Happy Birthday Aufnahme

von poison_doc, 19.02.07.

  1. poison_doc

    poison_doc Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    05.06.05
    Zuletzt hier:
    18.09.16
    Beiträge:
    130
    Ort:
    Dresden
    Zustimmungen:
    6
    Kekse:
    547
    Erstellt: 19.02.07   #1
    Hallo,
    ich möchte jemandem zum Geburtstag als kleine "Beilage" ein kurzes Ständchen (auf CD :) ) schenken. Ich habe deshalb eben mal Happy Birthday aufgenommen. Dazu hab ich mir die Reaper-Trial-Version runtergeladen. Damit komme ich soweit auch ganz gut klar.

    Ich habe nur jetzt überhaupt keine Ahnung was ich noch an dem Sound machen soll. Ich habe mastering-mäßig noch nie was gemacht, und weiß auch garnicht wo ich da anfangen soll. Am besten hört ihr euch das Ständchen mal an (ist im Anhang). Ich würde mich freuen, wenn ihr mir Tipps geben könnt, wie ich den Sound noch besser hinkriege. Momentan ist er komplett unbearbeitet, also noch so wie er aufgenommen wurde, bis auf ein bisschen PAN und Volume, aber das hat ja jetzt nicht wirklich groß was am Sound verändert.

    Hilfreich wär vor allen Dingen, was so ganz grobe EQ-Grundeinstellungen für E-Gitarre sind. Natürlich ist mir klar, dass man da jeden Gitarrensound individuell behandeln muss, aber es muss ja schon so grobe "allgemein gültige" Einstellungen geben, die sich (fast) immer positiv auf den Sound auswirken...
    Durch rumprobieren, habe ich da höchstens verschlechterungen hinbekommen :(.....

    Habe natürlich auch die SuFu benutzt, aber da habe ich speziell zur E-Git. EQ Einstellung nichts finden können, bis auf einen Link, der zu einer Seite von einem Studio führte, wo dann für versch. Instrumente so grobe Richtungen angegeben waren, jedoch konnte ich damit nicht wirklich etwas anfangen, denn als ich die Einstellungen so in etwa übernommen hatte, hat sich nicht besonders viel am Sound getan.

    Würde mich freuen, wenn mir jemand Tipps geben könnte.

    Achja spieltechnisch ist mir nachher noch aufgefallen, dass ich in der zweiten Stimme zwei drei Stellen hab, die sich holperig anhören, wollte die heute aber nicht nochmal einspielen... :)

    Also danke schonmal im voraus (auch für das Lesen des langen Textes, falls ihr überhaupt bis hier gelesen habt... :) )
     

    Anhänge:

  2. Exciter

    Exciter Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    22.08.03
    Zuletzt hier:
    18.07.10
    Beiträge:
    1.318
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    1.466
    Erstellt: 20.02.07   #2
    Die Aufnahme an sich gefällt mir schon richtig gut, die Gitarren könnten vielleicht etwas Brillianz oder einen Touch Brian May vertragen, also meiner Meinung nach ;)

    Diese Seite da meinst du bestimmt: Equalizer Instrumente
    Das sind wie gesagt nur Richtwerte, auch die dB-Angaben sind nicht allgemeingültig, da jede Gitarre, jeder Amp und jede Box nen anderen Frequenzgang hat.
    Du könntest einmal versuchen, die dort angegebene Frequenzen stärker anzuheben (z.B. bei 4kHz, wobei ich +10dB etwas übertrieben finde ;) ) oder vielleicht einen anderen Equalizer verwenden. Auch die erste Tabelle dieser Seite ist sehr praktisch, da sie dir auch ungefähr anzeigt, in welchem Frequenzbereich du beispielsweise für mehr Klarheit oder auch Brillianz ansetzen könntest.
    Ne andere Möglichkeit ist das sog. Sweeping. Dafür nimmst du dir einen parametrischen Equalizer und stellst ihn sehr schmalbandig ein, sodass möglichst nur die von dir gewählte Frequenz auch wirklich angehoben wird. Dann startest du bei der höchsten Frequenz und hebst diese (ausprobieren, Effekt variiert von EQ zu EQ) um beispielswiese 5-10dB an, während die Gitarrenspur läuft. Jetzt verringerst du langsam die Frequenz, tastest dich also praktisch durch den gesamten Frequenzverlauf deiner Gitarre und hörst so, bei welcher Frequenz sich eine positive bzw. negative Veränderung bemerkbar macht. Analog dazu kannst dich auch von Tief nach Hoch vortasten oder die Frequenz absenken statt erhöhen. Kann ich nur empfehlen, wenns dir nicht zu viel ist, das Ohr wird dabei gut geschult ;)
     
  3. poison_doc

    poison_doc Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    05.06.05
    Zuletzt hier:
    18.09.16
    Beiträge:
    130
    Ort:
    Dresden
    Zustimmungen:
    6
    Kekse:
    547
    Erstellt: 21.02.07   #3
    Ja, danke, das hat mir schon mal viel weitergeholfen. Mein Fehler beim Rumprobieren war, dass ich die Frequenzen zu extrem angehoben bzw abgesenkt habe. Mir war bis jetzt nicht klar, dass man wirklich (teilweise) nur ein paar dB verändern muss, um eine Verbesserung zu erziehlen. Ich habe meißtens so mindestens um 10dB verändert, weil ich dachte, dass man so minimale Veränderungen garnicht erst bemerkt.

    Eben habe ich dann mal ein bisschen rumprobiert und wenn man sich wirklich gut auf den Sound konzentriert fallen einem auf einmal doch die kleinen Veränderungen ganz gut auf. Ist wahrscheinlich ein typischer Anfängerfehler könnt ich mir vorstellen.

    Der Tipp mit den 4kHz etwas stärker anheben war schon ganz gut, weil der Sound allgemein (besonders bei den beiden Leadspuren) klarer rüberkommt. Ich muss auf jeden Fall noch ein bisschen weiter testen, denn die Werte von der Seite (war übrigens genau die die ich meinte :) ) sollte man anscheinend wirklich nicht einfach so übernehmen und dann meinen "besser geht es nicht", wobei sie mir jetzt im nachhinein auf jedenfall schon geholfen haben.


    Dann hätte ich noch ne andere Frage:
    Jetzt gings mir ja vorerst um den EQ. Sollte ich die Spuren auch noch mit nem Compressor und Limiter bearbeiten? Habe sowas hier im Forum darüber gelesen, aber ich weiß nichtmal genau wofür die beiden Effekte überhaupt genau sind.

    In wie fern ändert sich der Sound durch einen Compressor bzw Limiter? Vor- und Nachteile?!



    EDIT: Hab grade was gutes über die SuFu gefunden, hat sich dann erledigt mit compressor und limiter, also danke nochmal für die Antwort
     
Die Seite wird geladen...

mapping