Hilfe beim Wiring meiner neuen alten Paula

von fendero, 02.02.16.

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pedaltrain
  1. fendero

    fendero Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.16   #1
    Hi Leute,

    ich habe mir letztes Wochenende eine gebrauchte Les Paul Classic aus dem Jahr 2000 besorgt. Super Teil an sich, nur leider hat der Vorbesitzer Pickups eingebaut und das nicht falsch sondern naja, nicht nach meinem Geschmack würde ich mal behaupten. Leider kenne ich mich nicht so gut aus was wiring angeht, wenn ich wüsste was ich machen müsste würde ich das Löten aber hinbekommen. Das Problem ist das die Pickups in der Middle-position anders klingen als sie sollen. Ich weiß nicht ob der Vorbesitzer da irgendwas in Richtung out of phase oder so angestrebt hat, klingt aufjedenfall nicht so wie ich eine middle-position kenne. Klingt als hätte man ein Wahwah an das noch in einer beliebigen Position steht. Und das zweite wäre das die Gitarre unglaublich brummt (ich denke mal Erdungsproblem).

    Ich habe jetzt mal paar Fotos von der Kammer gemacht, vielleicht kann ja jemand was erkennen und mir helfen. Ich kann natürlich auf Abfrage noch mehr Bilder machen.

    Die nachträglich verbauten Pickups sind Seymour Duncan SH1 59 für Bridge und Neck. Angestrebt ist eine ganz nooormale (ich sag extra nicht standard, standard ist ja heutzutage voller exotischer Dinge in ner Paula) Paula Schaltung.

    20160202_160237.jpg 20160202_160301.jpg 20160202_160316.jpg 20160202_160328.jpg
     
  2. makkohille

    makkohille Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.16   #2
    Hallo,
    die Verdrahtung ist ok, normalem modere Paula Schaltung. Wäre noch wissenswert, welche Pickups, also die Modelbezeichnung, eingebaut sind.
    --- Beiträge zusammengefasst, 02.02.16 ---
    moderne heißt es natürlich!
    --- Beiträge zusammengefasst, 02.02.16 ---
    sorry, steht ja da, SH1. Ist mir nicht zu erklären, vielleicht hat der Toggle einen weg?
     
  3. fendero

    fendero Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.16   #3
    Hi,

    danke für deine Nachricht makkohille. Also ich hatte mir vorhin die Pickups von hinten angeschaut, habe dort glaube ich nicht mehr gesehen als den Seymour Duncan Schriftzug und beim bridgepickup noch SH1 und beim neckpickup stand 59.
     
  4. makkohille

    makkohille Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.16   #4
    Kann sein, daß die Pickups nicht zusammen passen, es stehen einige Berichte hier, warum es in Mittelstellung nach out of phase klingt.
     
  5. fendero

    fendero Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.16   #5
    Okay, das ist verrückt irgendwie ...dann werde ich mich wohl nach anderen Pickups umschauen müssen ...
     
  6. makkohille

    makkohille Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.16   #6
    Muß nicht sein, vielleicht ist ein Pickup verkehrt herum eingebaut worden, ein Foto von vorn mit den eingebauten Pickups wäre gut.
    --- Beiträge zusammengefasst, 02.02.16 ---
    normal ist es so, das die 6 Schrauben des Steg Pickups zur Brücke und die 6 Schrauben des Hals Pickups zum Hals zeigen. Oder einfach mal den Halspickup um 180 Grad verdreht herum einbauen.
     
  7. fendero

    fendero Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.16   #7
    Hier , bitte

    20160202_174001.jpg
     
  8. makkohille

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    Erstellt: 02.02.16   #8
    Kann ich leider nicht öffnen.
     
  9. fendero

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  10. makkohille

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    Erstellt: 02.02.16   #10
    Ja, alles richtig so. Vertausch doch mal die Anschlüsse vom Hals Pickup am Poti, mußt natürlich löten.
     
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  11. fendero

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    Erstellt: 02.02.16   #11
    Könnte dies der Grund für den komischen Ton in der mittleren Position sein? Ich werde es morgen Mittag umlöten und ausprobieren. Danke!
     
  12. makkohille

    makkohille Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.16   #12
    Könnte sein, muß aber nicht. Oder Du drehst den Halspickup um 180 grad, kommt aufs gleiche raus.
     
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  13. fendero

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    Erstellt: 02.02.16   #13
    Okay. Und wie siehts aus mit dem Brummen? Die Gitarre brummt wirklich unnormal viel. Ich würde sagen mindestens genauso stark wir singlecoils im highgain bereich. Brummen verschwindet wenn ich mit so viel Hautkontakt wie möglich die Schrauben an den Pickuprahmen berühre oder die Potis. Wenn ich die Saiten berühre passiert nichts
     
  14. makkohille

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    Erstellt: 02.02.16   #14
    Komisch, die Schrauben der Pickuprahmen gehen ins Holz, die Potiknöpfe sind aus Kunststoff, da leitet nichts, da bin ich überfragt. Eine Möglichkeit wäre, die Pickups mal direkt an die Eingangsbuchse zu löten, wenn es da nicht brummt hat warscheinlich die org. Platine einen weg, ich halt von den Dingern eh nichts.
     
  15. fendero

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    Erstellt: 02.02.16   #15
    Okay danke. Ja seltsam. Jetzt wo du es sagst kommt es mir noch komischer vor... hab zurzeit keine Saiten drauf. Und ins örtliche "Fachgeschäft" geh ich auch nicht mehr da die in meinem Augen sich kein bisschen Mühe geben und ich schlechte Erfahrungen gemacht habe ... mal sehen
     
  16. boisdelac

    boisdelac Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.16   #16
    Nö ... das geht nicht. Es bringt nichts, den Pickup auf den Kopf zu stellen. Du bekommts nur eine andere Phasenlage, wenn Du die Anschlüsse vertauscht.

    Schönen Tag noch

    Boisdelac

    P.S. Wegen dem Brummen ... gibt es eine Masseverbindung zwischen Saiten und Schaltungsmasse? Wenn nein, dann ist wahrscheinlich das der Grund für das Brummen.
     
  17. bagotrix

    bagotrix Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 03.02.16   #17
    Hi,

    wenn beides Duncans sind, ist die Phase der Wicklung schon in Ordnung. Die Anschlüsse vertauschen geht auch nicht, weil Du sonst die Abschirmung mit an den "Hot"-Ausgang bringst, denn beide sind innerhalb des PUs verlötet.

    Des Rätsels Lösung wird wohl sein, dass hier einer den "Peter Green"-Mod gemacht hat, zu deutsch: der Magnet im HalsPU wurde um die Längsachse gedreht. Dann sind beide PUs zwar in elektrisch in Phase, magnetisch aber phasendverdreht. Also einfach mal im HalsPU den Magneten wieder richtig herum drehen, und es hat sich. Dafür musst Du nicht mal löten. Man muss nur die Schrauben am Boden des PUs leicht lockern, die Bodenplatte etwas abheben und den Magneten vorsichtig rausschiebemn, ohne die Drähte und die Wicklung zu beschädigen.Google einfach mal "humbucker magnet flipping", da solltest Du Anleitungen und Bilder finden.

    Das Drehen des Pickups nützt übrigens leider gar nichts, weil sich dadurch weder die elektrische noch die magnetische Phase relativ zum StegPU verändert.

    Man kann aber auch einfach damit leben lernen, Hamer-Gitarren hatten das früher zeitweise serienmäßig. Kann man durchaus interessante Sachen mit machen, und um einen "normalen" Sound zu bekommen, musst Du nur einen der beiden Volumeregler leicht zurückdrehen.

    Was das Brummen angeht, liegt es ziemlich eindeutig an einer fehlenden Saitenerdung, wenn das Brühren der Saiten nichts ändert. Ich meine auch zu erkennen, dass der nackte Draht, der aus Richtung Bridge aus dem Extra-Loch kommen sollte, abgebrochen ist - eine häufiger Mangel bei Les Pauls mit diesem Blechdingens. Da baut einer das mal aus, weil er zB die Potis tauschen will, und zack! ist der spröde Draht abgebrochen. Bei Dir sieht man sogar (auf dem Neck-Volume-Poti), dass der Draht schon mal abgebrochen war und dann erneut angelötet wurde, bevor er wieder gebrochen ist. Diesmal war der Draht wohl zu kurz, und deshalb wurde es nicht mehr repariert.

    Falls also kein genügend langes Stück mehr aus dem Loch zu holen ist, musst Du den Draht neu verlegen. Dazu muss die rechte Einschlaghülse am Stoptail herausgezogen werden, ein Draht verlegt und die Hülse wieder eingeschlagen werden. Guckst Du hier:

    http://www.guitar-letter.de/Knowledge/DieSaitenerdunginderElektrogitarre.htm

    oder hier:



    Tolle Gitarre übrigens! Die Classics aus diesen früheren Serien, die ich in der Hand hatte, waren durch die Bank richtig gut. Ich weiß nicht, ob das Holz speziell ausgesucht wurde (immerhin waren die nie allzu schwer) und/oder besondere Sorgfalt beim Bau angewandt wurde, jedenfalls wurden sie öfter mal als die "Reissue des kleinen Mannes" bezeichnet. Deine scheint auch eine ABR-1 zu haben, was der Nashville-Bridge allemal vorzuziehen ist. Diese Classics sind sogar noch etwas begehrter.

    Gruß, bagotrix
     
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  18. fendero

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    Erstellt: 03.02.16   #18
    Hi bagotrix,

    Danke für deine ausführliche Nachricht! Dies mit dem Magneten könnte wirklich des Rätsels Lösung sein, der Vorbesitzer hat mehrmals am Rande erwähnt das er Peter Green Fan ist und das es da einen "netten kleinen Trick" gibt was out of phase sounds angeht. Ich habe beim anspielen die mittlere position vernachlässigt da ich diese beim anspielen von gitarren meist immer erst mal außen vor lasse und mich auf bridge und neck konzentriere.

    Was das brummen angeht kann ich nur sagen das ich an einem kleinen yamaha übungsverstärker gespielt habe mit sehr wenig gain. Hier war das brummen fast nicht hörbar.

    Was für eine art draht sollte ich mir hier besorgen für die saitenerdung? Ich denke mal das bekomme ich im elektronikmarkt?

    Und danke für dein Kommentar zum Modell an sich. Ich habe lustigerweise nur 1-2 Tage bevor ich diese Gitarre hier erstanden habe eine brandneue 2016er Classic gespielt die mir viel weniger gefallen hat als diese die ich habe aus dem Jahr 2000. Klangtechnisch wie Verarbeitungstechnisch. Meine ist echt top. Und auch schon etwas abgenutzt, mag es sehr
     
  19. fendero

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    Erstellt: 03.02.16   #19
    Zu meiner Ernüchterung sieht die Saitenerdung meines Erachtens noch ziemlich gut aus. Oder irrt da mein blick?

    20160203_144547.jpg
     
  20. fendero

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    Erstellt: 03.02.16   #20
    Ich habe jetzt eine neue Saitenerdung gelötet (hab ein Stück Saite genommen) aber die Gitarre brummt immer noch ohne Ende (Ich hab noch keine Saiten drauf). Das ist wirklich frustrierend. Ich muss sie wohl doch mal zu einem spezialisten gehen. Aber was die hier bei mir an Geld verlangen ...
     
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