Hohner Comet 3427 C/G & C/F

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Hallo und guten Tag an das Forum,

welches für mich schon sehr hilfreich war,
vielen Dank dafür.

Eigene Kurzvorstellung:

- nie ein Musikinstrument gelernt, geschweige denn nach Noten
- in jungen Jahren hier und da mal einfache kleine Lieder (z.B. Geburtstagslieder, Weihnachtslieder & Volkslieder) auf Instrumenten, die mir zufällig "begegneten" (z.B. Mundharmonika, Blockflöte), versucht zu spielen.
- seit ca. 1,5 Jahren hat mich dann das Mundharmonikafieber gepackt,
angefangen mit Bluesharps, seit kurzem versuche ich mich auch an Tremolo-Harps.
Meine Priorität liegt ganz klar bei der schon erwähnten Musikrichtung und vereinzelter
hier nicht näher einzuordnender "Ohrwürmer" - und das auch nur für den "Hausgebrauch", wichtig ist, daß ich in der 1. Position spiele und das auch möglichst ohne Bendings ... :) , die Möglichkeit
der Akkordbegleitung bei der Richter-Stimmung dagegen habe ich sehr zu schätzen gelernt.

Nun zu den Problemen, die ich kurz darlegen möchte:

Ich habe vor einigen Tagen die o.g. zwei Oktav-Mundharmonikas
bei ebay als "neu" erworben:

Hohner Comet 3427 C/G ebay-Artikel-Nr. 372152902697
Hohner Comet 3427 C/F ebay-Artikel-Nr. 352229224864

Da Hohner die wohl nicht mehr im Programm hat, nehme ich an, daß
es sich um Restbestände handelt, ich möchte aber natürlich weitestgehend
ausschließen, daß es sich hierbei um Plagiate handelt.
Ein erster kurzer Test hat nun ergeben, daß die C/G eine
schlechtere Ansprache hat, was man gut beim Vergleich der
jeweiligen "C"-Seite merkt.

Nun würde mich interessieren, ob es ggf. sein kann, daß es sich hierbei z.B. um
normale Exemplarstreuungen handelt, zumal die Herstellunszeitpunkte
ja erheblich auseinanderliegen könnten.

Auch würde ich mich über Hinweise über die genaue Tonbelegung des C/F - Instruments sehr
freuen, ich konnte leider keine entsprechenden Tabellen/Grafiken finden.
Mir ist nämlich aufgefallen, daß bei den letzten 2 (4) Kanzellen der F-Seite die zusammengehörenden
Stimmzungen gleich klingen, also keinen Oktavabstand aufweisen.
Ist das so gewollt ?

Ich hätte zwar noch ein anderes Problem (Tremolo-Mundharmonika), aber dazu werde ich ggf. ein weiteres Thema eröffnen.

Vielen Dank für's Lesen ...

... ich wünsche Euch ein gutes Jahr 2018

Thomas
 
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Hallo thomastux, gratuliere zum Kauf der beiden Comet.
Meine C/F bespiele ich nur sehr selten, die meiste Zeit verbringt sie mit ihren Kollegen und Kolleginnen in der Vitrine.

Auch würde ich mich über Hinweise über die genaue Tonbelegung des C/F - Instruments sehr
freuen, ich konnte leider keine entsprechenden Tabellen/Grafiken finden.

Hier hatte ich schon mal etwas uber die Comet C/F geschrieben.
https://www.musiker-board.de/threads/hohner-comet-wender-c-f.657385/

Hier die Tontabelle:
hohner-comet-wender-c-f-jpg.540078






Mir ist nämlich aufgefallen, daß bei den letzten 2 (4) Kanzellen der F-Seite die zusammengehörenden
Stimmzungen gleich klingen, also keinen Oktavabstand aufweisen.
Ist das so gewollt ?

Bei der F-Seite sind die beiden letzten Kanzellen mit F6 (f´´´) – A6(a```) auf blasen und D6(d```) – E6(e```) auf ziehen belegt.
Diese Kanzellen sind auch nicht oktaviert weil die Töne dann zu hoch gehen würden.
(Auf einer 16-Loch chromatische Mundharmonika in C- ist der höchste Ton C# 7 (c#````) !

Ob man, falls bei der Comet auf der F-Seite die letzten beiden Kanzellen oktaviert wären, (was sie ja nicht sind)
die (piepzigen) hohen Frequenzen von F7 (f````) & A7(a````) wahrnehmen würde, wäre für mich zweifelhaft.

Ich sage mal: "Ja es ist so gewollt"!
 
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Diese Kanzellen sind auch nicht oktaviert weil die Töne dann zu hoch gehen würden.
Da ich keine C/F Comet besitze, kann ich zu der Frage nichts schreiben. Mit Blick auf die höchsten Töne anderer Mundharmonika-Modelle stimme ich der Annahme von Mecky zu.

Exemplarstreuungen
Um darüber was sagen zu können, müsste man ganz viele Exemplare besitzen und vergleichen können.

schlechtere Ansprache
Das hat in den meisten Fällen mit dem sogenannten "Lösabstand" zu tun.
Zu diesem Thema findet man im Netz eine Menge Tipps.

z.B.:
Hohner - > Lösabstand einstellen
http://www.klausrohwer.de/privat/hobbies/muha/stimmen.htm
https://www.didi-neumann.de/service/selbst-reparieren/




Ein frohes Neues Jahr! :)
Lisa
 
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Hallo Lisa & hallo Mecky,

danke für Eure Hinweise, welche sehr hilfreich sind.
Das mit den nicht oktavierten hohen Tönen ist für mich plausibel, also
insofern alles ok.
Auch die Tontabelle ist sehr hilfreich.

Sich den Löseabständen zu widmen ist eine gute Idee, das werde
ich aber noch etwas verschieben, denn das beträfe ja dann alle
Stimmzungen.
Zunächst hatte ich die Hoffnung, daß es sich um eine Undichtigkeit
zwischen Stimmplatte und Kanzellenkörper handelt, doch die entsprechenden
Schrauben waren fest angezogen.
Im Unterschied zu meinen Blues(Richter)-Harps muß ich mich noch sowohl an die
schmaleren Kanzellen als auch an die "gekrümmte" Form des Mundstücks gewöhnen.
Gibt es dafür spezielle Übungsansätze, oder einfach probieren, bis es (richtig) klappt (insbesondere
Einzeltöne) ?
Ich bevorzuge übrigens Tongue-Blocking beim Melodiespiel, auch um ggf.
Akkorde mit unterzubringen.

Dann noch einen schönen Jahresstart ...

Viele Grüße
Thomas
 
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die entsprechenden
Schrauben waren fest angezogen.
Da der Kanzellenkörper aus Kunsstoff ist, muss man beim Warten diesbezüglich Vorsicht walten lassen.

Im Unterschied zu meinen Blues(Richter)-Harps muß ich mich noch sowohl an die schmaleren Kanzellen als auch an die "gekrümmte" Form des Mundstücks gewöhnen.
Gibt es dafür spezielle Übungsansätze, oder einfach probieren, bis es (richtig) klappt (insbesondere
Einzeltöne) ?

Die einzelne Kanzelle mag schmäler sein, der Abstand zwischen den einzelnen "Blastönen" bzw. "Ziehtönen" ist aber deutlich größer als auf einer Bluesharp. Grund:
Im Unterschied zur Bluesharp sind Blas- und Ziehzungen bei der Comet in getrennten Kanälen nebeneinander angeordnet. Die Grafik suggeriert etwas anderes. Deshalb hier mal eine, in der die Anordnung zu sehen ist. Die Zickzackanordnung in der Grafik wurde gewählt, damit leichter zu erkennen ist, welcher Ton zu welcher Gruppe gehört. Auf dem Instrument findest Du die "Ziehtöne" und die "Blastöne" auf einer Höhe.
tontabelle-sailor-richter-c-dur-png.597173



Da ich die gekrümmte Form seit Jahrzehnten gewöhnt bin, kann ich die Probleme damit nur vage erahnen. Tipps leite ich immer aus Beobachtungen ab, die ich mache, wenn mir der Übende gegenüber sitzt.
Folgende Grundübung ist aber immer hilfreich:
- Mundharmonika locker ansetzen
- durch das Instrument hindurch entspannt ein- und ausatmen
- die Mundharmonika mit den Händen so hin und her führen, dass sie locker durch den Mund gleitet Dabei auf die von selbst entstehende Tonfolge horchen.

Mit der Zeit sollte sich bei diesen Übungen das Bewegungsgefühl einprägen und mit dem Hören/Finden bestimmter Töne verknüpfen.

Gruß
Lisa
 
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Mit der Zeit sollte sich bei diesen Übungen das Bewegungsgefühl einprägen und mit dem Hören/Finden bestimmter Töne verknüpfen.

Genau diese Hoffnung habe ich, wahrscheinlich muß ich meine "innere Ungeduld" besser zähmen :)
Zur Zeit ist für mich das Wechseln zwischen verschiedenen "Blasmustern", wie z.B. Blues-Harp (Richter), Solo (Chromatic, Orchestra S) und Solo ohne Grundton-Doppelung ( Suzuki Tremolo Humming ) schwer zu beherrschen.
 
Lisa2
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