Harp + Tin Whislte

von Wildshake, 15.11.16.

  1. Wildshake

    Wildshake Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.11.16   #1
    Hallo liebe Forianer!:m_sing:

    Ich muss euch hier mal mit einer kleinen Theoriefrage drangsalieren. Da ich mich gerade nebenher ein klein wenig mit der Tin Whistle und irischen/schottischen/keltischen Klängen beschäftige, ist mir etwas unklar, mit welcher Mundharmonika man da Melodien am besten begleiten könnte und/oder umgekehrt.
    Die gängigsten Lieder der Tin Whistle sind ja zu meist in D-dur notiert. Somit würde sich wohl zur Begleitung eine (Paddy-)Richter-Harp ebenfalls in D-dur eignen? Oder sollte die 2. Stimme dann eher in der 2. Position, also in A(?) sein?

    Vielleicht habt ihr da einen Denkanstoß parat, welche Kombination an Whistle und Harp gut zusammen passen würde, wenn man gemeinsam mit einer anderen Person zum einen irische, aber auch heimische Volkslieder im Duett nachspielen möchte?
    Sollte ich richtig liegen, wäre das für die irische/schottische/keltische Variante eine D-Whistle mit D- oder A-Harp (Paddy-Richter) und für heimische Schunkler eine C-Whistle mit C- oder G-Harp (Standard Richter). Oder bin ich da komplett auf dem Holzweg?

    Wäre euch für Ratschläge sehr dankbar und bitte um weise Belehrung. :opa:
     
  2. daenou

    daenou Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.11.16   #2
    Zweite Stimme und zweite Position haben nichts miteinander zu tun. Es ist sicher einfacher, für eine zweite Stimme einer Melodie in D eben auch eine D-Harp zu verwenden.
    In der zweiten Position spielst Du die Harp anders, du hast mehr Ziehtöne als in der ersten. Die Tonleiter auf dem Grundton (4 Blasen) geht grundsätzlich blasen, ziehen, Kanal wechseln, blasen, ziehen ... Die Tonleiter in der zweiten Position beginnt bei 2 Ziehen und benötigt viel mehr Bending-Töne. Das ist einerseits schwieriger zu spielen, klingt aber andrerseits viel 'harpiger', weil es ja gerade das ist, was den typischen Sound ausmacht.
    Für das Melodiespiel in der zweiten Position fehlt aber immer ein Ton in der mittleren Oktave, diesen kannst Du mit Benden nicht erreichen. Dafür gibt es das Country-Tuning, dieses kannst Du bei Bedarf mit Paddy Richter kombinieren. Beim Paddy Richter aber gibst Du genau einen dieser 'interessanten' Ziehtöne auf, dann macht Country Tuning irgendwie wieder wenig Sinn, obwohl es dann einfacher zu spielen ist. Aber wenn es denn einfacher sein soll, dann nimm doch gleich Paddy Richter in der Grundtonart ...

    Der Erfinder von Paddy Richter, Brendan Power, ventiliert seine Instrumente (Half Valving), damit kann er grundsätzlich alle ventilierten Kanäle sowohl beim Blasen als auch beim Ziehen Benden. Allerdings dann nur als Effekt und nicht aus Notwendigkeit, weil in der Tonleiter sonst Töne fehlen. Dürfte für die von Dir beschriebene Verwendung wohl das Optimum sein.

    Also meine Empfehlung: Nimm eine D und eine C Harp und dudle in der ersten Position die zweite Stimme in der mittleren und der oberen Oktave. Als Ausbauschritt kannst Du dann später die Instrumente auf Paddy Richter umstimmen und halb ventilieren - oder gleich neue so kaufen. Damit steht Dir die untere Oktave zur Verfügung. Dritte Stufe könnte dann zweite Position auf Country Tuning sein, aber diese Stufe brauchst Du nicht unbedingt anzustreben, nur wenn dich denn der Ehrgeiz wirklich packt! Und wenn Du als Begleitung gerne tiefere Töne hast - als Gegensatz zu der Whistle - dann nimm doch Low-D und Low-C Harps, dann hast Du diesen Effekt bereits in der mittleren Oktave!
     
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  3. Wildshake

    Wildshake Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.11.16   #3
    Danke Daenou!

    Zu deiner Empfehlung: Mein Gefühl ging eh auch in die Richtung C- & D- Harp (Richter) mit C- und D- Tin Whistle. Für die irischen Sachen einfach ne D-D-Combi und für heimische Lieder C-C. Zweistimmig in der selben Dur sollte anfangs ja reichen.
    Mit Paddy und den Positionen kann man sich ja immer noch beschäftigen, sobald sich da positive Ergebnisse und die Lust nach mehr auftut. Zumal man man ne Paddy nicht unter nen Fuffi bekommt und mir das zum Ausprobieren alleine etwas zu teuer ist.
     
  4. Filztier

    Filztier Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.11.16   #4
    Das kann man so nicht sagen. Nicht alle Lieder in der irischen Folklore sind auch in D-Dur.

    Ich habe meine Harps einfach selbst auf Paddy gestimmt. Ist kein Hexenwerk....

    Ich spiele sehr viel Irish und habe sowohl Harp als auch Tin Whistle zur Hand.
    Die meisten Lieder sind in G-Dur und D-Dur. Aber auch C-Dur kommt vor, besonders auch bei Carolan Tunes. Auch A-Dur kommt seltener mal vor....
    Bei der Harp mache ich das einfach so, dass ich eben die nehme, die zur Tonart passt. Ist das Lied in G-Dur greife ich mir die G Harp ist das Lied in D-Dur, dann greife ich mir die D Harp, usw. So einfach ist das! :nix:
    Bei der Tin-Whistle ist das etwas anders, denn die gibt es soweit ich weiß standardmäßig bloß in D-Dur sowie C-Dur. Fürs irische ist daher die D-Whistle die konventionelle Wahl, da man mit ihr von Haus aus schon viel spielen kann.
    Du merkst ja selbst:

    Für andere Tonarten trainierst du dir noch das Halbabdecken der Löcher an und dann kannst du damit schlußendlich auch voll chromatisch spielen.
     
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  5. Jed

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    Erstellt: 15.11.16   #5
    Zu bedenken ist, dass eine Tin Whistle, im Gegensatz zu einer MuHa, zwei Durtonleitern bereitstellt (ohne Tricks, ohne Halbabdecken der Löcher). Und zwar die Tonleiter, die draufsteht (z.B. D) und dann noch die Tonleiter, die einen Be mehr oder ein Kreuz weniger hat (z.B. G, bei einer D-Whistle).

    So gesehen bräuchtest du zwei MuHas, eine in D und eine in G, um mit einer D-Whistle mitzuspielen.

    Cheers,
    Jed
     
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  6. Filztier

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    Erstellt: 15.11.16   #6
    Da kennt sich jemand aus...
    Nun, dass wusste ich nicht, aber verständlich. Die Whistle in D ist allgemein DIE Whistle für Irish Music. Die meisten Lieder im irish Folk sind in G- bzw. D-Dur .
     
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  7. bluesmash

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    Erstellt: 16.11.16   #7
    Könnte man meinen...;) - ist aber nicht so...
    Das Feine an der Harp ist ja (unter anderem), dass ich sie in unterschiedlichen Positionen spielen kann. Eine D-Dur-Harp (in Richterstimmung) spiele ich in der 1. Position in D-Dur, in der zweiten Position in G-Dur. In diesem Fall muss ich also nicht die Harp wechseln, sondern nur "im Kopf umschalten"... Die Akkord-Begleitung ist in der zweiten Position dann natürlich "kaputt" - aber man kann ja auch mal über die Blues-Tonleiter als Begleitung improvisieren...:great:

    Viele Grüße
    Matz
     
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  8. Jed

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    Erstellt: 16.11.16   #8
    Eben! Dabei ist die (zumindest angedeutete) Akkordbegleitung auf der MuHa für die traditionelle irische (wie auch deutsche) Musik eher typisch. Blues-Tonleiter und beliebiger Umgang mit der Melodik sind eher amerikanische Stilelemente. Dem TE ging es um irische Musik.

    "Blues harp" und "mouth organ" mögen baugleich sein - aber "violin" und "fiddle" sind es auch! Traditionell oder fremdartig ist die Art, sie zu spielen.

    Cheers,
    Jed
     
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  9. Lisa2

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    Erstellt: 16.11.16   #9
    Wie Irish Tunes auf einer Harp stielecht zu spielen sind, zeigt Brendan Power in diesen Videos.





    Im nächsten Video nutzt er keine Bluesharp sondern eine chromatische Harp. Wenn ich das richtig beobachtet habe, ist das eine Mundharmonika, bei der die Töne der chromatischen Stimmplatte nicht höher sondern dunkler gestimmt sind. Welche Mundharmonika das genau ist, kann ich nicht erkennen. Möglicherweise ist es eine Suzuki. Da war er lange Endorser. Inzwischen kooperiert er mit Seydel.




    Vielleicht sind diese Spezialitäten interessant:
    http://www.seydel1847.de/epages/Sey...Categories/Products/Specialities/PowerTunings

    Die chromatische Harp, bei der man mit dem Schieber einen Halbton abwärts geht, gab/gibt (?) es bei Seydel auch. Ich finde sie aber gerade nicht auf der Webseite.

    Gruß
    Lisa
     
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  10. gug

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    Erstellt: 17.11.16   #10
    Tin Whistles gibt es in allen Tonarten.

    Vergesst nicht die parallelen Molltonarten.
    Es gibt Grifftabellen, dort kann man nachsehen, wie man auf der D-Whistle auch ein C (statt C#) spielen kann. Dadurch kann man dann in G und Em spielen. Außerdem natürlich in A und C und deren Mollparallelen.

    Wenn man Melodien spielen will, die weiter herunter gehen als D, dann kann man auch eine G-Whistle nehmen. Vorteil: Man kann dann außerdem in das D von unten hineinrutschen, was ja bei den irischen Songs oft gemacht wird.
    Mit der D-Whistle werden oft die eher hohen Songs gespielt.
     
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  11. Wildshake

    Wildshake Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.11.16   #11
    Danke für die vielen Ratschläge, liebe Leute!:great:
    Ich werde mir die ganzen Tipps mal zu Gemüte führen und in Ruhe darüber sinnieren. :thumb_twiddle:
     
  12. daenou

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    Erstellt: 17.11.16   #12
    Das gibt es bei Seydel, allerdings musst Du etwas suchen. Fündig wirst Du im Konfigurator , z.B. beim Modell De Luxe Steel http://www.seydel1847.de/epages/Seydel1847.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/Seydel/Products/54480(sp)
    Für C-Dur z.B. kannst Du Dir eine B(H)-Dur) machen lassen. Dann wendest Du den Schieber und spielst deshalb bei nicht gedrücktem Schieber wie gewünscht in C-Dur. Sobald du den Schieber drückst, erklingt dann ein Halbton tiefer. Funktioniert für alle anderen Tonarten analog.

    Ist nicht ganz billig, wohl nur für sehr ambitionierte Hobbyspieler oder Profis eine Option.
     
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  13. Lisa2

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    Erstellt: 17.11.16   #13
    @daenou
    Die De Luxe Steel habe ich gesehen und dass man die "irische Version" für die chromatische Stimmplatte einrichten kann, liegt auf der Hand. Es gab auf der Seydel-Webseite aber mal eine chromatische Harp mit dieser speziellen Systematik, die auf einer der Produktseiten (?) gezeigt und beworben wurde, mit ziemlich viel "irischem Grün" im Layout. Dadurch blieb es so im Gedächtnis haften. Wenn ich meine Workshopvorbereitungen durch habe, nehme ich mir mal die Zeit und suche danach. Die chromatische Harp mit dem orangenen Kamm ist relativ neu. Die ist es nicht, an die ich mich erinnere.
     
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  14. daenou

    daenou Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.11.16   #14
    Lisa2, Du hast vermutlich recht. Bei Thomann z.B. findet man eine 'C.A. Seydel Söhne Chromatic de Luxe Irish', bei Seydel wird im Text noch behauptet, dass die Deluxe in mehreren Sonderstimmungen erhältlich sei und auf den Konfigurator verwiesen. Die Auswahl bietet aber keine Sonderstimmungen (mehr) and und der Konfurator selber bietet die klassische 'de Luxe' gar nicht mehr an, nur noch die 'Steel' Variante.

    Da scheint Seydel die Produktion eingestellt zu haben. Wäre jetzt spannend, bei Thomann zu bestellen: gemäss ihren Angaben scheinen sie dieses Instrument nicht am Lager zu haben, können es aber kurzfristig (2-5 Tage) liefern. Was, wenn dann Seydel nicht an Thomann liefert?

    Diese Version gab (gibt???) es nur in C, was ja gerade für Irish Folk nicht immer optimal ist, mindestens D und G müsste ja auch noch verfügbar sein.

    Brendan Power bietet eine 'Slide Diatonic' für 120 englische Pfund in C, D und G an. Scheint Suzuki zu sein und hat - interessantes Konzept - zweimal dieselbe Tonart, aber mit dem Schieber um einen Ton verschoben (zum nächsten Ton auf der Tonleiter). Damit erreichst Du denselben Effekt wie z.B. mit der Tin Whistle, die ja typischerweise auch mit benachbarten Tönen und nicht Halbtönen arbeitet.
     
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  15. Lisa2

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    Erstellt: 17.11.16   #15
    @daenou
    An genau die habe ich gedacht! :great:
    Habe ich das Suchen gespart. :-)

    Die Variante in G-Dur ist sofort lieferbar.

    [​IMG]

    Für 149,- sind Sie dabei! :-) Solange der Vorrat reicht. ;-)

    Aber wenn man bedenkt ...
    ... muss man sich das vielleicht noch einmal überlegen.

    Auf den Harps von Brendan Power lässt sich die Irische Musik wahrscheinlich authentischer umsetzen.
     
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  16. Filztier

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    Erstellt: 17.11.16   #16
    Traditionell ist die Tin Whistle in D-Dur. Ich habe ehrlich gesagt noch nie gesehen oder gehört, dass es diese in weiteren Tonarten gibt, abgesehen von der zusätzlichen Stimmung in C-Dur. (Wobei das ja absolut nicht abwegig wäre...)
    Wo findet man denn sowas? Unser Thomann Versandhandel führt anscheinend auch bloß Whistles in D und C. :nix:
    Vielleicht habe ich das bisher übersehen oder sollte mal direkt beim Hersteller nachschauen?

    Wie erwähnt kann man mit etwas Übung auf einer beliebigen Tin-Whistle sogar vollkommen Chromatisch spielen. Sprich jede Tonart ist möglich, wenn man das drauf hat.
    .
    [​IMG]
     
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  17. daenou

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    Erstellt: 17.11.16   #17
    Muss ja nicht immer Thomann sein. Warum nicht z.b hier: http://www.irishflutestore.com/irish-tin-whistles? Von High G runter bis Low C inklusive Eb Bb und B, fehlt hier eigentlich nur F#. Also durchaus eine Alternative zum chromatisch spielen auf einer Flöte. Ich möchte das hier nicht bewerten, musikalisch kann ja wohl beides Sinn machen!

    Oder als Billigmodell bei Amazon: https://www.amazon.de/Generation-6584-Messing-Eb-Whistle/dp/B000VPDQJ6/ref=sr_1_6
     
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  18. Lisa2

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    Erstellt: 17.11.16   #18
    Im Blockflötenbereich gibt es Threads, in denen ebenfalls einige interessante Quellen für Whistles unterschiedlicher Form, Größe und Stimmungen gesammelt wurden.
    https://www.musiker-board.de/threads/tinwhistle-empfehlungen.647620/
    und andere
    https://www.musiker-board.de/search/13573423/?q=whistle&o=relevance&c[title_only]=1&c[node]=779


    Das macht es durchaus. Braucht man auf andere (mit vielen chromatischen Stufen zu spielende) Tonarten keine Rücksicht nehmen, kann man die Tonart, auf die eine Flöte, Okarina oder Whistle gestimmt ist, ohne Kompromisse sauber heraus arbeiten. Dann klingt sie auch besonders gut. Mit Hilfe chromatischer Stufen gespielte Tonarten können unter Umständen unsauber klingen, wenn die Griffwechsel ungünstig liegen. Auf einer entsprechend gestimmten Flöte entfällt das Problem, bei "flötenfremden" Tonarten unsauber klingende Töne mit speziellen Greiftechniken korrigieren zu müssen. Außerdem liegen manche Tonverbindungen mal günstiger mal ungünstiger. Das irische Melodiespiel lebt von den schnellen Tonwechseln. Die geforderten Tonwechsel können bei den Griffkonstellationen mancher Tonarten so ungünstig sein, dass sie den Spielfluss hemmen.
     
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  19. gug

    gug Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.11.16   #19
    Bei mir im Musikladen um die Ecke.
     
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  20. Wildshake

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    Erstellt: 23.11.16   #20
    Um nicht ein neues Faß aufzumachen: Kennt hier jemand ein gutes Notenbuch für irische Harmonika (wenn möglich mit Tabs) für Richter Harp?

    Ich dachte da an Musik, die in diese Richtung geht. Eventuell aber auch mit ein paar langsameren Stücke drinnen:



    Danke und liebe Grüße
     
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