Hilfe mir fehlt der Kompositions Ansatz

von Taximann ey, 24.04.06.

  1. Taximann ey

    Taximann ey Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.04.06   #1
    Wie schon gesagt fehlt mir ein ansatz um dem komponieren eines Stückes zu beginnen Hat jemand mit dem Problem erfahrung?:confused:
     
  2. kleinershredder

    kleinershredder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.04.06   #2
    Denk dir nen Thema aus, und verarbeite das in irgendeiner Form.
    Du musst also einfach nur ne kleine melodie improvisieren, und damit kannst du dann ganz viel machen.
     
  3. Amade

    Amade Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.04.06   #3
    Überleg dir welchen Charakter dein Stück haben soll,ob es in Moll oder Dur stehen soll. Versuche dir eine Melodie vorzustellen ,die dir gefällt.Am besten spielst du aufm klavier ein paar töne und manchmal stolperst du sogar über eine gute Melodie, die du dann auf der Partitur festhalten kannst.
     
  4. leech

    leech Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.04.06   #4
    wenn du keine idee hast was du in deiner musik sagen willst dann lass es besser auch
    wenn du gezwungen komponieren wolltest, würde eh nur 0815 massenkram rauskommen
     
  5. Caylap

    Caylap Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.06   #5
    Also ich empfehle dir mal das Buch: "Wege zum Komponieren"
    Demnach gibt es immer etwas worüber man schreiben kann...Ich benutze die Techniken häufiger wenn ich mal nicht so kreativ bin aber schreiben möchte. Bisher wurde es immer gut. Setz dich mal in ein Cafe in einer vollen Stadt. Da kommt oft Rhythmus, Text, melodie etc. von selber...
     
  6. Rope

    Rope Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.06   #6
    Naja das halt ich mal für ein gerücht...
    Bach hat über 300 Kantaten geschrieben (gezwungen) und die sind sicher nicht umbedingt 0815 massenkram.
     
  7. leech

    leech Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.06   #7
    bach ist ja auch mal ein extremster ausnahmefall
    der hat doch musikalisch in ganz anderen regionen gedacht/gelebt als sonst irgendwer
    von diesen extrem ausnahmegenies gab es leider nur wenige
     
  8. kleinershredder

    kleinershredder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.06   #8
    Klar Bach war ne ausnahme, doch gab es zu der Zeit damals trotzdem viele, die unter druck komponierten, eben weil es damals fast nur auftragskompositionen gab.
    Also was Bach geleistet hat ist sehr beachtlich, aber trtzdem kann man nicht saagen man kann nicht unter druck komponieren.
    Ich denke mal das ist eher der Zahn der Zeit, der musik in die lage als blos irgendein hobby gebracht hat.
     
  9. Mico

    Mico Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.06   #9
    Wenn man heute mit Komponieren Geld verdienen will, muss man sogar sehr gut unter Zeitdruck arbeiten können. Im Bereich Film und Computerspiele beispielsweise kann man oft erst mit dem Musikschreiben anfangen, wenn der Film bzw. das Spiel fast fertig ist und hat dann bis zum angekündigten Release-Termin nur noch wenig Zeit.
    Zwei Monate für die komplette Musik (Komponieren, Orchestrieren, Orchesterproben, Einspielen, Abmischen) sind hier normal...
     
  10. Amade

    Amade Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.06   #10
    Händel arbeitete unter Druck an den Messiah.Die Zauberflöte wurde auch unter druck geschrieben sowie viele andere meisterwerke . Diese kann man wohl nicht unter der Kategorie 0815 Massenkram ablegen meiner meinung nach
     
  11. Taximann ey

    Taximann ey Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.05.06   #11
    Ne Ne Ne ihr habt mich falsch verstanden oder ich hab mich falsch ausgedrückt.

    Was ich meine ist nicht das mir die idee fehlt das nun garnicht das problem ist vielmehr das ich irgentwie in Gefühlssträngen denke oder so.

    Also ich hab eine harmonie oder ein gefühl im Kopf und bekommdas das nicht kanalisiert.

    Macht das für euch irgentwie sinn?
    Anders konnte ich das nicht ausdrücken.
     
  12. DeaktivierterUser003

    DeaktivierterUser003 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 02.05.06   #12
    Mir geht das oft auch so, hab aber auch kein Rezept wie das dann klappt.
    Ich denke ein bisschen rumklimpern auf was uch immer ...
    bringt schon mal was, meiner meinung nach geht des dann immer in die richtung wie man so drauf is, und dann kann mans ja noch verfeinern.
    M>FG Felix
     
  13. LongLostHope

    LongLostHope Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.05.06   #13
    Also bei mir ist der Ansatz eigentlich immer die Gesangsmelodie....

    Wenn ich die hab kommt der rest von selbst....
     
  14. Sergio

    Sergio Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.05.06   #14
    Hi,
    Ich habe das jetzt mal so verstanden, dass dein Problem darin besteht, dass du zwar eine Melodie, ein Harmonieschema, einen Rhytmus oder sonstiges im Kopf hast, das aber partout nicht aufs notenblatt oder auf die Gitarre/das Klavier usw. kriegst.


    Ich kann dir nur empfehlen, dir Musik mal wirklich konzentriert anzuhören, vielleicht wird das dann einfacher. Damit meine ich darauf zu achten wer was spielt, wie(!) die Stimmung im Lied erzeugt wird usw.

    (mal ein ganz extremes Beispiel: Ich hab mal ein paar Lieder gehört und fand, dass ein paar "Wendungen" die die in das Stück gebracht haben sich verdammt gut anhörten. Ich hatte nur leider keine Idee wie die Gruppe das gemacht hat. Was die gespielt haben passte irgendwie hundertprozentig zur Melodie bzw. zum Motiv, war aber dennoch 'irgendwie' anders. Mittlerweile habe ich rausgefunden, dass die einfach nur eine Umkehrung gemacht haben und das dann zB ein kleines Bisschen abgeändert haben.)

    Was du auch noch machen solltest: Wenn du dich an dein Instrument setzt (Ich weiss jetzt nich ob du dich mit Harmonielehre auskennst oder nicht) und zum Beispiel einen Subdominant-Akkord mit Sept spielst, merk dir nicht '*blabla* subdominant-sept' sondern konkret wie sich das anhört. Wenn dir irgendwann wieder etwas einfällt, und das hat zufällig etwas mit einem 'Subdominant-Sept-Akkord'(OT-Frage an die anderen, heisst der so? Ich schreib immer einfach S7) zu tun, dann wird dir bestimmt wieder einfallen 'Mensch, diese Geschichte mit dem S7, das hörte sich doch genauso an.' Und rumms weisst du was du da hast.

    (Ein besseres Beispiel wär jetzt ein Akkord mit hochalterierter Sept. 'Hochalterierte Sept' sagt für mich persönlich nicht aus wie sich der Akkord anhört, aber diese maj7-Akkorde haben schon einen sehr charakteristischen Klang.)


    Ich hoffe mal ich habe hier jetzt mal keinen Schmarrn erzählt, aber zumindest habe ich mal etwas von meinem Klavierlehrer erzählt bekommen was mich glauben lässt, dass zumindest ein bisschen was richtiges dran ist.
    Ich habe gehört, dass damals Komponieren auch zu kleinen Teilen Handwerks-Arbeit war. Die Komponisten wussten genau: 'das und das hört sich so und so an'. Haben die also einen Auftrag bekommen war auch ein kleines Stückchen Handwerksarbeit dabei. Konkretes Beispiel: Bach('Tschuldigung) bekommt einen Auftrag etwas zu komponieren. In einem Teil kommt ein König vor (also ein 'weltlicher', nichts kirchliches). Dann mag sich unser Herr Bach vielleicht gedacht haben: 'König...nehmen wir mal C-Dur'. Ich bin mir nicht mehr sicher, aber ich meine die große Terz C-E -meist von Fanfaren gespielt- soll ein ziemlich bekanntes 'Königs-Motiv' sein.

    Sergio


    P.S.: (OT) Ich hätte mal eine Idee, wir wäre es solche Sachen die bestimmt nicht nur ein oder zwei Personen interessieren könnten in einem Workshop niederzuschreiben. So eine Art gemeinsam ausgearbeiteter Workshop? War nur mal eine Idee(sowas ähnliches gibt es ja schon), was haltet ihr davon? (Dafür sollte man aber einen neuen Thread aufmachen...sonst werden hier in einem Thread gleich zwei Sachen besprochen...von denen eine nicht mal im Titel steht....stell ich mir nicht soo prickelnd vor.)
     
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