Hourglass

von Morbo, 24.10.06.

  1. Morbo

    Morbo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.06   #1
    So, hier geb ich euch mal meinen ersten Text zum Auseinanderpflücken... ;)
    Eine musikalische Umsetzung ist definitiv geplant, aber dazu hab ich noch keine passende Idee...
    Danke schonmal für jegliche Form von Kritik.

    Hourglass

    Verse:
    Under a blood red moon
    Doom has come to take my light
    nowhere to roam
    nowhere to hide

    But I don't want to leave
    I still need to see
    though I'm watching
    with my good eye closed

    Bridge:
    As I look back
    All I see is
    a wasted life
    blurred memories
    I want to forget...

    Chorus:
    I sat my mind on fire
    I buried it under snow
    it always kept coming back to me
    no places left to go

    Verse:
    I hear my master calling
    he whistles through his shattered teeth
    run down sand, in your hourglass
    there's no time left for me to breathe

    Distant Footsteps drawing nearer
    my time has come to go
    what will be left of me in this world?
    or was ist all for show?

    Chorus:
    I sat my mind on fire
    I buried it under snow
    it always kept coming back to me
    no places left to go

    Verse/Outro:
    Many people are born into this world
    but only a few leave traces
    Did I leave traces?
    Did I find a guiding light?
    I want to forget...
    Want to forget!
    Want to forget!
     
  2. StayTuned

    StayTuned Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.10.06   #2
    Morgen, ich leg mal los
    Also für mich ein typischer Fall von Text geschrieben und hier eingestellt ohne ihn nochmal zu lesen oder nach dem Sinn zu forschen. Versteh gar nicht was du damit ausdrücken willst. Das Outro gibt den Anhaltspunkt mit den Spuren aber davon sagst du imho den ganzen Text nichts. Mir wieder mal viel zu offen und allgemein. Kein konkretes Bild und keine Story! imho
     
  3. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 25.10.06   #3
    Hi Morbo!
    Willkommen im Forum!

    Ein paar Anmerkungen:
    Also das Thema ist klar: wenn meine Zeit gekommen ist, was hinterlasse ich und wozu war es gut, dass ich da war?

    Das kommt auch rüber.
    Bei ein paar Bildern habe ich - wie Stay Tuned - ein paar Schwierigkeiten. Der Gegensatz physische Augen - gutes oder inneres oder Gottes Auge ist mehr spürbar als wirklich ausgedrückt.
    Die ganze Beziehung des sterbenden Menschen zu Gott ist eher schemenhaft: Die Frage, was man bewegt und bewirkt hat im Leben kann sich auch ein Mensch stellen, der nicht an Gott glaubt. Wo ist dann der Unterschied? Im jüngsten Gericht? In der Gewissheit, man begebe sich ganz in Gottes Hände?

    Ein paar konkrete Anmerkungen:

    Ehrlich gesagt: Für Deinen ersten Text finde ich den gut!
    Wenn ich an meine ersten Texte denke, werde ich noch heute blass.

    Du hast Dir ein Schwergewicht an Thema auf die Arme gelegt. Das ist nicht leicht zu stemmen. Auch angesichts dessen schneidet Dein Text nicht schlecht ab.

    Zwei Sachen sind mir noch aufgefallen:
    1. Vielleicht täte es dem Text und der Aussage gut, wenn Du es statt der impliziten Aussage, es war alles umsonst (worauf sollte sonst I want to forget hindeuten), einfach die Frage im Raum stehen läßt: Did I leave traces? Was my life for good?
    Das wirkt imho stärker als eine gescheiterte Person vorzuführen.

    2. Beim Texten ist 20% Inspiration und 80% Transpiration.
    Etwas Arbeit hast Du noch vor Dir - aber es lohnt sich.

    Viel Erfolg,

    x-Riff
     
  4. Daggett

    Daggett Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.10.06   #4
    Da solltest du auf jeden Fall dran bleiben, der Text hat Potenzial. :great:


    Hourglass

    Verse:
    Under a blood red moon Da fänd ich 'jetzt n grauen, blassen Mond stimmiger
    Doom has come to take my light Doom klingt fast etwas zu düster. Fate fänd ich da schöner
    nowhere to roam
    nowhere to hide sehr geil

    But I don't want to leave
    I still need to see
    though I'm watching
    with my good eye closed Wenn ich das richtig deute, dann siehst du auf dein Leben zurück mit deinen geschlossenen (weil toten) , physischen Augen? Dann fänd ich "good eye" nicht so passend. Allerdings fällt mir auch nichts ein, was da reinpasst.

    Bridge:
    As I look back "When i look back" imho
    All I see is
    a wasted life
    blurred memories
    I want to forget...

    Chorus:
    I sat my mind on fire
    I buried it under snow
    it always kept coming back to me "They're always keep coming" dann hast du 'n Bezug auf die Memories und die Verwechslungsgefahr zum it (my mind) aus der Zeile zuvor ist nicht mehr so groß
    no places left to go

    Verse:
    I hear my master calling
    he whistles through his shattered teeth Ihhhh, schlechte Zähne :eek:
    run down sand, in your hourglass
    there's no time left for me to breathe

    Distant Footsteps drawing nearer Den versteh ich auch nich :o
    my time has come to go eher"leave"
    what will be left of me in this world?
    or was ist all for show? Vielleicht eher "or was it all just a show" oder " a skit" oder "a sham"

    Verse/Outro:
    Many people are born into this world
    but only a few leave traces Das seh' ich anders, irgendwie hinterläßt doch jeder Mensch seine Spuren
    Did I leave traces?
    Did I find a guiding light?
    I want to forget...
    Want to forget!
    Want to forget!


    Das könnte ziemlich zweideutig ausgelegt werden. :D
     
  5. wilbour-cobb

    wilbour-cobb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.10.06   #5
    ach dann mach ich meine version auch mal unten dran, ich versuch die der anderen aber nicht doppelt zu verbessern..

    @dagget, what the bloody hell.....;)



     
  6. Morbo

    Morbo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.10.06   #6
    Danke schonmal für eure Kommentare, die haben mich schon ein ganzes Stück weitergebracht.
    Erstmal allgemein ganz kurz zum Thema des Textes: Es geht darum, dass ein Mann zum Zeitpunkt seines Todes den allseits beliebten Sensenmann trifft, halt der Tod in Person, das sollte eigentlich durch das "Doom has come" ausgedrückt werden. Mein Problem war jetzt, dass das nicht wirklich deutlich geworden ist und daher der Text nicht komplett verstanden werden konnte, obwohl ihr ja schon sehr nah dran gewesen seid.
    Der Tod in Person kommt halt immer näher (Textstellen: "Doom has come", "I hear my master" (master ist in diesem Fall halt Tod, der Herr über Leben und Tod) und "Distant Footsteps drawing nearer")
    Während das lyrische Ich auf seine Vergangenheit zurückblickt, fällt ihm auf, dass es sein Leben verschwendet hat. Daher will er seine Seele und seine Gedanken verbrennen ("i sat my mind on fire..."), um alle Erinnerungen zu verlieren. Diese kommen aber immer zurück zu ihm und jagen ihn.
    Die Stelle "He whistles through his shattered teeth" soll ausdrücken, dass der Tod zu dem lyrischen Ich spricht und ihn zu sich ruft. "Shattered" ist eigentlich so im Sinne von brüchig oder kaputt gemeint, da ich nicht davon ausgegangen bin, dass der Sensenmann Tip-Top-Zähne hat. Kann man das dann machen?

    Edit: Mit "guiding light" meine ich das Licht, welches einem den rechten Weg weist...für die einen ist es Gott, für die anderen sind es einfach nur Wertvorstellungen, für wieder andere sind es spezielle Momente im Leben - so etwas sieht ja jeder anders...
     
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