frage zu MUNDHARMONIKA in C-Dur . Bitte Hilfe ;)

von sigma1, 23.11.16.

  1. sigma1

    sigma1 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.16   #1
    hallo,

    und zwar habe ich mal eine frage zur mundharmonika. spiele jz schon relativ lang gitarre und möchte gerne auch bisschen mit der mundharmonika "dazwischen" spielen [​IMG].

    kann ich mit einer harp in C dann nur stücke begleiten die mit C beginnen und aufhören?
    und was ist mit den moll akkorden (a-moll, emoll) zb..
    Was ist mit G z.b? Das kommt ja auch in c-dur vor.
    aber wenn jz mein lied eine ganz einfache "G-C-D" Komposition" ist, geht das dann zu begleiten oder wirklich nur C, G, Am, F?

    sry für diese schlechte Kunde in Musiktheorie haha xD. aber ich war da immer mehr auf der learnbydoing bzw error/mistake schiene [​IMG]....

    spiele gerne folk wie bob dylan, mumford and sons uvm.

    ich blick nun eben nicht so ganz durch welche MUNDHARMONIka gut zum starten wäre...

    bitte um aufklärung von harp-spielern, welche sicherlich hoffentlich zahlreich vorhanden sind:). vielen vielen dank

    ps: ergänzung; was ist z.b mit b-moll in einer G, b-m, C folge?
     
  2. Lisa2

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    Erstellt: 23.11.16   #2
    Willkommen im Forum
    Mit Dir müssen wir dann wohl bei Adam und Eva anfangen. :eek: :D

    Mein erster Tipp:
    Wühl Dich hier mal durch die Threads, in denen es um Mundharmonika-Tonarten geht.
    Und dann siehst Du Deine Fragen vielleicht schon mit etwas anderen Augen.

    Für Anfänger - das wirst Du dann mehrfach lesen - wird in der Regel eine C-Dur-Harp empfohlen. Das hat verschiedene Gründe, die darzulegen ich jetzt keine Zeit habe, da gleich meine Kurse beginnen.

    Wenn Du Dich dann intensiv ins Mundharmonikaspiel vertiefst, wirst Du merken, dass es bei der Anschaffung einer einzelnen Mundharmonika nicht bleibt und ...

    Naja, da gibt es viel zu erzählen. Deshalb gibt es ja auch schon einige interessante Threads hier. Wenn Du dann in irgendeinem alten Thread etwas fragen möchtest, dann lass Dich nicht von dem Hinweis abschrecken, dass der Thread schon sehr alt ist. Frag einfach. ...

    Eins noch auf die Schnelle ...
    Du scheinst hauptsächlich in Akkorden zu denken. Wenn Du die auf der Mundharmonika spielen möchtest, muss man da anders ran gehen, als wenn das Melodiespiel (Einzeltonspiel) Dein Ziel ist. Darüber vielleicht auch schon mal nachdenken.

    Vielleicht habe ich heute Abend zwischendurch mal Zeit ...

    Gruß
    Lisa
     
  3. Filztier

    Filztier Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.16   #3
    Mit derselben Frage kam ich Anfang diesen Sommers ins Harp-Unterforum. Schau mal hier:
    https://www.musiker-board.de/threads/harp-gitarre-aber-wie.644060/
    Das Thema wurde ausreichend beleuchtet und an dieser Stelle nochmal vielen Dank an @Lisa2, die das sehr toll gemacht hat!

    Ich versuche trotzdem mal mein Wissen anzuwenden (hihi):
    Das hat damit nichts zu tun. Die C-Harp heißt deshalb so, weil sie sich der Töne der C-Dur (bzw. Parallel A-Moll) Tonart bedient.

    Im D-Dur Akkord hast du ein Fis (von dir aus gesehen der Finger auf dem 2. Bund der hohen E-Saite.) Fis kommt in der C-Dur Tonleiter nicht vor. Da du stattdessen ein F auf deiner C-Harp findet könnte dich das gelinde gesagt stören, beim rumjammen. Das Fis hast du aber ab G-Dur wieder. Nimm also eine G-Harp!


    Ja, diese Akkordfolge könntest du jetzt z.b. mit einer C-Harp begleiten...



    Dazu müsstest du dir auch die G-Harp packen.

    LG
    (Schau ins verlinkte Thema)
     
  4. sigma1

    sigma1 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.16   #4
    ok super danke. das hat schon mal etwas geholfen :)
    also ich denke zu der C- Harp wäre dann eben die G-harp auch sinnvoll...
    das mit dem Fis im D-Dur akkord leuchtet mir ein. ok also noch habe ich noch keine harp, aber ich habe schon einiges nachgelesen und mich damit auseinandergesetzt.
    also zusammenfassend; mit der diatonischen charp stehen mir dann diese noten zur verfügung: https://musescore.org/sites/musescore.org/files/Lee Oscar C.jpg


    @ Lisa. : danke für deine antwort.
    also mir geht es hauptsächlich um akkorde.. .die ich eben als zwischenstück bei einem song den ich mit meiner gitarre spiele einbaue.
    denke da so an songs von dlyan mit harp wie: the times theyre changin , man of constant sorrow, dont think twice, mr tambourine man.
    bin ein großer fan hihihi.


    ps: was ich noch fragen wollte ist wie das dann mit einem kapo ist. ??? oder kann ich dann nur in erster lage auf der gitarre mit der charp jammen?
    danke nun. lg
     
  5. Filztier

    Filztier Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.16   #5
    Natürlich kannst du auch mit Kapo spielen. Dir muss nur bewusst sein in welcher Tonart du dich transponiert hast. Z.b. ein Am-Akkord mit Kapo im 3. wäre ein Cm-Akkord.
    Wie gesagt: lese dir das verlinkte Thema durch. Danach kannst du dir jede selbst erdichtete Akkordfolge zur richtigen Tonart zuordnen und somit zur passensen Harp greifen.
     
  6. Lisa2

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    Erstellt: 23.11.16   #6
    @Filztier
    Danke für das Herraussuchen und Verlinken des Threads. :great:

    @sigma1
    Die Systematik des Richter-Stimmsystems ist dort ja ausreichend erklärt. Ich gehe deshalb direkt einen Schritt weiter.

    Gut, dann wirst Du die Harp in "straight position" = 1. Position spielen

    Ich habe mal die von Dir genannten Titel heraus gesucht. Beim nächsten Mal ist das Dein Job. ;-)

    In den Beispielen entspricht die Tonart der Harp der auf der Gitarre gespielten Tonart.

    (1)



    (2)



    (3)



    (4)



    Wenn Du nun einen Song so nahe wie möglich am Vorbild orientiert spielen lernen möchtest, musst Du als erstes herausfinden, in welcher Tonart er von Dylan gespielt wird. Da zu einer Tonart immer mehrere Akkorde gehören, musst Du erkennen lernen, welcher der Akkorde die Tonika ist. Das ist der erste Stufen-Akkord, also der Haupt-Dreiklang der Tonart des Liedes, der auf der im Richter-System gestimmten Mundharmonika in allen Lagen beim Blasen entsteht.

    Wenn man aus den benutzten Akkorden die Tonart des Liedes herauslesen möchte, muss man den Quintenzirkel im Kopf oder vor sich haben. Suche Dir im www bitte eine Version, mit der Du klar kommst und verlinke sie hier.

    Anschließend helfe ich gerne weiter.

    Gruß
    Lisa
     
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  7. sigma1

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    Erstellt: 24.11.16   #7
    danke für die antwort. ja sry, war etwas im zeitstress... ok , ich denke jz blick ich langsam durch. also wenn ich meinen kapo verwende ist mir natürlich schon bewusst dass ich die tonart und die akkorde transponiere.
    aber kann man prinzipiell sagen dass die tonart immer das ist was der erste akkord im song z.b ist?

    das würde ich dann wie folgt beschreiben:
    times theyre changin: g- dur
    man of constant sorrow: auch G-
    dont think twice: eigentlich C-, aber da kapo 4. es ist E-dur?
    und tambourine man ist: d-dur?
    bin ich korrekt :)
    thanks a lot folks
     
  8. Lisa2

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    Erstellt: 24.11.16   #8
    Auf die Schnelle in einer kurzen Pause ...
    1 richtig
    2 richtig
    3 richtig
    4 E-Dur

    Eine Melodie startet nicht zwangsläufig mit der Tonika.

    muss weg ...
     
  9. Filztier

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    Erstellt: 24.11.16   #9
    Überlege mal scharf nach!

    Gegenfrage: Wenn das Lied deiner Wahl in A-Moll anfängt und ein anderes in A-Dur - nimmst du dann zu beiden die A-Harp ?
    Oder was hast du in dem Fall vor? Beschreibe mal!
     
  10. Lisa2

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    Erstellt: 24.11.16   #10
    @sigma1
    Hast Du inzwischen einen Quintenzirkel gefunden?

    Den von Klaus Rohwer kannst Du ausdrucken und basteln.
    http://www.klausrohwer.de/privat/hobbies/jazz/quintenzirkel.htm

    Quintenzirkel und Quintenkette helfen, sich im Tonartenjungle zu orientieren.

    Quinte heißt Fünf

    Zählt man von c aus 5 Töne nach oben, landet man auf g.
    Zählt man von g aus T Töne nach oben, landet man auf d.
    usw.
    Es entsteht zunächst einmal eine Quintenkette. Die sieht dann so aus:

    c g d a e h fis ...

    Um auf das f zu kommen, muss man von c aus eine Quinte nach unten gehen.
    Ich begrenze die Quintenkette mal auf folgenden Bereich:

    ... es b f c g d a e h fis ...

    und bastele daraus eine Tabelle:

    ..es....b....f....c....g....d....a....e....h....fis..
    SD T D
    SD T D
    SD T D
    SD T D
    SD T D
    SD T D
    SD T D

    Diese Tabelle lässt sich beliebig nach rechts und links erweitern.
    Jetzt bin ich neugierig, was Ihr aus dieser Tabelle ablest.

    Gruß
    Lisa
     
  11. sigma1

    sigma1 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.11.16   #11
    hello ich melde mich zurück,

    Also ja ich habe den quintenzirkel angesehen, blicke so halbwegs durch.

    Aber worauf du jzt genau hinaus willst mit der Grafik versteh ich nicht.

    Könnt ihr mir sagen was der Musiker Hans söllner bei seinem Lied für meine buam macht mit der harp und in welcher Stimmung die ist.
    Link:


    Danke
     
  12. Lisa2

    Lisa2 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 25.11.16   #12
    In der Quintenkette bzw. dem Quintenzirkel kann man die zu einer Tonart gehörenden Stufenakkorde gruppenweise ablesen. Die Tonika befindet sich immer in der Mitte der drei zusammen gehörenden Dur-Akkorde.
    Will man aus den verwendeten Akkorden die Tonart des Liedes herauslesen, reicht es nicht, den ersten oder letzten Akkord einer Liedbegleitung heraus zu picken. Man muss immer das Ganze betrachten; also die Melodie und alle verwendeten Akkorde. Die Tabelle müsste man eigentlich noch mit den zugehörigen Moll-Akkorden ergänzen.

    Das müsste eine D-Dur Harp sein.

    Was genau willst Du wissen?
    Er spielt teilweise auf mindestens zwei Kanzellen.
    Bei 0:27 bendet er von e auf dis runter. (Kanal 4 ziehen)

    Gruß
    Lisa
     
  13. Filztier

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    Erstellt: 27.11.16   #13
    Dominante und Subdominante sind jeweils eine Quinte von der Tonika entfernt?

    Momentan komme ich gut damit klar zu einer bestehenden Tonart die dazugehören Dur- und Moll Akkorde zu bestimmen.
    Auch kann ich anhand der bestehenden Akkorde die Tonart bestimmen.
    Aus gegeben Anlass möchte ich aber auch anhand einem Ein bis zweistimmigen Notensatz (Melodiespur) bestimme können wann zu welchem Zeitpunkt welche Begleitakkorde spielbar sind.
    Zumindest habe ich mitbekommen, dass das mit diesem Thema möglich ist! Meine letzte Spielpartnerin hat einfach mal so eben Akkorde hinzugekritzelt zu einem solchen Notensatz. Hat was von Tonika, Dominante und Subdominante gefaselt aber so recht erschliessen tut es mir nicht.
    Deswegen klinge ich mich hier gerne wieder ein um wieder was dazuzulernen. :)
     
  14. sigma1

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    Erstellt: 27.11.16   #14
    hallo,

    seit freitag habe ich nun meine harp :). eine marine band C. bin echt happy. dieses teil ist wirklich sehr hübsch...

    habe mal ein paar "gehversuche" mit gitarre und harmonika aufgenommen.
    bitte seid nicht zu kritisch X)
    !!

    hier der link:

    --------------------------------

    für alle tipps wie ich nun am besten weiterlerne oder was besonders für beginner zu beachten ist, bin ich sehr dankbar.
    ich erwäge es natürlich auch unterricht zu nehmen.
    mal sehen wie sich das entwickelt.

    lg
    sigma
     
  15. Filztier

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    Erstellt: 29.11.16   #15
    Konnte mir noch mal eine kurze "Privatstunde" geben lassen. Ich habe bei dieser Frage gedacht, dass es auf genau dem Punkt an dem der Akkordwechsel stattfindet irgendeinen Anhaltspunkt geben muss, warum das so ist. Jetzt weiß ich - das Gesamtbild muss betrachtet werden. Also die gesamte Melodiefolge, deren Lauf und mit meinem vorhandenen Wissen über den Aufbau von Dreiklängen bin ich dazu in der Lage mir das zu erarbeiten....
    Aber ich kann und muss noch eine ganze Menge lernen zu dem Thema. Ich hoffe, ich kann noch mehr über dieses Unterforum lernen.


    Erstmal meinen Glückwunsch zu deiner Marine Band....
    wie ich sehe hast du dir auch gleich einen Halter mit zugelegt.
    Befasse dich mal mit dem Thema Pflege und Wartung.
    Ansonsten wars das schnell mit dem Spielspass! Vor ca. einem halben Jahr konnte ich ein Liedchen davon spielen (oder wohl eher nicht mehr).
    Das ist mein (und einziger) "Beginner Tipp", den ich geben kann (weil ich ansonsten an dem Teil spieltechnisch eher lausig bin).
     
  16. Lisa2

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    Erstellt: 29.11.16   #16
    :great:
    Für solche eher allgemeinen musiktheoretischen Fragen, sieht man sich am besten im Unterforum "Musiktheorie" um. Wenn dann aus den dort gewonnen Erkenntnissen resultierende Fragen zur Anwendung auf der Mundharmonika gibt, bist Du wieder hier richtig.

    Gruß
    Lisa :-)
     
  17. Filztier

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    Erstellt: 29.11.16   #17
    Ständig. Jeden Tag habe ich diese Fragen, die sich auf die Mundharmonika beziehen. Was hat es mit den "Positionen" auf sich? Wieso spiele ich "Cross" in G, wenn ich doch immer noch "nur" die Töne der C-Dur Tonleiter zur Verfügung habe? Bendings nicht mit eingeschlossen. Was ist denn mit G gemeint? Nur weil ich mit Kanzelle 2 ziehen anfange und anscheinend meist wieder aufhören soll, befinde ich mich doch noch lange nicht in G-Dur? Wo kommt denn das zusätzliche F# her? Macht das auspacken der G-Harp nicht wesentlich mehr Sinn? Und wo kommt das zusätzliche C# her wenn ich bei Kanzelle 4 Ziehen anfange? Das dürfte dann wohl "3. Position" sein, wenn ich mich nicht irre.
    Dieses ganze Position Gschmarri ist für mich eine Philosophie, die ich absolut nicht nachvollziehen kann. Und kann es sein, dass das überhaupt bloß für Blues relevant ist? Falls ja, habe ich unschwer zu erkennen - keine Ahnung von Blues.
    Und warum der Vermerk auf Kanzelle 4 Blasen wäre 1. Position, also die Tonart der Harp (Also C-Dur dem kleinen C an der Seite des Kanzellenkörpers nach zu vermuten um auch beim Thread zu bleiben) ? Für mich gibt allein schon das absolut keinen Sinn, denn egal wo ich anfange hinein zu blasen oder zu ziehen, ich habe immer das Gefühl mich in der Tonart zu befinden, in der die Harp auch gestimmt ist. Nicht mehr und auch nicht weniger. Da gibt es nichts mit anderen Tonarten.
    Also die Thematik ist für mich wirklich unter "frage zu MUNDHARMONIKA in C-Dur . Bitte Hilfe ;)" zusammenzufassen. Muss ich nicht mal einen neuen Thread eröffnen um meine Ahnungslosigkeit preiszugeben. Ich mach das lieber hier!
    Und das klingt bloß etwas zynisch. Dem ist nicht so! (und selbst das klingt nochmal wie die Kirsche auf der Sahne.)
    Aber vielleicht resultieren meine für andere vermeintlich allgemeinen musiktheoretischen Fragen schlicht und ergreifend erst aus der Mundharmonika Praxis heraus.
    Toniken müsste man nun eigentlich auch nicht erst im MuHa Unterforum behandeln.
    Aber für manche ist das eben erst bei der Kombination Gitarre + Mundharmonika ein Thema.
     
  18. Lisa2

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    Erstellt: 29.11.16   #18
    Cross Position bedeutet von der Tonart, in der die Mundharmonika gestimmt ist, (im Quintenzirkel) zur nächsten Kreuztonart rücken.
    Daher
    C-Dur > G-Dur
    G-Dur > D-Dur
    usw.

    In der Crossposition oder auch 2. Position startet man die Tonleiter ziehend.
    Beim Blues-Spiel hat das den Vorteil, dass man die sogenannten Blue-Notes der Blues-Tonleiter in "Zieh-Position" spielt bzw. durch Bending erreicht und dadurch den Charakter dieser Blue-Notes besser hinbekommt. Warum weshalb wieso, das führt jetzt etwas weit hier. Ich meine auch, dass es dazu auch diverse Erklärungen im Forum gibt. Hier nur so viel: Ohne Bending bekommt man die Bues-Notes nicht so richtig bluesig/"dreckig" hin und deshalb ist das Bending für das Blues-Spiel auf der Mundharmonika ein stilprägendes Mittel.

    In anderen Musikstilen (Folk z.B.) wird in der Regel in 1. Position gespielt, weil dann auch die sich aus dem Stimmsystem ergebenden Akkorde zur gespielten Tonart passen. Möchte man eine Melodie in einer Moll-Tonart spielen und dabei Moll-Akkorde spielen, greift man zu einer entsprechenden Mundharmonika in Moll.
    Wenn Du Dich nicht für das Blues-Spiel interessierst, dann kannst Du die weiterführenden Überlegungen zum Thema Cross-Position getrost zur Seite schieben. Die Technik des Bendens kann trotzdem interessant sein, wenn man mal eine tonartfremde Stufe benötigt. Dazu sollte man dann erkennen lernen, welche Töne auf einer diatonischen Mundharmonika (Richter-Stimmung, Solo-Stimmung u.a.) gebendet werden können und welche nicht und warum.

    Das mal so als Überlegung zum Einstieg. Vielleicht hilft Dir das ja schon mal etwas weiter.

    Viele Grüße
    Lisa
     
  19. sigma1

    sigma1 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.11.16   #19
    hallo,

    habe mal wieder zurück ins forum gefunden :).
    es freut mich wirklich dass der thread noch aktiv ist, hehe..
    ich habe die letzten tage etwas geübt und eine cover von bob dylan gemacht.
    könnt reinhören unter:

    es klingt noch etwas sehr schief haha sry.


    @Filztier : wie pflege ich denn die harp? angesabbert hab ich sie schon hahah...
    habe eine schachtel in der ich sie reingebe.



    lg
     
  20. Lisa2

    Lisa2 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 29.11.16   #20
    @sigma1
    Zum Thema Harp pflegen in diesem SUB bereits einige Tipps und Videos mit Anleitungen zusammengetragen.
    Die Links habe ich im Moment leider nicht parat.

    Ich würde an Deiner Stelle nach Melodien suchen, die sich im Bereich der Zentraloktav spielen lassen und keinen Tonartenwechsel beinhalten. Diese Melodien würde ich an Deiner Stelle ohne Gitarrenbegleitung üben, um besser zu hören, wann Töne einzeln oder mit mehreren Nachbartönen getroffen werden. Übe, die Anzahl der angeblasenen Kanzellen (1, 2 oder 3) bewusst zu steuern.
     
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