Hohe Speichel-Produktion

von Dom1n1k, 08.12.19.

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  1. Dom1n1k

    Dom1n1k Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.12.19   #1
    Hallo,

    leider produziere ich recht viel Speichel im Mund,
    weshalb es nach 5-6 Wörtern oft schon anfängt zu klicken und zu schmatzen.

    Kann man da irgendwas dagegen tun?
     
  2. scenarnick

    scenarnick Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.12.19   #2
    Vor dem Singen nicht essen, nichts gesüßtes (Cola) trinken. Stattdessen stilles Wasser (aber nicht zu viel). Das sind so die Standard-Rezepte. Das Klicken und Schmatzen kann aber auch andere Gründe haben, wie z.B., dass Du den Rachen / Mundraum nicht weit genug öffnest. Vielleicht darauf auch mal etwas achten, ob Du den Rachen in eine Art Gähn-Stellung bringen kannst. Dadurch läuft Speichel ganz gut ab. Erfordert etwas Übung
     
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  3. Fish

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    Erstellt: 09.12.19   #3
    Salbei reguliert auch den Speichelfluss.
     
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  4. Bell

    Bell HCA Gesang HCA

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    Erstellt: 09.12.19   #4
    Hast du das Problem generell oder nur beim Singen ?
     
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  5. Dom1n1k

    Dom1n1k Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.12.19   #5
    Danke für eure Tipps.

    Mein Zahnarzt meinte, mein Mund geht nicht so weit auf,
    denn er hat da ein bißchen Probleme wenn er die Zähne kontrolliert.

    Vielleicht ist dann doch eher die Mundöffnung das Problem.
     
  6. Dom1n1k

    Dom1n1k Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.01.20   #6
    Besonders laut klickt es bei Wörtern mit gl, kl, dl, und teilweise nur mit L.
    Vielleicht muss die Zungenspitze mehr an den Gaumen?!?
     
  7. scenarnick

    scenarnick Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.01.20   #7
    Das kommt nicht von der Spitze. Eher hinten der breite Teil der Zunge an den Backenzähnen. Kannst Du die Zunge rollen? Versuche mal, vor dem Singen die Zunge schlanker zu machen. Lässt sich schwer beschreiben...

    alternativ kann es auch sein, dass in Kombination mit dem nachfolgenden Vokal die Zungenspitze „runter knallt“. Das ist dann unabhängig von Speichel. Probier mal „bla“ zu sagen und dabei zu verhindern, dass die Spitze unten aufschlägt.

    ohne zu hören ist das natürlich nur geraten.
     
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  8. Dom1n1k

    Dom1n1k Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.01.20   #8
    Stimmt, merke jetzt wie die Zunge manchmal an den linken Backenzahn schlägt.
    Dadurch entsteht echt das Klicken.
    Klickt etwa zu 30-40%.

    -> Mund weiter aufmachen?

    Hab in letzter Zeit öfters auf das Klicken bei Mitmenschen geachtet.
    Ist wohl relativ normal, dass es ab und zu mal klickt.
     
  9. scenarnick

    scenarnick Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.01.20   #9
    Reicht nicht, weil Du ihn ja nicht in der Breite weiter aufmachen kannst. Man kann aber die Zunge bewusster wahrnehmen und dadurch etwas besser kontrollieren (hört sich brutal an, geht aber etwas). Sowas ist Bestandteil des Gesangsunterrichts, geht aber schon fast in die Logopädie.
    Ja, das ist normal. Ich hab - nachdem Du den Thread hier gestartet hast - auch mal vermehrt bei mir selbst darauf geachtet. Ist spannend, was man da so wahrnimmt :)

    Aber wirklich: Solche Themen lassen sich mit einem guten Lehrer und überschaubarem Aufwand an Übezeit in den Griff bekommen. Das Gute an den Übungen ist, dass man sie echt "zwischendurch" machen kann - wenn man allein im Auto ist oder so. Ist nicht so, dass man sich 32,5 Minuten konzentriert hinsetzen muss und nix anderes macht ;) (Also nicht wie Tonleitern am Sax üben)
     
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  10. Fish

    Fish HuF User & Ex-Mod PA/E-Tech Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 02.01.20   #10
    Die Anatomie der Menschen scheint sehr unterschiedlich zu sein. Meine Zunge ist so breit das sie an an beiden oberen Backenzähnen ansteht wenn ich sie oben an den Gaumen lege.
    Aber beim Singen ist sie doch unten?
     
  11. scenarnick

    scenarnick Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.01.20   #11
    Bei den Doppelkonsonanten „gl“ nicht unbedingt. Ebenso - je nach Färbung- auch nicht bei „kl“. Du hast möglicherweise den entscheidenden Hinweis geliefert, was zu trainieren ist.
     
  12. LoboMix

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    Erstellt: 02.01.20   #12
    Aber bitte nicht das "l" abtrainieren! Wenn du versuchst, beim "l" die Zunge unten zu lassen, wird aus einer "Glocke" eine "Gocke", aus einem "Klang" ein "Kang" und die "Geliebte" wird womöglich zur "Gehiebten" (was man tatsächlich schon mal so hören kann).
    Die Zunge ist das Artikulationsorgan schlechthin. Sie kann diese Aufgabe aber nur dann gut und vor allem präzise erfüllen, wenn sie immer gut beweglich und geschmeidig bleibt. Stereotypes Festhalten der Zunge macht die Artikulation kaputt, mindestens undeutlich. Laute wie das "l" erklingen ja nur ganz kurz, ebenso die Konsonanten, sie sind aber für die Text-Verständlichkeit essentiell. Der Klang und die eigentlichen Töne werden auf den Vokalen gemacht.

    Auch wenn dir im Moment der Speichelfluss unangenehm ist und Probleme bereitet, darfst du dich doch andererseits glücklich schätzen, dass du so einen regen Speichelfluss hast. Nichts ist nämlich schlimmer als ein trockener Mund. Genau das ist die größte Furcht von Sängern und Bläsern.
    Hast du schon mal auf einer Bühne gestanden bzw. vor Publikum gesungen, vor allem Solo? Nervosität lässt nämlich oft den Speichelfluss zurück gehen oder hemmt ihn sogar vollständig. Das führt bei Bläsern zu Ansatz-, aber auch zu Artikulationsproblemen. Bei Bläsern wird die Zunge nämlich ebenfalls zum Artikulieren der Töne gebraucht. Sänger bekommen dann auch Artikulationsprobleme. Denn es ist gerade der Speichel, der sozusagen wie ein Schmierstoff dafür sorgt, dass die Zunge immer gut frei und schnell beweglich bleibt.
    Wenn du also einen intensiven Speichelfluss hast, dann kannst du hoffen, dass du auch bei solistischen Vorträgen nie eine verklebte und schwergängige Zunge hast. Hat also auch Vorteile.

    Bei zuviel Spucke muss man an entsprechenden Stellen im Stück, wo Pausen sind, diese hinunter schlucken.
    Leichtes Klicken durch etwas Speichel im Mund ist im übrigen normal. Aus der Entfernung, wo normalerweise das Publikum sitzt, ist das aber nicht zu hören. Da wir Musiker nun mal immer am dichtesten dran sind an unserem Instrument, und die Sänger mit ihrer Stimme sozusagen eins sind, hören wir alle Nebengeräusche auch immer am stärksten. Solange es nicht überhand nimmt, muss man sich aber nicht daran stören.
     
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  13. Fish

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    Erstellt: 02.01.20   #13
    Hab gerade mal etwas "Glocke" und "Klein" artikuliert so wie ich singe.
    Der Punkt bei mir ist das Zunge hinten beim "l" schon abgehoben ist (geht gar nicht anderst weil der hals schon offen ist), vorne aber noch oben am Gaumen.
    Ich vermute solangsam auch das es weniger am Speichel und mehr an der Technik liegt.
     
  14. Dom1n1k

    Dom1n1k Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.01.20   #14
    Hab jetzt mal der Kleine Hey als DVD gekauft, vielleicht lässt sich noch was optimieren.
     
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