Hughes and Kettner Switchblade 50 Combo Bias Einstellen

von andymen, 25.08.16.

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  1. andymen

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    Erstellt: 25.08.16   #1
    Hallo zusammen,
    ich will bei meinen H&K Switchblade 50 Combo (ohne TSC) die Röhren tauschen,
    habe auf der Rückseite die Abdeckung entfernt hinter der man super zu den Röhren kommt.
    Auf der Rückseite das AMPs ist auch die Schraube um die mA einzustellen,
    meine Frage ist jetzt "wo sind die Punkte zu finden an denen ich die mA messen kann" um sie dann an der Schraube einzustellen?

    Die Werte habe ich schon aus der Tabelle von Tube-Town.de, finde aber die Messpunkte im AMP nicht :(

    Bin über jeden Tipp bzw. Bilder dankbar :)

    LG, Andymen
     
  2. bluesfreak

    bluesfreak Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 25.08.16   #2
    Zwei Möglichkeiten:

    1. unter Benutzung eines Bias Messadapters (empfehlenswert)
    2. abgreifen der Spannung die an den Kathodenmassewiderständen abfällt. Lt Bestückungsplan sind dort 1 Ohm Widerstände verbaut und die dort abfallende Spannung kann auch an JP7 abgegriffen werden (nur für den elektrotechnisch Versierten zu empfehlen)

    Wenn diese beiden Antworten für Dich immer noch Fragen aufwerfen würde ich in Rücksicht auf Dein Leben und das Deines Amps dringenst empfehlen einen Techniker aufzusuchen
     
  3. andymen

    andymen Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.08.16   #3
    Danke für die Antwort,
    ich dachte nur es ist ev., auch beim Switchblade, so einfach wie in den Videos für den Fender Hot Rod Deluxe auf Youtube ist.

    Weiss ev. jemand ab man bei der nicht TSC variante nur EL34er oder auch 6L6GC eingesetzt werden können?

    LG, Andymen
     
  4. bluesfreak

    bluesfreak Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 25.08.16   #4
    Da die Gitterwiderstände 1k/1.5k sind würde ich nur EL34 verwenden, auch weil B+ mit ~480V verdammt nah am Limit einer 6L6GC (500Vmax) liegt....
     
  5. andymen

    andymen Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.08.16   #5
    THX für die Info.
     
  6. Clipfishcarsten

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    Erstellt: 25.08.16   #6

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich 6L6GC als unkritisch herausstellen. Hab jetzt seit knapp 4 Jahren das gleiche Paar TAD 6L6GC in meinem Switchblade. Nutze ihn zwar nur noch sporadisch, gab aber sowohl klanglich als auch technisch keine Probleme.

    Die Messstellen für das Bias befinden sich beim Switchblade leider komplett innerhalb des Chassis. Da ist ein Jumper (JP7) der den Messwiderstand (1Ohm) brückt, nimmt man den raus kann man an den beiden Kontakten die Biasspannung messen. Ist aber leider nicht sehr "homeuserfreundlich" von H&K :weird:
     
  7. andymen

    andymen Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.08.16   #7
    Danke Clipfishcarsten,

    zahlt es sich aus das Chassis auszubauen oder ist das zu/sehr aufwendig?
     
  8. Clipfishcarsten

    Clipfishcarsten Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.08.16   #8
    Beim Combo 50 ohne TSC (also dem, den ich besitze) gibt es keine andere Möglichkeit als das Chassis auszubauen...das wird von ein paar Schrauben an der Seite und oben am Gehäuse festgehalten. Da aber sowohl der Biaspoti im Verstärker als auch die Jumper zum Messen der Spannung in dem PCB-Gewusel das der Amp im Inneren hat recht schwierig zu finden sind und - was noch viel wichtiger ist - du dann ja an einen offenen Amp Spannung anschließen musst, empfehle ich wie bluesfreak auch, dass man da nur drangeht wenn man den technischen Hintergrund schon hat.

    Welchen Poti meinst du eigentlich an der Rückseite vom Amp? Der Switchblade 50 hat da eigentlich nichts zum Einstellen.
     
  9. andymen

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    Erstellt: 25.08.16   #9
    Ich denke ihr habt mich überzeugt, wollte was dazulernen ;-)

    Der Poti (ist nur ein schlitz) den ich meinte ist anscheinend für eine Sicherung, da hab ich mich verschaut :-(


    Danke noch mal euch 2!
     
  10. andymen

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    Erstellt: 30.08.16   #10
    Eine Frage habe ich noch.

    Wenn bei meinem AMP nach 30-60 Sekunden der Ton dumpf wird und dies so bleibt bis zum nächsten einschalten, vermute ich dass die Röhren getauscht gehören.
    Denkt ihr dass das Vorstufenröhren (12AX7) tauschen reicht (kann ich ohne BIAS usw. selbst tauschen) oder
    muss ich ein Service samt Endstufenröhren machen lassen?
     
  11. crazy-iwan

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    Erstellt: 30.08.16   #11
    Du bist hier im Amp-Unterforum, die Hellseher sind wo anders ;)

    Nir so am Rande, Endstufenröhren verschleißen deutlich schneller als Vorstufenröhren...
     
  12. bluesfreak

    bluesfreak Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 30.08.16   #12
    Da würde ich einen Besuch beim Techniker anraten denn solche Probleme treten meist an anderer Stelle auf und sind nicht den Endröhren geschuldet.
     
  13. andymen

    andymen Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.08.16   #13
    THX nochmal
     
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