robalin
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Ich dachte eigentlich, dass Eingriffe in defekten Tonabnehmern (also im Innenleben und nicht nur an den außen liegendenTeilen/Kabeln) seitenweise Berichte und Debatten füllen würde, aber seltsamerweise bin ich hier (und in anderen Foren) kaum auf Einschlägiges gestoßen. (Üblicher Disclaimer: Falls ich was wichtiges übersehen haben sollte, Danke für entsprechende Hinweise!)
Die Sache ist jedenfalls die: Ich habe beim erfolglosen Versuch, zwei 4-adrige Humbucker (Probucker) in eine Epi LP Special einzubauen (ist meine Bastel- und Versuchgitarre), einen der beiden Pickups gelyncht. Beim Durchziehen der (vergleichsweise dicken) Kabel durch den (wirklich absurd engen) Kabelkanal zu ziehen, hat offenbar eines der Kabel Schaden genommen, jedenfalls ist der entsprechende HB nun mausetot. Ich erspare euch Details, mit welchen Tricks ich versucht habe, die Kabel durchzuzwingen (und davon kursieren im Netz so einige), aber ich muss gestehen, dass am Ende frustbedingt erhebliche rohe (und leider sinnlose) Gewalt am Werke war, und jetzt habe ich den (Kabel-)Salat.
Optische Schadensbegutachtung: Das schwarze Kabel hatte nahe am Pickup ein kleines Loch in der Isolierung, sah aber sonst funktional aus. Die anderen Kabel wirken unbeschädigt.
Widerstandsmessung (Multimeter) zwischen Ground- und Hot-Kabeln (bei Epiphone-PUs sind das Schwarz und Rot) ergibt 0 Ohm (so interpretiere ich die Anzeige, siehe Foto). Grün und Weiß sind verlötet und abisoliert, weil Splitcoil eh keine Option war. Der blanke Draht (Masse) ist hier ebenfalls nicht relevant. Das schwarze Kabel hatte ich vor der Messung bis zu der oben erwähnten Schadstelle abgezwickt, um diese Fehlerquelle schon mal zu eliminieren, was aber offenbar nichts gebracht hat.
Andere Messungen, die mit dem Multimeter möglich sind (Durchgang, Spannung, Kapazität usw.), sind hier vermutlich nicht relevant (oder vielleicht doch?
)
Ich sehe jetzt im wesentlichen zwei Handlungsoptionen für den Pickup (und noch eine für die LP Special – wieder alte minderwertige PUs einbauen und über Kleinanzeigen verkaufen, aber das wäre dann ein anderes Thema):
1) Neues 2-ädriges Kabel (statt dem ohnehin sinnlosen und zu dicken 4-ädrigen) an den Humbucker löten – und zwar an der Anschlussstelle im Pickup (denn dort vermute ich die Ursache: zu fest am Kabel gezogen und so die Verlötung eines oder mehrerer Kabel im PU abgerissen). Außerhalb scheint ja nix wichtiges kaputt zu sein. In jedem Fall muss ich dann aber den PU öffnen, was sicher keine banale Angelegenheit ist – die Abdeckung ist massiv verlötet und drinnen trieft vermutlich alles vor Wachs. Das Löten selbst traue ich mir zu.
2) Pickup wegschmeissen und neuen kaufen oder einen anderen alten einbauen, der hier noch rumliegt ist für mich keine Option – ich habe den Probucker zwar aus meiner anderen Paula Standard durch einen (um ein bis zwei Klassen besseren) Tonerider Alnico 2 ersetzt, aber objektiv betrachtet war der Pro ganz ordentlich – jedenfalls gut genug für die ziemlich abgerockte Special-LP. Außerdem waren Einweg- und Wegwerfmentalität noch nie mein Ding (und von den Kosten für einen neuen PU ganz zu schweigen). Und nicht zuletzt: ja, ich erweitere gern meinen Bastelhorizont.
Bleibt also vorerst nur die PU-Reparatur – und daher die Frage: Gibt es hier dazu einschlägige Erfahrungen, also speziell was das möglichst schonende Öffnen des Humbuckers samt Gehäuse sowie das Anbringen des/der neuen Kabel angeht? Danke schon mal für jede weiterführende Idee.
Die Sache ist jedenfalls die: Ich habe beim erfolglosen Versuch, zwei 4-adrige Humbucker (Probucker) in eine Epi LP Special einzubauen (ist meine Bastel- und Versuchgitarre), einen der beiden Pickups gelyncht. Beim Durchziehen der (vergleichsweise dicken) Kabel durch den (wirklich absurd engen) Kabelkanal zu ziehen, hat offenbar eines der Kabel Schaden genommen, jedenfalls ist der entsprechende HB nun mausetot. Ich erspare euch Details, mit welchen Tricks ich versucht habe, die Kabel durchzuzwingen (und davon kursieren im Netz so einige), aber ich muss gestehen, dass am Ende frustbedingt erhebliche rohe (und leider sinnlose) Gewalt am Werke war, und jetzt habe ich den (Kabel-)Salat.
Optische Schadensbegutachtung: Das schwarze Kabel hatte nahe am Pickup ein kleines Loch in der Isolierung, sah aber sonst funktional aus. Die anderen Kabel wirken unbeschädigt.
Widerstandsmessung (Multimeter) zwischen Ground- und Hot-Kabeln (bei Epiphone-PUs sind das Schwarz und Rot) ergibt 0 Ohm (so interpretiere ich die Anzeige, siehe Foto). Grün und Weiß sind verlötet und abisoliert, weil Splitcoil eh keine Option war. Der blanke Draht (Masse) ist hier ebenfalls nicht relevant. Das schwarze Kabel hatte ich vor der Messung bis zu der oben erwähnten Schadstelle abgezwickt, um diese Fehlerquelle schon mal zu eliminieren, was aber offenbar nichts gebracht hat.
Andere Messungen, die mit dem Multimeter möglich sind (Durchgang, Spannung, Kapazität usw.), sind hier vermutlich nicht relevant (oder vielleicht doch?
Ich sehe jetzt im wesentlichen zwei Handlungsoptionen für den Pickup (und noch eine für die LP Special – wieder alte minderwertige PUs einbauen und über Kleinanzeigen verkaufen, aber das wäre dann ein anderes Thema):
1) Neues 2-ädriges Kabel (statt dem ohnehin sinnlosen und zu dicken 4-ädrigen) an den Humbucker löten – und zwar an der Anschlussstelle im Pickup (denn dort vermute ich die Ursache: zu fest am Kabel gezogen und so die Verlötung eines oder mehrerer Kabel im PU abgerissen). Außerhalb scheint ja nix wichtiges kaputt zu sein. In jedem Fall muss ich dann aber den PU öffnen, was sicher keine banale Angelegenheit ist – die Abdeckung ist massiv verlötet und drinnen trieft vermutlich alles vor Wachs. Das Löten selbst traue ich mir zu.
2) Pickup wegschmeissen und neuen kaufen oder einen anderen alten einbauen, der hier noch rumliegt ist für mich keine Option – ich habe den Probucker zwar aus meiner anderen Paula Standard durch einen (um ein bis zwei Klassen besseren) Tonerider Alnico 2 ersetzt, aber objektiv betrachtet war der Pro ganz ordentlich – jedenfalls gut genug für die ziemlich abgerockte Special-LP. Außerdem waren Einweg- und Wegwerfmentalität noch nie mein Ding (und von den Kosten für einen neuen PU ganz zu schweigen). Und nicht zuletzt: ja, ich erweitere gern meinen Bastelhorizont.
Bleibt also vorerst nur die PU-Reparatur – und daher die Frage: Gibt es hier dazu einschlägige Erfahrungen, also speziell was das möglichst schonende Öffnen des Humbuckers samt Gehäuse sowie das Anbringen des/der neuen Kabel angeht? Danke schon mal für jede weiterführende Idee.
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