Homestudio im L - förmigen Anbau 40m2

von Mukker89Hannover, 19.07.19.

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  1. Mukker89Hannover

    Mukker89Hannover Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.07.19   #1
    Liebe Musikerkollegen,

    ich möchte einen schwierigen Raum als Homestudio nutzen.

    Leider ist dieser L - förmig geschnitten und hat ein bodentiefes Fensterelement, wie Ihr der folgenden Zeichnung entnehmen könnt.

    [​IMG]

    Derzeit befindet sich dieser Raum noch im Rohbau, da es ein Anbau ist. Er ist soweit geschlossen. Bis alles fertig ist, wird es aber September oder Oktober sein.

    Trotzdem möchte ich mich gerne schon einmal damit beschäftigen, wie ich diesen Raum optimal nutzen kann und hoffe hier auf Eure Hilfe, da ich keine Vorkenntnisse in der akustischen Gestaltung von Räumen habe.

    In der Vergangenheit habe ich viel "durch die Dose" gespielt, also direkt mit den e-drums, den Mikros und den Saiteninstrumenten ins audiointerface ohne Vorverstärker oder Raumklang.

    Die Nachhallzeit wird mir bei 40m2 Raumgröße mit glattem Fensterelement eine spannende Aufgabe darstellen, wahrscheinlich alleine schon beim Abhören.


    Wofür soll der Raum taugen, was will ich aufnehmen, welches Equipment muss positioniert werden?

    Musikrichtungen:

    Ich spiele Jazz-, Rock-, und Popmusik.


    Equipment:

    1. Gitarren: diverse Modelle sowohl elektrische als auch akustische und AMP vorhanden

    2. Gesang: Equipment muss noch komplett gekauft werden

    3. e-Drums vorhanden, kein AMP

    4. e- Bass vorhanden, kein AMP

    5. Keyboard vorhanden, kein AMP

    6. Audio interface und DAW vorhanden, Abhörmonitore noch nicht vorhanden


    Wenn Ihr den Raum auf dem Bild so seht...

    Wo würdet Ihr bei so einem Schnitt den Schreibtisch und die Abhörmonitore hinstellen?
    Macht es Sinn in so einem Raum eine Gesangskabine zu haben oder sollte ich irgendeine Raumecke mit Absorbern zuknallen und da das Mikro hinstellen?
    Welche Materialien empfehlt Ihr hinsichtlich der Schallabsorption und -diffusion generell?

    Das wären erstmal so die ersten Fragen...Ihr merkt, ich kenne mich im Bereich Akustik leider nullo aus und möchte für mein Homestudio auch nicht nochmal die Zeit eines Toningenieurstudiums in das Thema stecken.

    Das Projekt wird mich über einige Monate begleiten und ich freue mich über jede Hilfe freuen.

    Die Leute, die mir am besten helfen, sind nach Fertigstellung auch gerne einmal auf eine Jamsession oder eine kleine Aufnahme im Bezirk Hannover eingeladen;-)

    Vielen Dank im Voraus für Eure Unterstützung und gehabt Euch wohl!
     
  2. Rubbl

    Rubbl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.07.19   #2
    Vielleicht vor duie Fenster? Testen! Ich arbeite auch in einem L, und so schlimm, wie das in der Theorie sein mag ist das in der Praxis auch wieder nicht.
    Beides auf gar keinen Fall machen sondern den ganzen Raum akustisch verbessern und dann irgendwo singen.
    Generell gar nix, je nach Akustischem Bedarf wählt man die passenden Materialien.

    Immer gut:
    [​IMG]
     
  3. rbschu

    rbschu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.07.19   #3
    Na das ist ja mal ein Wort. :D So ne nette Einladung zur Fertigstellung habe ich hier noch nie gelesen. :great: Aber sei erstmal begrüßt hier im Board, hinsichtlich Raumakustik gibt es sicher mengenweise Material zum Durchstöbern, Du musst nur mal die Suchfunktion in der Hauptleiste oben rechts bemühen oder kannst auch die verschiedenen Foren (links das Tab) thematisch mal sichten.

    Aber Du hattest ja auch mehr oder weniger konkrete Fragen. Die habe ich dann natürlich auch: Wieviel Geld kannst Du allein in die akustische Aufbereitung des Raumes stecken? und b) was willst oder kannst Du für Monitore ausgeben und c) für die Vocals solltest Du mal verschiedenes durchprobieren. Da ich einen ehemaligen Kollegen vom IWF Göttingen in Hannover schon längst mal besuchen wollte, ließe sich das mit einem Abstecher verbinden und ich bringe mal ein Set verschiedener Mikrofone und Zubehör als Anschauungsmaterialien mit. Dann suchst Du Dir aus, was Dir klanglich am besten zusagt und schon haben wir eine Marschrichtung, wonach Du dann suchen könntest. Meine Mikrofone nehme ich natürlich wieder mit. :tomatoes:

    Hinsichtlich Positionierung Deines Misch- und Abhörbereichs würde ich zentral an der Wand A arbeiten. Dort ist dann auch ausreichend Platz um Breitbandabsorber und ggf. eine Cloud (auch ein Absorber) an der Decke anzubringen. Die Fenster im Rücken kannst Du sinnvollerweise mit Sitzelementen oder einer Sitzgruppe versehen - ist ja auch gemütlicher am Fenster - und vor die Fenster entweder ein großes Bambusrollo (oder auf jeden Fall aus Holz) mit verstellbaren Flächen bis zum Boden anbringen (wirkt als Diffusor/Deflektor) oder eine Gardinenleiste über Eck, an der Du eine dicke Lage Bühnenmolton als Vorhang aufhängen kannst. Die lässt sich dann auf- oder zuziehen und absorbiert skalierbar, wenn Du einen bestimmten Raumsound suchst. Was andere Absorber oder Diffusoren anbelangt, muss man sehen. Mit etwas handwerllichem Geschick kriegst Du gute und günstige Lösungen hin. Es ist dabei auch zu überlegen, ob Du mit mobilen oder stationären Absorbern arbeiten willst. Beides läßt sich schick in den Raum integrieren.

    Ansonsten schließe ich mich meinem Vorredner @Rubbl an.

    Gruß aus Nordhessen,
    rbschu :)
     
  4. rbschu

    rbschu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.19   #4
    Na sowas! Immer noch keine neue Wortmeldung? Schlafen denn alle? Oder sind im Schwimmbad?....:cool:
     
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