Höher/tiefer und kräftiger singen trainieren?

von jufru, 24.07.07.

  1. jufru

    jufru Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.07   #1
    Also als anfänger in diesem bereich hätte da ein paar fragen.

    Ich habe nicht wirklich eine große frenquenzbandbreite in der stimme und wollte wissen ob ich trainieren kann, dass ich höher oder tiefer singen kann.

    Und noch als paradebeispiel für eine kräftige stimme, kommt mir zumindestens so vor, dass pink eine sehr kräftige stimme hat, kann man sich das auch antrainieren.

    Wenn ja wie kann ich das trainieren?
     
  2. Ina Diva

    Ina Diva Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.07   #2
    Nimm Gesangsunterricht, dann kommt das alles von ganz alleine...
     
  3. BrianBaker

    BrianBaker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.07   #3
    Hi!

    Mit "kräftige" Stimme meinst du doch mit Sicherheit auch "Power" in der Stimme zu haben oder?
    Wenn ja...so eine Frage hab ich auch schon einmal gestellt.Und IcePrincess hat folgendes geantwortet: "Die "Power" kommt aus der Kombination von richtiger Stütze und richtiger Resonanz."

    Frag mich nicht was das heißen soll^^...aber vllt. hilft es dir ja!

    Und zum Thema höher oder tiefer singen...ich "kenne" eine Person , die eine wundervolle Stimme hat , ohne jemals Gesangsunterricht gehabt zu haben oder gar auf die Atemtechnik geachtet hat.Diese Person hat das "Stimmenvolumen" trainiert , indem die Lieder einfach so tief bzw. so hoch , wie es die Stimme zulässt , gesungen hat.Und mit der Zeit hat sich das Stimmenvolumen einfach enorm vergrößert.

    MfG
     
  4. jufru

    jufru Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.07   #4
    danke ....
    also war das jetzt ein ja?

    naja so viel kann ich damit leider auch nicht anfangen ^^
     
  5. BrianBaker

    BrianBaker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.07   #5
    Jain.Also ich hatte zwar selber nie Gesangsunterricht und bin auch grade selber dabei , um zu gucken , was man mit meiner Stimme alles so machen kann.Ich denke mal ich werde mir auch bald ein Paar Stunden nehmen , um das Basiswissen und die Grundbausteine zu bekommen oder ich werde mir ein Buch kaufen...mal gucken.
    Wie dem auch sei...der beste Lehrer bringt nichts , wenn man nicht selber zu Hause jeden Tag am üben ist , egal wie einem die Übungen oder der Song auf die Nerven gehen.
    Vor 4 Monaten hab ich mich total schrecklich angehört , als ich das mal aufgenommen hab...aber ich hab vorallem die letzen 2 Monate total viel gesungen und einfach mal die Zähne zusammen gebissen , wenn ich ein Lied zum 100 mal gesungen hab.Und vor kurzen hab ich hier eine Hörprobe hochgeladen und bin von der Kritik recht positiv überrascht.Vor 4 Monaten hätten sie ihre Lautsprecher aus dem Fenster geworfen , wenn sie sich die Hörprobe angehört hätten.
    Ich hab zwar noch so einiges vor mir , bis ich richtig gut singen kann , aber...einfach niemals ans Aufgeben denken.
    Also denke ich mal , dass Gesangsunterricht nicht gerade notwendig ist , aber mit dem gehts mit Sicherheit deutlich schneller.Nach 4 Monaten Gesangsunterricht bekommt man bestimmt schon eine gute Stimme.
    Solange der Wille da ist schafft man alles...sofern man auch musikalisch begabt ist...das ist die einzige Vorraussetzung.Der Rest ergibt sich mit der Zeit.Einfach üben , üben , üben und mit Herz und Seele dabei sein.

    MfG
     
  6. IcePrincess

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    Erstellt: 24.07.07   #6
    Wenn Du jetzt noch keinen großen Stimmumfang hast wird der durch Training und/oder Unterricht sicher größer.
    Größte Gefahr für einen Anfänger ist allerdings, dass er die Stimme vor lauter "Ich will jetzt aber höher kommen" hochpresst. Das ist schädlich und tut auch weh. Beim Höhen ausprobieren immer darauf konzentrieren, dass der Kehlkopf unten bleibt.

    Du kannst Dir nicht antrainieren zu klingen wie Pink. Die tut das einfach weil es ihre Stimme ist.
    Mit bestimmten Übungen kannst Du aber Volumen und Lautstärke in Deine Stimme bekommen.
    Der erste Schritt zu mehr Volumen und mehr Lautstärke besteht in einer korrekten Stütze. Dieses Suchwort bringt sicher das eine oder andere brauchbare Ergebnis.

    Gerade die Stütze ist es aber eben die sich nur schlecht in Büchern oder per Internet vermitteln lässt. So was muss man fühlen lernen, und das geht halt besser, wenn der Lehrer die Hand drauflegen kann.

    Ein Vierteljahr Unterricht legt einen soliden technischen Grundstein in Sachen Stütze von dem aus man aufbauen kann, ja.
    Je nachdem wo man hinwill kann das aber auch dauern. Ich selbst bin jetzt schon acht Jahre dabei und nähere mich erst allmählich dem Punkt an dem ich sagen würde "Jetzt ist die Stimme fertig".
     
  7. jufru

    jufru Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.07   #7
    so meinte ich das garnicht erst, aber danke für die antwort ^^, das war so das was ich wissen wollte

    nur ich komme so nicht in die hohen lagen, wenn ich den unten lasse
     
  8. IcePrincess

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    Erstellt: 25.07.07   #8
    Das ist eines der Probleme, die man über's Internet so schwer erklären kann. Je höher Du raufsingst, desto mehr musst Du in die Kopfstimme wechseln. Wenn Du das selbst noch nicht spüren kannst brauchst Du einen Lehrer, der das eben in genau dem Moment hört in dem es passiert.

    Viele Mädchen wollen nicht mit ihrer Kopfstimme arbeiten weil die dünn und piepsig klingt - das muss aber nicht sein. Meine Kopfstimme ist inzwischen lauter und voluminöser als die Bruststimme.

    Versuch doch mal, eine Feuerwehrsirene nachzumachen. Dabei gehen die meisten Leute automatisch in die Kopfstimme.
     
  9. jufru

    jufru Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.07   #9
    hm mir ist gerstern bei einem lied aufgefallen, dass ich manchmal mit hohem kehlkopf und manchmal mit tiefen singe. Versuch da mal drauf zu achten und bewusst etwas zu machen. aber mal sehen, vieleicht überlege ich mir das mal mit dem gesangsunterricht.
     
  10. marei-records

    marei-records Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.07   #10
    Für das eigene Training, hilft schon erst mal das Atemvolumen (Zwerchfell) trainieren. Leichte Übung flach hinlegen: auf unteren Bauch ein Buch auflegen und bewusst versuchen dieses (nur dieses) beim Einatmen zu heben. Ziel der Atem soll tiefer. Senkt sich das Zwerchfell weiter ab, hast du mehr Volumen, mehr Luftdruck kann sich vor den Stimmlippen aufbauen, und desto Druckvoller wird eine Stimme.
    Dabei aber nicht vergessen: Die Stimmlippen sind mit Muskeln verbunden die deren Bewegungen koordinieren. Und diese müssen langsam gezielt trainiert werden. Man kann als Anfänger da auch sehr viel kaputt machen (Stimmknötchen etc.). Dementsprechend leichte Übungen nehmen. Und möglichst nicht gleich mit einem Hohen Ton beginnen. Man kann Beispielsweise von einem C1 aus Dreiklangsbewegungen auf und Abwärts machen (Achtung auf Atmung achten (Bauchatmung), keinen Kopf überstrecken, Schultern runter, Körper locker --> sonst verengt sich Kehlkopf und der Ton klingt gepresst und du bist heiser) jeweils nur bis zu dem Ton wo du dich noch wohlfühlst und den Ton nicht drücken musst. Nach regelmäßigen Üben können die 3- Klangsschritte immer weiter nach unten und oben ausgeweitet werden. Dein Stimmumfang nimmt mit der Zeit so zu.

    Grundsätzlich würde ich mich zu Anfang möglichst von einem Gesangslehrer unterstützen lassen, dass vermeidet Fehler und dieser kann auch deine Stimmlage (Tenor, Bass etc. einschätzen)
    Du kannst aber für zu Hause erst mal die kleinen Übmodelle nutzen. z.B.
    (Dreiklangsübung) Prime, Terz, Quinte, Terz, Prime mit Worten wie Wolle, Mühle Mahle Mühle Mahle: Woo - (Prime) ooo- (Terz) ooo - (Quinte: Mund auf "O" klingen lassen) ooo (Terz) lllee (Prime). Das selbe mit den anderen Worten auch.
    Später kannst du das auf den Oktavbereich erweitern. Also nach der Quinte noch die Oktave einsetzen. Zum entspannen werden im Gesang gern Worte wie: "Domodossola" genommen. auch diese als Dreiklang (vollständiges Wort/Tonstufe) singen. (lockert Zunge).

    Hoffe ich konnte ein bisschen helfen!

    Let´s Rock
    Greets
     
  11. ethrandil

    ethrandil Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.07   #11
    Ich hab dann doch mal ne Frage... weil ich immer wieder verwirrt werde vom Begriff Kopfstimme ;*)

    Also wenn ich eine Sirene nachmache dann tue ich das in dem was ich für mein Falsett halte. Als Kopfstimme verstehe ich im Grunde alles was im Resonanzraum Kopf stattfindet.

    Verstehe ich das richtig? Und was wird landläufig unter Kopfstimme verstanden? Soll man wirklich im Falsett singen?

    mfg
    - eth
     
  12. IcePrincess

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    Erstellt: 26.07.07   #12
    Und wieder sind wir am "Definitionen dreschen"...

    Grundlegend hast Du Recht: Bruststimme findet ihre Hauptresonanzen in der Brust, Kopfstimme findet die Hauptresonanzen im Kopf.

    Funktional gibt es drei Stimmfunktionen:
    - Vollstimme (auch Bruststimme genannt)
    - Randstimme (kenne ich als Kopfstimme, von manchen hier wird die aber auch als Falsett bezeichnet)
    - Pfeifstimme

    Von Frauen sagt man gemeinhin sie hätten kein Falsett - daher bin ich da manchmal am Schwimmen wie ich das jetzt definieren soll.
    Sollte ich meine Kopfstimme als "gestütztes Falsett" definieren, dann ja, soll man da singen. Ist das Falsett was anderes kann ich auch nicht weiterhelfen.
     
  13. jufru

    jufru Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.07.07   #13
    ich weiß nicht ob ich da jetzt großartig stolz drauf sein sollte, aber mittlwerweile kann ich das soweit kontrollieren, ob mein kehlkopf unten oder oben ist :great: :p
     
  14. StayTuned

    StayTuned Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.07.07   #14
    vor ner woche wusstest du nicht mal ob man mit seinen stimmumfang und volumen erweitern kann und heut willst du uns erzählen dass du deine "gesangsutensilien" so unter kontrolle hast. jetzt übertreib mal nicht und such dir eine/n lehrer/in ;)!
     
  15. Search 4 Sense

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    Erstellt: 07.08.07   #15
    also ich würde jedem zu gesangsuntericht raten :great:
    habe selbst jetzt erst 24 h Gesangsunterricht gehabt und hab trotzdem schon einiges gelernt!
    Höhen singen, überhaupt kein Problem mehr...
    Kehlkopf? Who the f*ck cares?!
    In dem Moment wo du nicht mehr in hoch und tief denkst, hast du auch keine Probleme mehr mit dem Kehlkopf...
    Weil wenn du zuviel denkst, verkrampfst du dich, vergisst die Hälfte und es kommt nicht direkt aus der Seele !!!
    Hoffe, dass ich dich überzeugen konnte...
    Mfg Tomess, Search 4 Sense
    ps: Es ist dein Weg, und du wirst ihn gehen!
     
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