treble and brilliance for M100
Höhenverstärkung für die M-100 im Vorverstärker durch einfache Filteränderung.
Da die M3-Schaltung dort (wie sonst eigentlich auch) identisch ist, kann der Mod auch für diese angewendet werden. Die beiden betroffenen Kondensatoren haben jeweils in beiden Schaltungen dieselbe No.
Erfordert sehr gutes handwerkliches Geschick in frei verdrahteten Röhrenschaltungen.
Brillianzverbesserung für müde TWGen und Hervorhebung des Keyclick. Mir gefällts. Wirkt auch auf einen noch anzubringenden Leslie-Abgang.
Vor Anwendung dieses Filter-Mod sollte der Verstärker sauber in Ordnung gebracht sein: Spannungen - Elkos - Lastwiderstände - Leistungsröhren. Leslie-Abgang kann dann gleich mit gemacht werden.
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!!!!!!!!Danke, ich trete vom Kauf zurück!!!!!!!!Und lass die Finger davon!!
 
Helmut
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Hi,

habe mir dass jetzt beendete Angebot angeschaut und ich denke Du hast richtig entschieden. Großartig überholt ist da nichts, steht auch nicht im Text!
Das Problem bei allen Spinet-Modellen ist ihr Wert. Eine vernünftige Überholung ist sehr arbeitsaufwändig. Die dafür anfallenden Kosten übersteigen den Wert des Instrumentes bei weitem. Allein ein Kondensatortausch im Tongenerator kann man mit 20 Arbeitstunden veranschlagen und das ist nur ein Teil der Arbeit, die gemacht werden sollte. So etwas geht quasi nur in Eigenleistung aber wohl wissend, dass die Arbeit, im Falle eines Verkaufs, niemand entsprechend würdigt.

Gruss Helmut
 
Tonradschlumpf
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Warum denn jetzt jammern und weinen?
Die Orgel ist ein sehr schönes Dekostück zu einem sehr guten Händlerpreis, wobei ich die Ware der Firma Alliger für recht preiswürdig halte von Ferne betrachtet. Bringdienst bieten sie auch noch. Kann ordentlich Kohle sparen.

Erfreue dich an ihr und wenn beim Löten die Finger brutzeln, kaufste dir dazu halt nochn Mojo.

Happy Music !
 
Don Leslie
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Es ist mir im Moment zu müßig, das von Tonradschlumpf Geschriebene zu zitieren, aber z.T. ist das, was er schrieb wahrscheinlich auf die fortgeschrittene nächtliche Stunde zurückzuführen.

Laß Dich nicht irre machen davon. Keine Rede davon, daß die Gleichrichterröhre in Colaflaschenform - es ist eine 5U4 (die es auch in der älteren Flaschenform gab) - nicht geeignet sein soll, den Verstärker "mit Gleichstrom zu fluten". Das ist ebenso horrender Unsinn wie das das mit den Lüsterklemmen !

Sei froh, daß es eine 230V/50Hz Ausführung ist. Daher kein Frequenzwandler nötig, wodurch zusätzliche Betriebssicherheit gegeben.

Die Orgel macht äußerlich einen guten Eindruck. Neue Kondensatoren für den Generator - würde ich ganz ganz hinten anstellen.

Spiel sie erst mal und berichte über Deinen Eindruck.

Die Orgel ist übrigens von 1959 und ist in der Hammond Age Determination list sogar mit ihrer Seriennummer geführt (!).
 
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Es ist mir im Moment zu müßig, das von Tonradschlumpf Geschriebene zu zitieren, aber z.T. ist das, was er schrieb wahrscheinlich auf die fortgeschrittene nächtliche Stunde zurückzuführen.

Laß Dich nicht irre machen davon. Keine Rede davon, daß die Gleichrichterröhre in Colaflaschenform - es ist eine 5U4 (die es auch in der älteren Flaschenform gab) - nicht geeignet sein soll, den Verstärker "mit Gleichstrom zu fluten". Das ist ebenso horrender Unsinn wie das das mit den Lüsterklemmen !

Sei froh, daß es eine 230V/50Hz Ausführung ist. Daher kein Frequenzwandler nötig, wodurch zusätzliche Betriebssicherheit gegeben.

Die Orgel macht äußerlich einen guten Eindruck. Neue Kondensatoren für den Generator - würde ich ganz ganz hinten anstellen.

Spiel sie erst mal und berichte über Deinen Eindruck.

Die Orgel ist übrigens von 1959 und ist in der Hammond Age Determination list sogar mit ihrer Seriennummer geführt (!).

Deinen Rat nehme ich jetzt gerne an, vielen Dank, Donnerstag fahr ich zu Herrn Alliger, der sehr kompetent und nett ist und höre und schaue, wenn mich das kleine Biest anmacht, wird sie gekauft Ende;-):great:
Ich werde dann berichten:)
 
Gefühlstaster
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Gefühlstaster;5883126 schrieb:
2. sie (die Hammond M-100) hat im Gegensatz zur M3 das Scannervibrato, was als schöner als das normale gilt. Details weiß ich nicht, nur dass es echt schön, v.a. in Verbindung mit nem Leslie(clone) klingt.
Das ist schlichtweg falsch, die M3 hat ebenso ein Scannervibrato wie die M-100.

Die L-100 bzw. P-100 (portable Version der L-100) hat kein Scannervibrato.
Da hab ich mich wohl geirrt:redface:
Gefühlstaster: Wat dem ingen sin Uhl, is dem angeren sin Nachtijal - was die Waterfall-Tastatur angeht :)

Ich würde die M3 auch in jedem Fall einer M-100 vorziehen, allein wegen der Waterfall Tastatur. Die 980,-- können durchaus berechtigt sein, wenn es ein gepflegtes Instrument ist. Die Waterfall-Tasten haben etwas mehr Masse, spielen sich einfach schöner.
Als ich meinen 1. Beitrag schrieb, hab ich fälschlicherweise angenommen, die M100 hätte im Gegensatz zur M3 ein Scannervibrato, und hab deshalb zu ner M100 geraten. Dann könnte man die fehlende Waterfalltastatur vielleicht eher vernachlässigen.
 
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Der Traum ist eh ausgeträumt, da ich mich von Tonschlumpf habe verunsichern lassen, bin ich zunächst vom Kauf zurückgetreten, dann habe ich für heute einen Termin ausgemacht, war schon 30 km auf dem Weg ,Stau E-mail gecheckt:
Herr Algier hat das Instrument bereits anderweitig verkauft, da ihm meine Zusage zu vage war, hat mich 60€ gekostet und ein dummes Gesicht:-(
 

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